Monsun in Bangladesch: SOS-Kinderdorf unter Wasser / 92 Kinder evakuiert

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Faridabad (ots) –

Die heftigen Monsunstürme in Bangladesch haben auch im SOS-Kinderdorf Chattogram im Südosten des Landes schwere Schäden angerichtet. Sämtliche Familien- und Gemeinschaftshäuser, Unterkünfte der Mitarbeiter, ein Sozialzentrum sowie die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule stehen dort seit Sonntag unter Wasser. 92 Kinder und 12 Mitarbeiter mussten evakuiert werden. Sie sind aktuell im ersten Stock der SOS-Schule untergebracht. „Am wichtigsten ist es jetzt, ihre Versorgung zu sichern. Wir müssen Lebensmittel organisieren sowie sauberes Trinkwasser“, sagt Pearl Sandhu, Asien-Korrespondentin der Hilfsorganisation. Die Situation sei beunruhigend. Sandhu sagt: „Die sanitären Einrichtungen sind unzureichend, und es besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Krankheiten ausbreiten. Viele Kinder sind angespannt, sie wurden aus ihrem Alltag und aus ihrem Schulleben herausgerissen.“

Insgesamt seien in Bangladesch, vor allem in den nordöstlichen Gebieten, 4,3 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Zahlreiche Familien hätten ihr Zuhause verloren und suchten Zuflucht in einer der Nothilfe-Unterkünfte oder campierten unter freiem Himmel. „Insbesondere für Mädchen und Frauen ist das sehr gefährlich. Das sind keine sicheren Orte“, sagt Sandhu. Auch die medizinische Versorgung der Menschen sei beeinträchtigt, da zahlreiche Kliniken durch die Überschwemmungen stark beschädigt wurden. Sandhu sagt: „Die Menschen brauchen jetzt dringend Hilfe!“

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Familien in Bangladesch seit Jahrzehnten. Verlassene Kinder bekommen wieder ein Zuhause. Familien in Not werden gestärkt und dabei unterstützt, ihren Lebensunterhalt wieder aus eigener Kraft zu bestreiten.

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Quelle: ots