Mit Biopharmazeutika vorbeugend gegen Migräne

Berlin (ots) – Jeder Fünfte leidet in Deutschland unter Migräne: Viele Symptome der wiederkehrenden Kopfschmerzattacken können Migräniker mit Arzneimitteln bereits gut behandeln. Doch damit gibt sich die pharmazeutische Forschung nicht zufrieden. Mit Hilfe biopharmazeutischer Arzneimittel lassen sich schwere Migräne-Attacken vorbeugen. Unsere gute Nachricht zum Welt-Kopfschmerz-Tag!

Leben mit Migräne

Migräne ist kein gewöhnlicher Kopfschmerz. Betroffene leiden unter meist pochend oder hämmernden einseitig verlaufenden Kopfschmerzattacken, einhergehend mit Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Die Anfälle können entweder sporadisch oder regelmäßig auftreten. Eine akute Attacke kann zwischen 4 und 72 Stunden andauern. Alle Formen der Migräne haben eines gemein: Sie beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen enorm. Arbeiten, Einkäufe erledigen, Kinder versorgen, Freunde treffen – all das ist dann oftmals nicht mehr möglich.

Migräne vorbeugen mit Antikörpern

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten der Migräne im medikamentösen Bereich umfassen vor allem Akuttherapien wie Schmerzmittel oder spezifisch wirkende Migränemittel. „Neben einer medikamentösen Akuttherapie braucht fast jeder dritte Migräniker zusätzlich eine medikamentöse Prophylaxe“, sagt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. „Betroffene können hier mittlerweile auch auf biopharmazeutische Arzneimittel, sogenannte CGRP-Antikörper, zurückgreifen.“

Der Botenstoff CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide) wirkt gefäßerweiternd und spielt eine Rolle beim Eindämmen des Entzündungsgeschehens bei Migräne. CGRP-Antikörper sind die ersten Wirkstoffe, die Wissenschaftler speziell für die Vorbeugung von Migräne entwickelt haben. „Diese besondere Arzneimitteltherapie kommt vor allem für Personen in Frage, die regelmäßig unter starken oder langandauernden Migräneattacken leiden oder bei denen Schmerz- oder Migränemittel nicht ausreichend wirken“, erklärt Dr. Wilken. „Der besondere Vorteil der Antikörper ist es, dass sich die Patienten diese in Form von Nadelstiften, sogenannten Pens, oft nur einmal pro Monat spritzen müssen. Zudem wirken sie schnell bei einem, im Hinblick auf den therapeutischen Nutzen, guten Nebenwirkungsprofil“, ergänzt der Experte.

Diese besondere Wirkstoffgruppe kann ergänzend zu weiteren Behandlungsoptionen vielen Patienten zusätzlich helfen und ihnen somit ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Eine gute Nachricht!

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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
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