KHZG und die Folgen: IT-Experte Frank Becker verrät, was Krankenhäuser jetzt wissen müssen

0

Muntelier (ots) –

Die Frist des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) wurde verlängert, wodurch Krankenhäuser nun die Möglichkeit haben, verstärkt in die Digitalisierung zu investieren und von den bereitgestellten Förderungen zu profitieren. IT-Experte Frank Becker von Becker Project Consulting begleitet seit Jahren die IT-Aufrüstung medizinischer Einrichtungen. Erfahren Sie hier, wie es um die aktuelle Umsetzung des KHZG steht und welche Konsequenzen Krankenhäusern drohen, die nicht rechtzeitig auf die gesetzlichen Anforderungen reagieren.

Viele Krankenhäuser und Unikliniken sind von den digitalen Entwicklungen in der Medizinbranche abgehängt worden. Die wenigsten verfügen über ausreichend personelle und finanzielle Ressourcen in der IT, die Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Aus diesem Grund wurde von CDU-Politiker Jens Spahn das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) ins Leben gerufen: Mit Bundesmitteln in Höhe von drei Milliarden Euro und Ländermitteln in Höhe von 1,3 Milliarden Euro sollen deutsche Krankenhäuser dabei unterstützt werden, ihre Digitalisierung voranzutreiben. Im Fokus stehen die digitale Infrastruktur, die IT-Sicherheit, die Telemedizin, die Schaffung von Patientenportale und die digitale Dokumentation – eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten, die viele Krankenhäuser bereits für sich beanspruchen. „Bis zur dafür vorgesehenen Frist im Jahr 2022 wurden bereits mehr als 6.070 Förderanträge gestellt – umgesetzt wird jetzt jedoch nur noch das, was bereits beantragt wurde“, verrät Frank Becker, Geschäftsführer von Becker Project Consulting.

„Eigentlich hatte das Bundesamt für Sozialwesen (BaS) das Jahr 2024 als Zeitpunkt festgelegt, in dem alle Musskriterien zur Digitalisierung umgesetzt werden mussten. Durch eine aktuelle Anpassung ist es nun jedoch so, dass im Jahr 2024 lediglich die Beauftragung der Digitalisierungsmaßnahmen erfolgen muss“, erklärt der IT-Experte weiter. „Bis Ende 2026 müssen die Maßnahmen dann nach und nach umgesetzt worden sein, bis dann 2027 eine Umsetzung zu 100 Prozent gefordert wird“, erklärt der Unternehmer. Für die Kunden von Becker Project Consulting ist dieser gesetzlich geregelte Zeitplan kein Problem: Durch die Unterstützung von Frank Becker und seinem Team gelingt es ihnen, ihre IT-Prozesse zeitnah zukunftsfähig zu gestalten. Schließlich übernimmt das Team das IT-Projektmanagement für Krankenhäuser, Kliniken und große Arztpraxen. Von der Auswahl der Software bis zur Implementierung in den Betriebsalltag – mit der Unterstützung von Becker Project Consulting kann die Effektivität des Betriebs deutlich maximiert werden.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung des KHZG

Doch wie konnte es überhaupt zu einer solchen Fristverlängerung kommen? Frank Becker erklärt, dass strukturelle Schwierigkeiten maßgeblich dafür verantwortlich waren. „Die Bundesländer konnten die Vielzahl an Förderanträgen teilweise erst im vierten Quartal 2023 abschließend bearbeiten und die letzten Förderbescheide versenden“, erläutert er dazu. „Es war also abzusehen, dass bis 2024 nicht alle Maßnahmen umgesetzt werden können.“ Zusätzlich waren die Krankenhäuser aufgrund der Vergaberegeln gezwungen, den langen und aufwendigen Weg der öffentlichen Vergabeverfahren zu gehen. „Neben diesen aufwendigen Prozessen kam es auch noch zu einer Überforderung der IT-Dienstleister, da plötzlich sehr viele Krankenhäuser ihre Prozesse digitalisieren wollten“, fügt der Unternehmer hinzu.

„Unser Team ist selbstverständlich bestens auf die hohe Auftragslage vorbereitet“, versichert Frank Becker. „Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung der Anforderungen des Fördertatbestands 2, der vielen Krankenhäusern Schwierigkeiten bereitet.“ Dieser Fördertatbestand, festgelegt durch das KHZG, umfasst mehrere Funktionalitäten, die bisher nur wenige Softwarehersteller anbieten. „Es ist noch weitere Entwicklungsarbeit seitens der Hersteller erforderlich, um diesen Vorgaben gerecht zu werden“, erläutert der Experte.

Digitale Optimierung für eine erfolgreiche Zukunft

Die Effektivität des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) lässt sich derzeit nur schwer beurteilen. Allerdings finden bereits zum zweiten Mal Messungen des sogenannten Digitalradars statt – ein Messinstrument, das von einem Konsortium im Auftrag des Bundesamts für Soziale Sicherung entwickelt wurde. „Ob tatsächlich eine signifikante Verbesserung der Digitalisierungssituation in den Krankenhäusern vorliegt, kann aufgrund der noch nicht vollständig umgesetzten Maßnahmen wahrscheinlich noch nicht abschließend beurteilt werden“, erklärt Frank Becker. „Es steht jedoch fest, dass durch das KHZG massiv in die Digitalisierung investiert wurde und ein jahrelanger Investitionsstau im Gesundheitswesen angegangen werden konnte – ein Erfolg, der sich bereits jetzt im Betriebsalltag bemerkbar macht.“

Trotz bereits umgesetzter Maßnahmen müssen Krankenhäuser auch in Zukunft den Digitalisierungsgedanken weiterverfolgen. „Digitalisierung ist keine lästige Pflicht, sondern wird die Branche langfristig begleiten und optimieren“, betont Frank Becker. „Das KHZG hat den Startschuss gegeben – für die Umsetzung in den Jahren nach 2027 sind die Krankenhäuser nun selbst verantwortlich.“ Ein wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, sind die Folgekosten, die mit den neuen Investitionen einhergehen. „Digitalisierung führt zu Optimierungen, bringt aber auch Wartungskosten mit sich“, erläutert der Experte. „Vielen Krankenhäusern ist nicht bewusst, dass üblicherweise Wartungskosten in Höhe von 20 Prozent anfallen, die im Rahmen des KHZG nur für die ersten 36 Monate förderfähig sind. Danach müssen die Krankenhäuser alle Kosten selbst tragen.“ Viele Krankenhäuser haben bereits hohe einstellige Millionenbeträge investiert, was die zuvor erwähnten Wartungskosten nach sich zieht. Diese Kosten werden ab 2026 nicht mehr durch Fördermittel abgedeckt. Zudem steht die nächste Herausforderung bereits bevor: Mit NIS2, das ab Oktober 2024 für alle Krankenhäuser verpflichtend ist, muss weiter massiv in die Digitalisierung investiert werden – diesmal jedoch ohne zusätzliche Fördermittel.

Sie möchten als Krankenhaus von den Vorzügen der Digitalisierung profitieren und zugleich die Förderung des KHZGs für sich nutzen? Dann melden Sie sich jetzt bei Frank Becker (https://beckerprojectconsulting.com/) und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch!

Pressekontakt:
Becker Project Consulting
Vertreten durch Frank Becker
contact(at)beckerprojectconsulting.com
https://beckerprojectconsulting.com
Original-Content von: Becker Project Consulting, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Aktiv gegen Hautkrebs: WATCH OUT AT THE BEACH / UV-Warnsystem von Küstenregionen auf Oberbayern ausgeweitet

0

Bonn/Hamburg (ots) –

Freizeitaktivitäten im Freien genießen, gut geschützt vor krebserzeugender UV-Strahlung: Dies ist das Anliegen von WATCH OUT. Das leicht verständliche UV-Warnsystem wurde 2022 von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) initiiert und gemeinsam mit der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie weiteren Partnern an der Küste als „WATCH OUT AT THE BEACH“ umgesetzt. In der diesjährigen Badesaison beteiligen sich erneut 17 Nord- und Ostseegemeinden an der Initiative. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Projekt als „WATCH OUT“ nun auch in Süddeutschland umgesetzt. Mit dabei sind die Chiemsee-Region sowie die benachbarten Landkreise Mühldorf am Inn, Rosenheim und Altötting. Neben der DLRG beteiligen sich in Oberbayern auch regionale Gesundheitsnetzwerke sowie Freizeitanbieter. Sie alle eint ein Ziel: Menschen vor Hautkrebs schützen.

Unsichtbarer Risikofaktor für Hautkrebs

In der Sommerzeit zieht die Nord- und Ostseeküste jährlich Millionen Besucher an. Ähnlich beliebt zum Entspannen, Sport treiben und Urlaub machen ist die Region Oberbayern. „Insbesondere am Wasser und in den Bergen wird die Intensität der ultravioletten Strahlen stark unterschätzt. Dies ist gefährlich, da sie den größten Risikofaktor für das Entstehen von Hautkrebs darstellen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Verschiedene Faktoren verstärken die UV-Strahlung: Reflektierendes Wasser gehört ebenso dazu wie die Höhe einer Region, denn pro 1.000 Höhenmetern steigt die Intensität um zehn Prozent. „Leider verfügt der Mensch über kein Sinnesorgan, um UV-Strahlen wahrzunehmen“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP. „Wenn die Haut brennt, juckt und sich rötet, ist bereits erheblicher Schaden entstanden. Kann der Körper diesen nicht vollständig beheben, entsteht langfristig Hautkrebs.“ Derzeit erkranken rund 336.000 Menschen jährlich an einem Tumor der Haut, 45.000 davon am malignen Melanom. Dieser gilt als besonders gefährlich, da er schnell Metastasen bildet. Etwa 4.400 Betroffene sterben pro Jahr an den Folgen einer Hautkrebserkrankung.

UV-Warnsystem an Orten der Freizeit

Das aufmerksamkeitsstarke Symbol von WATCH OUT (AT THE BEACH) ist ein flirrend bunter Sonnenkranz auf pechschwarzem Grund. Dieser weist auf die Gefahr durch UV-Strahlung sowie auf ein leicht verständliches Schutzinstrument hin: den UV-Index – das Kernelement des Präventionsprojekts. Dabei handelt es sich um eine international gültige, markante Farbskala mit Werten von 1 (schwach) bis 11+ (extrem) zur Einschätzung der UV-Bestrahlungsstärke. Den einzelnen Wertebereichen sind einfache Schutzempfehlungen zugeordnet. Schatten, schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme gehören dazu.

WATCH OUT (AT THE BEACH) 2024

Auffällig platzierte Warntafeln im WATCH OUT-Design führen über einen QR-Code zu einer Microsite. Mit einem Klick gelangt so der tagesaktuelle UV-Index auf das Smartphone der Nutzerinnen und Nutzer. Dieses Angebot gilt für Badestrände der Nord- und Ostsee sowie des Chiemsees und benachbarter Landkreise, im Frei- und Thermalbad, bei Outdoor-Sport-Anbietern oder auf dem Campingplatz. Auch auf Großveranstaltungen werden die WATCH OUT-Warntafeln erstmals eingesetzt. Geplant ist dies bei der Kieler Woche 2024 (22.-30. Juni), den „Handball Days Lübeck 2024“ (27.-30. Juni), dem „Bergflair Openair Festival 2024“ in Traunreut (1.-3. August), den Deutschen Meisterschaften im Beachhandball in Cuxhaven (2.-4. August), dem „Moments Festival“ am Chiemsee (10. August) sowie dem Chiemsee Langstreckenschwimmen im Rahmen des „arena Alpen Open Water Cups“ (1. September).

Betreut wird das Präventionsprojekt überwiegend von DLRG-Ortsgruppen, die insgesamt für über 90 UV-Index-Tafeln zuständig sind. „Unsere ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer sorgen dafür, dass Menschen im Wasser sicher sind. Wir helfen auch gern dabei, Badegäste vor UV-Strahlung zu schützen“, sagt Dr. Dorothee Dill, DLRG-Bundesärztin. „Die Gesundheit unserer Badegäste ist uns dabei ebenso wichtig, wie die unserer Mitarbeitenden.“ Aktuell betreuen auch weitere Akteure, insbesondere in Süddeutschland, das Projekt. Hierzu gehören beispielsweise auch Anbieter von Freizeitaktivitäten.

Gemeinsam gegen Hautkrebs

Fachlich unterstützt wird WATCH OUT (AT THE BEACH) unter anderem vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die den UV-Index für Deutschland tagesaktuell ermitteln und veröffentlichen. „Der UV-Index ist eindeutig definiert und eine verlässliche Größe für den richtigen Sonnenschutz. Viele Menschen informieren sich täglich über die Temperatur- und Niederschlagswahrscheinlichkeit. So eine Routine wünschen wir uns auch für den UV-Index“, erläutert Dr. Inge Paulini, Präsidentin des BfS.

„Wenn die steigende Zahl stationärer Hautkrebsbehandlungen in Deutschland langfristig sinken soll, brauchen wir ein klares Umdenken. Nur durch ein breites Netzwerk kann es uns gelingen, Menschen zu einem achtsamen Sonnenverhalten zu motivieren“, so Nettekoven. „Der Dank der Deutschen Krebshilfe gilt daher allen, die sich an unserem Projekt beteiligen.“

Interessierte erhalten unter www.watchoutatthebeach.io, www.krebshilfe.de/uv-schutz und www.hautkrebspraevention.de (http://www.unserehaut.de) nähere Informationen zum Projekt.

Interviewpartner auf Anfrage!

Ansprechpartnerinnen für die Presse:

Charlotte Weiß
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Deutsche Krebshilfe
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0228 72990-96
Internet: www.krebshilfe.de

Prof. Dr. Eckhard Breitbart
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention
E-Mail: [email protected]
Telefon: 04161 554 7901
Internet: www.hautkrebspraevention.de

Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

NEU: WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin / Die Einschlafhilfe* im einfach anzuwendenden Sprayformat

0

Schwalbach am Taunus (ots) –

Vielen Menschen fällt es schwer, einzuschlafen – vor allem, wenn der Alltagsstress sie wachhält. Laut einer Umfrage geben 85 % der erwachsenen Bevölkerung in Europa an, unter gelegentlichen Schlafstörungen zu leiden.[1]

WICK ZzzQuil® Gute Nacht, die meistverkaufte Einschlafhilfe* in Europa[2], stellt deutschen Verbraucher:innen nun das WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray zur Verfügung, welches dabei hilft, schneller einzuschlafen*, zu jeder Nachtzeit**. Seit April ist WICK ZzzQuil® Gute Nacht auch als Spray in Deutschland erhältlich.

Das neue WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin wurde für Verbraucher:innen entwickelt, die auf der Suche nach einer flexiblen Dosierung sind, die ihnen dabei hilft, schneller einzuschlafen* zu jeder Nachtzeit**. Jeder Sprühstoß beinhaltet 0,25 mg Melatonin, 4 Sprühstöße = 1 mg Melatonin.

Vorteile von WICK ZzzQuil® Gute Nacht Einschlafspray* mit Melatonin

– Ermöglicht eine schnelle Aufnahme***
– Mit Lavendel- und Orangengeschmack
– Vegan, zucker- und alkoholfrei
– Praktisches Format für Zuhause oder auf Reisen

WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin verursacht keinen Gewöhnungseffekt und keine Müdigkeit am nächsten Tag.

Anwendung von WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin

Für schnelleres Einschlafen vor dem Zubettgehen: 4 bis 6 Sprühstöße anwenden****

Falls weniger als 6 Stunden kontinuierlicher Schlaf während der Nacht verbleiben: 2 Sprühstöße anwenden****

Die Anwendung erfolgt bei Bedarf und wird beendet, sobald der Schlafrhythmus wieder hergestellt ist. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Menschen, die langfristige Schlafprobleme haben, Medikamente einnehmen, Erkrankungen haben oder andere Schlafmittel einnehmen, die schwanger sind, schwanger werden möchten oder stillen, sollten vor der Einnahme dieses Produktes ihren Arzt oder ihre Ärztin befragen.

Für wen ist WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin geeignet

– Verbraucher:innen, die auf der Suche nach einer Einschlafhilfe* mit flexibler Dosierung sind, zu jeder Nachtzeit**
– Verbraucher:innen, die Hilfe mit Jetlag benötigen*****
– Verbraucher:innen, die weder Tabletten noch Darreichungen in Weichgummiform anwenden möchten

Wo ist das neue WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray erhältlich

WICK ZzzQuil® Gute Nacht Spray mit Melatonin 30 ml ist seit April in Apotheken erhältlich.

Über P&G WICK Pharma

P&G WICK Pharma, die Gesundheitssparte von P&G, konkurriert in den größten und am schnellsten wachsenden Kategorien und Märkten für Körperpflege und Mundpflege mit einem Umsatz von über 200 Mrd. USD, um verbraucherorientierte Innovationen voranzutreiben, die unseren Verbraucher:innen ein längeres, gesünderes und dynamischeres Leben ermöglichen.

Das P&G Gesundheitsportfolio umfasst führende Marken in den Bereichen Erkältung mit WICK und Nasivin®, Schwangerschaft mit Femibion® und Clearblue®, Zahn-und Mundpflege mit Oral-B®, blend-a-dent® und blend-a-med®, Vitamin- und Mineralstoffprodukte mit Bion3® und Vigantol®/Vigantolvit® sowie Schmerzlinderung mit Kytta®.

Das Gesundheitsgeschäft von P&G hat eine der breitesten geografischen Ausdehnungen der Welt: Nordamerika, Lateinamerika, Westeuropa, CEE, Asien, Indien, Naher Osten, Afrika und Australien mit mehr als 3.500 Mitarbeitern und über 7,5 Milliarden Nettoumsatz.

Über Procter & Gamble

Procter & Gamble (P&G) bietet Verbraucher:innen auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Braun®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head&Shoulders®, Lenor®, Olay®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Whisper® und Wick. P&G ist weltweit in 70 Ländern tätig. Weitere Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter http://www.pg.com.

[1] Harris Interactive, Italien, 10.000 Menschen mit Schlafproblemen, Juni 2022

[2] Nichtverschreibungspflichtige Schlafmittel; IQVIA Umsatz in EUR rAVP; MAT 01/2023

*1 mg Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen.

** Nur 2 Sprühstöße verwenden wenn die Konsument:innen danach keine 6 Stunden durchgehenden Schlaf ermöglichen können

***30 Minuten vor dem Schlafengehen in den Mund sprühen.

****Maximale Dosierung sind 6 Sprühstöße pro Nacht

*****Melatonin trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn am ersten Reisetag kurz vor dem Schlafengehen sowie an den ersten Tagen nach Ankunft am Zielort mindestens 0,5 mg Melatonin aufgenommen werden.

MAT-DE-ZZZQUIL-24-000028

Pressekontakt:
MSLGroup Germany GmbH, Otto-Meßmer-Straße 3, 60314 Frankfurt am Main
Isabell Goltze, +49 69 154 028 27
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

54.000 Stimmen ignoriert: Lauterbach Zustimmung zum Verbot von E-Zigaretten Aromen bedroht öffentliche Gesundheit und Demokratie

0

Berlin (ots) –

Vor dem anstehenden EU Gesundheitsministerrat (EPSCO), schlagen E-Zigaretten Konsumenten wegen eines aggressiven Vorstoßes (https://www.eureporter.co/health/tobacco-2/2024/06/13/proposed-tobacco-rule-changes-both-undermine-eu-law-making-and-threaten-to-put-lives-at-risk/) mehrerer EU-Gesundheitsminister, Aromen für weniger schädliche Nikotinalternativen zu verbieten, Alarm. Dieser Schritt umgeht demokratische Prozesse und ignoriert auch die Stimmen von 54.000 Bürgern, die eine Petition (https://worldvapersalliance.com/every-life-counts/) von der World Vapers‘ Alliance gegen ein solches Verbot unterzeichnet haben.

„Jedes Jahr sterben in der EU 700.000 Menschen unnötig durch das Rauchen von Zigaretten. Durch das rücksichtslose Vorantreiben eines Aromaverbots für weniger schädliche Nikotinalternativen spielen die Gesundheitsminister mit Menschenleben und ignorieren den klaren Willen der Bevölkerung. Minister Lauterbach muss diesen Wahnsinn stoppen und auf die Wissenschaft und die Bürger hören,“, sagte Michael Landl, Direktor der World Vapers Alliance.

Die Europäische Kommission hat bisher keine neue Tabakproduktrichtlinie (TPD) veröffentlicht. Diese Verzögerung hat ein Vakuum geschaffen, das der dänische Vorschlag auszunutzen versucht, indem er die notwendige wissenschaftliche Bewertung, die öffentliche Meinung und die Beteiligung des EU Parlaments außer Acht lässt. Die erste öffentliche Konsultation (https://tholosfoundation.org/wp-content/uploads/2024/05/Tholos_Policy_Paper_v71.pdf) der Europäischen Kommission 2023 verzeichnete eine Rekordzahl an Teilnahmen und die Mehrheit hat sich klar für die Unterstützung von Harm-Reduction-Produkten ausgesprochen.

Aromen sind nicht nur eine Frage des Geschmacks; sie sind eine Notwendigkeit (https://worldvapersalliance.com/harm-reduction-vaping-fact-sheet/) für die öffentliche Gesundheit. Sie spielen eine bedeutende Rolle dabei, erwachsenen Rauchern den Umstieg von Zigaretten auf weniger schädliche Alternativen zu ermöglichen.

In einem offenen Brief (https://worldvapersalliance.com/wp-content/uploads/2024/06/Open-letter-EU-flavour-ban.pdf) fordert die WVA die EU-Gesundheitsminister auf, den Vorschlag zum Aromaverbot abzulehnen und sich stattdessen auf wissenschaftlich fundierte und den Willen der Bevölkerung widerspiegelnde Regulierung zu konzentrieren.

Pressekontakt:
Michael Landl
[email protected]
Original-Content von: World Vapers‘ Alliance, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

3 neue Therapien gegen Glaukom, trockene Augen, Alterssichtigkeit / 6.000 Augenärzte treffen sich beim DOC-Kongress in Nürnberg und informieren sich über neue Behandlungsmethoden

0

Nürnberg (ots) –

In nur wenigen ärztlichen Fachgebieten macht die Medizin so schnelle Fortschritte wie in der Augenheilkunde. Die drei interessantesten aktuellen Neuerungen werden von Augenarzt und Kongresspräsident Dr. Armin Scharrer auf dem 36. Kongress der Deutschen Augenchirurgen (DOC) vorgestellt, der vom 20. bis 22. Juni 2024 in Nürnberg stattfindet. Der DOC-Kongress ist mit über 6.000 Teilnehmern einer der größten Augenarztkongresse Europas.

1.
Neue Behandlung bei Grünem Star (Glaukom):
Lasertherapie ersetzt Tropfen als erste Wahl

Viele Patienten mit beginnendem Grünen Star (Glaukom, ca. 1 Mio Betroffene in Deutschland) könnten dank einer neuen, einfachen und besonders schonenden Lasertherapie künftig auch ohne oder mit sehr viel weniger drucksenkenden Augentropfen auskommen. Dabei steigert der Augenarzt mit einem DSLT-Laser („Direkte Selektive Laser Trabekuloplastik“) den Abfluss des Kammerwassers und senkt so den Augeninnendruck. Tropfen sind dann zumindest für die nächsten Jahre oft nicht mehr nötig. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten, die Patienten können danach sofort wieder Autofahren oder ihrer Arbeit nachgehen.

2.
Neue Hilfe gegen die Volkskrankheit trockene Augen:
Bessere Wirkstoffe, Nasenspray, Thermo-Maske

Trockene Augen haben sich z.B. durch zu lange Arbeit am PC zu einer richtigen Volkskrankheit entwickelt. Über zehn Millionen Menschen allein Deutschland klagen über ständiges Brennen, Jucken und Kratzen. Herkömmliche Therapien mit Augentropfen und -Gels stoßen immer öfter an ihre Grenzen. Hier kann jetzt eine neue Thermo-Behandlung mit einer Kombination zwei verschiedener Lichttherapien dauerhaft helfen, die verstopfte Drüsen an den Lidrändern von innen erwärmt, wieder öffnet und den Tränenfilm normalisiert. Außerdem werden auf dem DOC-Kongress Augentropfen mit neuen Wirkstoffen (Lifitegrast, Perfluorohexyloctan, Lotilaner) und ein Nasenspray (Vareniclin) vorgestellt, die die Therapie der trockenen Augen deutlich verbessern können.

3.
Alles scharf sehen und lesen ohne störende Effekte:
Neue Linsenkombination macht die Brille überflüssig

Eine spannende neue OP-Methode ermöglicht auch alterssichtigen Menschen über 45 und Patienten mit Grauem Star ein scharfes Sehen und Lesen ohne Brille in alle Entfernungen. Jetzt allerdings, ohne die oft störenden Begleiterscheinungen wie schwache Kontraste, Lichtkreise und Blendempfindlichkeit in Kauf nehmen zu müssen, die sonst bei den für diesen Zweck üblichen Multifokallinsen auftreten. Bei der neuen „Mix-und-match“-Technik implantiert der Augenchirurg in ein Auge eine tiefenscharfe EDOF-Linse für ein gutes Sehen in die Ferne und in mittlere Abstände. Diese Linse hat keine störenden Effekte. Das andere Auge erhält dagegen eine Multifokallinse für ein scharfes Sehen in alle Bereiche und ein Lesen ohne Brille. Das Gehirn ist in der Lage, diese unterschiedlichen Seheindrücke zu verarbeiten und zu einem scharfen Gesamtbild zusammenzufügen. Die unangenehmen Sehphänomene der Multifokallinse werden dabei ausgeblendet.

Ausführliche Pressetexte mit weiteren detaillierten Informationen zu diesen Themen, zahlreiche honorarfreie Pressefotos sowie Patienten-Beispiele mit Text und Foto stehen Ihnen zum kostenlosen Download im Pressebereich der DOC-Homepage zur Verfügung:

https://www.doc-nuernberg.de/presse.php

Pressekontakt:
DOC Deutsche Gesellschaft für Ophthalmochirurgie e.V.,
Margit Kraussold, Neuwieder Str. 9, 90411 Nürnberg,
email: [email protected]
Tel.: 0911 24 27 877
mobil: 0171 452 05 09
Original-Content von: DOC Deutsche Gesellschaft für Ophthalmochirurgie e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Apothekerschaft lehnt Entwurf zur Apothekenreform ab

0

Berlin (ots) –

Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker lehnen das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor wenigen Tagen vorgeschlagene Apothekenreformgesetz ab. In einer heute gegenüber dem BMG abgegebenen Stellungnahme zum Referentenentwurf argumentiert die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, dass die vorgeschlagenen Reformen die Arzneimittelversorgung in Deutschland irreparabel zerstören, statt sie für die Zukunft zu stabilisieren. Beispiele für diesen vom BMG geplanten verbraucherpolitischen Schaden sind die im Gesetzentwurf enthaltenen Vorschläge, auf Apothekerinnen und Apotheker in der Apotheke zu verzichten sowie die Ausstattungen und Öffnungszeiten der Apotheken einzuschränken. In der Konsequenz sind zehntausende Arbeitsplätze in Apotheken gefährdet und ist eine gravierende Verschlechterung der Arzneimitteltherapie- und Patientensicherheit zu befürchten. Leistungen wie die Abgabe von Betäubungsmitteln, Medikationsanalysen, Rezepturen oder Impfungen dürfen nur von Apothekerinnen und Apothekern erbracht werden. In diesen Bereichen drohen nach den BMG-Plänen Leistungskürzungen für die Bevölkerung.

In der ABDA-Stellungnahme heißt es wortwörtlich: „Ausgehend von der Prämisse, dass der Bundesregierung das vorhandene hochwertige Apothekenwesen das für seine Erhaltung erforderliche Geld nicht wert ist, werden auf den ersten Blick plausibel erscheinende Mechanismen wie die Umverteilung von Arbeitserträgen und die Senkung von Kosten instrumentalisiert, um einen grundlegenden Systemwandel herbeizuführen.“ Weiter schreibt die ABDA: „Durch die Zulassung von Betriebsstätten, die ohne vor Ort anwesende Apothekerin oder anwesenden Apotheker betrieben werden, wird der Begriff Apotheke des ihn ausmachenden Wesenskerns beraubt, die Apothekenpflicht faktisch abgeschafft und der Weg zur Zulassung des Fremdbesitzes geebnet.“ Ferner heißt es: „Die Möglichkeit, zusätzlich zu den heute maximal vier Betriebsstätten einer Apotheke zwei Zweigapotheken betreiben zu dürfen und Entfernungen zwischen den Betriebsstätten von ca. drei Stunden PKW-Fahrzeit zuzulassen, machen bei minimaler Anwesenheitspflicht in den Betriebsstätten aus der eigenverantwortlichen Leitung einer Apotheke durch einen freien Heilberuf faktisch eine Fiktion.“

Bei der Anhörung zum Referentenentwurf des Apothekenreformgesetzes am 25. Juni 2024 im Bundesgesundheitsministerium wird die ABDA diese Positionen mündlich erläutern. Weitere politische Maßnahmen diskutiert und entscheidet die ABDA gemeinsam mit den Kammern, Verbänden und der gesamten Apothekerschaft in diesen Tagen.

Mehr Informationen auf www.abda.de

Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, [email protected] Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137,
[email protected]
Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Wirksamkeitskontrolle als Schlüssel zum effektiven Gesundheitsmanagement in Unternehmen

0

Köln (ots) –

– Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: entscheidender Prozess im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
– Wirksamkeitskontrolle ermittelt Effektivität und Nachhaltigkeit von Investitionen in die Gesundheit von Mitarbeitenden
– http://www.tuv.com/gbu-psyche

Psychische Belastungen bei der Arbeit schaden nicht nur den Betroffenen, sie führen in Unternehmen auch seit Jahren zu steigenden Ausfallzeiten: Wie der DAK PsychReport1 zeigt, ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen von 2013 bis 2023 um 52 Prozent gestiegen. Unternehmen können mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen krankmachende Arbeitsbedingungen erkennen und durch geeignete Maßnahmen abfedern. „Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen stößt einen Veränderungsprozess an: Nach der Analyse und entsprechenden Maßnahmen folgt nach zwei bis drei Jahren die Wirksamkeitskontrolle. Sie ist für mich der charmanteste Schritt in diesem Prozess, denn sie zeigt, welche Maßnahmen wirken und welche angepasst werden müssen“, erläutert Dr. Maxi Robinski, Arbeitspsychologin bei TÜV Rheinland. Obwohl die Aufsichtsbehörden eine umfassende Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen erwarten, bleiben viele Unternehmen nach den ersten Schritten stehen und vergeben so eine Chance zur Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit im agilen Marktgeschehen.

Handlungsbedarf erkennen und Ressourcen gezielt und nachhaltig einsetzen

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen deckt beispielsweise auf, ob sich Mitarbeitende durch die Führungsqualität positiv bestärkt oder unter Druck gesetzt fühlen. Beantwortet wird zum Beispiel auch, ob die Produktionsplanung in einem Unternehmen effektiv ist oder Qualitätsmängel verursacht, die durch Retouren zu Frustration bei den Beschäftigten führen. Mit den abgeleiteten Maßnahmen werden Veränderungsprozesse im Unternehmen angestoßen, die mögliche Belastungen vermindern sollen. Zur Wirksamkeitskontrolle wird aus einer Liste dieser Maßnahmen ein griffiger und wissenschaftlich belastbarer Fragebogen erstellt. Er dient zur schriftlichen Befragung der Belegschaft oder wird in Workshops diskutiert und beantwortet. Dabei werden Mitarbeitende und Führungskräfte getrennt betrachtet. Die Auswertung erfolgt anonym. „Das Ergebnis zeigt, welche Maßnahmen bei der Belegschaft die gewünschte Wirkung entfalten, welche wenig genutzt werden, aber Potenzial haben, und welche nicht den gewünschten Erfolg zeigen. Dadurch können wir Anpassungen vornehmen oder neue Maßnahmen entwickeln und so die zur Verfügung stehenden Ressourcen gezielt und nachhaltig einsetzen“, so Robinski.

Erfolgsfaktoren für die Wirksamkeitskontrolle

Wesentliche Erfolgsfaktoren für die ganzheitliche und wirksame Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen sind die kontinuierliche Begleitung aller Schritte aus einer Hand – optimalerweise durch Arbeitspsychologinnen ode -psychologen. Ebenso wichtig sind die Einbeziehung der Mitarbeitenden von Anfang an, klar und verständlich definierte und kommunizierte Maßnahmen sowie eindeutige Zuständigkeiten für deren Umsetzung. Die Wirksamkeitskontrolle sollte von Anfang an fest eingeplant und auch im bereitgestellten Budget berücksichtigt sein. Eine unternehmensinterne Durchführung hinterfragt oft weniger die Wirksamkeit der Maßnahmen, sondern erfasst häufig nur ihre Durchführung oder Bekanntheit. „Bei unseren Befragungen stellen wir manchmal fest, dass eine gute Maßnahme im Unternehmen zu wenig bekannt ist. Bringt die Wirksamkeitskontrolle dies ans Licht, kann der Informationstransport verbessert und so das Potenzial der Maßnahme optimal ausgeschöpft werden.“

Führungsqualität und Kommunikation haben großen Einfluss auf psychische Belastung

Den größten Einfluss auf die psychische Belastung von Beschäftigten hat nach unserer Erfahrung die Führungsqualität. Als entsprechend wirkungsvoll werden Maßnahmen eingestuft, die durch gezielte Schulungen, fachliche Weiterbildungen oder organisatorische Veränderungen der Führungsebene zu Verbesserungen führen“, erklärt die Arbeitspsychologin. Auch eine gute Kommunikation von Erfolgen im Unternehmen werde positiv bewertet. Wichtig sei dabei, die Informationen für die Belegschaft verständlich und attraktiv aufzubereiten. Zudem kann sich die ständige Aktualisierung von Stellenbeschreibungen positiv auf die psychische Belastung von Mitarbeitenden auswirken, wenn dadurch Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten an die tatsächlichen Gegebenheiten am Arbeitsplatz angepasst werden.

„Unternehmen spiegeln uns zurück, dass eine langjährige Zusammenarbeit, die Bekanntheit der Expertinnen und Experten sowie eine gemeinsame Strategie Sicherheit bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vermitteln. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir als externer Dienstleister erprobte und wissenschaftlich validierte Methoden zur Verfügung stellen, die Unternehmen bei der Umsetzung eines wirksamen betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen. Mitarbeitenden vermittelt die Wirksamkeitskontrolle, dass ihr Unternehmen sich nachhaltig für die Gesundheit der Beschäftigten einsetzt, was unter anderem auf das Arbeitgeber-Image und die Verbundenheit mit dem Arbeitsplatz einzahlt“, betont Robinski.

Quellen:

1. https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/psychreport-2024_57364

Unternehmen und Beschäftigte können sich unter folgendem Link über das Angebot zur Arbeitsmedizin von TÜV Rheinland informieren: www.tuv.com/abo-psychologie

Über TÜV Rheinland

Sicherheit und Qualität in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen: Dafür steht TÜV Rheinland. Das Unternehmen ist seit mehr als 150 Jahren tätig und zählt zu den weltweit führenden Prüfdienstleistern. TÜV Rheinland hat mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 50 Ländern und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 2,4 Milliarden Euro. Die hoch qualifizierten Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland prüfen rund um den Globus technische Anlagen und Produkte, begleiten Innnovationen in Technik und Wirtschaft, trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und zertifizieren Managementsysteme nach internationalen Standards. Damit sorgen die unabhängigen Fachleute für Vertrauen entlang globaler Warenströme und Wertschöpfungsketten. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

Über TÜV Rheinland Arbeitsmedizinische Dienste

Die TÜV Rheinland Arbeitsmedizinischen Dienste (AMD) betreiben als Tochterunternehmen der TÜV Rheinland Group bundesweit arbeitsmedizinische Zentren und beraten Betriebe hinsichtlich Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Rund 840 Fachärzt:innen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Psycholog:innen, Arbeitsmedizinische Assistent:innen, Gesundheitsmanager:innen und Berater:innen setzen sich dafür ein, Risiken und Gefahrenpotenziale in Unternehmen zu verringern und die physische wie psychische Gesundheit zu schützen. Damit gehören die AMD zu einem der größten Anbieter für arbeitssicherheits- bzw. arbeitsmedizinische Dienstleistungen in Deutschland. Ging es beim Arbeitsschutz lange nur um die technische Vermeidung von Arbeitsunfällen, so kümmern sich die AMD heute zunehmend um die ganzheitliche Prävention und Gesundheitsvorsorge.

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Pressestelle TÜV Rheinland, Tel.: +49 2 21/8 06-21 48
Die aktuellen Presseinformationen sowie themenbezogene Fotos und
Videos erhalten Sie auch per E-Mail über [email protected] sowie
im
Internet: www.tuv.com/presse und www.twitter.com/tuvcom_presse

Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Vernetzte Gesundheitsprodukte gewinnen an Bedeutung: Life-Sciences-Unternehmen erwarten Zuwachs auf über 20 Prozent ihres Umsatzes

0

Berlin (ots) –

– Die Zahl der Biopharma-Unternehmen mit marktreifen Connected-Health-Produkten hat sich seit 2021 versechsfacht
– Unter den Medizintechnik-Unternehmen bieten schon drei von vier Connected-Health-Produkte an

Die Mehrheit (weltweit 63 Prozent, in Deutschland 74 Prozent) der Life-Sciences-Unternehmen hat bereits vernetzte Gesundheitsprodukte auf den Markt gebracht oder welche in der Entwicklungsphase. Unabhängig vom Entwicklungsstadium ihrer Produkte gehen die Life-Sciences-Unternehmen davon aus, dass Connected Health in fünf Jahren mehr als ein Fünftel ihres Gesamtumsatzes ausmachen wird. Gefährden könnte diese Ambition allerdings ein Mangel an Ressourcen im Daten-Management. Dies geht aus der neuen Studie „The Connected Health Revolution“ (https://www.capgemini.com/de-de/news/pressemitteilung/connected-health-boom-bei-life-sciences-unternehmen/) des Capgemini Research Institute hervor. Sie ergab außerdem, dass weltweit drei von fünf – und in Deutschland gut die Hälfte – der Life-Sciences-Unternehmen derzeit eine Roadmap zur Integration generativer KI entwickeln. Mehr als jedes zweite Unternehmen testet generative KI für die Interaktion mit Patienten und Gesundheitsdienstleistern.

Während fast die Hälfte der Organisationen ihren Connected-Health-Aktivitäten eine gewisse Reife attestiert, räumen die meisten ein, dass ihre Leistungsfähigkeit im Daten-Management noch zu wünschen übriglässt. Obwohl sie im Vergleich zu vor drei Jahren bei der Strategie und Planung von Connected Health besser aufgestellt sind, fehlt es ihnen weiterhin an einem einheitlichen Framework sowie an Standards und Tools für den Umgang mit Daten im Kontext vernetzter Gesundheitsprodukte.

„Die großen Fortschritte der Biopharma- und Medizintechnik-Unternehmen bei Connected Health mit zahlreichen Pilotprojekten zum Einsatz generativer KI dürfen gerade in Europa nicht davon ablenken, dass Patientensicherheit und absolute Verlässlichkeit im Life-Science-Sektor unabdingbar sind. Compliance mit GxP und zusätzlich dem EU AI Act erfordert höchste Standards durch komplexe Systeme für Trusted AI. Hier liegt die besondere Herausforderung der Life-Science-Branche. Wenn sie ihr gerecht wird, sind Gesundheitsdaten und generative KI die Schlüssel zu schnellerer Medikamenten-Entwicklung und besserer Patientenversorgung sowie zu Innovation im Gesundheitswesen“, erläutert Dr. Axel Sinner, Director im Beratungsbereich Life-Sciences bei Capgemini Invent.

Boom von Connected Health bei Biopharma- und MedTech-Unternehmen

Die Studienergebnisse zeigen, dass sich die Anzahl der Biopharma-Unternehmen mit marktreifen vernetzten Produkten seit 2021 versechsfacht hat. Für sie haben Prävention und Fitness weiterhin Priorität, doch Biopharma-Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auch auf bisher unterversorgte Bereiche wie Diagnose und Beobachtung. Onkologie, Immunologie und Kardiologie sind die Kerngebiete der meisten Biopharma-Hersteller; ein enormes Wachstum verzeichnen seit 2021 zudem Bereiche wie psychische Gesundheit, Diabetes, Fettleibigkeit und Dermatologie.

Auch für Medizintechnikunternehmen bleibt Connected Health eine Priorität, und bereits drei von vier Hersteller haben Produkte für Connected Health auf dem Markt oder in der Entwicklung. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Gesundheitslösungen und Wearables.

Stärkere Integration von Daten und KI

Die Studienergebnisse zeigen, dass Biopharma-Unternehmen in den letzten drei Jahren erhebliche Fortschritte beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML) und Cloud-Computing gemacht haben. Der Anteil der Biopharma-Unternehmen, die KI für die prädiktive Analyse von Echtzeitdaten aus vernetzten Gesundheitsprodukten einsetzen, hat sich seit 2021 von 24 Prozent auf 46 Prozent fast verdoppelt. Die Untersuchung ergab außerdem, dass mehr als zwei Fünftel (42 Prozent) über eine Cloud-Plattform für die Datenintegration aus verschiedenen Quellen verfügen.

Nur eine Minderheit der befragten Life-Sciences-Unternehmen gab an, über ausreichende Technologie-Expertise in Bereichen wie AR/VR (Augmented Reality/Virtual Reality) und generativer KI zu verfügen. Um diese Lücke zu schließen, setzen fast zwei Drittel der Unternehmen in erster Linie auf die Weiterbildung der bestehenden Mitarbeitenden, während 56 Prozent zu Neueinstellungen tendieren.

Vielfältige Pilotprojekte mit Anwendungsfällen für generative KI

Generative KI hat entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Life-Sciences-Industrie großes Potenzial: für die Forschung und klinische Entwicklung, den Einsatz der Produkte, die Umsetzung von Regularien und die Sicherstellung der Compliance sowie für die Markteinführung und den nachfolgenden Produktlebenszyklus.

Die Studie zeigt, dass derzeit mehr als die Hälfte der Organisationen generative KI für die zukünftige Interaktion mit Patienten und Gesundheitsdienstleistern testen. Darüber hinaus pilotieren sie Anwendungen für die unterschiedlichsten Tätigkeitsbereiche: um aus vorhandenen Daten mit generativer KI synthetische Daten zu erzeugen, Produkte schneller zu entwickeln und in diesem Kontext beispielsweise geeignete Zentren für klinische Studien zu identifizieren sowie schließlich die Dokumentation und Berichterstattung zu automatisieren und Lieferanten zu managen.

Connected Health eröffnet der Branche neue Möglichkeiten; Life-Sciences-Unternehmen müssen jedoch eine klare Vision entwickeln, um ihre Angebote auf die konkreten Bedürfnisse des Gesundheits- und Wellness-Sektors abzustimmen und messbare Erfolge zu erzielen, so das Fazit der Studien-Autoren. Indem sie in die Entwicklung einer skalierbaren, sicheren und regelkonformen Dateninfrastruktur investieren und mit anderen Akteuren im Ökosystem zusammenarbeiten, können sie einen Mehrwert für alle Stakeholder erzielen.

Methodik

Die Studie basiert auf einer Befragung von 420 Managern aus Biotechnologie-, (Bio-)Pharma- und Medizintechnikunternehmen, die Initiativen im Bereich Connected Health verfolgen und einen Jahresumsatz von über 500 Millionen US-Dollar erzielen. Darüber hinaus führte Capgemini Tiefeninterviews mit 15 Managern aus Biopharma- und Medizintechnikunternehmen durch, um die Ergebnisse der Umfrage zu erhärten. Es wurden Unternehmen aus neun Ländern einbezogen: den USA, Japan, Deutschland, Indien, Frankreich, der Schweiz, UK, Spanien und Italien. Der Untersuchungszeitraum war März 2024. Diese Studie schließt an den Report „Unlocking the value in connected health“ (https://www.capgemini.com/de-de/news/pressemitteilung/studie-connected-health-digitale-gesundheitsangebote/) des Capgemini Research Institute aus dem Jahr 2022 an, der den Reifegrad und die Akzeptanz von vernetzten Gesundheitslösungen untersuchte und der Frage nachging, wie Biotechnologie- und Biopharmaunternehmen ihre Portfolios im Bereich Connected Health effektiver managen und ausbauen können.

Über Capgemini

Capgemini ist ein globaler Business- und Technologie-Transformationspartner für Organisationen. Das Unternehmen unterstützt diese bei ihrer dualen Transformation für eine stärker digitale und nachhaltige Welt – stets auf greifbare Fortschritte für die Gesellschaft bedacht. Capgemini ist eine verantwortungsbewusste, diverse Unternehmensgruppe mit einer über 55-jährigen Geschichte und 340.000 Mitarbeitenden in mehr als 50 Ländern. Kunden vertrauen auf Capgemini, um das Potenzial von Technologie für die ganze Breite ihrer Geschäftsanforderungen zu erschließen. Capgemini entwickelt mit seiner starken Strategie, Design- und Engineering-Expertise umfassende Services und End-to-End-Lösungen. Dabei nutzt das Unternehmen seine führende Kompetenz in den Bereichen KI, Cloud und Daten sowie profunde Branchenexpertise und sein Partner-Ökosystem. Die Gruppe erzielte 2023 einen Umsatz von 22,5 Mrd. Euro.

Get the future you want | www.capgemini.com/de

Über das Capgemini Research Institute

Das Capgemini Research Institute ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht Forschungsarbeiten über den Einfluss digitaler Technologien auf große Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zurück und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Indien, Singapur, Großbritannien, und den USA.

Pressekontakt:
Kora Alice Lejko
Tel.: + 49 151 40251 298
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Capgemini, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Engere Zusammenarbeit mit Asklepios im Bereich der Medizinischen Direktion / Prof. med. Dr. Bernd Griewing übergibt an PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh

0

Bad Neustadt a.d. Saale (ots) –

Die RHÖN-KLINIKUM AG hat anlässlich des Ausscheidens von Prof. Dr. Bernd Griewing als Chief Medical Officer (CMO) den Bereich der Medizinischen Direktion neu geregelt. Prof. Dr. Bernd Griewing (63), bisher CMO und Generalbevollmächtigter, verlässt das Unternehmen zum 30. Juni 2024. Künftig wird PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh (47), Vorständin und CMO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, die Unternehmensleitung und Kliniken im Bereich der Medizinischen Direktion begleiten. Mit dieser Neuregelung wollen RHÖN und Asklepios ihre Zusammenarbeit im Konzernverbund weiter ausbauen und Synergien schaffen.

Prof. Dr. Bernd Griewing (63) hatte angeregt, die nun anstehenden Integrationsaufgaben in die Hände der nächsten Generation zu legen und die vorzeitige Übergabe seiner Aufgaben empfohlen. Der Aufsichtsrat hat diesem Wunsch mit Bedauern, aber auch mit großem Respekt und in Anerkennung der Leistungen von Prof. Griewing für das Unternehmen entsprochen.

„Prof. Griewing blickt auf eine über 25-jährige erfolgreiche Tätigkeit für die RHÖN-KLINIKUM AG zurück. In dieser Zeit hat er nicht nur die Entwicklung des Unternehmens zu einem der größten und innovativsten Gesundheitsdienstleister in Deutschland geprägt. Er war auch maßgeblich verantwortlich für den Aufbau des RHÖN-Campus-Konzepts, das für eine ganzheitliche, sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung steht und am Standort Bad Neustadt in idealtypischer Weise umgesetzt wurde. Mit seiner Entscheidung, sein Amt niederzulegen, möchte Prof. Griewing die Integration der RHÖN-KLINIKUM AG in den Konzernverbund der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA fördern und die Verschlankung und Harmonisierung der Führung vorantreiben. Wir danken Herrn Prof. Griewing für sein großes und erfolgreiches Engagement für die RHÖN-KLINIKUM AG und wünschen ihm für seine Zukunft privat und beruflich alles Gute. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Frau PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh bereit ist, zusätzlich zu ihren anderen Funktionen den Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG mit ihrer Expertise zu begleiten, und wünschen ihr für ihre weitere Tätigkeit größtmöglichen Erfolg“, sagt Jan Liersch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der RHÖN-KLINIKUM AG.

PD Dr. Sheikhzadeh ist seit Juli 2022 als CMO Mitglied des Vorstands der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. Sie bringt ihr breites medizinisches Wissen, ihre Führungsqualitäten und ihre umfassenden Kenntnisse der Organisationsabläufe in Krankenhäusern in konzernweite Projekte ein und gestaltet die Integration der Konzerntöchter in den Verbund der Asklepios Kliniken Gruppe mit. Hier verantwortet sie die medizinische Strategie im Sinne einer ganzheitlichen, wertebasierten Medizin (Value-based Healthcare) mit der Etablierung medizinischer Standards und Prozesse. Als CMO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA verantwortet sie die Themen ambulante Medizin, Pflege, Krankenhaushygiene, Medical School Hamburg & Stettin sowie die Bereiche Medizin & Wissenschaft, Strategisches Qualitätsmanagement und den Bereich Forschung.

Die RHÖN-KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten – dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka – werden jährlich rund 882.000 Patienten behandelt. Über 18.200 Mitarbeitende sind im Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept, dass für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum steht, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit Asklepios sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com

Pressekontakt:
RHÖN-KLINIKUM AG | Unternehmenskommunikation
Heike Ochmann
T. +49 9771 65-12130 | [email protected]
Original-Content von: RHÖN-KLINIKUM AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Zum 25. Juni 2024: 50 Jahre „Baby-Notarztwagen“ / Eine Erfindung für die Kleinsten feiert Geburtstag

0

Winnenden (ots) –

Bis ins Jahr 1974 hatte Deutschland die höchste Säuglingssterblichkeitsrate aller westlichen Industriestaaten. Schon damals mussten die Frühchen in herkömmlichen Rettungswagen zur besseren Versorgung in Spezialkliniken transportiert werden – das ist übrigens bis heute so. Dabei sollen Frühgeborene möglichst gar nicht transportiert werden; zu groß sind die Gefahren, die etwa starke Erschütterungen während der Fahrt für das Kleine mit sich bringen.

Zu ihrem besseren Schutz, zur Vermeidung von Spätschäden bei Frühgeburten und auf Anregung der Kinderärzte des Olgahospitals und der Städtischen Kinderkliniken Stuttgart plante die gemeinnützige Björn Steiger Stiftung daher den ersten „Baby-Notarztwagen“; die Ausarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Am 25. Juni 1974 wurde das erste Modell in Deutschland offiziell in den Dienst gestellt.

„Der kleine Patient wird in dem Spezialrettungswagen in einem geräumigen Intensivpflegeinkubator gelagert und kann durch eine Vakuummatratze vor Erschütterungen und plötzlichen Lageänderungen während der Fahrt bewahrt werden“, schrieb die Ludwigsburger Kreiszeitung damals. Der Transport des Brutkastens sei „in dem neuen Fahrzeug wesentlich sicherer“, da er fest im Fahrzeug verankert sei, lobte die Cannstatter Zeitung das ausgeklügelte System. „Arzt und Schwester sitzen bequem und sicher hinter dem Brutkasten und haben genügend Handlungsfreiheit, um den kleinen Patienten zu überwachen und zu behandeln. Die Überwachung wird durch einen elektronischen Herzmonitor ergänzt. Der Rettungswagen ermöglicht es besser als bisher, die in den Frauenkliniken begonnene Behandlung der kleinen und kleinsten Patienten ununterbrochen fortzusetzen; er wird dazu beitragen, die Überlebenschancen der Kinder zu verbessern und besonders Spätschäden zu vermeiden“, jubelte das Blatt am 26. Juni 1974.

Baby-Notarztwagen auch in Nordrhein-Westfalen

Oktober 1975, Ortswechsel: Bei Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen kommt der kleine Jochen zur Welt, sein Blut ist übersäuert. Ein Feuerwehrmann bringt den Kleinen in einer Tragetasche und ohne ärztliche Begleitung in die Klinik nach Datteln; von dort aus wird er per Hubschrauber in die Klinik nach Düsseldorf geflogen. Doch der Junge wird nur eine Woche alt – eine echte Chance hatte er nie.

Jahrzehnte lang verwindet sein Vater Herbert Wiethoff den Tod seines Sohnes nicht – nimmt ihn aber ähnlich wie das Ehepaar Ute und Siegfried Steiger nach dem vermeidbaren Tod ihres Sohnes Björn zum Anlass, um etwas für die Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland zu tun. Unermüdlich und über zwei Jahrzehnte hinweg sammelt er als ehrenamtlicher Landesbeauftragter des damaligen Rettungsdienstes Björn Steiger 700 000 Mark, nutzt seine guten Kontakte zum damaligen VW-Chefkonstrukteur in Wolfsburg und luchst diesem einen VW-Bus als Rohling ab. „Den haben wir mit einigen medizinischen Geräten ausgerüstet und erste Erfahrungen gesammelt“, erinnert sich Wiethoff.

Am 8. September 1979 war es dann soweit: Die Kinderklinik in Datteln erhielt ihren ersten Baby-Notarztwagen. Nur wenige Stunden nach der offiziellen Übergabe rettete genau dieses Fahrzeug dem ersten Kind das Leben: Die kleine Karin aus Herten kam in der 34. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von 1350 Gramm zur Welt und wurde im Baby-Notarztwagen in eine Klinik gebracht. „Sie wäre ansonsten sicherlich gestorben“, so Wiethoff. Auch der kleine Andy aus Recklinghausen kam damals nicht mit den besten Bedingungen auf die Welt: Der Junge wog bei seiner Geburt gerade einmal 635 Gramm und überlebte nur dank schneller medizinischer Hilfe in der richtigen Klinik. „Ich hatte ihn selbst auf dem Arm“, sagte Herbert Wiethoff damals. „Das vergesse ich nie.“ Alleine die beiden ersten Baby-Notarztwagen der Kinderklinik Datteln fuhren in den ersten 17 Jahren mehr als 12 000 Einsätze und retteten so das Leben unzähliger Babys.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

In den 50 Jahren seit der ersten Indienststellung 1974 wurde das System kontinuierlich auch in enger Kooperation mit der Lübecker Firma Drägerwerk weiterentwickelt; seit dem Jahr 2012 ist die fünfte Generation des Baby-Notarztwagens mit dem Namen „Felix“ – benannt nach dem Schutzpatron für Schwangere und Kleinkinder, Felix von Cantalice – auf Deutschlands Straßen unterwegs und hat alleine im Jahr 2023 mehr als 300 Frühchen schonend in Spezialkliniken transportiert.

Das Fahrzeug verfügt über ein spezielles Dämpfungssystem für einen ruhigen, erschütterungsfreien Transport und gleicht Schlaglöcher einer Tiefe von bis zu 10 Zentimetern aus. Das Rückhaltesystem „Traveller RS“ sichert das Baby zusätzlich, während der Transportinkubator „AirBORNE – AVIATOR“, bis zu zwölf Perfusoren, zwei Sauerstoffflaschen und eine eigene Stromversorgung für die bestmögliche Versorgung während der Fahrt sorgen. Zudem werden die Babys nicht – wie in herkömmlichen Rettungswagen – längs zur Fahrtrichtung transportiert, sondern quer. Somit ist auch das Köpfchen der Kleinen mit noch offener Fontanelle besser geschützt als bei einem Längs-Transport.

Eine Mutter, deren Kind vor sieben Jahren vom Baby-Notarztwagensystem der Björn Steiger Stiftung in Stuttgart profitierte, ist Julia Köstlin. Gerade einmal 1150 Gramm brachte ihre Tochter Valerie bei der Geburt auf die Waage; die Kleine musste in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt werden. Zwei Mal musste das Frühchen innerhalb der ersten fünf Tage operiert werden – und in die Spezialklinik wurde es jeweils mit dem Baby-Notarztwagen transportiert. „Da haben uns ganz viele Engel begleitet“, sagt die dreifache Mutter heute.

Auch Prof. Dr. Neysan Rafat hält das Baby-Notarztwagensystem für eine überaus wichtige Einrichtung. „Diese spezialisierten Rettungsfahrzeuge sind mit modernster medizinischer Technik ausgestattet, die speziell auf die Bedürfnisse von Neugeborenen und Säuglingen abgestimmt sind. Durch diese Ausstattung und die Expertise der mitfahrenden Ärzte und Pflegekräfte können lebensbedrohliche Zustände bei Babys schnell und effektiv behandelt werden“, sagt der Ärztliche Direktor der Neonatologie im Olgahospital des Klinikums Stuttgart. Der Baby-Notarztwagen ermögliche eine schnelle Reaktion des medizinischen Teams und den schonenden Transport zu spezialisierten Einrichtungen. „Mit Hilfe von ‚Felix‘ können viele Leben gerettet und die Chancen auf eine schnelle Genesung erhöht werden“, betont der Mediziner.

Bis heute wird der Baby-Notarztwagen – ein Fahrzeug kostet etwa 300 000 Euro – durch Spenden und Sponsoren über die Björn Steiger Stiftung finanziert; noch immer ist jenes Fahrzeugsystem nicht im Rettungsdienstgesetz verankert.

Pressekontakt:
Weitere Informationen:Claudia Bell
Björn Steiger Stiftung
T +49 7195-30 55-213
E [email protected]
H www.steiger-stiftung.de
Original-Content von: Björn Steiger Stiftung, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots