Baierbrunn (ots) – Dr. Camilla Rothe hat nicht nur den ersten Covid-19-Patienten in Deutschland diagnostiziert, sondern auch als eine der Ersten erkannt, dass eine Infektion auch ohne Symptome ansteckend sein kann. In der aktuellen Folge des Experten-Podcasts der Apotheken Umschau „Klartext Corona“ (https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/95-Fehler-aus-denen-wir-lernen-muessen—Ein-Jahr-nach-Patient-Zero-562105.html) zieht sie nach fast einem Jahr Corona-Pandemie ein Resümee.
Zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres kürt das Times Magazin normalerweise Kunstschaffende oder Menschen aus Politik und Wirtschaft. Doch im letzten Jahr hat es die deutsche Infektiologin Dr. Camilla Rothe vom Universitätsklinikum in München in die renommierte Liste geschafft. Denn ziemlich genau vor einem Jahr, am 27. Januar 2020, hat sie die allererste Covid-19-Infektion in Deutschland diagnostiziert.
Ein Jahr nach Patient Zero
Der erste Patient in Deutschland wollte damals von Dr. Camilla Rothe wissen, ob er sich bei ihr auf das Virus SARS-CoV-2 testen lassen könne. Eine Woche voller Meetings mit einer Kollegin aus Shanghai lagen hinter ihm, ebenso ein Wochenende mit grippalem Infekt. Die Kollegin schien währenddessen völlig symptomfrei, wurde aber bei ihrer Rückreise nach China positiv auf das neuartige Virus getestet. Zur Erkenntnis, dass das Virus auch ohne Symptome ansteckend sein kann, sagt Dr. Rothe im Apotheken Umschau-Podcast Klartext Corona (https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/95-Fehler-aus-denen-wir-lernen-muessen—Ein-Jahr-nach-Patient-Zero-562105.html): „Das war schon alarmierend, dass man infiziert um die halbe Welt reisen und auch noch ohne Beeinträchtigung arbeiten kann und dabei Leute ansteckt. Das war alles damals nicht bekannt!“
Diese Beobachtung hat Dr. Camilla Rothe schnellstmöglich in ihrem Wissenschaftsnetzwerk geteilt und mit Hilfe eines Fachbeitrags in einem der führenden Fachmagazine, dem New England Journal of Medicine, ihre Kolleg:innen gewarnt. „Dennoch hat es relativ lange gedauert, bis man das auf höchster Ebene, also bis zur WHO, ernst genommen hat“, erklärt Rothe. Die Gründe dafür sind ihr bis heute unklar und sie fragt sich, ob es „vielleicht zu unbequem war, dass man es nicht hören wollte“. Jetzt sei eine neutrale Prüfung der damaligen Geschehnisse umso wichtiger und sie begrüßt die Bestrebungen der WHO, mit einem Komitee der Wahrheitsfindung näher zu kommen.
Die neue Virus-Mutation als brisanteste aktuelle Entwicklung
Auch zur neuen Virus-Mutation äußert sie sich. „Wir müssen extrem wachsam sein“, warnt Dr. Camilla Rothe. Das Auftreten der Mutanten ist für die Infektiologin aktuell die brisanteste Entwicklung und muss genauestens beobachtet werden. Dafür sei laut Rothe eine gute Charakterisierung der Mutanten notwendig, die klärt, ob sie zum Beispiel infektiöser sind oder kränker machen und ob die vorhandenen Impfstoffe wirksam bleiben.
Das knapp 40 Minuten lange Interview ist ab sofort unter https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/95-Fehler-aus-denen-wir-lernen-muessen—Ein-Jahr-nach-Patient-Zero-562105.html und www.gesundheit-hoeren.de (http://www.gesundheit-hoeren.de) verfügbar.
Die Moderatoren Peter Glück, Anja Kopf und Dr. Dennis Ballwieser, Arzt, Geschäftsführer und Chefredakteur der Apotheken Umschau, nehmen die Sorgen der Menschen ernst. Sie informieren auf sachliche und gut verständliche Weise, interviewen Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten und geben den Zuhörern nach dem Motto „Infos – Hilfe – Zusammenhalt“ praktische Tipps in dieser außergewöhnlichen Zeit. Alle Hörer sind eingeladen, sich mit Fragen an das Podcast-Team zu wenden. Diese werden im Podcast beantwortet. Sämtliche Folgen von Klartext Corona findet man unter www.gesundheit-hoeren.de (http://www.gesundheit-hoeren.de) und überall dort, wo es Podcasts gibt. Fragen können gerichtet werden an [email protected] (mailto:[email protected])
Friedrichsdorf (ots) – Die Corona-Pandemie zwingt uns, andere Wege zu gehen – und eröffnet auch neue Chancen. Mit einem ganz besonderen Neujahrsempfang hat Luvos am 20. Januar ein weiteres Mal bewiesen, dass man Tradition und Moderne sehr wohl verbinden kann. Bestseller-Autor Stephan Grünewald, Psychologe und Geschäftsführer des Rheingold-Marktforschungsinstituts, erläuterte den über 700 Gästen nachhaltige Trends, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurden, und verriet bisher unveröffentlichte Thesen zur Positionierung für medizinische Fachkreise, Handel und Marken in diesen Zeiten. Anschließend nutzten die Gäste die innovative Networking-Plattform wonder.me, die virtuell Begegnungen und den persönlichen Austausch ermöglichte.
„Die Corona-Pandemie bedeutet zwar für uns alle Einschränkungen und Belastungen. Doch sie eröffnet auch neue Möglichkeiten und Chancen“, betonte Luvos-Geschäftsführerin Ariane Kaestner bei ihrer Begrüßung. Über 700 Teilnehmer, darunter Apotheker, Ärzte, Wissenschaftler, Geschäftspartner aus der Wirtschaft sowie Presse, erhielt viele Anregungen und Inspirationen durch den Impulsvortrag des „Psychologen der Nation“ (FAZ) Grünewald.
Unter dem Titel „Wie tickt Deutschland aktuell?“ erläuterte der scharfsinnige Gesellschafts-Analytiker die Befindlichkeiten der Bundesbürger im zweiten Lockdown der Corona-Krise: „Psychologische Mechanismen führen zu einem erkennbar anderen Verhalten als im ersten Lockdown und erschweren so die Einhaltung der Corona-Maßnahmen“, betonte er. „Gründe sind vor allem die schwindende Angst vor einer Erkrankung, fehlende Erfolgserlebnisse angesichts stetig hoher Infektionszahlen und die als intransparent und inkonsistent erlebten Regeln.“ Dies analysierte er mit bislang unveröffentlichten Thesen und postulierte Anforderungen an Dienstleister, medizinische Fachkreise, Marken und Werbung:
1. Die Menschen erwarten, dass Marken sich nicht selbst darstellen, sondern als Dienstleister für den Kunden da sind.
2. Marken können Trost und Zuwendung spenden. „In der Krise trösten sich Menschen mit Produkten wie Sahnepudding und Schaumbad“, beschrieb Grünewald. „Es ist in der werblichen Ansprache wichtig zu zeigen: Wir verstehen dich“, ergänzte er.
3. Marken sollten zum Träumen animieren und Hoffnung spenden.
4. Gerade in der Krise ist es hilfreich, dem Kunden Struktur und Unterhaltung zu bieten. Das vermittle das Gefühl: Wir bekommen das hin! „Gestalten Sie coronakonforme Events, mit denen man am Puls der Zeit bleibt“, riet er.
5. Die Menschen empfinden das Virus als unsichtbaren Feind. Hier ist es wichtig, dass Marken ihre Kunden stärken, ihnen Kraft und Vitalität verleihen. „Vermitteln Sie: Du bist nicht schutzlos!“, gab er den Zuhörern mit auf den Weg.
Die Teilnehmer nutzten im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit, sich mit dem Redner Grünewald selbst auszutauschen und miteinander zu diskutieren. Auf der Online-Plattform „wonder.me“ eines innovativen Berliner Startups konnten sie sich Gesprächskreisen anschließen oder unter vier Augen sprechen und chatten. Wie bei einer Live-Veranstaltung war es möglich, von Gruppe zu Gruppe zu gehen und sich auszutauschen. Das Feedback der Teilnehmer zeigte, dass der Vortrag für Zuversicht gesorgt und Perspektiven eröffnet hätte, waren die gezeigten Trends doch fast ausnahmslos positiv besetzt. „So bietet die moderne Technik Möglichkeiten, die wir sonst nicht gehabt hätten“, zeigte sich Ariane Kaestner begeistert. „Ohne aufwändige Anreise konnten hier über 700 Menschen aus ganz Deutschland und aus verschiedensten Branchen einem inspirierenden Impulsvortrag folgen und in entspannter Atmosphäre netzwerken.“
Hintergrund zu Stephan Grünewald: Der Diplom-Psychologe Stephan Grünewald ist Gründer des renommierten Rheingold Forschungsinstituts, das seit über 30 Jahren auf tiefenpsychologische Marktforschung spezialisiert ist. Die Forscher des Instituts unterstützen ihre Kunden dabei, die geheimen Botschaften von Marken zu verstehen und erfolgreich in den Märkten zu navigieren. Eine Basis ihrer Forschung sind jährlich mehr als 5.000 Tiefeninterviews zu aktuellen Fragen aus Markt, Medien und Gesellschaft. Die Ergebnisse präsentiert Grünewald auch unterhaltsam in seinen Büchern. Bekannt wurde er mit den Bestsellern „Wie tickt Deutschland“ und „Die erschöpfte Gesellschaft“.
Im Porträt: die Heilerde-Gesellschaft Luvos
Die Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG wurde im Jahre 1918 von Adolf Just in Blankenburg gegründet. Er hatte die in Vergessenheit geratene Heilerde wiederentdeckt. Das Familienunternehmen Luvos widmet sich seitdem – zusammen mit Fachärzten und auf Basis moderner Wissenschaft – der Erforschung dieses naturreinen Heilmittels.
Luvos-Heilerde wird in Deutschland aus eiszeitlichem Löss gewonnen, einer einzigartigen natürlichen Zusammensetzung aus wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Sie wird schonend aufbereitet und in unterschiedliche Feinheitsgrade gesiebt, um die jeweils gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen. Luvos-Heilerde ist das einzige Arzneimittel in Deutschland, das mit dem Wirkstoff Heilerde gegen Sodbrennen und Durchfall zugelassen ist. Sie kann Cholesterin binden, beruhigt den Reizdarm und fördert die Entgiftung. Äußerlich hilft sie natürlich gegen Akne, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Entzündungen. Das Angebot umfasst auch ein großes Sortiment an Naturkosmetik mit Heilerde sowie Nahrungsergänzungsmittel für Schönheit und Wohlbefinden. Für Adolf Just war Heilerde „das beste Heilmittel der Natur.“
München (ots) – Das Für und Wider von Impfungen wird regelmäßig diskutiert. Fachleute sind der Meinung, dass diese Diskussion ernst genommen werden sollte. Zu berücksichtigen ist aber, dass viele kritische Einstellungen gegenüber dem Impfen die Folge von Ängsten und Unwissenheit sind. Die Zulassung von Impfstoffen erfolgt durch die oberste Arzneimittelagentur in Europa, die EMA, erst nach eingehender Prüfung aller Daten. Dennoch kann es nach einer Impfung zu meist milden oder mäßig ausgeprägten Impfreaktionen kommen.[1] Genau wie bei anderen Arzneimitteln auch, können diese Nebenwirkungen auftreten, müssen aber nicht. Typische Beschwerden nach einer Impfung können z. B. lokale Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle sowie Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sein. Dies ist jedoch lediglich ein Zeichen dafür, dass sich der Körper mit dem Impfstoff „auseinandersetzt“.
ben-u-ron® mit dem Wirkstoff Paracetamol ist das Mittel der Wahl zur Behandlung von Schmerzen und Fieber nach der COVID-19-Impfung
Die Impfung, die zurzeit in aller Munde ist, ist natürlich die Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2. Wie bei allen anderen Impfungen kann es auch hier zu Impfreaktionen, die sich u. a. durch Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Fieber äußern, kommen. Diese Lokal- und Allgemeinreaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an. Das Robert-Koch Institut empfiehlt bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung als schmerzlinderndes und fiebersenkendes Medikament Paracetamol.1
bene Arzneimittel bietet mit der Marke ben-u-ron®, die seit über 60 Jahren in München produziert wird, den Wirkstoff Paracetamol in Deutschland an. Mit unterschiedlichen Wirkstoffkonzentrationen, die in verschiedenen Darreichungsformen angeboten werden, ist für jede Altersgruppe das Richtige dabei. ben-u-ron® ist als Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Saft und als Direktgranulat erhältlich und ein sicheres Schmerzmittel, da es besonders magenfreundlich ist, nicht blutverdünnend wirkt und kaum Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen zeigt. Dies ist gerade bei älteren Menschen, die oft regelmäßig mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, wichtig.
Jeder geht in Einkaufszentren, Kinos, Kiniken, Volkshochschulen und Einwohnermeldeämter. Aber wie ist es für Menschen mit Gehbehinderungen oder Rollstuhlfahrer? Wie sieht es mit der Barrierefreiheit aus? Im ADAC-Test: Barrierefrei im Alltag unterwegs hat der ADAC die Barrierefreiheit für uns in verschiedenen Städten getestet und wir möchten Sie gerne darüber berichten.
In Deutschland leben ungefähr 8 Millionen schwerbehinderte Menschen. Das sind aber nicht nur Menschen mit einer motorischen Einschränkung, wie Rollstuhlfahrer. Nein, es gibt auch noch viele Sehbehinderte und Blinde, Schwerhörige und Gehörlose aber auch geistig Behinderte. Dazu muss auch noch gesagt sein, dass die Barrierefreiheit nicht nur den Behinderten Menschen nutzt. Auch für Menschen mit Kinderwagen oder älteren Menschen ist die Barrierefreiheit eine Erleichterung.
ADAC-Test: Barrierefrei im Alltag unterwegs
Folgendes hat der ADAC in deutschen Städten zum Thema „Barrierefrei im Alltag unterwegs“ getestet. Und zwar auch, wie gut die Barrierefreiheiten in den verschiedenen Einrichtungen im täglichen Leben umgesetzt wurden. Der ADAC kam in diesem Test zu dem Ergebnis, dass die Kommunen aber auch die Betreiber von den verschiedenen Einrichtungen sich Bemühen, die Barrierefreiheit zu verbessern. Nicht alles gelingt gleich und es ist noch ein sehr langer Weg dorthin.
Treppen, Rampen, Aufzüge – größtest Problem im ADAC-Test
Die negativen Aspekte zuerst. Der ADAC hat 90 Treppen getestet. Keine einzige davon konnte die Anforderungen von einer kompletten Barrierefreiheit erfüllen. So waren die Kanten der Stufen, jedenfalls die der ersten und der letzten Stufe, ganz selten markiert. Ein anderes Problem ist, dass es noch selterner ein Hinweis am oberen Anfang der Treppe gab, die vor einem eventullen Absturz warnt. Die Treppen an Haltestellen schnitten am besten ab. Die Zugänge in Einrichtungen dagegen am schlechtesten. Das selbe Ergebnis gab es bei den Aufzügen. Hier hat der ADAC 75 getestet. Noch nicht mal ein Drittel hat alle Ansprüche für eine Barrierefreiheit erfüllt. Nur 17 Prozent waren es bei den Rampen. Die Zugänge der Einrichtungen dagegen haben ein besseres Ergebnis erzielen können. Das kann man von den Innen- und Parkbereichen wiederum nicht sagen.
Bedienelemente für ÖPNV-Tickets – Oft zu hoch
Ein ganz großes Problem sind die Bedienelemente an ÖPNV-Tickets- und Parkscheinautomaten. Diese sind sehr oft viel zu hoch und kaum bis gar nicht erreichbar für Rollstuhlfahrer oder Menschen die eine motorische Beeinträchtigung z. B. der Arme haben. Das hat der ADAC-Test bei fast zwei Drittel der Parkscheinautomaten und bei mehr als drei Viertel der ÖPNV-Ticketatomaten herausgefunden. Besonders schlecht ist es für Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte, wenn es an der Halteselle gar kein Ticketautomat gibt. Dann müssten sie sogar im fahrenden Bus oder in der Bahn, sich von ihrem benutzbaren Einstieg weit entfernen, um sich ein Ticket zu kaufen. Für Blinde und Sehbehinderte sollte es ein Bedienelement mit Braille oder 3D Schrift geben, da sie mit Touchscreens nichts anfangen können. Die einzelnen Buttons können sie da nicht ertasten.
Bodenindikatoren für Sehbehinderte
Für Blinde und Sehbehinderte gibt es bestimmte Leitlinien. Mit diesen Leitlinien soll den Sehbehinderten geholfen werden, sich durch den öffentlichen Raum zu bewegen. Gerade wenn es keine Hauswände gibt, sollten die Bodenindikatoren vorhanden sein. Das sind meistens Platten mit Noppen oder Rippen. Diese sind für die Sehbehinderten sehr wichtig, nur so können sie von einfahrenden Zügen oder Bussen geschützt werden. Im ADAC-Test „Barrierefrei im Alltag unterwegs“ fehlten die Bodenindikationen bei fast der Hälfte der getetsten Haltestellen. Bei fast zwei Drittel waren diese dagegen Kontrastreich gestaltet. An Haltestellen gab es die Fahrgastinformationen per Ansage nur bei ungefähr einen Drittel.
Informationen im Internet
Egal ob für Menschen mit einer Behinderung oder nicht. Informationen im Internet sind immer wünschenswert. Hier wurde im ADAC-Test geprüft, ob es Informationen zu einer Barrierefreiheit in den verschiedenen Einrichtungen und wie sie man erreichen kann, gibt. Hierbei wurden bei 50 verschiedene Einrichtungen im Internet nach Informationen gesucht. Gerade mal bei 3 Einrichtungen, Einkaufszentren, gab es die entsprechenden Informationen.
Barrierefrei im Alltag unterwegs – wenig Sensibilität im Alltag
Der ADAC hat bereits Vieles getestet. Bei einigen Prüfpunkten gab es ein „Ja, aber…“. Es gab zwar genügend Freiraum z.B. an den Aufzügen, Automaten oder Theken, aber Theken konnte man ganz selten unterfahren. Die Wege in den Einrichtungen bzw. die öffentlichen Wege waren fast immer genügend breit. Es gab aber auch Hindernisse die nicht besonders kontrastreich gestaltet wurden.
Natürlich gab es auch Hindernisse, wie mobile Putzwagen oder andere mobile Teile, die einfach gedankenlos mitten im Weg abgestellt werden. Die öffentlichen barrierefreien Toiletten in den Städten haben meistens der Norm entsprochen und konnten zudem auch gut genutzt werden. Aber auch hier konnten zum Beispiel Mülleimer oder nicht klappbare Wickeltische die Bewegungsfreiheit behindern.
In Parkanlagen kam der ADAC zum Ergebnis, dass diese den gesetzlichen Anforderungen in der Regel entsprachen. Nur bei den Längsparkplätzen sieht es ein wenig anders aus. Wer hier parken und auf der Fahrerseite aussteigen muss, steht leider mitten auf der Straße. Das kann besonders für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer gefährlich werden.
Wege und Kreuzungen
Es gab im ADAC-Test auch Positives zu berichten. Auf den Parkplätzen und in den Einrichtungen waren die Wege gut ausgebaut und konnten von Rollstuhlfahrern gut befahren werden. Die vorhandenen Rampen waren auch ausreichend breit. An den Haltestellten die getestet wurden, hatten fast alle eine überdachte Sitzmöglichkeit. Im Straßenverkehr waren die Ampeln oft mit einem tast- oder hörbaren Signal ausgestattet. Die Taster von den Ampeln konnten auch gut erreicht werden.
Auch wenn der Bordstein an den Kreuzungen nicht immer komplett abgesenkt war, konnten die Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte Personen die Kreuzungen fast problemlos überqueren. Der nicht ganz abgesenkte Bordstein kommt dafür den Sehbehinderten wieder zugute. Da meistens die Bordindikationen auf den Gehwegen fehlten, können sie sich an der nicht ganz abgesenkten Borsteinkante ertasten, dass dort wieder der Gehweg sich befindet bzw. beginnt.
ADAC-Test „Barrierefrei im Alltag unterwegs“ – Fazit
Der ADAC-Test „Barrierefrei im Alltag unterwegs“ hat bewiesen, dass es nicht immer viel Kosten muss oder das die Umbauten für eine Barrierefreiheit aufwendig sein müssen. So kann man zum Beispiel die Stufen ganz leicht makieren. Das Beste wäre aber, wenn bei allen Neubauten oder Umbauten die barrierefreien DIN-Maße eingehalten werden. Die Barrierefreiheit sollte nicht nur in den Köpfen von Verantwortlichen, wie z.B. in Einkaufszentren, sein. Auch wir gesunden Menschen jeden Alters sind irgendwann davon betroffen. Gerade wenn man ein eigenes Haus besitzt, sollte man über Barrierefreiheit im Alter schon nachdenken und eventuell zeitig umsetzen.
Kostenlose Pflegehilfsmittel – wie das möglich ist? Wenn Sie selbst einen Pflegegrad haben oder eine Person mit solchem pflegen und dieses zu Hause stattfindet, dann haben Sie Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel. Darunter fallen verschiedene Verbrauchsartikel. Im Folgenden erhalten Sie alle wissenswerten Informationen rund um das Thema Pflegehilfsmittel und wie Sie Ihren Anspruch auf eine Curabox geltend machen. So wird Ihnen die Arbeit erleichtert und Sie profitieren von dem kostenlosen Service.
Inhaltsverzeichnis
Was ist die Curabox?
Bei der Curabox handelt es sich um einen Service von pflege.de. Dieser Service richtet sich an Angehörige von Pflegebedürftigen. Dabei handelt es sich um die kostenlose Lieferung einer Pflegebox mit verschiedenen Pflegehilfsmitteln, die sich eben Curabox nennt. Die Curabox von pflege.de oder curabox.de übernimmt außerdem die Übermittlung des Antrages an Ihre Pflegekasse.
In der Curabox enthalten sind dann kostenlose Pflegehilfsmittel, die dem täglichen Verbrauch dienen. Auf solche haben Menschen gemäß § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 40 Absatz 2 SGB XI einen gesetzlichen Anspruch, die eine Pflegestufe haben oder eine Person mit solcher zu Hause pflegen. Entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen übernimmt die Pflegekasse die Kosten für Verbrauchsmittel, die für die Pflege benötigt werden. Der Service ist kostenlos und die Curabox mit einem monatlichen Budget von 40 Euro wird Ihnen nach Beantragung nach Hause geliefert.
Welche Pflege Produkte sind in der Curabox enthalten?
Die Curabox enthält verschiedene Produkte, die zur häuslichen Grundpflege beitragen. Dazu gehören:
Saugende Bettschutzeinlagen bzw. Bettschutzauflagen bzw. Bettschutzunterlage (sowohl Einmal-Bettschutzeinlagen als auch waschbare Bettschutzeinlagen)
Desinfektionsmittel für Hände
Desinfektionsmittel für Flächen
Schutzhandschuhe, wählbar in verschiedenen Größen
Einwegschutzschürzen
Mundschutz bzw. Mundnasenschutz bzw. Schutzmaske in Universalgröße
Alle in der Curabox enthaltenen Artikel helfen dabei, die Pflegesituation zu Hause zu erleichtern und zum Schutz von pflegebedürftigen Personen und ihrer Pflegekraft beizutragen. Sie erleichtern die Pflege im gewohnten Umfeld.
Was sind Pflegehilfsmittel?
Pflegehilfsmittel sind Produkte, die für eine häusliche Pflege von Nöten sind und Pflegepersonen bei dieser unterstützen. Sie schützen beide Parteien und tragen zur Erleichterung der alltäglichen Pflege bei. Gleichzeitig können sie dazu beitragen die Selbstständigkeit von pflegebedürftigen Menschen aufrecht zu erhalten oder zu erleichtern. Alle Pflegehilfsmittel sind im Hilfsmittelkatalog oder -verzeichnis der Kassen gelistet. Für dort gelistete Hilfsmittel übernehmen die Kassen (teilweise) die Kosten oder verleihen diese.
Welche verschiedenen Pflegehilfsmittel gibt es?
In der Pflege gibt es eine ganze Reihe an Hilfsmitteln, die Pflegebedürftigen das Leben erleichtern sollen. Es wird unterschieden zwischen technischen Hilfsmitteln und Hilfsmittel, die die Pflege oder Hygiene erleichtern. Zu denen zählen Pflegebetten, elektrische Bettrahmen, Rollatoren, Waschtische, Duschwagen, Urinflaschen, Notrufsysteme oder Lagerungsrollen.
Und dann gibt es die Kategorie, zu denen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zählen. Dabei handelt es sich um: Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Einweghandschuhe, Schutzschürzen oder Mundschutz. Während viele Artikel dazu beitragen, die Pflege oder Körperhygiene zu erleichtern oder ihren Beitrag zur selbstständigen Lebensweise leisten, dienen die Verbrauchsmittel der einmaligen Nutzung. Und genau darum geht es in der Curabox. Die Kosten für solche Produkte werden von der Kasse übernommen und lassen sich für die Pflege zu Hause nutzen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Produkte konkret in der Curabox enthalten sind und wofür das einzelne Hilfsmittel jeweils da ist.
Einmalhandschuhe
Einmalhandschuhe schützen sowohl die pflegebedürftige Person, als auch die pflegende Person und die Angehörigen. Der Schutz greift bei Infektionen, Verunreinigungen, Krankheiten und Keimen. Sie finden ihre Verwendung bei der Körperreinigung, Essenszubereitung oder bei der Unterstützung der Nahrungsaufnahme sowie beim Reinigen von Möbeln, Klamotten oder Betten.
Auch bei der Versorgung von Wunden werden Schutzhandschuhe getragen. Schutzhandschuhe bestehen aus verschiedenen Materialien, wie Nitril, Vinyl oder Latex. Sie sind steril oder unsteril, gepudert oder ungepudert. Außerdem gibt es die Handschuhe in verschiedenen Größen, sodass für jede Handgröße ein passender Handschuh bereit steht. Meist werden Einmalhandschuhe in Großpackungen mit 100 Stück ausgegeben.
Mundschutz
Mundschutz oder Mundnasenschutzmasken schützen pflegebedürftige sowie pflegende Personen und die Angehörigen gleichermaßen vor ansteckenden Krankheiten. Das Risiko, sich in die ein oder andere Richtung anzustecken, wird durch das Tragen eines solchen Schutzes, der auch als OP-Maske oder Einwegmaske bekannt ist, stark gesenkt. Solche Masken gibt es in einer universalen Größe. Sie bestehen aus dreilagigem Vlies und werden mit Ohrenschleifen hinter den Ohren befestigt und halten sich dort zum Schutz vor Tröpfcheninfektion.
Desinfektionsmittel
Es gibt Desinfektionsmittel sowohl für Hände, als auch für Flächen.
Handdesinfektionsmittel dienen dazu Keime oder Bakterien bestmöglich abzutöten. Deshalb gibt es zweierlei verschiedene Arten. Während die einen bakterizid wirken, wirken die anderen begrenzt viruzid. Durch die Verwendung eines Handdesinfektionsmittels wird das Risiko infektiöse Krankheiten zu übertragen verringert. Aus diesem Grund ist es in der Pflege besonders wichtig die Hände regelmäßig und genau nach Anleitung zu desinfizieren.
Flächendesinfektionsmittel dienen ebenfalls dazu Keimen vorzubeugen. Es findet überall dort seinen Gebrauch, wo Flächen mit Erregern in Kontakt kommen könnten. Insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von immungeschwächten Menschen sollten Gegenstände und Flächen regelmäßig desinfiziert werden. Bereiche der Sanitäranlagen sowie dort, wo Lebensmittel verarbeitet werden sollten ebenfalls großzügig und regelmäßig desinfiziert werden. So werden möglichst viele Keime abgetötet.
Bettschutzeinlagen
Für den Schutz des Bettes gibt es verschiedene Bezeichnungen. Ob Einlage, Auflage oder Unterlage. Sie sollen austretende Körperflüssigkeiten aufnehmen. Ihre Verwendung finden sie sowohl bei Inkontinenz als auch bei Wundflüssigkeitsautritt. Aus diesem Grund sollten Bettschutzeinlagen besonders saugfähig sein. Bettschutzeinlagen gibt es in verschiedenen Größen. So schützen sie nicht nur das Bett und Stoffe, sondern sorgen in erster Linie dafür, dass pflegebedürftige Menschen trocken liegen. Gleichzeitig erhöhen Betteinlagen den Liegekomfort. Es gibt sowohl einmalig nutzbare Bettschutzeinlagen. Sie bestehen aus mehreren Schichten, die mit einer weichen Oberfläche ausgestattet werden. Der Kern ist besonders saugstark, die untere Seite mit einer Folie ausgestattet, damit Flüssigkeiten nicht durch die Unterfläche dringen können. Es gibt aber auch waschbare und somit wiederverwendbare Varianten.
Wer hat Anspruch auf die Curabox und kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?
Jede pflegebedürftige Person mit einem anerkannten Pflegegrad hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine Curabox mit kostenlosen Pflegehilfsmitteln. Das heißt konkret:
Bei der pflegebedürftigen Person liegt ein anerkannter Pflegegrad vor. Ob Grad 1,2,3,4 oder 5 ist dabei nicht ausschlaggebend.
Die pflegebedürftige Person lebt zuhause, in einer Wohngemeinschaft oder im Betreuten Wohnen und wird an diesen Orten gepflegt.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um gemäß § 78 Abs. 1 in Verbindung mit § 40 Abs. 2 SGB XI gesetzlichen Anspruch auf die Curabox samt kostenloser Pflegehilfsmittel zu haben.
Welche Pflegehilfsmittel gibt es bei welcher Pflegestufe?
Entsprechend Ihres Pflegegrads stehen Ihnen Pflegehilfsmittel zur Verfügung. Anspruch auf Pflegehilfsmittel haben Sie bereits ab Pflegestufe 1. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht, mit der Sie schnell und einfach erkennen, welche Mittel Ihnen zustehen. Schauen Sie sich an, welche Mittel Ihnen zur Verfügung stehen und nehmen Sie Ihren Anspruch wahr.
Pflegegrad 1
Bereits ab Pflegestufe 1 stehen Ihnen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch und weitere Hilfsmittel zu. Die folgenden Mittel stehen Ihnen zu:
Monatlicher Zuschuss von bis zu 23 Euro für ein Hausnotrufsystem (technisches Pflegehilfsmittel)
Kostenpauschale für Verbrauchspflegemittel von bis zu 40 Euro
Hilfsmittel, die im Hilfsmittelkatalog der Krankenversicherung verzeichnet sind
Pflegegrad 2
Bei Pflegestufe 2 haben Sie ebenfalls Anspruch auf verschiedene Mittel, die Ihnen bei der häuslichen Pflege helfen. In diesem Fall stehen Ihnen diese folgenden Mittel zur Verfügung:
Monatlicher Zuschuss in Höhe von bis zu 23 Euro für das technische Hilfsmittel Hausnotrufsystem
Monatliche Verbrauchspflegeartikel im Wert von bis zu 40 Euro
Weitere medizinische Hilfsmittel, die im Hilfsmittelverzeichnis zu finden sind
Nutzen Sie Ihren Anspruch und bestellen sich die Curabox, die Ihren Pflegealltag erleichtert.
Pflegegrad 3
Auch bei der Pflegestufe 3 können Sie Ihren Anspruch auf die folgenden Pflegemittel geltend machen:
Zuschuss für ein Hausnotrufsystem von bis zu 23 Euro
Medizinische Hilfsmittel, die Sie im Hilfsmittelverzeichnis nachlesen können
Monatliche Pauschale von Verbrauchspflegeartikel bis zu 40 Euro
Pflegegrad 4
Mit Pflegestufe 4 können Sie Anspruch auf folgende Hilfsmittel erheben:
Kostenpauschale im Monat von bis zu 40 Euro für Pflegehilfsmittel für den Verbrauch
Bezuschussung eines Hausnotrufsystems in Höhe von bis zu 23 Euro monatlich
Medizinische Artikel, die gelistet im Hilfsmittelkatalog der Krankenversicherung sind
Die Curabox wird Ihre alltägliche Pflege erleichtern, deshalb sollten Sie Ihren monatlichen Anspruch nutzen.
Pflegegrad 5
Bei Pflegestufe 5 stehen Ihnen selbstverständlich ebenfalls verschiedene Pflegehilfsmittel zu. Dazu zählen die folgenden Hilfsmittel von denen Ihre alltägliche Pflege profitieren wird:
Hausnotrufsystem, das mit 23 Euro monatlich bezuschusst wird
Verbrauchspflegemittel in Höhe von bis zu 40 Euro im Monat
medizinische Hilfsartikel, die Sie im Hilfsmittelverzeichnis nachlesen können
Wie funktioniert die Kostenübernahme?
Für die Pflegehilfsmittel, die dem Verbrauch dienen und in der Curabox enthalten sind, gibt es eine monatliche Pauschale. Monatlich können so Pflegemittel im Wert von bis zu 40 Euro erstattet werden. Bedingt durch den erhöhten Verbrauch in der Corona-Krise wurde dieser Beitrag im Jahr 2020 auf eine Pauschale von 60 Euro hoch gesetzt. Informieren Sie sich über den derzeitigen Betrag bei Ihrer Pflegekasse.
Dabei handelt es sich um den maximalen monatlichen Betrag, der für Pflegebedürftige und deren Pflegehilfsmittel erstattet wird. Dazu wird der Bedarf der jeweiligen pflegebedürftigen Person individuell ermittelt und dann übernehmen die Pflegekassen diesen Pauschalbetrag. vorausgesetzt natürlich es liegt ein Pflegegrad vor und die pflegebedürftige Person wird zuhause gepflegt.
Wie kann ich die Curabox und Pflegehilfsmittel bestellen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich die Curabox samt Pflegehilfsmitteln zu bestellen. Darin enthalten sind verschiedene Produkte, die Sie zur freien Verfügung nutzen können.
Die Stellung des Antrags sowie der in Zukunft genutzte Service sind kostenlos. Beantragen können Sie oder Ihre Angehörigen die Pflegehilfsmittelbox über Seiten, wie pflege.de oder curabox.de oder insenio.de. Dort füllen Sie ein Formular aus und unterschreiben dies. Das Formular erhalten Sie aber auch bei Ihrer Krankenkasse. Entweder senden Sie es dann an curabox.de, die sich um die Weiterleitung des Antrages ihrer Kunden kümmern. Oder Sie schicken das Formular direkt an Ihre zuständige Pflegekasse. Haben Sie Fragen rund um den Antrag, scheuen Sie sich nicht bei Ihrer Kranken- oder Pflegekasse, bei Curabox selbst oder Partnern nachzufragen.
Nach der Freigabe wird Ihnen Ihre Curabox unverzüglich und dann monatlich geliefert.
Häufige Fragen
Wir haben für Sie die häufigsten Fragen für Sie zusammengetragen und kurz und knapp beantwortet. So finden Sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick und können sich umfassend über das Thema Curabox und Pflegehilfsmittel informieren.
Wie beantrage ich Pflegehilfsmittel?
Beantragen können Sie die Pflegehilfsmittel auf unterschiedlichen Wegen. Entweder fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einem Antrag für Pflegehilfsmittel oder stellen den Antrag online über curabox.de oder pflege.de. Nachdem Sie den Antrag ausgefüllt haben, übermitteln Sie diesen an Curabox, pflege.de oder direkt an Ihre Pflegekasse. Dort wird Ihr Antrag dann entsprechend Ihres Anspruchs geprüft und der individuelle Bedarf ermittelt. Nach der Prüfung erhalten Sie Ihre Curabox monatlich kostenfrei nach Hause geliefert.
Wo bestelle ich die Curabox?
Die Curabox bestellen Sie über curabox.de , pflege.de oder direkt bei Ihrer Pflegekasse. Dazu stellen Sie vorab einen Antrag. Der nach erfolgreicher Prüfung die monatliche Lieferung der Curabox nach sich zieht. So profitieren Sie ganz einfach von den gelieferten Pflegehilfsmitteln, die Ihren Alltag erleichtern werden.
Wie erfolgt die Auszahlung der Pauschale von 40 Euro?
Sobald Ihr Antrag genehmigt wurde, erhalten Sie die Auszahlung für die in der Curabox enthaltenen Pflegehilfsmittel. Die monatliche Pauschale von 40 Euro wird Ihnen per Überweisung zum Monatsanfang oder rückwirkend nach Einreichen der Rechnungen auf Ihr Konto ausgezahlt. Eine rückwirkende Erstattung ist durch Vorlage der Rechnungen ebenfalls möglich. Fragen Sie dazu einfach bei Ihrer jeweiligen Pflegekasse nach.
Kann ich die Curabox monatlich erhalten?
Die Curabox ist ein Service von pflege.de und wird Ihnen monatlich kostenlos geliefert. Darin enthalten sind dann verschiedene Pflegehilfsmittel, die Ihren monatlichen Bedarf decken sollen und dem Verbrauch dienen.
Wie lange bekomme ich die Curabox?
Die Curabox erhalten Sie so lange Sie einen individuellen Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch haben und diesen gemäß § 78 Abs. 1 in Verbindung mit § 40 Abs. 2 SGB XI geltend machen. D.h. nur dann, wenn Sie Ihre Pflegestufe verlieren sollten oder den Antrag zurückziehen sollten, werden Sie die Curabox nicht mehr beziehen können. So lange können Sie von der monatlichen Hilfsmittelbox profitieren.
Sind auch Inkontinenzmittel in der Curabox enthalten?
Inkontinenzmittel sind nicht in der Curabox enthalten. Dabei handelt es sich um einen eigenen Posten der jeweiligen Pflegekasse. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch und Inkontinenzprodukte werden nicht miteinander verrechnet, weshalb beide Artikelkategorien unabhängig voneinander gebraucht werden können. Fragen Sie dazu einfach bei Ihrer Pflegekasse nach. Die Mitarbeiter werden Sie dahingehend individuell beratend zur Seite stehen.
Wenn die Treppe zum Haus oder innerhalb der Wohnung zum Hindernis wird, denken viele Menschen mit Bewegungseinschränkungen über Alternativen, die das Leben erleichtern, nach. Nicht immer möchte man gleich umziehen und sein trautes Heim verlassen. Der Einbau eines Treppenlift kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, die den Bewegungsradius erhält und Sie die oberen Stockwerke Ihrer Wohnung oder den Eingang zum Haus besser erreichen lässt. Die Kosten für einen Treppenlift können einem erstmal Kopfschmerzen bereiten, jedoch stehen Ihnen kompetente Treppenlift Berater mit Beratung und Service stets zur Seite. Entscheidend ist hier auch die Beschaffenheit Ihrer Treppe. Die Firma Lifta hat ich auf Treppenlifte und deren Installation bei Ihnen zu Hause spezialisiert.
Inhaltsverzeichnis
Lifta Treppenlifte – Wer steckt dahinter?
Die 1977 gegründete Firma Lifta GmbH, hat ihren Hauptsitz in Köln. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Senioren und Menschen mit Bewegungseinschränkungen ein mobiles und selbstbestimmtes Leben trotz vorhandener Treppe zu ermöglichen. Werden für Senioren Treppen zu einem unüberwindbaren Hindernis, wird der Lebensrahmen und die Mobilität zunehmend eingeschränkt.
Der Gang in den Garten oder das Erreichen der oberen Stockwerke wird schwer und oft stellt sich dann die Frage, ob es an der Zeit ist, in eine Pflegeeinrichtung umzuziehen. Angesichts des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft, möchte Lifta helfen, das Leben in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu ermöglichen. Mit einem deutschlandweit ausgebauten Servicenetz, bieten über 300 Lifta Berater kompetente Beratungen an für jede individuelle Treppe. Zudem bietet das Familienunternehmen die größte Auswahl für Treppenlifte an.
Die fachkundige Beratung und der sachgemäße Einbau der Treppenlifte werden von erfahrenen Mitarbeitern vor Ort durchgeführt. Alle Treppenlifte sind durch den TÜV SÜD geprüft und tragen das Siegel „Geprüfte Sicherheit (GS)“. Die Firma Lifta ist der Marktführer in Deutschland wenn es um Treppenlifte geht und verkauft jährlich über 7.000 Anlagen. Der Service ist rund um die Uhr für die Lifta Kunden erreichbar.
Was ist ein Treppenlift?
Unter einem Treppenlift versteht man ein Liftsystem, bei dem ein Sitz oder eine Plattform, die auf einer Treppenlift-Fahrbahn montiert sind, bewegungseingeschränkte Menschen zwischen unterschiedlichen Stockwerken befördert. Die Lifte können sowohl innerhalb eines Gebäudes, als auch außerhalb angebracht sein. In Deutschland sind die führenden Anbieter solcher Mobilitätssysteme die Firmen Lifta und thyssenkrupp. Beide Firmen bieten ein Vielzahl unterschiedlicher Modelle an, die sich sowohl für gerade als auch für geschwungenen Treppen eignen.
Je nach Beschaffenheit des Treppenhauses und der baulichen Substanz können die Preise der Liftsysteme sehr unterschiedlich sein. Der Einbau eines Treppenlifts dient dem barrierefreien Wohnen. Pflegekassen können einen solchen Einbau durchaus bezuschussen. Bei einem Beratungsgespräch vor Ort kann sich ein Fachmann ein genaues Bild über die Art des benötigten Treppenlift machen und wird ein unverbindliches Angebot erstellen, das speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Was kostet ein Treppenlift von Lifta?
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, hängt der Preis Ihres Lifta Treppenlift doch von verschiedenen Faktoren ab. Ein Treppenlift ist immer eine individuelle Maßanfertigung. Die Treppenlift-Fahrbahn muss schließlich genau auf Ihre Treppenmaße angepasst werden. Neben der Art des Treppenhauses werden die Kosten für ein Liftsystem auch von der Länge der Treppe, der Anzahl der zu überbrückenden Stockwerke oder auch der Tragfähigkeit der Bausubstanz beeinflusst.
Da ein Treppenlift ein Bestandteil des barrierefreien Wohnens ist und vielen Senioren helfen kann, länger in den eigenen vier Wänden zu bleiben, kann man für eine solche Anlage auch Zuschüsse bei der Pflegekasse – der Krankenkasse angegliedert – beantragen.
Liegt ein Pflegegrad vor (auch schon Pflegegrad 1 ist ausreichend), können Sie einen solchen Antrag bei Ihrer zuständigen Pflegekasse stellen. Der Höchstsatz für diesen Förderzuschuss liegt bei €4.000 pro Person. Wohnt Ihr Partner mit in der Wohneinheit und hat ebenfalls einen anerkannten Pflegegrad, können Paare einen Zuschuss pro Person beantragen, d.h. in diesem Fall kann die Pflegekasse bis zu €8.000 der Kosten eines Treppenlifts übernehmen.
Darüber hinaus können körperlich beeinträchtigte Menschen auch Zuschüsse von anderen Trägern erhalten. Ist die Gehbehinderung durch einen Arbeitsunfall entstanden, können die Kosten von der Berufsgenossenschaft übernommen werden. Liegt Fremdverschulden vor, zahlt eventuell die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.
Neben der Firma Lifta bietet auch thyssenkrupp Treppenlifte an. Die Anschaffung eines Treppenlifts ist mit recht hohen Kosten verbunden. Daher ist die Frage nach dem Kauf eines gebrauchten Treppenlifts durchaus legitim. Auch hier können die Experten der Firma Lifta helfen. Meist sind lediglich der Sitz und der Antrieb des Liftsystems gebraucht. Da die Fahrschienen jedoch Maßanfertigungen sind, können diese in der Regel nicht gebraucht gekauft werden. Eine Ausnahme bilden gerade Treppen, hier können auch Schienen unter bestimmten Umständen gebraucht gekauft werden.
Gibt es Zuschüsse für die Kosten eines Treppenlift?
Der Kauf eines Lifta Treppenlifts ist eine Entscheidung, die Ihre Mobilität unterstützt aber mit Kosten verbunden ist. Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, gibt es unterschiedliche Förderungen und Zuschüsse für einen Treppenlift:
Pflegekasse: Bei einem anerkanntem Pflegegrad kann die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für den Treppenlift gewähren. Hierfür müssen Versicherte vorab einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen.
KfW – die Bank unterstützt mit dem Programm „Altersgerechtes Bauen“ den Einbau eines Treppenlifts in Form eines Investitionszuschusses
Berufsgenossenschaft: ist die Mobilitätseinschränkung Folge eines Arbeits- oder Wegeunfalls oder eine Berufskrankheit übernimmt die Berufsgenossenschaft bis zu 100 Prozent der Kosten für den Einbau eines Lifta Treppenlift
Haftpflichtversicherung: ist die Mobilitätseinschränkung durch Fremdverschulden entstanden, kann die gegnerische Haftpflichtversicherung die Kosten für den Treppenlift übernehmen.
Wo kann ich Zuschüsse für einen Treppenlift beantragen?
Die Zuschüsse können Sie bei dem jeweiligen Träger beantragen. Unser Rat – stellen Sie den Antrag unbedingt vor dem Einbau des Treppenlifts. So können Sie sicher sein, ob und in welcher Höhe die Kosten für den Einbau eines Treppenlifts vom jeweiligen Träger übernommen werden.
Welche Lifta Modelle gibt es?
Ein Treppenlift eignet sich für viele Einbausituationen. Die Firma Lifta bietet maßgeschneiderte Treppenlifte für Ihr Treppenhaus an. Hier ist es egal, ob Sie einen Treppenlift bei kurviger Treppen oder bei breiter Treppen benötigen, die große Modelauswahl macht es möglich, auch bei schmalen Treppen ein passendes Liftsystem zu finden, das Ihnen mehr Mobilität in den eigenen vier Wänden bringt.
Ein maßangefertigtes Schienensystem ermöglicht die Installation in nahezu jedem Treppenhaus. Aber nicht nur innerhalb Ihrer eigenen vier Wände ist der Einbau eines Treppenlift möglich. Auch im Außenbereich können Treppenlifte angebracht werden und ermöglichen so einen barrierefreien Zugang zur Haustür oder in den angrenzenden Garten.
Welche Möglichkeiten bietet Lifta bei kurviger Treppe?
Da die Treppenlifte der Firma Lifta maßangefertigt werden und der Lifta Berater oder die Lifta Beratierin Ihnen auch bei kurviger Treppe ein individuell auf Sie zugeschnittenes Angebot für Ihren Treppenlift anfertigen wird, ist es unabhängig, ob es ein kurviger Treppenlift werden soll und Sie kurvige Treppen haben, oder nicht.
Was ist bei der Anschaffung von einem Treppenlift der Firma Lifta zu beachten?
Bevor Sie sich für die Anschaffung eines Treppenlifts entscheiden, sollten Sie sich unbedingt kompetent beraten lassen. Ein Fachmann vor Ort wird Ihre spezielle Einbausituation beurteilen und Ihnen auf dieser Grundlage ein individuelles Angebot erstellen. So wird im Vor-Ort-Beratungsgespräch die Breite des Treppenhauses geprüft. Der Lifta-Fachmann überprüft, ob am Anfang und Ende der Treppe genügend Bewegungsfläche vorhanden ist. Denn nur dann kann der Liftnutzer sicher ein- und aussteigen. Im geparkten Zustand sollte der Treppenlift den Flur oder die Diele nicht zustellen. Für enge Räumlichkeiten kann ein Lift mit einer hochklappbaren Sitzfläche eine Alternative sein.
Falls die Lifta Treppenlift an der Wand montiert werden soll, ist es wichtig, dass sie ausreichend stabil ist. Aber auch hier gibt es Lösungen. Zu einen können fachgerechte Wandverstärkungen oder die Montage der Fahrschiene auf den Treppenstufen eine Alternative sein. Eine Montage auf den Stufen ist sowohl bei geraden als auch bei geschwungenen Treppen möglich.
Einbau und Montage eines Lifta Treppenlift
Haben Sie sich für ein Modell entschieden, wird ein Service-Mitarbeiter das Aufmaß für Ihren Lifta Treppenlift bei Ihnen vor Ort aufnehmen. Für den Einbau von Treppenliften gelten in Deutschland neben den bauaufsichtlichen Anforderungen auch besondere Vorschriften hinsichtlich der Installation in Mietimmobilien oder Eigentumswohnungen. Wenn Sie Mieter einer Wohneinheit sind, ist es wichtig, dass Sie vor der Installation eines Lifta Treppenlifts die Zustimmung Ihres Vermieters einholen. Zudem darf Funktion der Treppe als Rettungsweg beeinflusst werden. Die vorgeschriebenen Mindestmaße müssen eingehalten werden. Die Mindestlaufbreite von 100 cm darf durch die Führungskonstruktion des Treppenliftes nicht wesentlich unterschritten werden.
Etwas anders sieht es bei Hauseigentümern aus. Bei Hauseigentum ergibt die Installation eines Treppenliftes keine rechtlichen Probleme, da der bauliche Eingriff ja Ihre eigenen vier Wände betrifft. Allerdings ist auch hier wieder die Treppen Mindestlaufbreite von 80 cm für die Installation des Liftes zu berücksichtigen.
Die Installation des Lifta Treppenlifts wird vom Fachmann schnell und unkompliziert durchgeführt. Da der Treppenlift in den meisten Fällen bereits im Werk fast komplett zusammengebaut wird, werden für die Montage nur noch wenige Werkzeuge benötigt und somit ist dies in wenigen Stunden erledigt.
Kümmert sich Lifta um die Wartung von meinem Treppenlift?
Haben Sie sich für einen Lifta Treppenlift entschieden, haben Sie natürlich die Möglichkeit, ein Wartungspaket dazu zukaufen. Empfohlen wird die jährliche Wartung des Liftsystems. Das dient auch Ihrer eigenen Sicherheit. Haben Sie das Wartungspaket abgeschlossen, wird sich die Firma Lifta turnusgemäß zur Durchführung des der Wartung mit Ihnen in Verbindung setzen. Selbstverständlich können Sie Ihren jährlichen Wartungstermin auch individuell vereinbaren.
Wie kontaktiere ich den Lifta Kundendienst bei einer Störung?
Das Serviceteam der Firma Lifta ist im Falle einer Störung rund um die Uhr, 7 Tage die Woche für Sie erreichbar. Mit über 200 Monteuren deutschlandweit verfügt die Firma über ein dichtes Netz an Monteuren, die bei einer Störung schnell bei Ihnen vor Ort sind.
Für mehr Infos & kontaktlose Beratung erreichen Sie den Service 24 Stunden täglich kostenfrei. Hier erhalten Sie ebenfalls kontaktlose Beratung zum sicheren Einbau und können Ihre Fragen rund um das Thema Treppenlift loswerden. Auch die Corona Schutzmaßnahmen beim Einbau der Lifta Treppenlifte werden Ihnen bei Bedarf hier genau erläutert.
Erfahrungen zu Lifta Treppenlift
Ein Lifta Treppenlift schafft Barrierefreiheit und Selbständigkeit in Ihren eigenen vier Wänden. Die Liftsysteme sind die am meisten gekauften Treppenlifte in Deutschland. Viele Senioren sind sehr zufrieden. Durch den Kauf eines Lifta Treppenlift können Sie länger zu Hause wohnen und Treppen stellen kein Hindernis mehr dar.
Die kompetente Beratung und der ausgezeichnete Kundendienst überzeugt viele Senioren, sich für einen Kauf zu entscheiden. Auch die Kosten können bei der Beratung durch die Lifta Beraterin oder den Berater des Treppenlift so gering wie möglich gehalten werden. Besonders lobend erwähnen die Nutzer eines Lifta Treppenlift auch die Hilfestellungen, die die Firma bietet. So werden schon im ersten Beratungsgespräch die Fördermöglichkeiten abgeklärt. Kundenzufriedenheit wird bei Lifta Treppenlift demnach groß geschrieben, Anwender des Treppenlift bestätigen dies immer wieder.
Auch preiswerte Alternativen, wie zum Beispiel die Miete eines Treppenlifts bei vorübergehender Mobilitätseinschränkung ( nach einem Unfall zum Beispiel), werden von den Beratern erläutert. Die hochwertige Qualität und die fachgerechte Installation der Liftsysteme rundet das positive Bild, das viele Kunden vom Treppenlift Anbieter, der Firma Lifta Treppenlifte haben, ab.
Häufige Fragen
Sie haben noch weitere Fragen? Hier haben wir noch interessante Fakten für Sie zusammengestellt.
Was kostet ein Lifta Treppenlift?
Wie schon eingangs erwähnt, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, da der Preis eines Lifta Treppenlift von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Ein Berater vor Ort wird Ihnen gern Ihr individuelles Angebot erstellen.
Wer hat Anspruch auf einen Treppenlift?
Einen Treppenlift kann jeder kaufen, der unter einer Mobilitätseinschränkung leidet. Bei Mietern muss vor Einbau des Treppenlift die Zustimmung des Vermieters vorliegen. Hauseigentümer können einen Treppenlift sowohl im Außen- als auch im Innenbereich Ihrer Wohneinheit einbauen lassen.
Welche Chancen im Bereich Jobs und Karriere bietet Lifta Treppenlift?
Die Firma sucht regelmäßig motivierte Mitarbeiter zur Verstärkung Ihres Teams. Egal, ob im Bereich Marketing oder im Service, hier können Sie einen passenden Job finden. Auf der Homepage der Firma ist ein Bewerbungsformular hinterlegt, dass Sie online ausfüllen können. Ein Mitarbeiter wird sich dann zu einem Erstgespräch mit Ihnen in Verbindung setzen. Hier werden Sie gemeinsam herausfinden, welcher Treppenlift für Sie geeignet ist.
Gibt es Ersatzteile für einen Treppenlift zu kaufen?
Ist ein Teil Ihres Treppenlift defekt verständigen Sie den Kundendienst von Ihrem Treppenlift Anbieter, der die Reparatur bei Ihnen vor Ort schnell und kompetent durchführen wird. Hierzu wählen Sie einfach die kostenlose Rufnummer des Kundendiensts und vereinbaren einen Termin.
Ist ein Lifta Treppenlift ein Aufzug für Rollstuhlfahrer?
Neben den klassischen Sitzliften bietet Lifta durch die Partnerfirma sani-trans auch Liftsysteme für Rollstuhlfahrer an. Mit den sogenannten Hubliften oder Plattformliften lassen sich Hindernisse im Rollstuhl einfach überwinden.
Gibt es eine Bedienungsanleitung für den Treppenlift?
Natürlich wird Ihnen im Beratungsgespräch durch den Treppenlift Anbieter auch die Funktionsweise eines Treppenlift erläutert. Zudem erhalten Sie auch eine Bedienungsanweisung, in der Sie alles Funktionen Ihres Treppenlift in Ruhe nachlesen können.
Fazit – Unsere Bewertung zu Lifta Treppenlift
Entscheiden Sie sich für einen Treppenlift bekommen Sie ein Stückchen Ihrer Mobilität innerhalb Ihrer eigenen vier Wände zurück. Sie können durch Ihren Treppenlift Treppen und hohe Stufen überwinden und müssen keine Angst vor Stürzen haben. Ein Treppenlift ist einfach zu bedienen und setzt kein technisches Verständnis voraus. Durch Zuschüsse oder Finanzierungsmodelle wird eine Treppenlift eine erschwingliche Anschaffung. Treppenlift Anbieter zu vergleichen ist hier enorm wichtig.
Wenn Sie sich für ein Liftsystem der Firma Lifta entscheiden, bekommen zudem noch eine kompetente Beratung, eine fachgerechte Installation an Ihrer Treppe und eine gründliche Wartung Ihres Treppenlifts. Mit einem Treppenlift der Firma Lifta entscheiden Sie sich für Qualität und Kompetenz und einen hervorragenden Treppenlift Anbieter.
Finden Sie barrierefreie Unterkünfte für Ihren Urlaub – Auch für Ihre Begleitung
Auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möchten in die weite Welt hinaus und einen schöne Urlaub verbringen. Es ist aber eine große Herausforderung für Sie, eine passende und vor allem barrierefreie Unterkunft zu finden. Aber auch dafür gibt es Lösungen. Mittlerweile gibt es viele Angebote für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung, einen erholsamen Urlaub zu verbringen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie am besten vorgehen und was Sie beachten sollten.
Darauf sollten Sie achten
Bei Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung ist eine gute barrierefreie Unterkunft sehr wichtig. Finden Sie barrierefreie Unterkünfte für Ihren Urlaub – dabei sollten Sie aber einige Aspekte beachten.
Nicht nur die Unterkunft sollte barrierefrei sein. Überlegen Sie schon mal im voraus, wo es noch barrierefrei sein müsste. Es beginnt bereits bei der Anreise. Sollten Sie mit dem eigenen PKW anreisen, informieren Sie sich schon vor der Buchung des Hotels oder der Unterkunft, ob es behindertengerechte Parkplätze gibt. Nur so können Sie sicher sein, dass es von diesem Parkplatz auch nicht so weit zu Ihrer Unterkunft ist.
Fragen Sie auch schon vorher nach, ob der Zugang zur Unterkunft/ zum Hotel auch barrierefrei ist. So können Sie mit Ihrem Rollstuhl oder mit Ihrer Gehhilfe problemlos an die Rezeption gelangen. Erkundigen Sie sich vor der Buchung Ihres Zimmers auch, ob dieses ebenerdig ist, die Türen der Zimmer breit genug (um z.B. mit den Rollstuhl hindurch zu kommen), das Badezimmer behindertengerecht ausgestattet ist und vor allem ob Aufzüge vorhanden sind, um zu Ihren Zimmer zu gelangen.
Finden Sie barrierefreie Unterkünfte für Ihren Urlaub – dafür ist auch die Lage der Unterkunft besonders wichtig. Ist es zentral gelegen oder müssen Sie sich eventuell um einen Transport kümmern. Bei Besuchen von Restaurants, kulturellen Einrichtungen sollten Sie vorher anrufen und nachfragen. Nicht, dass Sie am Ende vor einem Hindernis stehen, welches Sie nicht überwinden können. Genaue Informationen über eventuelle Besuche bei Restaurants oder Sehenswürdigkeiten, können Sie auch schon an der Rezeption erhalten.
Bei einer Unterkunft die etwas außerhalb liegt, können Sie sich nach einen Shuttleservice, Taxi oder nach den öffentlichen Verkehrsmitteln erkundigen. So können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung, vor allem die nur auf eine Gehhilfe angewiesen sind, Ihren Urlaub problemlos genießen.
Kennzeichnung barrierefreie Unterkünfte
In Deutschland gibt es ein bundesweites Kennzeichnungssystem für barrierefreie Unterkünfte, welches sich „Reisen für Alle“ nennt. Hierfür wird mit Betroffenen und mit touristischen Verbänden zusammengearbeitet. Alle Unterkünfte, die solch eine Kennzeichnung haben, sind auf eine Barrierefreiheit überprüft worden. Bei diesen Unterkünften können Sie sich bei der Internetrecherche eine detaillierte Beschreibung Ihres Zimmers ansehen und können schon von Anfang an sagen, ob eine Buchung des Zimmers Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht.
Welche Art von Unterkunft ist die Richtige?
Um die richtige Unterkunft für Sie zu finden, sind vor allem Ihre Vorlieben und Möglichkeiten wichtig. Möchten Sie ein Rundum-Sorglos-Paket, dann wäre ein Sternehotel für Sie genau richtig. Sie müssen sich um nichts selber kümmern. Möchten Sie es lieber ein wenig familiär, dann sind Pensionen passender für Sie. Hier gibt es zwar weniger Serviceleistungen, haben aber trotzdem den Charakter eines Hotels. Halten Sie lieber offen, wann, wo oder was Sie essen, dann ist eine Ferienwohnung oder ein Campingurlaub genau das richtige.
Je nachdem wo Sie hinreisen möchten, können die Städte sehr unterschiedlich ausgebaut worden sein. In einem Kurort zum Beispiel finden Sie eher barrierefreie Unterkünfte für Ihren Urlaub und sogar altersgerechte Freizeitmöglichkeiten, als in einem Ort in welchem man Berge hinauf klettert. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vorher auch die Gegend anschauen.
Die Buchung
Hier ein paar Beispiele, wie Sie barrierefreie Unterkünfte für buchen können.
Lassen Sie eine barrierefreie Unterkunft von einem Reiseveranstalter oder von einem Vermittler von Urlauben mit Rollstühlen suchen. So müssen Sie sich selber nicht darum kümmern. Es gibt da Gruppenreisen, Individualreisen, Fernreisen, Städtereisen und noch vieles mehr.
Reisebüros sind schon auf Menschen mit Beeinträchtigungen eingestellt. Sie gehen in einem persönlichen Gespräch ganz individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse ein. Außerdem haben sie in Ihrer Datenbank alle möglichen regristrierten barrierefreien Unterkünfte aufgelistet.
Sie möchten lieber alles selber organisieren? Auch kein Problem. Recherchieren Sie im Internet und finden Sie barrierefreie Unterkünfte für Ihren Urlaub. Fragen Sie bei Hotels und anderen Unterkünften wegen der Barrierefreiheit nach. Bei der Internetrecherche können Sie auch bei den Hotels/ Unterkünften oder auch in verschiedenen Foren die Empfehlungen bzw. die Bewertungen viel von anderen Reisenden mit Beeinträchtigungen erfahren. Oder Sie fragen mal ganz einfach in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis nach. Vielleicht kann da jemand eine barrierefreie Unterkunft empfehlen.
Die Anfahrt
Vor der Buchung Ihres Urlaubes, sollten Sie auch die Anfahrt und Abreise beachten. Fahren Sie mit dem eigenen Fahrzeug oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, fliegen Sie mit dem Flugzeug oder ist doch eher eine Schifffahrt. Bei einer Fahrt mit dem eigenen Fahrzeug achten Sie auf für Sie geeignete Raststätten, wo Sie dann eine Pause einlegen können.
Die Toiletten sollten auf jeden Fall behindertengerecht sein. Bei einer Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie beim Mobilitätsservice der Deutschen Bahn eine Hilfe für das Um-, Aus- und Einsteigen buchen. Auch Reisebusse haben schon einen Service für Menschen mit Gehbehinderungen. So gibt es in vielen Bussen schon entsprechende Ein- und Ausstiegshilfen, wie Rampen. Oder sie können den Bus hinabsenken. Hierfür gibt es auch ein Verzeichnis für barrierefreie Busse.
Auch das Fliegen ist heutzutage für Menschen mit Beeinträchtigungen kein Problem mehr. Die Flughäfen sind inzwischen alle behindertengerecht ausgebaut und haben für Sie während des Aufenthaltes am Flughafen sowie an Bord Hilfskräfte und Mittel zu Verfügung. Das sollten Sie bei der Buchung eines Fluges beachten, dass Sie der Airline schon vorab informieren damit Sie z.B. auf eine Rollstuhl angewiesen sind. Wenn Ihnen das alles doch zuviel sein sollte, lassen Sie sich die Reise mitsamt der Anfahrt über Ihr Reisebüro buchen. Achten Sie dabei darauf, dass die Transferfahrten bei den Pauschalreisen sowieso inklusive sind.
Wer möchte nicht gerne in fremde Länder reisen und andere Kulturen und fremde Menschen kennenlernen. Oder nur eine Stadt, die man atemberaubend findet, besuchen. Schließlich macht Reisen Spaß und man kann viel über die fremde Kultur und deren Menschen lernen. Das können vor allem Menschen ohne Handicap problemlos tun. Aber was ist, wenn jemand ob altersbedingt oder nicht, im Rollstuhl sitzt oder eine Gehbehinderung hat? Müssen diese Menschen für den Rest ihres Lebens zu Hause bleiben?
Hierzu gibt es nur eine einzige Antwort. Nein. Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es heute schon schöne Reisen. Hierzu zählt auch barrierefreies Reisen. Schließlich sind körperliche Einschränkungen kein Ausschlusskriterium mehr, um zu verreisen. Auch mit diesen Beeinträchtigungen können Sie die Welt noch bereisen und Vieles entdecken. Es ist vielerorts schon problemlos möglich, barrierefrei zu leben und zu reisen.
Vorbereitung für ein barrierefreies Reisen
Das Wichtigste an einer bevorstehenden Reise ist natürlich die Vorbereitung. Es ist wichtig bereits vorab eine barrierefreie Unterkunft oder ein rollstuhlgerechtes Zimmer zu suchen und rechtzeitig zu reservieren. Aber auch barrierefreie Angebote am Urlaubsort selbst, sollten vorher gut recherchiert werden. Falls nötig, organisieren Sie frühzeitig eine Begleitung zu Ihrer Unterstützung während der Reise und des Urlaubs.
Diese kann Ihnen zum Beispiel beim Umsteigen oder bei Zwischenstopps mit Ihrem Gepäck behilflich sein oder auch vor Ort Hilfestellung leisten um Hindernisse jeglicher Art schneller zu überwinden. Planen Sie am besten eine Reise, die möglicherweise wenige oder noch besser gar keine Zwischenstopps hat. Dann fallen in der Planung die einzelnen Stopps und die zusätzliche Recherche hierzu schonmal weg.
Mit verschiedenen Verkehrsmitteln – Barrierefreies Reisen
Sie als Rollstuhlfahrer sollten sich, um sicher und gemütlich an Ihr Reiseziel zu kommen, umfangreich darauf vorbereiten. Da spielt es keine Rolle, ob Sie mit Ihrem eigenen Auto anreisen wollen, mit dem Bus fahren oder sogar mit dem Flugzeug fliegen wollen. Das Beste ist, Stück für Stück planen.
Folgende Faktoren sollten bei der Reise berücksichtigt werden:
Die Länge der Strecke
Die Höhe der Kosten
Der Komfort
Bei einer Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Sie sich vorher erkundigen bzw. überprüfen, ob es rollstuhlgerechte Straßen und Haltestellen gibt. Bei vielen Bussen gibt es bereits eine Rampe oder sie sind absenkbar, um besser in und aus den Bus zu kommen. Die Bordsteinhöhe spielt dabei aber auch eine entscheidene Rolle.
Barrierefreies Reisen – Die beste Art
Auch wenn es viele verschiedene Möglichkeiten gibt zu verreisen. Es gibt immer Vor- und Nachteile. So bietet zum Beispiel die Deutsche Bahn den Reisenden mit Gehbehinderungen eine Vergünstigung an. Auf vielen Strecken besteht sogar die Möglichkeit, dass Sie kostenfrei fahren können.
Bei Reisen mit dem Flugzeug sollten Sie vor allem auf folgendes achten. Sie als Rollstuhlfahrer, sollten den Mitarbeitern am Check-In und dem Sicherheitspersonal mitteilen, inwieweit Sie eingeschränkt sind. Desweiteren sollten Sie Ihnen mitteilen, welche Routinekontrollen bei Ihnen durchgeführt werden können oder nicht. Finden Sie für sich, als Gehbehinderter, die beste und angenehmste Art zu Reisen.
Barrierefreies Reisen – Wie geht das möglichst reibungslos?
Alle Menschen mit Gehbehinderungen oder die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können grundsätzlich alle Reisemöglichkeiten nutzen, die auch Menschen ohne einer Beeinträchtigung wählen würde. Das wichtigste ist nur, dass Sie sich schon vorher gründlich zum barrierefreies Reisen mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln informieren.
So gibt es an Flughäfen oft ganz spezielle Angebote für Reisende, die Gehbehindert sind. Am Flughafen werden von den Airlines Betreuer gestellt. Diese bringen den Fluggast zum Flugzeug, holen ihn wieder ab und sind sogar beim umsteigen behilflich. Rollstühle werden zum Beispiel im Frachtraum beim Gepäck mit transportiert. Für die Dauer des Fluges wird den Fluggast kostenlos ein Leihrollstuhl zur Verfügung gestellt. Denken Sie bitte daran, dass Elektrische Rollstühle mindestens 48 Stunden vor dem Flug angemeldet werden müssen.
Bei Reisen mit der Bahn gilt das gleiche, wie bei dem Reisen mit dem Flugzeug. Vor der Reise sollten Sie sich informieren, ob Ihr Bahnhof keine Stufen hat bzw. barrierefrei gestaltet ist. Die Mobilitätsservice-Zentrale kann für Sie im Nahverkehr Ein- und Ausstiegshilfen durch das Zugpersonal angemeldet werden.
Gibt es Reiseveranstalter für barrierefreies Reisen?
Sollten Sie keine Lust haben, Ihren Urlaub selber zu planen und zu organisieren gibt es eine Möglichkeit, dies einem Reiseveranstalter für rollstuhlgerechtes Reisen zu überlassen. Sie kennen und wissen um die Bedürfnisse von Reisenden im Rollstuhl und können Ihnen rollstuhlgerechte Reisen anbieten.
Hierzu zählen:
Gruppenreisen
Individualreisen
Städtereisen und
Fernreisen
Hier kümmern sich die Reiseveranstalter um alles. Sie müssen sich nicht um den Transport und eine geeignete Unterkunft kümmern, und auch nicht um die unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflüge. Das übernimmt komplett der Veranstalter für Sie, so dass Sie sich voll und ganz auf Ihren Urlaub freuen und diesen genießen können.
Folgende Reisedestinationen gibt es für Rollstuhlfahrer und ein barrierefreies Reisen:
Bundesweit gibt es ein Kennzeichen für barrierefreies Reisen. „Reisen für Alle“. So werden neben den Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätzen auch die Restaurants und Cafés zertifiziert. Diese Zertifizierung wird nur vergeben, wenn alle Kriterien erfüllt worden sind. Dazu zählen
Behindertenparkplätze
Stufenloser Gebäudezugang
Behindertengerechte Toilette
Die Zertifizierung gibt es auch für Sehenswürdigkeiten, Museen, Strände, Wald- und Wanderwege. Dafür müssen diese alle aber auch die hohen Qualitätsstandards erfüllen.
Bis heute haben sich zehn beliebte Urlaubsregionen und Städte sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen. Bis 2018 hieß die Arbeitsgemeinschaft noch „Barrierefreies Reisen in Deutschland“. Heute ist sie unter dem Namen „Leichter Reisen“ bekannt.
Egal ob Sie die Kultur sehen wollen, nur Shoppen gehen möchten, einen Aktivurlaub im Wald erleben möchten oder einfach am Strand bräunen wollen. Es ist für jeden etwas dabei.
Fernreisen auch für Rollstuhlfahrer?
Ja auch Rollstuhlfahrer können in die Ferne reisen. Warum auch nicht? Innerhalb Europas ist Mallorca eines der beliebtesten Reiseziele. Vor allem, weil der Flug recht kurz ist. Da dieses Urlaubsland auch bei Rollstuhlfahrern so beliebt ist, sind viele Unterkünfte auf Mallorca bereits auch barrierefrei. Auch barrierefreie Strände gibt es auf Mallorca. Bei manchen können Sie sich sogar einen salzwasserfesten Strandrollstuhl mieten.
Auch ein barrierefreies Reisen nach Italien ist möglich. Hier gibt es viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Land, die bereits stufenfrei sind. So kann Italien sogar mit einem rollstuhlgerechten Strand in der Toskana und vielen barrierefreien Sehenswürdigkeiten punkten. Es gibt im Land einige familiengeführte Ferienzentren. Die sind absolut barrierefrei gestaltet und haben sogar einen eigenen rollstuhlgerechten Zugang zum Strand.
Der Urlaub steht an. Die Vorfreude ist groß. Von den Reisebüros werden mittlerweile immer mehr barrierefreie Reisen angeboten. Eines Tages wird es bestimmt soweit sein, dass Sie überallhin Reisen können, ohne über die Barrierefreiheit nachdenken zu müssen. Doch bis dahin wird noch einige Zeit vergehen. Wir haben einige Anregungen für die Planung von barrierefreien Reisen zusammengestellt, um Ihnen diese zu erleichtern.
Barrierefreies Reisen – Im Voraus planen
Es gibt viele schöne Städte und Länder, die man gerne besuchen möchte. Bevor Sie sich aber für einen Ort entscheiden, lesen Sie nach, wie es dort vor Ort mit der Barrierefreiheit aussieht. Im Internet können Sie bereits schon auf vielen Webseiten und verschiedenen Foren viele Informationen und Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, der Natur, den Unterkünften und Restaurants finden. Hier bekommen Sie schon ein Gespür dafür, wie die Barrierefreiheit an diesem Ort gegeben ist.
Barrierefreies Reisen – Routenplanung
Vor der Buchung Ihrer Reise, sollten Sie sich genau überlegen welche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Sie gerne sehen möchten. Erkundigen Sie sich schon im Voraus, ob die Fußwege, Busse, U-Bahn Stationen und die Zugänge zu den Gebäuden barrierefrei gestaltet sind.
Hier haben wir für die Planung barrierrefreies Reisen ein paar Tipps für die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zusammengestellt:
Barrierefreies Reisen mit der Deutschen Bahn
Bei der Planung für barrierefreies Reisen mit der Deutschen Bahn, können Sie den Mobilätsservice anrufen. Er ist der direkte Ansprechpartner der Deutschen Bahn und kann Ihnen sämtliche Fragen beantworten und organisiert Personen, die Ihnen sogar beim Ein-, Um- und Aussteigen behilflich sein können. Unter der Nummer 01806512512 können Sie jeden Tag von 06:00 bis 22:00 Uhr den Mobilitätsservice erreichen.
Vor der Reise sollten Sie sich zu den Um-, Ein- und Ausstiegshilfen an den Bahnhöfen informieren.
Um-, Ein- und Ausstiegshilfen unterstützen Sie auch beim Tragen eines Gepäckstückes.
Sie können einen Gepäcktransport von Haus zu Haus nutzen. Dieser wird auch im europäischen Ausland angeboten.
Bei der Mobiliätszentrale können Sie gleich geeignete Sitzplätze oder Stellflächen buchen.
Holen Sie Informationen über die Ausstattung einer Behindertentoilette in Zügen oder am Bahnhof ein.
Informieren Sie sich über die kostenlose Mitnahme einer Begleitperson für Rollstuhlfahrer im Ausland. Dafür sollte das Merkzeichen „Bl“ im Schwerbehindertenausweis eingetragen sein.
Achten Sie darauf, dass in den Zügen mit einem Fahrkartenverkauf keine Berechnung des Bordpreises für schwerbehinderte Reisende verlangt wird.
Vor der Reise mit dem Mobilitätsservice abklären, ob Ihre Bahn über eine Einstiegshilfe (z.B. eine Rollstuhlrampe) verfügt.
Wenn die Möglichkeit besteht, einen Rollstuhlplatz der aber auch gleichzeitig einen Sitzplatz für die Begleitperson beinhaltet, reservieren.
Achten Sie darauf, dass Sie für Ihre orthopädischen Hilfsmittel Nichts zahlen müssen.
Barrierefreies Reisen mit dem Flugzeug
So zeitig wie möglich mit der Planung für barrierefreies Reisen beginnen.
Das Reisebüro bzw. die Fluggesellschaft über Ihre Mobilitätseinschränkung informieren.
Wünsche angeben. Zum Beispiel eine Abholung mit dem Rollstuhl
Einen zuverlässigen Transfer zum Flughafen organisieren.
Frühzeitig am Zielort die Rückflugmodalitäten klären.
Abklärung das der Transfer vom Zielflughafen zum Hotel behindertengerecht ist.
Am Abreisetag, frühzeitig am Flughafen eintreffen. In Deutschland sagt man mind. 90 Minuten vorher. Dann melden Sie sich am Sonderbetreuungsschalter.
Ihre Mobilität ist nur wegen einen medizinischen Grund (frische OP) eingeschränkt? Lassen Sie sich ein medizinisches Betreuungsformular geben.
Mindestens 48 Stunden vor Reiseantritt müssen Sie den Bedarf eines Betreuungsservice bei der zuständigen Fluggesellschaft anmelden.
Genug Zeit für die Reisestationen einplanen.
Barrierefreies Reisen mit dem eigenen PKW
Frühzeitig eine Begleitperson organisieren. Wenn Sie sowieso zu zweit fahren, dann um so besser.
Nehmen Sie für die Reise einen PKW, der auch genügend Platz für Ihr Gepäck und für den Rollstuhl/ Rollator hat.
Den Rollstuhl oder den Rollator so im Auto unterbringen, dass er bei einer starker Bremsung nicht zur Gefahr wird.
Bei der Hotelbuchung darauf achten, dass dieses auch behindertengerechte Parkplätze zur Verfügung stellt.
Führen Sie Ihren Behindertenausweis stets mit sich.
Sie fahren auch ein Stückchen mit der Fähre? Achten Sie schon vor der Reise darauf, dass diese auch behindertengerecht ist.
Bei Reisen auf der Autobahn sollten Sie bei Autobahn-Raststätten darauf achten, dass die über einen stufenlosen Eingang verfügen aber auch behindertengerechte Toiletten haben.
Falls es benötigt wird, organisieren Sie sich vorher eine Rollstuhlverladehilfe.
Sie mieten einen PKW? Kein Problem. Achten Sie aber dabei da drauf, dass der Wagen auch Ihre Bedürfnisse und Anforderungen entspricht.
Bei einer Reise ins Ausland, sollten Sie schon frühzeitig einen Mietwagen organisieren und buchen.
Barrierefreies Reisen – Die beste Jahreszeit heraussuchen
Wie ja jeder weiß, das Wetter kann immer heimtükisch sein. Jedoch können Sie die Jahreszeit in der Sie verreisen möchten, selbst bestimmen. Suchen Sie sich bei der Planung für barrierefreies Reisen ein Land mit einem für Sie angemessenen Klima heraus und schon können Sie Ihren Urlaub genießen. Deshalb sollten Sie vorher nachschauen, welches Wetter zu welcher Jahreszeit in Ihrem Urlaubsland typisch ist. Wenn man da schon vorher weiß, wie ungefähr das Wetter wird, können Sie die Reise besser planen.
Berücksichtigen Sie bei der Planung für barrierefreies Reisen auch die Meinung und die Erfahrungen anderer. Vor der Buchung eines Flugtickets oder eines Hotelzimmer sollten Sie einen Blick auf die Bewertungen anderer Urlauber werfen. Dabei können Sie schon erste Informationen z.B. über den Flug oder über Ihr Hotelzimmer einholen. Vor allem auf Meinungen anderer Menschen mit Behinderungen sollten Sie achten. Das sind die wertvollsten Informationen. Hier können Sie bereits im Voraus erfahren, welche Hindernisse sie überwinden mussten und wie sie diese bewältigt haben.
Barrierefreies Reisen – Die Unterkunft
Vor Reisebeginn und Buchung stellen Sie bei der Planung für barrierefreies Reisen sicher, dass das gewünschte Hotel über behindertengerechte Parkplätze verfügt.
Der nächste Schritt wäre die Klärung, ob das gewünschte Hotel auch einen stufenlosen Zugang zur Rezeption und zum Foyer hat.
Klären Sie ab, ob der Fahrstuhl auch Rollstuhlfahrer transportieren kann.
Der Weg zu Ihrem Zimmer sollte ebenso behindertengerecht sein.
Das gewünschte Zimmer sollte über eine behindertengerechte Ausstattung verfügen. Die Türen zum Zimmer sollten breit genug sein, dass auch ein Rollstuhl hindurch passt.
Das Badezimmer sollte auch behindertengerecht ausgestattet sein. Achten Sie darauf, dass es Haltegriffe beim WC gibt, eine ebenerdige Dusche usw..
Der Speisesaal des Hotels sollte stufenlos erreichbar sein.
Holen Sie sich Informationen ein, ob die Außenanlage des Hotels auch behindertengerecht ist.
Die Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele in der Nähe des Hotels sollten alle stufenlos erreichbar sein.
Sie möchten auch mal auswärts essen? Das ist alles kein Problem. Jedenfalls sollten die Restaurants in welches Sie gehen möchten, behindertengerecht ausgestattet werden.
Die Planung barrierefreies Reisen ist abgeschlossen? Sie haben eine positive Einstellung und Ihr Plan steht? Dann können Sie sich ja jetzt voll und ganz auf Ihren Urlaub konzentrieren. Viel Spaß und gute Erholung.
Ein Garten im Grünen bedeutet für viele Menschen eine Oase der Ruhe und Erholung. Dort, wo man Entspannung findet und dem eigenen grünen Daumen Ausdruck verleihen kann. Das gilt auch für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Egal, ob ausgelöst durch eine Behinderung oder durch die Auswirkungen des Alters oder eines Unfalls. Um einen Garten entsprechend der eigenen Bedürfnisse umzugestalten, ist es wichtig auf einige wichtige Punkte zu achten. Dazu zählen z.B. Beleuchtungen auf Wegen, Hochbeete anlegen oder Höhenunterschiede überbrücken. Wie Sie Ihren Garten in 7 Schritten zum barrierefreien Garten umrüsten, erfahren Sie im Folgenden.
Planung des barrierefreien Gartens als Grundstein
Ordnung ist das halbe Leben, deshalb spielt das Planen eines barrierefreien Gartens eine wichtige Rolle. Sie sollten sich Ihrer eigenen Bedürfnisse bewusst werden und sich Gedanken darüber machen, was Sie eigentlich wollen, worauf Sie großen Wert legen. Körperliche Beeinträchtigungen sollten Sie nicht davon abhalten, sich Ihren Garten wunschgemäß zu gestalten.
Machen Sie sich klar, worauf Ihr Hauptaugenmerk liegen soll. Wollen Sie in Ihrem Garten werkeln, grillen, anbauen oder faulenzen? Wenn Sie Ihr Ziel vor Augen haben, können Sie alles Weitere darum herum planen.
Dazu ist es wichtig eine erste Bilanz zu ziehen. Welche Grundlage bietet Ihnen Ihr Garten, welche Umbaumaßnahmen werden notwendig? Höhenunterschiede, die bisher mit Treppen überbrückt werden, können durch Rampen oder Elemente ausgestattet werden, sodass sie mit Rollstuhl oder Gehhilfe passierbar werden. Handläufe, Beleuchtungen und schwellen freie Überbrückungen können dazu beitragen, sich im eigenen Garten besser zurecht zu finden und geben Ihnen die nötige Sicherheit.
Bedenken Sie stets, dass der Umbau nur mit aufgebrachter Zeit und körperlicher Anstrengung zu bewältigen sind. Deshalb sollten Sie sich vorher überlegen, welche Arbeiten Sie eigenständig in Angriff nehmen können und in welchen Angelegenheiten Sie besser auf die Hilfe von Fachleuten zurückgreifen. Während bauliche Veränderungen häufig von Menschen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau übernommen werden, widmen sich Gärtner(innen) der Pflege und Betreuung Ihres Gartens. Auch Minijober(innen) oder Verwandte übernehmen Tätigkeiten, wie Unkraut jäten, Pflanzen gießen oder Rasen mähen häufig gerne.
Station 1: Sichere und rollstuhltaugliche Wege
Damit Sie Ihren Garten trotz Rollstuhl bestmöglich genießen können, ist es ratsam die Wege entsprechend anzulegen oder neu zu gestalten.
In erster Linie muss der Weg natürlich breit genug sein. Es empfiehlt sich auf eine Breite von 1,20 m zu setzen, innerhalb von Kurven ist eine weitere Spannbreite von 1,60 m ratsam. Außerdem ist die Wahl an rutschfestem und wasserdurchlässigen Materialien entscheidend. Beim Verlegen sollte auf eine sorgsame Arbeitsweise geachtet werden, damit die einzelnen Platten bündig miteinander abschließen und keine Rillen entstehen. Wichtig ist auch auf die Gefälle innerhalb des Gartens zu achten. Während das Längsgefälle im Weg eine Steigung von 6% nicht überschreiten sollte, beträgt die maximale Steigung im Quergefälle 2%.
Station 2: Höhenunterschiede überwinden
Vorherrschende Höhenunterschiede lassen sich einfach an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Dazu stehen Ihnen vielfältige Lösungsansätze zur Verfügung. Je nach Ausgangssituation und eigener Mobilität ist Ihnen vielleicht schon mit der Anbringung eines Handlaufs geholfen. Kleinere Höhenunterschiede lassen sich ansonsten durch die Anbringung einer Rampe überwinden. Bieten sich beide Dinge nicht an, haben Sie außerdem die Möglichkeit sich einen Treppenlift für Außen installieren zu lassen. Dann haben Sie die Wahl zwischen Außentreppenlift, Außenplattformlift oder Außenhublift. Lassen Sie sich bei einem Händler Ihres Vertrauens dahingehend beraten.
Station 3: Beleuchtung der Wege
An grauen oder nebligen Tagen, in der Dämmerung oder Dunkelheit ist die Sicht manchmal verklärt. Um in diesem Fall auf Nummer sicher zu gehen, sind Beleuchtungen der Wege eine hervorragende Idee. In diesem Fall sollten Sie dringend auf die korrekte Ausleuchtung achten. Sie sollten Lampen wählen, die keinen Schatten werfen, Sie nicht blenden und ihr Licht regelmäßig verteilen.
Angebrachte und installierte Lampen lassen sich mit einer Zeitschaltuhr ausstatten, sodass sie immer zur gleichen Tageszeit erleuchten. Außerdem haben Sie die Möglichkeit die Lampen mit einer Fernbedienung zu verknüpfen oder Bewegungsmelder zu integrieren. Durch solche kleinen Kniffe haben Sie immer dann Beleuchtung, wenn Sie diese gerade benötigen.
Station 4: Einfach bedienbare Bewässerung
Pflanzen im Freien benötigen eine regelmäßige Bewässerung. Eine Gießkanne oder ein Schlauch sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität häufig eine unüberwindbare Herausforderung. Wie häufig die Pflanzen Wasser brauchen, hängt sowohl von ihrem Standort als auch ihrem Bedarf ab. Aus diesen beiden Gründen bietet es sich an im Garten ein Bewässerungssystem zu integrieren. Sprinkler oder verlegte Schläuche versorgen die Pflanzen je nach Belieben per Knopfdruck oder Zeitschalter mit Wasser. Hier sollten Sie sich individuell von Profis beraten lassen.
Station 5: Hochbeete zum selber pflegen
Hochbeete ermöglichen eine Bepflanzung und Pflege in Sitzhöhe. Spezielle Konstruktionen mit Aussparungen ermöglichen Ihnen mit dem Rollstuhl darunter zu fahren. Bei der Installation von Hochbeeten sollten Sie außerdem darauf achten, dass das Beet eine Mindesthöhe von 65 cm hat. Nach Belieben sind auch Höhen von bis zu 78 cm möglich. Das Beet sollte vom TÜV zertifiziert sein und aus langlebigen Materialien bestehen. Im besten Fall hat das Hochbeet eine Möglichkeit Gartengeräte darauf abzulegen oder daran zu befestigen.
Station 6: Richtige Pflanzen wählen
Pflanzen sorgen für einen ganz individuellen Charme und schaffen eine grüne Oase. Bei fortschreitendem Alter und Bewegungseinschränkungen sind pflegeleichte Pflanzen besonders empfehlenswert. Dazu zählen: Dauerblüher, Sträucher oder winterharte Stauden. Sollten Sie Obstbäume in Ihrem Garten pflanzen wollen, dann wählen Sie die klein gezüchten Verwandten. Diese haben den Vorteil ihre Früchte länger zu tragen und die Kronen können Sie so ebenfalls leichter erreichen.
Station 7: Geeignete Hilfsmittel und Werkzeuge
Wie wir wissen, benötigt ein Garten ausreichend Pflege. Nur so kann er bestmöglich gedeihen. Zum Glück gibt es viele Gartengeräte, die Ihnen die Arbeit enorm erleichtern. Vor der Anschaffung sollten Sie sich Ihren Bedarf und Ihrer eigenen Bedürfnisse bewusst werden. Wo benötigen Sie konkret Unterstützung?
Viele Gartenwerkzeuge verfügen über Teleskopstangen und verstellbare Griffe, die Ihren Rücken entlasten. Eine Gießkanne mit zwei Griffen erleichtert das Tragen und Bewässern. Mit Standkehrblechen lassen sich Abfälle leichter aufkehren und ein Akku-Rasenmäher erleichtert Ihnen das Mähen sehr.
Fazit: In 7 Schritten zum barrierefreien Garten
Auch, wenn Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein mögen, so müssen Sie doch auf die vielen Vorzüge und positiven Auswirkungen eines Gartens in keinster Weise verzichten. Im ersten Augenblick mag die Vorstellung der barrierefreien Umgestaltung des Gartens ein ganz schöner Brecher sein. Doch alle Mühen und Anstrengungen sind vergessen, wenn Sie eigenständig in Ihrem Garten umher wuseln. Diese Unabhängigkeit schenkt Ihnen ein Stück Glück und verschafft Ihnen in Zukunft gute Laune. Der Blick ins Grüne sowie die Bewegung an der frischen Luft wirken sich positiv auf Körper und Geist aus.
In Ihrem neu gestalteten Garten tanken Sie neue Kraft und genießen die Ruhe an Ihren neuen Lieblingsplätzen. Ganz so wie es Ihnen gefällt.