Rettungsschwimmer aus sechs Nationen am Strand von Warnemünde/25. Internationaler DLRG Cup

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Bad Nenndorf/Rostock-Warnemünde (ots) –

Vom 13. bis 15. Juli sorgen über 200 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus sechs Nationen für internationales Flair am Ostseestrand von Warnemünde. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) freut sich, dass neben den eigenen rund 30 Mannschaften auch Teams aus Belgien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und der Schweiz an den Start unterhalb von Leuchtturm und „Teepott“ gehen. An drei Wettkampftagen schwimmen und sprinten die Rettungssportler nahe der Wahrzeichen Warnemündes um Punkte und Medaillen.

„Ich freue mich, dass erneut der Rettungssport das Geschehen am Rostocker Ostseestrand bestimmen wird. Es ist schön zu sehen, dass auch nach nunmehr einem Vierteljahrhundert das Interesse daran hoch ist und so viele Athletinnen und Athleten an die Ostsee kommen werden“, so DLRG Präsidentin Ute Vogt. Der Sport sei nicht nur Training und Wettkampf, sondern bereite auch auf den Ernstfall vor. „Gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer“, ergänzt die Präsidentin.

Wie wichtig diese Fähigkeiten sind, zeigt allein die DLRG Bilanz 2022. Vergangenes Jahr retteten DLRG Rettungsschwimmer 836 Menschen vor dem Ertrinken. Und auch in diesem Jahr gab es bereits zahlreiche Einsätze. „Die für die Rettungen eingesetzten Techniken und Hilfsmittel finden sich eben auch im sportlichen Wettkampf wieder“, erklärt Vogt.

Altbekannte Favoriten

Zu den Favoriten bei den Wettbewerben der Vereine zählen neben Titelverteidiger DLRG Harsewinkel (Westfalen) die DLRG Halle-Saalekreis und Magdeburg (Sachsen-Anhalt), aber auch das Team des SLS Näset Surf Club aus Schweden. Unter den Anwärterinnen auf den Titel der besten Mehrkämpferinnen sind viele beim Cup bekannte Gesichter dabei: Chloë Porton aus Belgien (Vorjahressiegerin), Olivia Binde aus Hamburg und Alice Westergården aus Schweden. Mit Alica Gebhardt (Harsewinkel), Lea Kötter (Lüneburg) und Carla Strübing (Region Uetersen) ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt und verspricht ein enges Rennen bis zum Schluss. Bei den Männern will Pitt König (Beckum-Lippetal) sicher den Titel verteidigen. Nordin Sparmann, Clemens Wulkopf (beide Harsewinkel) und Lukas vom Eyser (Magdeburg) werden es ihm aber nicht leicht machen. Gleichzeitig wollen sich die Sportlerinnen und Sportler noch einmal bestmöglich präsentieren, um ihre Chance auf eine Nominierung für das DLRG Nationalteam zu nutzen. Diese tritt im September bei den Europameisterschaften in Belgien an.

Beginn und Eröffnung am Donnerstagmittag

Die Wettbewerbe des 25. Internationalen DLRG Cups werden am Strandabschnitt 1 unterhalb vom Teepott (Strandpromenade 1) von Warnemünde ausgetragen. Am Donnerstag (13.7.) ab 14:00 Uhr sowie Freitag und Samstag jeweils ab 8:00 Uhr können Zuschauer von den Tribünen der Strandarena oder direkt an der Wasserkante die Athleten während der Läufe beobachten. Der Wettkampf endet Donnerstag und Freitag voraussichtlich um 18:00 Uhr, am Samstag um circa 16:30 Uhr.

Nach dem Einzug der Sportler in die Beach Sport Arena werden DLRG Präsidentin Ute Vogt und die Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Eva-Maria Kröger, die Veranstaltung am Donnerstag (13.7.) um13:00 Uhroffiziell eröffnen. Neben der Stadt Rostock unterstützen die Deutsche Marine und verschiedene Werbepartner den 25. Internationalen DLRG Cup.

Alle Ergebnisse, viele Bilder und weitere Informationen zum DLRG Cup in Warnemünde gibt es unter dlrg.de/cup. Darüber hinaus berichten wir auf Facebook und Instagram (@dlrgrettungssport).

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben über 40.000 meist junge Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen Verein bis hin zum internationalen Wettkampf. Vielen von ihnen konnten dadurch bereits für den Wasserrettungsdienst an den Stränden, Badesee und in Schwimmbädern begeistert werden.

Teilnehmende Ortsgruppen

Baden

– DLRG Durlach
– DLRG Ettlingen
– DLRG Malsch

Berlin

– DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf
– DLRG Pankow

Brandenburg

– DLRG Luckenwalde
– DLRG Oder-Spree

Hamburg

– DLRG Altona

Mecklenburg-Vorpommern

– DLRG Rostock

Niedersachsen

– DLRG Leer
– DLRG Lüneburg
– DLRG Schortens-Jever

Nordrhein

– DLRG Rheindahlen

Hessen

– DLRG Baunatal
– DLRG Kelkheim
– DLRG Neustadt/Hessen

Rheinland-Pfalz

– DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt

Sachsen

– DLRG Oberwartha

Sachsen-Anhalt

– DLRG Halle-Saalekreis
– DLRG Magdeburg

Schleswig-Holstein

– DLRG Lübeck
– DLRG Norderstedt
– DLRG Region Uetersen

Westfalen

– DLRG Bad Wünnenberg
– DLRG Beckum-Lippetal
– DLRG Gelsenkirchen-Buer
– DLRG Harsewinkel
– DLRG Langenberg
– DLRG Rheda-Wiedenbrück
– DLRG Schloß Holte-Stuckenbrock
– DLRG Schwerte

Internationale Teams

– Belgien: BLSF BRC vzw, BLSF Flanders Coast Lifesaving Team
– Niederlande: KNBRD Amersfoort Lifesaving & Oceanracing, KNBRD Goudse reddingsbrigade, KNBRD RB Dordrecht
– Norwegen: NLS Romerike
– Schweden: SLS Näset Surf Club
– Schweiz: SLRG Innerschwyz

Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots