Mit Adleraugen ins neue Schuljahr

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Eppertshausen (ots) –

Kurzsichtigkeit erkennen und handeln – Das können Eltern für die Augengesundheit ihrer Kinder tun

Gutes Sehen ist für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung. Selbst wenn bis zum Schulstart keine Auffälligkeit hinsichtlich des Sehvermögens festgestellt wurde, kann sich eine Kurzsichtigkeit (Myopie) im Laufe der Schullaufbahn entwickeln. In Deutschland sind bereits etwa 15 Prozent der Kinder am Ende der Grundschulzeit kurzsichtig.1 Im Folgenden finden Eltern Hinweise, woran sie eine (beginnende) Myopie erkennen und wie sie ihrem Kind helfen können.

Anzeichen für eine beginnende Kurzsichtigkeit:

Ungewohntes Verhalten. Das Kind braucht beim Lesen plötzlich länger, verliest sich häufiger oder hat gar keine Lust mehr, ein Buch in die Hand zu nehmen. Beim Basteln oder Ausmalen stellt es sich zunehmend ungeschickt an.2,3

Nachlassende Schulleistung. Schlechte Noten, Unaufmerksamkeit im Unterricht oder Klagen des Kindes über Unverständnis des Stoffes. Ein möglicher Grund: Es kann die Tafel nicht richtig sehen und so dem Unterrichtsgeschehen schlechter folgen.

Schlechte Stimmung. Das Kind wirkt oft übermüdet, kann sich weniger gut konzentrieren, klagt über Kopfschmerzen oder reagiert schnell gereizt.2,3 Kinder fühlen sich durch eine beginnende Kurzsichtigkeit verunsichert und in ihrem Alltag eingeschränkt, ohne selbst den Grund dafür benennen zu können.2,3

Auffällige Mimik. Ein Kind, das ständig blinzelt, zwinkert, die Augen zukneift oder sich die Augen reibt, kann Objekte in der Ferne nicht mehr erkennen, ist irritiert und versucht unbewusst, den Sehfehler mit seiner Mimik zu korrigieren.2,3

Bei Verdacht auf Kurzsichtigkeit – Das können Eltern tun

Wenn Eltern eines oder mehrere der oben genannten Symptome bei ihrem Kind bemerken, sollten sie auf jeden Fall einen Augenspezialisten, bzw. eine Augenspezialistin aufsuchen. Ein Augenarzt oder eine Augenärztin kann leicht feststellen, ob eine Kurzsichtigkeit eingesetzt hat, Optiker*innen wiederum können Eltern optimal in Bezug auf die passende Sehhilfe für das Kind beraten. Eine Möglichkeit bieten zum Beispiel so genannte Orthokeratologie-Kontaktlinsen. Diese festen (formstabilen) Linsen werden nur nachts getragen. Sie modellieren die Hornhaut des Auges so, dass ihre Träger*innen tagsüber ohne Sehhilfe scharf sehen können. Eine andere Möglichkeit bieten Einmalkontaktlinsen (Tageslinsen) wie die MiSight® 1 day, die Kinder und Jugendliche hingegen tagsüber tragen. Es wird jeden Tag eine frische Kontaktlinse aufgesetzt, was sehr hygienisch ist und die Pflege der Kontaktlinsen überflüssig macht. Ein weiterer Vorteil der MiSight® 1 day: Sie ermöglicht nicht nur klares, scharfes Sehen, sondern hemmt gleichzeitig auch das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit, die meist durch ein übermäßiges Längenwachstum des Auges entsteht. Ihre Wirkung wurde bei Kindern zwischen acht und 15 Jahren in einer siebenjährigen Studie klinisch geprüft und nachgewiesen.4,5,6,7 MiSight® 1 day Einmalkontaktlinsen helfen, solange sie vom Kind getragen werden.4

Warum frühe Maßnahmen gegen Kurzsichtigkeit wichtig sind

Den Grad der Kurzsichtigkeit gering zu halten ist wichtig, um zu verhindern, dass Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden oder später nicht den Beruf ausüben können, den sie anstreben. Denn: Manche Berufe, wie zum Beispiel Pilot*in, erfordern, dass eine gewisse Sehstärke nicht unterschritten wird. Je früher Eltern durch entsprechende Maßnahmen das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit ihrer Kinder eindämmen, umso mehr Möglichkeiten stehen diesen später offen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Augenkrankheiten im Alter geringer, je weniger die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist. Je stärker die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist, desto höher ist das Risiko für das Auftreten von Erkrankungen wie z.B. den Grauen Star.9

Weitere Vorteile von Kontaktlinsen

Anders als eine Brille schränken Kontaktlinsen Kinder bei Sport und Spiel nicht ein, auch weil sie ein besseres Sehen in der Peripherie ermöglichen.9 Durch Kontaktlinsen besteht keine zusätzliche Verletzungsgefahr, etwa wenn das Kind unglücklich fällt oder beim Spielen einen Ball ins Gesicht bekommt.8 Und: Kinder können Kontaktlinsen nicht so leicht verlieren oder beschädigen wie eine Brille. Wichtig für Jugendliche, die in der Pubertät sensibel sind, was ihr äußeres Erscheinungsbild angeht9: Kontaktlinsen verändern ihr Aussehen nicht.

Mut zur Kontaktlinse

Viele Eltern glauben, dass Kinder nicht sorgfältig mit Kontaktlinsen umgehen und tendieren deswegen zur Brille. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Eltern die Motivation und das Können ihrer Kinder häufig unterschätzen“, sagt Cornelia Hermann, Augenoptikerin und Inhaberin von Optik Eberle in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Als Faustregel gilt: Wenn ein Kind sich die Schuhe binden kann, kann es auch Kontaktlinsen selbstständig einsetzen.“

Gut gerüstet für den Schulstart

Die Sommerferien sind eine gute Gelegenheit für Eltern, auf das Sehverhalten ihrer Kinder zu achten. Zeigen sich die oben aufgeführten Symptome, sollten Eltern direkt einen Untersuchungs- bzw. Beratungstermin bei einem Augenspezialisten bzw. einer Augenspezialistin vereinbaren.

Quellen:

1. Den Durchblick behalten – Kurzsichtigkeit bremsen | Augenärzte informieren: Myopie entsteht meist in der Kindheit,Prof. Bertram, 1. Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) – 05/2019
2. http://visionsource.com
3. http://aao.org
4. Arumugam B et al. Modelling Age Effects of Myopia Progression for the MiSight 1 day Clinical Trial. Invest. Ophthalmol Vis Sci. 2021; 62(8): 2333.
5. Chamberlain P et al. A 3-year Randomized Clinical Trial of MiSight Lenses for Myopia Control. Optom Vis Sci. 2019; 96(8): 556-567
6. Chamberlain P et al. Myopia Progression in Children wearing Dual-Focus Contact Lenses: 6-year findings. Optom Vis Sci. 2020; 97(E-abstract): 200038.
7. Chamberlain P et al. Myopia progression on cessation of Dual-Focus contact lens wear: MiSight 1 day 7-year findings. Optom Vis Sci. 2021; 98(E-abstract): 210049.
8. Rah M J et al. Vision specific quality of life of pediatric contact lens wearers. Optom Vis Sci. 2010; 87(8): 560-6.
9. Tideman J W et al. Association of axial length with risk of uncorrectable visual impairment for Europeans with myopia. JAMA Ophthalmol. 2016; 134(12): 1355-1363

Über CooperVision

CooperVision, ein Geschäftsbereich von CooperCompanies (NASDAQ:COO), ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kontaktlinsen. Das Unternehmen fertigt ein breites Sortiment an Einmalkontaktlinsen, Zwei-Wochen-Kontaktlinsen und weichen Monatslinsen, die sich durch modernste Materialien und Technologien auszeichnen, sowie hochwertige formstabile, sauerstoffdurchlässige Orthokeratologie-Kontaktlinsen und Sklerallinsen. CooperVision ist seiner langen Tradition verpflichtet, sich erfolgreich den schwierigsten Herausforderungen aus dem Bereich Fehlsichtigkeit zu stellen, wie z. B. dem Astigmatismus, der Presbyopie, der juvenilen Myopie und der stark unregelmäßigen Hornhaut und bietet das umfangreichste Sortiment an sphärischen, torischen und multifokalen Kontaktlinsen im Markt. Mit innovativen Produkten und zielgerichteter Unterstützung der Kontaktlinsenspezialisten zeichnet sich CooperVision durch eine moderne Marktpräsenz aus und bietet bedeutende Vorteile für Anpasser und Kontaktlinsenträger. Weitere Infos finden Sie unter www.coopervision.de.

Über CooperCompanies

CooperCompanies, („Cooper“) ist ein globales Unternehmen für medizinische Produkte, das an der NYSE Euronext (NASDAAQ:COO) notiert ist. Cooper agiert über zwei Geschäftseinheiten – CooperVision und CooperSurgical.

CooperVision bringt eine erfrischende Perspektive in die Augenheilkunde ein und engagiert sich für die Entwicklung einer breiten Palette hochwertiger Produkte für Kontaktlinsenträger sowie für die gezielte Unterstützung von Kontaktlinsenspezialisten.

CooperSurgical hat sich verpflichtet, die Gesundheit von Frauen, Babys und Familien mit Hilfe seines breit gefächerten Produktportfolios und Dienstleistungen, die sich vor allem auf medizinische Geräte, Fruchtbarkeit und Genomik konzentrieren, zu fördern.

Cooper hat seinen Hauptsitz in San Ramon, Kalifornien, und beschäftigt mehr als 14.500 Mitarbeiter in 45 Ländern. Die Produkte werden in über 130 Ländern verkauft. Weitere Informationen finden Sie unter www.coopercos.com.

Kontaktlinsen sind medizinische Produkte und unterliegen dem Medizinproduktegesetz der jeweiligen Länder und der Europäischen Union.

Pressekontakt:
Herr Dr. Ole Roßbach
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CooperVision GmbH
West Park 45
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Umfrage enthüllt: Fitnesstraining macht so glücklich wie ein Sommerflirt

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Berlin (ots) –

– 64 Prozent der Deutschen haben eine Sommerromanze erlebt oder hätten gerne eine
– Annähernd jeder Zweite verspürt Glücksgefühle bei Fitness- und Wellness-Aktivitäten
– 65 Prozent der Befragten würden neue Fitnessaktivitäten ohne langfristige Verpflichtungen ausprobieren*

Eine aktuelle Umfrage des Fitnessunternehmens Peloton zeigt, dass regelmäßige sportliche Aktivität die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen anregen kann, die stark genug sind, um mit den Gefühlen einer Sommerromanze zu konkurrieren. 64 Prozent der Deutschen haben bereits eine Sommerromanze erlebt oder hätten gerne eine. Annähernd jeder Zweite verspürt Glücksgefühle bei Fitness- und Wellness-Aktivitäten, was zeigt, dass Bewegung und Wohlbefinden eng miteinander verknüpft sind. Zudem würden 65 Prozent der Befragten neue Fitnessaktivitäten ohne langfristige Verpflichtungen ausprobieren.

Interessanterweise erleben 48 Prozent der Befragten durch Fitness- und Wellness-Aktivitäten Glücksgefühle. Sommerromanzen zeichnen sich für die Deutschen vor allem durch Glücksgefühle (52 %), Leidenschaft (40 %) und Unverbindlichkeit (18 %) aus. Bemerkenswert ist, dass 46 Prozent ein Sport- oder Fitnesstraining ausprobieren würden, wenn es ihnen die gleichen Schmetterlinge im Bauch wie ein Sommerflirt bescheren könnte – unabhängig davon, ob sie ledig oder verheiratet sind.

Fitness und Glücksgefühle: Die Wissenschaft dahinter

„Ein Training ist nicht nur körperlich anregend, sondern kann auch eine Quelle emotionaler Belebung sein, ähnlich dem Reiz eines Sommerflirts“, erklärt Marie Beaupain, Psychologin und Neurowissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Forschungsergebnisse zeigen, dass die Freisetzung von Glückshormonen und -botenstoffen wie Endorphine und Dopamin während des Trainings dieselben Gehirnregionen und -netzwerke aktiviert, die auch beim Erleben von romantischen Gefühlen beteiligt sind. Die Freiheit und Flexibilität, die ohne langfristige Verpflichtungen einhergehen, machen Sommerflirts besonders reizvoll. Diese Unverbindlichkeit erlaubt es, neue Erfahrungen unbeschwert zu genießen und kann somit das emotionale Wohlbefinden steigern.“

Flexibles Training mit Peloton Rental: Freiheit und Motivation

Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, hat Peloton das Angebot Peloton Rental entwickelt. Es ermöglicht, das Peloton Bike und Bike+ für einen monatlichen Festpreis** zu mieten, ohne langfristige Bindung. Mitglieder erhalten Zugang zu einem umfassenden Angebot an Live- und On-Demand-Kursen, unterstützt von den besten Trainer:innen der Branche. Diese flexible Lösung motiviert dazu, neue Fitnessaktivitäten auszuprobieren und dabei das emotionale Hochgefühl und die Freude eines Sommerflirts zu erleben – ganz ohne den Stress einer langfristigen Verpflichtung.

Ganzheitliches Workout: Körperliche und emotionale Vorteile

Dr. Charlotte Weidenbach, Ärztin und Trainerin bei Peloton, beschreibt die Vorteile des Trainings: „Das Training mit Peloton bietet nicht nur körperliche Vorteile, sondern fördert auch das emotionale Wohlbefinden. Unsere Mitglieder schätzen die Freiheit und Flexibilität, die Peloton Rental bietet. Sie können verschiedene Workouts ausprobieren und ihre persönlichen Favoriten finden, ähnlich wie bei einem Sommerflirt. Die Vielfalt an Kursintensitäten und Musikrichtungen, die von unterschiedlichen Trainer:innen angeboten werden, sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist und man je nach Stimmung immer wieder Neues entdecken kann. Diese Kombination aus Live- und On-Demand-Kursen garantiert kontinuierliche Motivation und Vielfalt, wodurch das Training aufregend und unbeschwert bleibt.“

Marie Beaupain ergänzt: „Die Aktivierung von Belohnungs- und Motivationsnetzwerken in unserem Gehirn und die Ausschüttung von Endorphinen und Dopamin führen zu Glücksgefühlen, die eine Schlüsselrolle bei unserem emotionalen Wohlbefinden spielen. Bei einem Sommerflirt werden diese Netzwerke durch neue, aufregende Erlebnisse und soziale Interaktionen aktiviert. Ähnlich kann ein intensives Fitnesstraining unser Belohnungs- und Motivationssystem durch körperliche Anstrengung und das Erreichen persönlicher Fitnessziele aktivieren, was zu einem Gefühl von Euphorie und Zufriedenheit führt.“

Weitere Informationen unter https://www.onepeloton.de/bike/rentals .

Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an: [email protected]

Hintergrund zur Umfrage: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von Peloton, an der 2.018 Personen zwischen dem 21. und 23.05.2024 teilgenommen haben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die umfassenden Ergebnisse der Peloton-Studie können unter [email protected] angefragt werden.

*Top-2-Box Werte: Stimme voll und ganz zu + Stimme zu

**Peloton Rental – Eine monatliche Gebühr. Jederzeit kündbar. Peloton Bike: 99 EUR/Monat für das Peloton Bike inklusive Peloton Rental Mitgliedschaft und Bike-Schuhen. 200 EUR einmalige Liefer- und Aufbaukosten. Peloton Bike+: 129 EUR/Monat für das Peloton Bike+ inklusive Peloton Rental Mitgliedschaft und Bike-Schuhen. 200 EUR einmalige Liefer- und Aufbaukosten.

> Zur ausführlichen Pressemappe inkl. Bildmaterial HIER < (https://drive.google.com.mcas.ms/drive/folders/1AJ3edFOsWSB52tZ0DTeD6iBqIHNaK6D_)

Über Peloton

Peloton (NASDAQ: PTON) bietet seinen Mitgliedern fachkundige Anleitung und erstklassige Inhalte und schafft so für alle Sportinteressierten effektive und unterhaltsame Trainingserfahrungen, überall und unabhängig vom individuellen Fitnesslevel. Ob Zuhause, im Freien, auf Reisen oder im Fitnessstudio, Peloton vereint mitreißende Kurse, modernste Technologie, hochwertige Trainingsgeräte sowie die vielseitige Peloton App, um das Peloton-Erlebnis – mit oder ohne Geräte – individuell anzupassen. 2012 gegründet, mit Hauptsitz in New York City, hat Peloton Millionen von Mitgliedern in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland, Australien und Österreich. Weitere Informationen sind unter www.onepeloton.de zu finden.

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Kontakt bei Peloton:
Nicola Heldt: [email protected] Kontakt für Peloton:
Sylvi Burkhardt: [email protected]
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iga-Umfrage: Erwerbstätige sind mit ihrer Arbeit zufrieden

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Berlin (ots) –

Der Mehrheit der Erwerbstätigen in Deutschland macht ihre Arbeit Freude. Für die meisten hat sie einen hohen Stellenwert und sie bringt ihnen Anerkennung. Das ergab eine repräsentative Befragung von rund 2.000 Erwerbstätigen im Auftrag der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). Im Trendvergleich der Jahre 2016, 2019 und 2022 stiegen die Werte für Arbeitszufriedenheit in allen Kategorien kontinuierlich. Grund dafür könnte die soziale Unterstützung durch das Arbeitsumfeld sein. In der aktuellen Befragung stimmten fast 90 Prozent zumindest eher zu, von Kolleginnen und Kollegen unterstützt zu werden – deutlich mehr als noch drei Jahre zuvor. Auch der Respekt untereinander hat im Vergleich zugenommen.

Einfluss auf das soziale Klima und den Teamerfolg hat auch die interkulturelle Zusammensetzung einer Gruppe. Dafür ist eine Unternehmenskultur wichtig, die Vielfalt fördert sowie Werte und Normen eint. Mehr als 80 Prozent der Befragten stimmten der Aussage eher, überwiegend oder völlig zu, die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen als bereichernd zu erleben. Insbesondere Führungskräfte schätzten die kulturelle Vielfalt als Erfolgsfaktor ein.

Homeoffice mittlerweile sehr verbreitet

Bereits vor dem Jahr 2020 gab es einen Trend zu mehr räumlicher und zeitlicher Flexibilität. Mit der Coronapandemie hat das Thema mobile Arbeit noch einmal deutlichen Auftrieb bekommen. Fast 30 Prozent mehr als noch bei der letzten Befragung drei Jahre zuvor gaben an, im Homeoffice oder mobil arbeiten zu können. Jüngere Erwerbstätige, Personen mit höherem Bildungsabschluss, Führungskräfte sowie bestimmte Branchen haben mehr Spielraum bei der Wahl ihres Arbeitsortes und der Arbeitszeit als andere Beschäftigte. Allerdings sind es auch die Führungskräfte, die im Homeoffice häufiger Belastungen durch Technik sowie Entgrenzung durch ständige Erreichbarkeit wahrnehmen. Während sie einerseits von einer größeren Handlungs- und Entscheidungsfreiheit berichten, fühlen sie sich andererseits durch ihre Vorgesetzten stärker kontrolliert.

Die Mehrheit der Befragten weiß, wie sie bei der Arbeit gesund bleiben kann. Selbstständige gaben dabei häufiger an, Gesundheitswissen bezüglich ihrer Arbeit zu haben als Verbeamtete oder Angestellte.

Führungskräften kommt bei der Gesunderhaltung der Beschäftigten eine besondere Rolle zu, sei es durch ihren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen oder in ihrer Vorbildfunktion. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass ihre Führungskraft auf die Belastung der Beschäftigten achtet. Dass Vorgesetzte dafür überhaupt keinen Blick haben, sagten allerdings zwölf Prozent. Befristet Beschäftigte spüren eine stärkere Fürsorge ihrer Führungskraft als unbefristet Beschäftigte.

Diese und weitere Ergebnisse des iga.Barometers sind im aktuellen iga.Report 48 veröffentlicht. Sie stehen hier (https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-48) kostenlos zum Download bereit.

Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung zusammen, um arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vorzubeugen. iga ist eine Kooperation des BKK Dachverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) und der Innungskrankenkassen (IKK).

www.iga-info.de

Pressekontakte:

Thorsten Greb, BKK Dachverband e.V.

Telefon: 030/2700406-302, E-Mail: [email protected]

Stefan Boltz, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Telefon: 030/13001-1414, E-Mail: [email protected]

Michaela Gottfried, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Telefon: 030/26931-1200, E-Mail: [email protected]

Juliane Mentz, IKK classic

Telefon: 0351/4292-105513, E-Mail: [email protected]

Pressekontakt:
Stefan BoltzPressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Tel.: 030 13001-1414
E-Mail: [email protected]
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Europameister der Keime: Jedes zweite Lidl-Hühnerfleisch mit antibiotikaresistenten Krankheitserregern

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Berlin (ots) –

Eine europaweite Untersuchung ergab, dass Hühnerfleisch beim EM-Sponsor Lidl besorgniserregend oft mit antibiotikaresistenten und anderen Krankheitserregern belastet ist. Auf jeder zweiten Probe befanden sich Bakterien, die gegen eines oder mehrere Antibiotika immun sind. Daneben tummeln sich Fäkalkeime und Durchfallerreger auf der Mehrheit der Proben. Für Kinder, Ältere und Kranke können diese Keime extrem gefährlich werden. Das sind nicht nur schlechte Neuigkeiten für alle Grillfans, sondern ist auch ein beschämendes Ergebnis für den größten Discounter-Konzern Europas. Der Spiegel berichtete am Montag (17. Juni) (https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/lidl-tierschuetzer-entdecken-multiresistente-keime-auf-gefluegelfleisch-a-6dcd4d06-be5a-40a3-8de3-dd0f62fe43c1) über die Funde.

„Die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchung von Lidl-Fleisch sollten uns alle wachrütteln. Der Ball liegt jetzt bei Lidl: Es wäre verantwortungslos, einfach weiterzumachen wie bisher. Lidl muss die Ursache für die hohe Zahl antibiotikaresistenter und sonstiger Krankheitserreger auf Fleisch angehen und für eine flächendeckend bessere Hühnerhaltung bei seinen Lieferanten sorgen“, kommentiert Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung.

Insgesamt wurden 142 Eigenmarkenprodukte aus 22 Lidl-Filialen in Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Polen durch ein unabhängiges Labor in Deutschland mikrobiologisch geprüft. Die Untersuchung haben die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Animal Welfare Observatory, Essere Animali, Open Cages, die Fundacja Alberta Schweitzera und Otwarte Klatki in Auftrag gegeben. Der Fokus lag auf den wichtigsten Bakterien im Zusammenhang mit Lebensmittelinfektionen. Die Ergebnisse:

– Antibiotikaresistenzen: Das Labor testete die Fleischproben auf ESBL-bildende Erreger, das sind potenziell multiresistente Bakterien, sowie auf MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) und wurde bei der Hälfte aller Proben fündig. Von den Proben aus Deutschland war ein Drittel belastet. Von den spanischen waren es sogar 71 % und von den englischen 58 %. Die resistenten Keime können zum Beispiel Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen hervorrufen, die auch tödlich enden können.
– Fäkalkeime: Auf 75 % aller Proben fand das Labor zudem Fäkalkeime: Enterokokken, Escherichia coli oder beide. Sie sind Indikatoren für einen Kontakt des Fleischs mit dem Darminhalt der Tiere. Diese Keime können beim Menschen Durchfälle, Harnwegsinfekte, Blutvergiftungen oder andere Organerkrankungen verursachen. Bei den deutschen Proben betrug der Anteil an mit Enterokokken belasteten Proben überdurchschnittliche 67 %. Mehr Enterokokken-Treffer gab es nur bei den polnischen Proben mit 80 %. E. coli konnte das Labor auf der Hälfte der deutschen, auf 75 % der italienischen und auf 83 % der spanischen Proben nachweisen.
– Salmonellen: Salmonellen fand das Labor auf 9 % der Proben. Diese stammten aus Polen und vor allem Italien, von wo 46 % der Proben belastet waren. Salmonellen können bei Menschen in schweren Fällen zum Beispiel zu Blutvergiftungen führen.
– Listerien: Auf einem Drittel aller und einem Viertel der deutschen Proben hat das Labor Listerien nachgewiesen. In Italien waren sogar 54 % der Proben belastet. Eine Infektion mit Listerien kann bei Ungeborenen zu schweren Schäden bis hin zu Fehlgeburten und bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr zu schweren Erkrankungen führen, die zu einem hohen Anteil tödlich enden.
– Campylobacter: Auf jeder zweiten Probe aus Deutschland fand das Labor Campylobacter, die Durchfälle bis hin zu Lähmungserscheinungen verursachen können. Die Belastung der deutschen Proben war überdurchschnittlich. Getoppt wird das nur von Spanien, wo der Anteil der belasteten Proben bei 83 % lag.

Alle Proben wurden zwischen Dezember 2023 und März 2024 gekauft. Die Kühlkette wurde dabei streng überwacht und eingehalten. Die Proben aus Deutschland – Steaks, Schenkel, Keulen, Flügel und Schnitzel – stammten alle von der Lidl-Eigenmarke „Metzgerfrisch“ und aus Haltungsform 2 („Stallhaltung Plus“). Sie wurden in Lidl-Filialen in Berlin, Oldenburg, Duisburg und Koblenz gekauft.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Untersuchung im Überblick. (https://drive.google.com/file/d/1UEqK0f4qxz_IdLG8XbpwiqFLAQMDHqrf/view?usp=sharing)

Gefährliche Krankheitserreger aus dem Stall

Die Herkunft solcher Keime liegt, so Expert:innen, zu einem großen Teil in der Massentierhaltung. Zahlreiche Videoaufnahmen aus den Ställen europäischer Lidl-Lieferanten belegen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Hühner (und auch Schweine) für Lidl gemästet werden: Tausende überzüchtete und kranke Tiere vegetieren in zugekoteten Ställen und zwischen toten Artgenoss:innen vor sich hin – ein Paradies für Krankheitserreger. Ist ein Tier erkrankt, erhalten alle, meist mehrere Tausend Tiere, in den sehr großen Ställen Antibiotika. Das fördert die Entstehung resistenter Bakterien.

„Man darf nicht vergessen, dass Antibiotika seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft missbräuchlich eingesetzt werden. Völlig gesunden Tieren werden Antibiotika verabreicht, die sie eigentlich nicht brauchen. Und dass nur, um qualgezüchtete Tiere in überfüllten Ställen profitabel halten zu können“, erklärt Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und ehemaliger Vizepräsident der Bayerischen Landestierärztekammer.

Geringere Besatzdichten, kleinere Gruppen und gesündere Zuchtlinien könnten den Einsatz von Antibiotika und das Risiko für Krankheitserreger dagegen senken. Allein durch den Umstieg auf langsamer wachsende Rassen konnten die Niederlande den Antibiotikaeinsatz in der Hühnermast um 40 % verringern.

Reinhild Benning, Landwirtin und Agrarexpertin der Deutschen Umwelthilfe, bringt es auf den Punkt: „Zeigen Sie Keimfleisch die rote Karte: Wer ein kolossales Eigentor in Sachen Gesundheit vermeiden will, zeigt Fleisch aus Massentierhaltung wie zum Beispiel Hähnchen von Lidl aus den untersten Haltungsstufen die rote Karte.“

Antibiotikaresistenzen: Die „stille Pandemie“

Antibiotikaresistenzen zählen zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Weltweit sterben jedes Jahr etwa fünf Millionen Menschen mit und davon 1,27 Millionen an antibiotikaresistenten Bakterien, schätzen Expert:innen. In Deutschland sind es jährlich 45.700 Todesfälle, die im Zusammenhang mit resistenten Keimen stehen, und weitere 9.650, die direkt darauf zurückzuführen sind.

„Meinen Patient:innen würde ich vom Kauf dieser Lidl-Hühnerfleisch-Produkte abraten“, so Dr. Imke Lührs, Fachärztin für innere Medizin und ehemalige Sachverständige im Bundestag, Mitglied im Vorstand „Ärzte gegen Massentierhaltung“. „Die Untersuchung zeigt, dass das Fleisch mit zahlreichen potentiellen Krankheitserregern belastet ist. Auch wenn diese in der Regel nicht sofort krank machen, bleibt das Risiko, dass die Keime bei unsachgemäßer Zubereitung auf den Menschen übergehen. Im Falle unglücklicher Umstände – Vorerkrankung, Antibiotikagabe aus anderen Gründen, eine Verletzung oder Operation – können sie zu einer ernsthaften gesundheitlichen Bedrohung werden.“

So sieht es auch Martin Eikenberg, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin und Direktor am Institut für Allgemeine Hygiene, Krankenhaushygiene und Umwelthygiene in Bremen: „Es wird ohne Warnhinweise in den Kühlregalen der Supermärkte Geflügelfleisch mit resistenten Bakterien angeboten, bei deren Nachweis im Krankenhaus entweder immer oder in bestimmten Risikobereichen aufwändige Hygienemaßnahmen durchgeführt werden müssen. Diese Maßnahmen kosten Zeit, Geld und schränken die betroffenen Patient:innen durch z. B. Isolationsmaßnahmen erheblich ein. Bei Infektionen müssen diese Patient:innen aufgrund der Resistenzen mit schlechteren und teureren Therapien und ungünstigeren Krankheitsverläufen rechnen. Das Gesundheitssystem und die Patient:innen zahlen damit praktisch für das billige Fleisch einen hohen Preis.“

Um sich zuverlässig vor Bakterien auf dem Fleisch zu schützen, müssten Verbraucher:innen Hygieneregeln wie im OP-Saal beachten. Das machen jedoch die wenigsten, auch wenn sie sich der Gefahr durchaus bewusst sind. Insbesondere beim Grillen, so wie jetzt im EM-Sommer, können Kühlketten und Hygieneregeln selten akribisch eingehalten werden. Davon abgesehen gelangen antibiotikaresistente Krankheitserreger auch aus den Ställen in die Umgebung, zum Beispiel in Gewässer, den Boden oder auf Gemüse.

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Pressematerial (FAQ, Ergebnisse im Detail, Infografiken, Interviewszenen mit Mahi Klosterhalfen, Aufnahmen aus Ställen, Produktfotos) erhalten Sie auf Anfrage: [email protected]

Über die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Die Albert Schweitzer Stiftung setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür nutzt sie juristische Mittel und wirkt auf wichtige Akteure aus Wirtschaft und Politik ein, um Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf. Mehr erfahren Sie auf https://albert-schweitzer-stiftung.de.

Pressekontakt:
Diana von Webel
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
+49 30 400 54 68-15
[email protected]
Original-Content von: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, übermittelt durch news aktuell
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Wirksam gegen Multiresistente Erreger (MRE), Viren, Bakterien und Pilze: Aerosolunterstützte Kaltplasmatechnologie von terraplasma zur Desinfektion von Oberflächen erreicht wichtigen Meilenstein

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Garching (ots) –

Kaltes Atmosphärisches Plasma (kurz: Kaltplasma oder Kaltes Plasma) beweist schon heute seine Wirksamkeit im Bereich der Behandlung von chronischen und akuten Wunden durch eine kontakt- und chemikalienfreie Reduktion von Mikroorganismen. Viren, Pilze, Bakterien, darunter auch Multiresistente Erreger (MRE) werden effizient und nachhaltig durch Kaltes Plasma zerstört. Deswegen lag es nahe, dieses Wirkprinzip auch auf andere Einsatzgebiete wie beispielsweise die Desinfektion von Gegenständen und Oberflächen auszudehnen. Mit einem Prototyp namens „tpTop“, einem handlichen und mobilen Kaltplasma-Dekontaminationsgerät, gelang nun eine Deaktivierung von bis zu 99,9% der Mikroorganismen innerhalb einer Behandlung von wenigen Sekunden. Damit eröffnen sich zukünftig neue Anwendungsmöglichkeiten wie beispielsweise die schnelle und nachhaltige Desinfektion von Oberflächen aller Art.

Chemiefreie Desinfektion von Oberflächen ist eine große Herausforderung

Kaltes Plasma hat – ganz ohne Chemie, Hitze, Strahlung oder UV – eine keimreduzierende Wirkung und eignet sich dadurch besonders für empfindliche Gegenstände, die nicht mit den oben genannten herkömmlichen Methoden von Mikroorganismen befreit werden können. Darüber hinaus entsteht Kaltes Plasma in einem nachhaltigen und natürlichen Kreislauf und wird aus normaler Umgebungsluft unter gezielter Zugabe von etwas Energie erzeugt. Sobald die Energiezufuhr gestoppt wird, verwandelt sich das Kalte Plasma wieder zurück in normale Raumluft und hinterlässt keinerlei Abfallstoffe. Da zudem physikalische Wirkmechanismen zum Einsatz gegen Mikroorganismen kommen (die Mikroorganismen werden regelrecht durch das Kalte Plasma „aufgebohrt“ – siehe Pressebilder) gibt es auch keinerlei Resistenzen gegenüber den immer gefährlicher werdenden MRE wie beispielsweise den allseits bekannten ESKAPE Keimen. Dazu gehören

– Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE)
– Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus (MRSA)
– Carbapenem-resistente Klebsiella pneumoniae
– Acinetobacter baumannii
– Pseudomonas aeruginosa
– Enterobacterales (Extended-Spectrum-Betalaktamase-Bildner/ESBL)

Aerosol wirkt wie eine „Booster“ für die Desinfektionsleistung

Als unsichtbares Gas kommt Kaltes Plasma auch in die kleinsten Ritzen eines zu dekontaminierenden Objekts oder einer Oberfläche – anders als beispielsweise bei UV gibt es auch keinerlei Verschattungen. Allerdings verfliegt dieses instabile Gas recht schnell und deswegen ist es daher am wirksamsten, wenn es in einem abgeschlossenen Behandlungsraum eingesetzt wird wie beispielsweise in einem mobilen Desinfektionsgerät für Gegenstände wie das CBC PlasmaEgg von Kimetec. Mit dem Einsatz eines wasserbasierten Aerosols (einem sehr feinen Wassernebel) in Ergänzung zum Kalten Plasma konnte terraplasma nun eine deutliche Beschleunigung des Dekontaminationsvorgangs erzielen: brauchte es vorher mehrere Minuten, um eine Deaktivierung von 99,9% der Mikroorganismen zu erreichen, so wird dieses Ergebnis jetzt in wenigen Sekunden erzielt. Das Aerosol ermöglicht eine deutlich effizientere Verteilung sowie eine gezielte Applikation der sog. „reaktiven Spezies“ (aktive Substanzen) des Plasmas auf die zu desinfizierenden Stellen. Dadurch wird der Vorgang insgesamt beschleunigt und eignet sich dadurch auch sehr gut für die schnelle und effiziente Desinfektion von Oberflächen in Sekunden.

Partner gesucht für die Weiterentwicklung dieser universell anwendbaren Schnelldesinfektion

Mit dem Einsatz des Prototyps „tpTop“ konnte terraplasma erstmals erfolgreich ein Konzept testen und erproben, wie man mit Kaltem Plasma auch (unregelmäßige) Oberflächen innerhalb kürzester Zeit desinfizieren kann. Die vielversprechenden Ergebnisse motivieren das Team von terraplasma, weiter an diesem Thema zu testen und ein optimiertes Setup für die Desinfektion zu entwickeln – vorzugsweise mit einem Partnerunternehmen mit Erfahrungen in den Bereichen der Reinigung und Hygiene, denn die Technologie von terraplasma lässt sich aufgrund der kompakten Bauweise und des geringen Stromverbrauchs in unterschiedlichen Geräten zur Reinigung als ergänzende Technologie einsetzen wie beispielsweise in Staubsaugrobotern oder Bodenreinigungsmaschinen.

Über terraplasma

Die 2011 als Spin-off der Max-Plank-Gesellschaft gegründete terraplasma GmbH (https://www.terraplasma.com) (http://www.terraplasma.com/) mit Sitz in Garching bei München bietet innovative Lösungen und Technologien für die Entwicklung von Kaltplasma-Produkten in Bereichen, in denen Bakterien, Pilze, Viren, Sporen, Allergene und Geruchsmoleküle effizient und nachhaltig inaktiviert werden müssen oder schädliche Moleküle Probleme verursachen. Kalte Plasmen sind teilweise ionisierte Gase, die durch ihre hohe Wirksamkeit konventionelle Chemikalien oder andere Technologien wie UV, Hitze oder Strahlung in immer mehr Anwendungsfällen ersetzen können.

Mit seinen erprobten Basistechnologien arbeitet terraplasma mit namhaften Unternehmen u.a. aus den Bereichen Medizintechnik, Hygiene, Wasseraufbereitung, Geruchsmanagement, Luftreinigung, Kosmetik und Oberflächenmodifikation zusammen. Es ist das Ziel von terraplasma, gemeinsam mit diesen Partnern aus der Industrie seine umweltfreundlichen Kaltplasmalösungen bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Ein junges Team, das mit viel Kreativität und Raffinesse arbeitet, umfangreiches Know-how in den Bereichen der Kaltplasma-Forschung und -Technologie sowie zahlreiche Schutzpatente unterstützen das GreenTech Unternehmen auf seinem Erfolgskurs.

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Tipp: So schützen Sie im Sommer Ihre Augen

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Baierbrunn (ots) –

Welchen UV-Schutz sollte eine Sonnenbrille haben? Was bedeuten Polarisierung und Entspiegelung? Und welchen Einfluss hat die Glasfarbe? Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ zeigt, was eine gute Sonnenbrille ausmacht.

Polarisierung fängt reflektiertes Licht ab

Ganz wichtig ist ein ausreichender UV-Schutz der Sonnenbrille. Das CE-Zeichen zeigt an, dass die Brille EU-Mindestanforderungen entspricht. „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“ sind Hinweise, dass UV-Strahlen mit bis zu 400 Nanometern Wellenlänge abgeblockt werden. Kontrolliert werden die Angaben aber nicht. Genormten UV-Schutz garantieren die Angaben „DIN EN ISO 12312-1“ oder „DIN EN 172“. Alpin-Sportler, Segler oder Angler wählen oft polarisierende Gläser. Eine spezielle Schicht auf der Außenseite der Gläser fängt etwa von Wasser reflektiertes Licht ab, was Blendung verhindert. Farben und Kontraste werden deutlicher, LCD-Displays allerdings unleserlich.

Je heller die Umgebung, umso dunkler die Brille: Der Tönungsgrad ist in Kategorien eingeteilt: 0 eignet sich für abends, 1 bei Bewölkung, 2 für Sonnentage in Deutschland, 3 für Strandurlaub im Süden, 4 fürs Hochgebirge. Für den Straßenverkehr ist letztere zu dunkel. Was man bezüglich Glasfarbe wissen sollte: Braune und graue Gläser verändern Umgebungsfarben kaum. Gelb und Orange erhöhen die Kontraste. Wie auch bei blauen Gläsern ist der Blendschutz eher gering. Achtung: Blaue Gläser verfälschen Signalfarben im Straßenverkehr!

Breite Bügel, damit UV-Licht nicht seitlich einfällt

Gegen unangenehme Reflexionen hilft die Entspiegelung der Gläser. Sie erhöht auch den Schutz vor UV-Strahlung. Denn reflektierte Strahlen können bis zu 50 Prozent der gesamten UV-Belastung ausmachen. Schließlich spielt auch die Größe der Sonnenbrille eine Rolle. Man sollte breite Bügel oder eine gebogene Form wählen, damit das UV-Licht nicht seitlich aufs Auge trifft. Die Brille sollte nah am Auge liegen und bis zu den Brauen reichen.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 6/2024 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/DiabetesRatgeber/) und Instagram (https://www.instagram.com/diabetes_ratgeber/).

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Am 19. Juni ist Welt-Sichelzell-Tag: Unterstützung für Menschen mit Sichelzellkrankheit

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München (ots) –

– Die Sichelzellkrankheit (SCD) ist eine schwere, lebensbedrohliche und fortschreitende Erkrankung der roten Blutzellen.

– Häufig leiden Betroffene unter starken Schmerzen, Organschädigungen und einer deutlich reduzierten Lebenserwartung von rund 45 Jahren.

– Der Welt-Sichelzell-Tag gibt Anlass, die Belange von Menschen mit SCD in den Fokus zu rücken und auf die Notwendigkeit der Entwicklung von Therapien hinzuweisen.

„Hoffnung durch Fortschritt: Behandlung der Sichelzellkrankheit weltweit voranbringen“ – so lautet das Motto für den Welt-Sichelzell-Tag 2024, der auch dieses Jahr am 19. Juni stattfindet. Mit diesem Tag soll ein globales Bewusstsein für die Betroffenen der Sichelzellkrankheit und ihre Belastungen geschaffen werden sowie auf die seltene Erbkrankheit hingewiesen werden. Auch das Biotechnologie-Unternehmen Vertex engagiert sich in diesem Bereich, um Menschen mit Sichelzellkrankheit zu helfen und sich für die Entwicklung von Therapien zur Behandlung der schweren Bluterkrankung einzusetzen.

Die Sichelzellkrankheit wird von einer Genmutation ausgelöst, die dazu führt, dass die roten Blutzellen ihre Form verändern, ihre Elastizität verlieren und so auch kleine Blutgefäße blockieren können. Die Betroffenen leiden oftmals unter häufigen und heftigen Schmerzen (sogenannten Schmerzkrisen), Organschäden und einer stark verkürzten Lebenserwartung von rund 45 Jahren.1 Weltweit kommen pro Jahr rund 300.000 Neugeborene mit SCD auf die Welt. In Deutschland sind etwa 2.500 Menschen von SCD betroffen.2

Herausforderungen eines Lebens mit Sichelzellkrankheit

Bei Menschen mit SCD können neben den Schmerzen verschiedene weitere Symptome auftreten. Dazu zählen Blutarmut, eine höhere Infektanfälligkeit, Lungenentzündungen, sowie Schäden am Herz, bis hin zu Herzversagen. Die einzige Chance auf Heilung besteht bislang in einer Stammzelltransplantation eines passenden Spenders, die aber nur für einen kleinen Teil der Betroffenen infrage kommt. Abgesehen von einer neuen, kürzlich zugelassenen Therapie, konzentriert sich die Behandlung überwiegend auf die Schmerzlinderung und die Begrenzung von Organschäden, was oft eine lebenslange Gabe von Medikamenten bedeutet.

Die Betroffenen sind in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Ein Großteil der Menschen mit SCD in Deutschland ist aufgrund ihrer Erkrankung nicht erwerbsfähig oder kann einer geregelten Beschäftigung nur mit einer erheblichen Anzahl an Krankheitstagen nachgehen. Darüber hinaus leiden Betroffene häufiger unter Angststörungen und Depressionen.

„Real talk“: Website mit umfangreichem Informationsangebot

Hilfreiche Unterstützung und Information finden Betroffene bei gemeinnützigen Vereinen und Patientenorganisationen in Deutschland.

Auch Vertex engagiert sich für Menschen mit Sichelzellkrankheit. Auf der Webseite realtalk-sichelzellkrankheit.de bietet das Unternehmen Anregungen, Tipps und Berichte von Betroffenen sowie Informationen rund um die Erkrankung.

Seltene Erkrankung mit reduzierter Lebenserwartung

Die Sichelzellkrankheit gilt als „Seltene Erkrankung“ (Orphan Disease). Dennoch sind schätzungsweise 20 Millionen Menschen weltweit betroffen. 3 Aufgrund der starken Beeinträchtigung der Betroffenen und der reduzierten Lebenserwartung sind neue Therapien dringend erforderlich. Der Welt-Sichelzell-Tag am 19. Juni stellt einen eindringlichen Aufruf dar, das Bewusstsein für diese Krankheit und ihre Auswirkungen zu schärfen.

Über Sichelzellkrankheit

Die Sichelzellkrankheit (Sickle Cell Disease, SCD) ist eine stark beeinträchtigende, fortschreitende und lebensverkürzende Krankheit. SCD-Patientinnen und Patienten berichten von einer Lebensqualität, die weit unter der der Allgemeinbevölkerung liegt, und nehmen Ressourcen des Gesundheitssystems in erheblichem Maße in Anspruch. SCD ist eine vererbte Blutkrankheit, die die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) betrifft, die für den Sauerstofftransport zu allen Organen und Geweben des Körpers verantwortlich sind. Die Sichelzellkrankheit verursacht starke Schmerzen, Organschäden und bedingt eine verkürzte Lebenserwartung. Ein klinisches Kennzeichen der SCD sind sogenannte vasookklusive Krisen (VOC), die durch Verstopfungen (Thrombosierung) der Blutgefäße verursacht werden und die zu schweren und lähmenden Schmerzen führen, die überall im Körper und jederzeit auftreten können. SCD erfordert eine lebenslange Behandlung und kann zu einer verkürzten Lebenserwartung führen. Die einzige kurative Therapie für SCD ist bislang eine Stammzelltransplantation von einem verwandten Spender, aber diese Option steht nur einem kleinen Teil der Menschen mit SCD zur Verfügung.

Über Vertex

Vertex ist ein weltweit tätiges Biotech-Unternehmen, das in wissenschaftliche Innovationen investiert, um wegweisende Medikamente für Menschen mit schweren Krankheiten zu entwickeln. Das Unternehmen verfügt über zugelassene Therapien zur Behandlung der Ursache chronischer, lebensverkürzender genetischer Krankheiten – zystische Fibrose (CF, Mukoviszidose), Sichelzellkrankheit und transfusionsabhängige Beta-Thalassämie – und treibt klinische und Forschungsprogramme für diese Krankheiten weiter voran. Darüber hinaus verfügt Vertex über eine solide klinische Pipeline von Wirkstoffkandidaten mit verschiedenen Behandlungsmodalitäten bei anderen schweren Krankheiten, bei denen das Unternehmen ein tiefes Verständnis der kausalen Humanbiologie hat. Hierzu zählen APOL1-vermittelte Nierenkrankheit, autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung, Typ-1-Diabetes, Myotonische Dystrophie Typ 1 sowie Alpha-1-Antitrypsin-Mangel.

Vertex wurde 1989 gegründet und hat seinen globalen Hauptsitz in Boston, Massachusetts, und seinen internationalen Hauptsitz in London, Großbritannien. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Forschungs- und Entwicklungsstandorte sowie Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Australien, Lateinamerika und im Mittleren Osten. Vertex wird immer wieder als einer der besten Arbeitgeber der Branche ausgezeichnet, darunter 14 Jahre in Folge auf der Top-Arbeitgeberliste des Wissenschaftsmagazins Science und als einer der 100 besten Arbeitgeber bei Fortune.

Um mehr über Vertex zu erfahren, besuchen Sie www.vrtx.com/de-de/.

Quellen: 1 Economic model projections for German lifetime TDT costs, Vertex Data on File 2023; 2 Kunz NB, et al. German Sickle Cell Disease Registry. Pediatric blood & cancer. 2020; 67:e28130 [PMID: 31867835]; 3 National Heart, Lung, and Blood Institute, USA, https://www.nhlbi.nih.gov/health/sickle-cell-disease

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Christina Baum: RKI-Protokolle: „Folge der Wissenschaft“ heißt ab jetzt – „Folge der Bundesregierung“

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Berlin (ots) –

Die weiter entschwärzten Robert-Koch-Institut-Protokolle (RKI-Protokolle) legen offen, dass die Experten dem Druck des Kanzleramtes nachgegeben haben und letztendlich einen willkürlichen Schwellenwert von 50 Infizierten auf 100.000 für die Verschärfung der Coronamaßnahmen festsetzten.

Ein solches Vorgehen verurteilt Dr. Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss und Mitglied im AfD-Bundesvorstand, auf das Schärfste:

„Statt ‚Folge der Wissenschaft‘ (Follow the science) muss es ab jetzt heißen ‚Folge der Bundesregierung‘ oder es gibt Ärger. Gerade die Institutionen wie das RKI, die Ständige Impfkommission oder die Ethikkommission, die uns vor Willkür, Unvernunft und Panik schützen sollten, haben in der Pandemie gnadenlos versagt.

Da viele Wissenschaftler in der Pandemie kein Rückgrat bewiesen haben sondern sich wider besseren Wissens unterordneten, tragen auch sie die volle Verantwortung für die enormen körperlichen, seelischen und finanziellen Schädigungen, die uns allen angetan wurden, denn jeder Einzelne war davon betroffen.

Nachdem die Regierung ihren frei erfundenen Schwellenwert nun von ‚wissenschaftlicher‘ Seite abgesegnet hatte, gab es für sie kein Halten mehr: viele Grundrechte wurden einfach abgeschafft, 2G/3G-Bestimmungen sperrten Menschen zu Hause ein und ließen sie einsam sterben. Doch wozu das alles, fragte ich mich des Öfteren. Die Antwort ist heute öffentlich: die Bürger sollten zur Geninjektion genötigt werden. Was für ein Verbrechen in Anbetracht der unzähligen Krankheits- und sogar Todesfälle.

Inzwischen hat Karl Lauterbach für die Neubesetzung des RKI sogar noch gefügigere und willfährigere ‚Experten‘ gefunden. Wofür sollen sie wohl zukünftig missbraucht werden?

Wir werden als AfD genauso wie viele Millionen Bürger unseres Landes zukünftig noch viel wachsamer sein. Das verspielte Vertrauen in diese Art staatlicher Institutionen kann nur durch einen Regierungswechsel und vollständiger Umgestaltung in wirklich unabhängige Institute wiederhergestellt werden.

Wir sind bereit.“

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Frederic und Marlon Schulmeister: Volkskrankheit eingewachsener Zehennagel – so können Podologen mit Nagelkorrekturspangen die Heilung unterstützen

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Düsseldorf (ots) –

Ein eingewachsener Zehennagel ist eine der häufigsten Fußbeeinträchtigungen. Podologen können die rasche Abheilung durch geeignete Behandlungsmethoden fördern. Dabei kommt häufig eine sogenannte Nagelkorrekturspange zum Einsatz. Welche Ursachen oftmals für den eingewachsenen Zehennagel verantwortlich sind, wie häufig diese schmerzhafte Veränderung auftritt und welche Vorteile eine Behandlung mit der Spezialspange bietet, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Podologen sind sie die richtigen Ansprechpartner bei allen Erkrankungen des Fußes und der Zehennägel. Für die Behandlung stellt der zuständige Arzt eine entsprechende Verordnung aus. Eine Beeinträchtigung, die Podologen besonders häufig behandeln, ist der eingewachsene Zehennagel. Meist sind davon die Nägel der großen Zehen betroffen. Begleiterscheinungen sind oft starke Schmerzen, die die Betroffenen in ihrem Alltag deutlich einschränken. Doch mit einem speziellen Hilfsmittel, der Nagelkorrekturspange, können Podologen rasch Linderung verschaffen. „Ein eingewachsener Zehennagel verletzt die empfindliche darunterliegende Haut, es kommt zu einer Entzündung des betroffenen Gewebes. Gleichzeitig übt der Nagel immer weiter Druck auf die Verletzung aus. Das führt zu starken Schmerzen bei jedem Schritt und jeder Bewegung des Fußes. Wenn nicht rechtzeitig eine fachkundige Behandlung erfolgt, ist eine Operation oft der letzte Ausweg“, erklärt Frederic Schulmeister vom Praxisverbund Fußkundig.

„Eine Nagelkorrekturspange kann dies verhindern. Dabei handelt es sich um einen kleinen Clip aus Metall oder Kunststoff, der beim betroffenen Zehennagel auf beiden Seiten des Nagelfalzes befestigt wird. Die Linderung tritt meist sofort ein, außerdem wird ein erneutes Einwachsen verhindert, solange die Nagelkorrekturspange getragen wird“, fügt der Experte ergänzend hinzu. Gemeinsam mit seinem Bruder Marlon Schulmeister führt er den Praxisverbund Fußkundig, der neben einer Praxis für Podologie auch Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und kosmetische Behandlungen anbietet. Durch den Praxisverbund können bei der Verwaltung und Organisation ganz andere Qualitätsstandards umgesetzt werden, als dies in einer kleinen Praxis möglich wäre. Das kommt wiederum den Patienten zugute, die von gut ausgebildetem und regelmäßig fortgebildetem Personal, einer effizienten Organisation und reibungslosen Abläufen profitieren. Trotz ihrer Tätigkeiten in der Verwaltung kennen sich Frederic und Marlon Schulmeister mit der Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln aus, schließlich blicken die beiden Podologen auf langjährige Erfahrung in ihrer Familienpraxis zurück.

Hintergrund: Ursachen und Häufigkeit von eingewachsenen Zehennägeln

Bei einem eingewachsenen Zehennagel handelt es sich um eine meist schmerzhafte Verletzung am Nagelfalz, die durch verschiedene Ursachen ausgelöst wird. Zu den Risikofaktoren gehören falsches Schneiden der Nägel – vor allem starke Abrundungen begünstigen den Prozess – enge Schuhe, eine genetische Veranlagung, schwitzige Füße oder Verletzungen.

Eingewachsene Zehennägel sind eine häufig auftretende Beeinträchtigung: In einer Studie wies die American Podiatric Medical Association nach, dass 18 Prozent aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben einen eingewachsenen Zehennagel haben. Betroffen sind alle Altersgruppen, eine Häufung ist jedoch bei den 15- bis 30-Jährigen zu beobachten. Das liegt daran, dass in diesem Zeitraum besonders viel an den Füßen geschwitzt wird – zuerst aufgrund der Hormonumstellung in der Pubertät, später beim Sport. Das darunterliegende Gewebe, das durch den eingewachsenen Zehennagel verletzt wird, neigt zu Entzündungen. Dann ist die Erkrankung mit starken Schmerzen verbunden.

Behandlung: Schmerzlinderung dank der Nagelkorrekturspange

Nagelkorrekturspangen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es handelt sich dabei um eine kleine Spange, die oberhalb des betroffenen Zehennagels angebracht wird. Dafür befestigt der Podologe die Enden der Klammer an beiden Seiten des Zehennagels. Durch sanften Druck und Zug arbeitet die Nagelkorrekturspange nun darauf hin, den Nagel wieder in die richtige Form zu bringen und das Einwachsen zu verhindern.

Die minimalinvasive Behandlung findet in der Regel ohne Betäubung statt und führt meist zu einer sofortigen Linderung der Schmerzen. Direkt im Anschluss können Betroffene normalerweise wieder ihrem gewohnten Alltag nachgehen, Ausfallzeiten reduzieren sich demnach.

Die Wirksamkeit der Nagelkorrekturspange wurde von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft nachgewiesen. Sie stellte zudem in einer Studie fest, dass über 90 Prozent der eingewachsenen Zehennägel für eine Behandlung mit der Nagelkorrekturspange infrage kommen. Deshalb übernehmen gesetzliche Krankenkassen seit Juli 2022 die Behandlungskosten beim Podologen. Damit erweist sich die Nagelkorrekturspange als effektive und bewährte Methode, um Beschwerden zu lindern und die Fußgesundheit wiederherzustellen.

Leiden auch Sie unter eingewachsenen Zehennägeln und wünschen sich endlich Linderung? Oder haben Sie ein anderes Problem mit Ihren Füßen und wünschen sich die Behandlung durch fachkundige Podologen? Dann melden Sie sich jetzt bei den Experten von Fußkundig (https://www.fusskundig.de/) und vereinbaren Sie einen Termin!

Pressekontakt:
Ruben Schäfer
E-Mail: [email protected]ßkundig GbR
Vertreten durch: Frederic Schulmeister und Marlon Schulmeister
E-Mail: [email protected]
Webseite: https://www.fusskundig.de/
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Erholt in und aus dem Urlaub – mit Tipps von Hamburger Expertinnen für Stressmedizin

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Hamburg (ots) –

Dr. Bettina Löhberg und Nicole Plinz aus dem Zentrum für Seelische Gesundheit des Asklepios Klinikums Harburg über entspannte Ferien

Für viele Menschen ist es die schönste Zeit des Jahres: der Sommerurlaub. Mehr als drei Viertel der Deutschen verreisen mindestens einmal im Jahr für mehr als eine Woche – Juli und August sind mit Abstand die beliebtesten Reisemonate. Ob Strand oder Berge, nah oder fern: Bei aller Vorfreude auf die Auszeit wächst während der Vorbereitung bei vielen auch das Stresslevel. Expertinnen des renommierten Zentrums für seelische Gesundheit (https://www.asklepios.com/hamburg/harburg/experten/psychiatrie/) des Asklepios Klinikums Harburg geben Tipps, wie man entspannt in und aus dem Urlaub kommt.

Ende Juni starten in den ersten Bundesländern die Sommerferien – vieler Orts werden Koffer und Taschen gepackt, Reisepässe gesucht und der Transport zum Flughafen bestellt. Urlaub ist für die allermeisten ein Synonym für Erholung. Warum jedoch ist die Zeit rund um den Urlaub so oft mit Anspannung verbunden? Die Zeit vor dem Urlaub ist arbeitsintensiv: Der Schreibtisch soll abgearbeitet, die Wohnung geputzt, die Wäsche gewaschen sein. Nicole Plinz, Therapeutische Leitung im Zentrum für Stressmedizin (https://www.asklepios.com/hamburg/harburg/experten/psychiatrie/tageskliniken/privattagesklinik-st-georg/) kennt das Paradoxon. „Man will entspannen und zeitgleich alles optimal für den Urlaub vorbereiten. Im und nach dem Urlaub soll alles besser werden. Eine gute Organisation kann helfen, etwa der großzügige Umgang mit den Wünschen anderer. Oder auch: Einen Puffer einbauen zwischen letztem Arbeits- und erstem Urlaubstag, letztem Urlaubs- und erstem Arbeitstag“, so die Expertin.

Erwartungen runterfahren, Entschleunigung hochfahren

Medien und Gesellschaft erzeugen Verheißungen: Wie der perfekte Urlaub zu sein hat, wie glücklich und aufregend er werden muss. „Urlaubmachen ist nicht einfach! Die freie Zeit wird meist mit sehr hohen Erwartungen aufgeladen: Es soll harmonisch werden, spannend, erholsam – all diese Ansprüche machen Stress“, erklärt Dr. Bettina Löhberg, Oberärztin im Zentrum für Stressmedizin (https://www.asklepios.com/hamburg/harburg/experten/psychiatrie/tageskliniken/privattagesklinik-st-georg/) in Hamburg. Dass im und mit dem Urlaub alles anders werden soll als im Alltag, das beobachtet sie auch bei ihren Patient:innen. „Wenn der Urlaub als die eigentliche Lebenszeit gilt, dann ist das ein Problem. Denn Leben und Urlaub sind eins: Der Urlaub sollte im alltäglichen Leben stattfinden und das Leben im nicht alltäglichen Urlaub“, so die Psychiaterin. Viele Menschen wünschten sich das einfache Abschalten von jetzt auf gleich, weiß Therapeutin Nicole Plinz. „Man kann nicht auf Knopfdruck runterfahren im Sinne von: Jetzt bin ich da, jetzt fängt der Urlaub an, ab sofort bin ich entspannt! Entschleunigung kann man nicht beschleunigen – es ist ein Prozess. Wenn man das akzeptiert, dann kommt auch die Erholung“, so Plinz.

Die drei Top-Tipps der Expertinnen für einen erholsamen Urlaub:

1) Urlaubsziele überprüfen. Da fährt man dann nach Thailand, obwohl man eigentlich nach Amrum will – und kommt gestresst und unglücklich zurück. Fragen Sie sich: Will ich ein Bild erfüllen oder meine Wünsche?

2) „Urlaub“ kommt von „Erlaubnis“: Erlauben Sie sich einmal am Tag, unproduktiv zu sein. Einfach nichts oder ziellos irgendwas tun. Der moderne Begriff dazu lautet „Me-Time“. Darin steckt aber schon wieder, dass die Zeit einen Sinn haben muss. Was wir meinen ist: planloser Müßiggang – am besten jeden Tag für ein paar Minuten.

3) Das Gehirn überlisten: Da mehrere seiner Bereiche nicht in der Lage sind, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden, können Sie sich Sehnsuchtsorte auch einfach nur vorstellen. Das Gehirn denkt dann, es sei vor Ort. So können Sie sich jederzeit an einen Urlaubsort beamen.

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