10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg erhält Diplome – großer Erfolg für eine junge Einrichtung in der medizinischen Ausbildungslandschaft

Hamburg/Berlin (ots) – 51 Absolvent*innen des 10. Studienjahrgangs am Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH) haben heute in der Ungarischen Botschaft in Berlin ihr Medizin-Diplom erhalten. Es berechtigt zur Beantragung der ärztlichen Approbation in Deutschland. Vorausgegangen waren ein zweijähriges vorklinisches Studium im europäischen Ausland sowie vier Jahre klinisches Studium in Hamburg. Alle haben die sechsjährige Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen und Berufsaussichten abgeschlossen.

Ein Erfolgsrezept gegen den Ärzt*innenmangel: Man nehme die Asklepios Kliniken als zweitgrößten privaten deutschen Klinikkonzern, dazu mit der staatlichen Semmelweis Universität die renommierteste ungarische Universität, die seit fast 40 Jahren einen deutschsprachigen Studiengang in Medizin anbietet, und schließlich begabte junge Menschen, die vor allem eins wollen: eines Tages als Ärtz*innen tätig sein. Statt wertvolle Jahre auf einen der begehrten und knappen Medizinstudienplätze in Deutschland zu warten, haben sie sich alle für einen Studienstart an einer meist osteuropäischen Hochschule entschieden. Für sie entstand 2008 mit dem Asklepios Campus Hamburg (ACH) als Niederlassung der Semmelweis Universität auf dem Gelände der Asklepios Klinik St. Georg eine europaweit einzigartige Ausbildungseinrichtung, betrieben von der als gemeinnützig anerkannten Asklepios Medical School GmbH (AMS). Der ACH ist eine Alternative für jährlich 65 bis 75 Studierende, die dort den klinischen Teil ihres Studiums als immatrikulierte Studierende der Semmelweis Universität nach ungarischem Curriculum absolvieren können.

Heute halten die 51 Absolvent*innen des Jahres 2021 ihr Diplom in den Händen. Vor ihnen haben bereits 399 weitere Medizinstudierende ihr Studium am ACH abgeschlossen. Nico Erhard, langjähriger Generalsekretär der Studierendenschaft und Sprecher seines Jahrgangs, blickt bereits jetzt dankbar auf seine Zeit am ACH zurück: „Wir haben meines Erachtens vier Jahre lang eine ausgesprochen gute Ausbildung sowie eine hervorragende Vorbereitung auf die Prüfungen und unseren künftigen Beruf genossen. Für mich ist dieses Modell – gepaart mit der familiären Atmosphäre an einem kleinen Campus in einer tollen Metropole – einzigartig. Die Stellenangebote, die wir aktuell erhalten, sind ein deutliches Zeichen dafür, wie gut wir durch die Ausbildung am ACH aufgestellt sind.“

„Der ACH war damals ein sehr mutiges und innovatives Projekt“, erklärt AMS Geschäftsführer Dr. Christoph Jermann. „Rückblickend können wir jedoch mit einem gewissen Stolz sagen: Den Projektstatus haben wir hinter uns gelassen, unser Angebot hat sich erfolgreich etabliert. Uns erreichen jährlich deutlich mehr Bewerbungen aus ganz Europa, als wir Plätze vergeben können. Wir sind mittlerweile auf Augenhöhe mit den medizinischen Fakultäten der staatlichen Hochschulen in Deutschland und freuen uns, einen wichtigen Beitrag zur hiesigen Medizinerausbildung zu leisten. Unseren Jubiläumsjahrgang können wir daher mit gutem Gefühl in seine berufliche Zukunft entlassen.“

Türen aller Kliniken stehen offen

Den traditionellen Rahmen für den würdevollen Studienabschluss bietet erneut eine Feierstunde in Berlin, die traditionell auf Einladung des Ungarischen Botschafters, Dr. Péter Györkös, des Rektors der Semmelweis Universität, Prof. Dr. Béla Merkely, sowie des Repräsentanten des Rektors der Semmelweis Universität am ACH und des Dekans der dortigen Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. med. Karl J. Oldhafer, stattfindet. Im Rahmen einer außerordentlichen Senatssitzung erhalten die Absolvent*innen aus den Händen der ungarischen Hochschulleitung ihre Diplome. Mit dem so erworbenen ungarischen „dr. med.“ stehen ihnen die Türen der Asklepios Kliniken in Deutschland offen – und ebenso die von Kliniken anderer Träger in Deutschland und auch in Europa, einschließlich der Universitätskliniken. Neben den idealen Lernbedingungen am Campus, zu denen auch besonders die unmittelbaren und intensiven Kontakte zu zahlreichen Chef- und Oberärzt*innen von Tag eins an gehören, zahlt sich hierbei aus, was die Studierenden am ACH in den Worten von Dr. Jermann vor allem schätzen: „Erstens die intensive praktische Ausbildung vorrangig in den sieben Hamburger Asklepios Kliniken, die in kleinen Gruppen von fünf bis sechs Studierenden und im direkten Kontakt mit Patient*innen erfolgt. Zweitens die zahlreichen Möglichkeiten und Förderungen, früh Erfahrungen in der Forschung zu sammeln und wisenschaftlich zu arbeiten. Drittens die sehr gute digitale Ausstattung unseres Campus, der im letzten Frühjahr buchstäblich über Nacht Corona-bedingt auf Online-Unterricht und Home-Office umstellen und – natürlich auch dank eines unglaublichen Einsatzes unserer Mitarbeiter*innen der Lehrkoordination und der IT, aber auch vieler Dozent*innen – die nahtlose Fortsetzung des regulären Unterrichts gewährleisten konnte.“ Im November 2020 hat die AMS die Zertifizierung nach ISO 9001 mit Auszeichnung erhalten – eine Bestätigung des hochwertigen Qualitätsmanagements am ACH.

Eine gute Ausbildung hat ihren Preis. Da die gemeinnützige AMS keine staatliche Förderung erhält, wird das Studium über Gebühren finanziert. Um diese aufzubringen, bietet die Einrichtung allerdings verschiedene Finanzierungsmodelle an, von Studienkrediten über Leistungsstipendien bis zum sogenannten Umgekehrten Generationenvertrag, der eine spätere Rückzahlung abhängig von der Einkommenssituation ermöglicht.

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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
Mein Name ist Tanja Schiller. Ich bin 28 Jahre alt und gehe hier bei NATKO meiner Berufung, dem redaktionellen Schreiben, nach. Dabei will ich Ihnen dem Leser nicht nur aktuelle News vermitteln, sondern auch Produkte auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie wirklich halten was sie versprechen!

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