Burnout in jüngeren Generationen häufiger – So kann man dem Ausbrennen vorbeugen

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Tübingen (ots) –

Burnout ist kein Phänomen, das nur ältere Arbeitnehmer betrifft: Immer häufiger leiden auch junge Menschen an dieser Krankheit. Sie sind jung, erfolgreich und ambitioniert – und trotzdem fühlen sie sich ausgebrannt und erschöpft. Doch was können sie dagegen unternehmen?

„Die Symptome eines Burnouts werden insbesondere von jungen Menschen nicht ernst genommen. Dabei können die Folgen noch weit in die Zukunft reichen“, sagt Benjamin Börner. Der Heilpraktiker weiß aus eigener Erfahrung, dass psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von vielen individuellen Faktoren abhängen.

Er erklärt in diesem Artikel, wie junge Menschen einen frühen Burnout vermeiden und dauerhaft ihre maximale Leistungsfähigkeit abrufen können.

Nicht nur Stress steckt hinter dem Burnout

Wie die meisten chronischen Erkrankungen ist Burnout ein Krankheitsbild, das sich schleichend anbahnt – die frühen Symptome werden in der Regel unterschätzt. Tatsächlich handelt es sich dabei aber bereits um einen Hilfeschrei des Körpers. So sind anhaltende Abgeschlagenheit und schwindende geistige Leistungsfähigkeit Anzeichen dafür, dass schon längere Zeit etwas nicht stimmt.

Verantwortlich für diese Symptome ist ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen: Entzündungen sowie toxikologische Ursachen und eine ungesunde Lebensweise tragen besonders stark dazu bei, den Körper an seine Belastungsgrenzen zu treiben. Kommt dann noch Stress hinzu, tritt schnell eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein.

Anders als in einer prähistorischen Gefahrensituation ist es in der modernen Welt jedoch oft nicht möglich, Stresssituationen auf diesem Wege zu entkommen. Dennoch produziert die Nebenniere bei Stress oder Entzündungen erhöhte Mengen des Stresshormons Cortisol, das im Körper zu Cortison umgesetzt wird. Dauerstress führt somit dazu, dass die Nebenniere überlastet wird und immer weniger Cortisol ausschütten kann.

Burnout frühzeitig erkennen und behandeln

Zuerst macht sich ein Burnout in der Regel dadurch bemerkbar, dass Betroffene bereits erschöpft aufwachen und abends Probleme beim Einschlafen haben. Später kommen Symptome hinzu, die denen einer Depression ähneln. Betroffene fühlen sich nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen, während die Gedanken fortwährend um Stressoren kreisen. Gelegentlich tritt zudem bei akutem Stress ein Zustand der Dissoziation ein.

Im Anfangsstadium eines Burnouts können Betroffene durch entsprechende Übungen die Symptome von Stress unterdrücken, um funktionsfähig zu bleiben. Zum Beispiel tragen Meditation und Entspannungsübungen dazu bei, Stress abzubauen. Ebenso ist es grundsätzlich sinnvoll, externe Stressoren aus dem Alltag zu entfernen. Diese Maßnahmen allein stellen jedoch keine dauerhafte Lösung dar. Bleiben die Ursachen unbehandelt, verschlimmern sich die Symptome schon bald erneut.

Ganzheitliche Lösungen gegen den Burnout finden

Auf lange Sicht muss ein Burnout daher an der Wurzel bekämpft werden. Dies erfordert eine gründliche Abklärung der Ursachen und kann deshalb nicht in Eigenregie geschehen. Treten Symptome wie Ermüdung, Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum auf, sollten Betroffene unbedingt einen Spezialisten konsultieren und gemeinsam mit diesem ein ganzheitliches Konzept erarbeiten, um dem Burnout entgegenzuwirken.

Ein solches Konzept sollte stets alle Faktoren berücksichtigen, die im individuellen Fall den Körper belasten. So kann es notwendig sein, auf bestimmte Nahrungsmittel oder Kosmetikprodukte zu verzichten, um toxikologische Einflüsse zu eliminieren. Zusätzlich können zielgerichtete Infusionen den Körper bei Regulationsprozessen unterstützen. Der Kampf gegen den Burnout erfordert somit durchaus ein gewisses Maß an Gewissenhaftigkeit und Selbstdisziplin. Jedoch sollten diese nicht darauf gerichtet sein, Leistungen zu erzwingen, sondern vielmehr darauf, gesunde Lebensgewohnheiten zu entwickeln.

Über Benjamin Börner:

Benjamin Börner ist Osteopath, Heilpraktiker und Spezialist für biologische und integrative Medizin. Zusammen mit seiner Ehefrau Ines Börner hat er das Börner Lebenswerk gegründet, das sich als Zentrum für Diagnostik und Therapie für nachhaltigen Erfolg versteht. Benjamin Börner setzt dabei auf integrative Medizin und stellt seinen Patienten eine Mischung aus Schulmedizin und Alternativmedizin zur Verfügung. Weitere Informationen unter: https://www.boerner-lebenswerk.com/

Pressekontakt:
Börner Lebenswerk
Heilpraktiker Zentrum für integrative Medizin
Benjamin Börner
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