Mobbing: ungelöste Konflikte mit weitreichenden Folgen

Hamburg (ots) – Mobbing am Arbeitsplatz kann für Betroffene mit körperlichen und psychischen Erkrankungen einhergehen und ist problematisch für das gesamte Unternehmen. Wie genau entsteht Mobbing und was kann man dagegen tun? Antworten und praktische Tipps für Unternehmen gibt die neue Handlungshilfe „Konflikte lösen – Mobbing verhindern“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Erkennen und Ursachen verstehen

Wo Menschen zusammen arbeiten, kommt es auch zu Konflikten. Doch Mobbing ist mehr als nur eine kurze Reiberei zwischen Kolleginnen und Kollegen. Dahinter liegen oft ungelöste Konflikte, die es zu lösen gilt. Aus anfänglichen persönlichen Angriffen werden gezielte Mobbinghandlungen, für die der Ursprungskonflikt kaum noch eine Rolle spielt.

Eindeutige Kennzeichen sind:

– Das systematische Vorgehen einer oder mehrerer Personen gegen jemanden
– Regelmäßige Angriffe, mindestens einmal pro Woche, über ein halbes Jahr oder länger
– Mehr oder weniger versteckte Handlungen wie Schikanen, Demütigungen, Intrigen oder Kränkungen
– Beeinträchtigung des psychischen Befindens und der Gesundheit
– Kaum bis keine Chancen auf eine zufriedenstellende Lösung für beide Parteien

Führungskräfte sind gefragt

Mobbing schadet nicht nur der betroffenen Person, sondern dem ganzen Unternehmen. Nicht selten endet der Mobbingprozess damit, dass die betroffene Person den Arbeitsplatz verlässt – sie kündigt, lässt sich dauerhaft krankschreiben oder frühverrenten.

Damit es nicht soweit kommt, sind insbesondere die Führungskräfte gefragt, denn es ist davon auszugehen: Das Problem wird nicht von allein verschwinden. Mit konsequentem Konfliktmanagement können sie den Prozess stoppen. Zum einen sollten sie so früh wie möglich intervenieren, zum anderen liegt es an ihnen, sich kontinuierlich für die Prävention einzusetzen, sodass Konflikte gar nicht erst eskalieren.

BGW-Ratgeber zum Thema Mobbing

Die neue Broschüre „Konflikte lösen – Mobbing verhindern“ zeigt, wie Mobbing abläuft und wie es sich vermeiden lässt. Neben vielen praxisnahen Hinweisen und Materialien für Betriebe und Führungskräfte werden Unterstützungsangebote der BGW vorgestellt. Unter anderem können sich Betriebe beraten lassen und es gibt umfangreiche Hilfen zur Prävention von Mobbing, beispielsweise zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung. Die Broschüre steht als PDF zum Download bereit unter www.bgw-online.de/mobbingverhindern. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf www.bgw-online.de.

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Über die BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für knapp neun Millionen Versicherte in mehr als 665.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Pressekontakt:
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
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22089 Hamburg
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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
Mein Name ist Tanja Schiller. Ich bin 28 Jahre alt und gehe hier bei NATKO meiner Berufung, dem redaktionellen Schreiben, nach. Dabei will ich Ihnen dem Leser nicht nur aktuelle News vermitteln, sondern auch Produkte auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie wirklich halten was sie versprechen!

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