Die ehemalige Biathletin und dreimalige Staffel-Weltmeisterin Vanessa Hinz im Interview zu den E+motion Performance-Bandagen von medi

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Bayreuth (ots) –

Ende Januar holte Vanessa Hinz noch Bronze im Sprint bei der Biathlon-EM in der Lenzerheide, wenige Tage später verkündete sie ihr Karriereende – und blickt jetzt auf eine ereignisreiche Dekade zurück: Über zehn Jahre war sie im Nationalkader, hat 2015 bei der Staffel-WM in Kontiolahti Gold gewonnen und 2020 im Einzel in Antholz WM-Silber – insgesamt holte sie dreimal WM-Gold und viermal WM-Silber. Seit letztem Sommer erforderte ihre Gesundheit, auch bedingt durch Verletzungen, immer wieder besondere Aufmerksamkeit. Im Interview gibt sie Einblicke, inwieweitdieweiterentwickelte Generation der E+motion Performance-Bandagen von medi sie bei ihrer Rehabilitationunterstützt hat und worauf sie sich als Nächstes freut. Erhältlich sind die neuen E+motion Performance-Bandagen seit 1. Mai 2023.

Liebe Vanessa, du warst über zehn Jahre lang im Biathlon aktiv, gestartet hast du deine Karriere aber im Skilanglauf. Weshalb hast du dich damals umorientiert?

„Ich habe schon immer gerne Sport gemacht. Bei uns am Schliersee gibt es weitläufige Skigebiete und Langlaufen war seit jeher meine Leidenschaft. Aufgewachsen bin ich mit Athletinnen wie Evi Sachenbacher-Stehle und Uschi Disl – die Faszination für den Biathlon war stets vorhanden, aber es gab keinen Schießstand bei uns in der Nähe. Als 2012 Magdalena Neuner ihre Karriere beendete, wurde Biathlon-Nachwuchs gesucht. Eigentlich hatte ich Urlaub geplant, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Und das Biathlon-Training hat mir Spaß gemacht! Für die Entscheidung habe ich mir aber bewusst Zeit gelassen. Hätte ich keinen Erfolg gehabt, hätte ich angefangen zu studieren.“

Was waren für dich die Highlights deiner Karriere?

„Da gibt es tatsächlich einige, aber das erste Mal Weltmeisterin zu werden, vergisst man nie! Das war 2015 in Kontiolahti bei der Staffel-WM, als wir Youngsters völlig überraschend die Medaille gewonnen haben. Das war für mich ein prägender Moment! Und über meine Einzelmedaille 2020 in Antholz als Vize-Weltmeisterin habe ich mich wahnsinnig gefreut. Das war ein großartiger Tag ebenso wie der Weltcupsieg vor fünf Jahren. Kurz vorher hatten wir in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen die Medaille im Zielsprint verloren – das war hart! Innerhalb von zwei Wochen habe ich den schlimmsten und den schönsten Tag im Biathlon erlebt. Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich in den letzten Jahren erleben durfte: schöne Begegnungen und Freundschaften – und Momente, in denen ich als Mensch gewachsen bin.“

Und dennoch hast du im Februar dein Karriereende verkündet – waren die Verletzungen und gesundheitlichen Rückschläge der letzten Monate der Grund dafür?

„Nein, das hat sich schon im Sommer 2022 angedeutet. Ich habe öfter darüber nachgedacht – mit 31 Jahren ist mein Körper einfach nicht mehr so fit und leistungsstark wie früher. Ich habe immer für den Sport gelebt, gleichzeitig freue ich mich jetzt auf das, was kommt. Natürlich habe ich die Entscheidung mehrmals hinterfragt: ,Bist du dir auch zu 100 Prozent sicher?‘. Es ist schließlich ein Schritt, den man nur einmal geht! Aber ich konnte die Frage immer bejahen. Meine Familie und mein Freund wussten davon und ich konnte so viel bewusster in die Vorbereitung gehen. Für mich war es motivierend zu wissen, es wird meine letzte Saison. Umso bedauerlicher natürlich, dass ich gesundheitsmäßig stark angeschlagen war.“

Wie ging es dir denn?

„Es fing Ende August 2022 an mit starken Rückenschmerzen, die ich allerdings regelmäßig habe, da ich einen zusätzlichen Wirbelkörper habe und einen leichten Beckenschiefstand. Mithilfe meines Osteopathen habe ich das aber gewohnt schnell in den Griff bekommen. Danach folgten eine schlimme Erkältung und eine Sehnenscheidenentzündung der rechten Hand. Eine Woche später bin ich beim Joggen umgeknickt und habe mir das Außenband im linken Sprunggelenk angerissen. Zehn Jahre lang hatte ich keine nennenswerte Verletzung und kaum entscheide ich mich aufzuhören, kommt innerhalb von vier Wochen gefühlt alles auf einmal.“

Wie sah deine Therapie aus?

„Für mein Sprunggelenk habe ich die Levamed E+motion Performance-Bandage von medi bekommen und für meine Sehnenscheidenentzündung in der Hand die Manumed active E+motion. Trainingsbedingt war ich sehr eingeschränkt: Anfangs konnte ich nur schwimmen und eine Woche nach meiner Fußverletzung zumindest auf dem Ergometer wieder Rad fahren. Zusätzlich habe ich spezielle Reha-Übungen für den Rücken und den Fuß absolviert. Ich wusste, mir läuft die Zeit davon – im November war die Qualifikation für den Weltcup. Mental war das nicht leicht, vor allem, weil ich die ganze Vorbereitung allein trainiert habe.“

Hast du mit Bandage trainiert?

„Ja, vor allem die Sprunggelenkbandage hat mir dabei sehr geholfen. Lediglich beim Schwimmtraining habe ich sie nicht getragen. Auch beim Krafttraining habe ich mich durch beide Bandagen sicher und gut stabilisiert gefühlt. Am Fuß hatte ich verletzungsbedingt leichte Schwellungen – diese wurden durch die integrierte 3D-Silikon-Quarz-Pelotte gut abgebaut. Auch die Kompression empfand ich als angenehm wohltuend. Die Bandagen sind dünn, aber geben optimalen Halt. Großes Plus: Das Gestrick gleicht eher einer Socke, sodass ich gut in meine Schuhe gekommen bin. Andere Bandagen sind oft gerutscht, wenn ich angefangen habe zu schwitzen – nicht so die Levamed E+motion. Die Feuchtigkeit ist schnell absorbiert worden und die Bandage saß perfekt.“

Wie gefällt dir das Design?

„Schwarz geht immer, weil es dezent ist und zu allem passt. Gut finde ich auch, dass die neue Generation der Bandagen nicht komplett schwarz ist, sondern etwas abgesetzt mit grauen und gelben Highlights. Klar sollte die Funktionalität im Vordergrund stehen, aber die Optik ist nicht irrelevant!“

Wie lange hast du beide Bandagen getragen?

„Knapp vier Wochen täglich. Die Levamed E+motion Performance-Bandage habe ich im Training getragen und bei Bedarf im Alltag, die Manumed active eher im Haushalt.“

Wie hast du dich in dieser Zeit motiviert?

„Nach meiner Fußverletzung habe ich erst einmal zwei Tage lang geweint – das war ein herber Rückschlag! Aber mein Trainer und meine Familie haben mich sehr unterstützt, mir Mut zugesprochen und mich immer wieder aufgefangen, wenn ich aufgeben wollte. Schlussendlich habe ich mir gesagt: ,Das ist deine letzte Saison und du gibst jetzt noch einmal alles. Du kannst das!‘ Im Normalfall wäre es kein Problem gewesen, mich für den Weltcup zu qualifizieren, aber durch die Verletzungen konnte ich nicht wie gewohnt trainieren. Die Saison habe ich dann im IBU-Cup begonnen (nach dem Weltcup die zweithöchste Wettkampfserie für Biathleten). Das war anfangs ungewohnt für mich, aber die Gemeinschaft und der Austausch mit den jüngeren Athleten haben mir gutgetan.“

Trägst du die Bandagen auch jetzt noch?

„Nur wenn ich Volleyball oder Hockey spiele – dann kommt die Sprunggelenkbandage zum Einsatz. Da mein Außenband schon dreimal gerissen beziehungsweise angerissen war, ist die Bandage eher eine mentale Unterstützung und zur Prophylaxe.“

Was hast du für die kommenden Monate geplant? Wohin geht es beruflich?

„Ich habe immer von einer Weltreise geträumt. Deshalb werde ich mir mit meinem Freund erst einmal eine zweimonatige Auszeit nehmen und nach Neuseeland fliegen. Und ich würde ungeheuer gerne mein Patenkind in Vietnam besuchen. Nachdem sich in den letzten zehn Jahren alles um den Sport gedreht hat und mein Alltag durchgetaktet war, möchte ich meine Zeit jetzt selbstbestimmt genießen und in den Tag hineinleben. Ich bin froh, die sportlichen Möglichkeiten und Erfolge gehabt zu haben und bin dankbar für meine Erfahrungen. Aber jetzt möchte ich herausfinden, wer ich ohne den Sport bin. Ich muss mich fragen, was ich vom Leben will und hoffe, einige Schnupper-Praktika helfen mir, beruflich die richtige Richtung einzuschlagen.“

Liebe Vanessa, danke dir für das sympathische Interview. Für deine Zukunft wünschen wir dir nur das Beste und hoffen, du bleibst dem Sport in irgendeiner Weise erhalten.

Die Broschüren zu den E+motion Bandagen für den Fachhandel (Art.-Nr. 0030255) können beim medi Service-Center bestellt werden: Telefon 0921 912-333, E-Mail [email protected]. Die Broschüren für Endverbraucher (Art.-Nr. 0030256) unter: Telefon 0921 912-750, E-Mail [email protected].

Weitere Informationen zur verbesserten E+motion Performance Collection gibt es online unter www.medi.biz/emotion.

Zweckbestimmungen:

Genumedi® E+motion®: Kniebandagen zur Weichteilkompression.

Manumed active E+motion®: Handgelenk-Kompressionsbandagen.

Epicomed® E+motion®: Ellenbogen-Kompressionsbandagen mit Pelotte.

Lumbamed® plus E+motion®: Orthesen zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule mit Rückenpelotte.

Levamed® E+motion®: Bandagen zur Sprunggelenk- Weichteilkompression.

Pressekontakt:
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Quelle: ots