Internationalisierung: Viromed-Beteiligung terraplasma medical mit mobilem Kaltplasma-Gerät plasma care® auf Expansionskurs

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Pinneberg/München (ots) –

Stärkung der Marktposition im Bereich der Kaltplasma-Technologie

Die internationale Expansion der terraplasma medical GmbH, eine Beteiligung der Viromed-Gruppe, schreitet voran. Strategisches Standbein ist die innovative Behandlung von Wunden auf Grundlage von kaltem atmosphärischem Plasma (KAP). Im Mittelpunkt steht das mobile, CE-zertifizierte Kaltplasma-Gerät plasma care®, das Wunden schmerzfrei schließt und Viren, Pilze sowie Bakterien inaktiviert. Terraplasma medical, hervorgegangen aus dem Max-Planck-Institut, hat das Gerät entwickelt und hält die Patente.

Mit der CE-Zertifizierung 2019 ist die Medizinprodukte-Zulassung in der EU erfolgt. Nach initialem Start in Deutschland wurde über das gute letzte Jahr hinweg die Markteinführung in weiteren europäischen Ländern erfolgreich durchgeführt. So konnten in Italien, den BENELUX Ländern und insbesondere der Schweiz als wichtigen Märkten Vertriebskooperationen mit wesentlichen Abnahmemengen eingegangen werden. Ebenso in mehreren ost-europäischen Märkten wie Polen, Rumänien, Slowenien und Ungarn. Für das nächste Jahr stehen mit Portugal, Slowakei und Serbien schon die nächsten Länder-Kooperationen an. In den europäischen Märkten liegt der initiale Fokus auf der Wundversorgung, häufig im Bereich post-operativer Wundheilungsstörungen, aber auch chronischer Wunden.

Seit Anfang 2023 wurden zudem im Nahen und Mittleren Osten erfolgreiche Vertriebskooperationen aufgebaut. So konnte für Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain ein führendes Medizintechnik-Unternehmen gewonnen werden. Darüber hinaus bestehen erste Vertriebskooperationen in der Türkei und Jordanien. Hier gibt es sehr unterschiedliche Anforderungen an die Zulassung als Medizinprodukt. In manchen Märkten wie der Türkei ist diese auf Basis der CE-Zertifizierung in Europa erfolgt, in anderen wie Saudi-Arabien ist eine anspruchsvolle Zulassung durch die Gesundheitsbehörden erforderlich, die im ersten Halbjahr 2024 erwartet wird. In einem sehr schnell wachsenden und aufstrebenden Marktumfeld ist das plasma care® als innovatives deutsches Produkt hoch angesehen und nachgefragt.

Bereits 2022 konnte ein Vertriebsvertrag in Brasilien mit einem führenden Unternehmen in der Wundversorgung geschlossen werden. Nach einem strengen und detaillierten Zulassungsverfahren durch die brasilianische Gesundheitsbehörde (ANVISA) wurde das plasma care® nun für den dortigen Markt zugelassen. Dies unterstreicht die hohen Sicherheit- und Effektivitäts-Standards des Geräts. Daraufhin konnte dieses im Oktober auf der bedeutendsten brasilianischen Konferenz für plastische Chirurgie (SIITTRAL) den anwesenden Ärztinnen und Ärzten auf dem Messestand und in Vorträgen detailliert vorgestellt und verkauft werden. Im südamerikanische Markt liegt der Fokus initial im Bereich der Plastischen Chirurgie und bei postoperativen Wundheilungsstörungen.

Zudem konnte das plasma care® in Venezuela als weiterer lateinamerikanischer Markt zugelassen und auf dem nationalen Chirurgischen Kongress vorgestellt werden.

Anfang 2024 wird die Zulassung und Markteinführung in den ersten asiatischen Märkten erwartet. Auch in Taiwan und Süd-Korea besteht ein ideales Marktumfeld für innovative High-Tech-Produkte made in Germany. So konnte mit zwei nationalen Medizintechnik-Unternehmen bereits Verträge mit wesentlichen Abnahmemengen im mehrstelligen Millionenbereich abgeschlossen werden. Ebenso gibt es Vertragsabstimmungen mit japanischen und chinesischen Unternehmen für einen zeitnahen gemeinsamen Markteintritt.

„Das Interesse an unserer deutschen Kaltplasma-Technologie ist riesig“, sagt Jens Kirsch, Geschäftsführer der terraplasma medical GmbH. „Je nach Land stehen dabei die Themen Wundversorgung, Dermatologie sowie das Beauty- und Ästhetik-Segment an erster Stelle. Während Brasilien und Venezuela den Fokus klar auf Schönheitsthemen legen, konzentrieren sich Länder wie Italien und Holland eher auf die Wundversorgung.“

„Der Einsatz der neuartigen Kaltplasma-Technologie in der Medizintechnik wird konventionelle Behandlungsmethoden ablösen und die Verwendung von Antibiotika und Cortison reduzieren“, sagt Professor Dr. Gregor Morfill, renommierter Kaltplasma-Experte und Aufsichtsratsvorsitzender der Viromed Medical AG. „Dies betrifft unter anderem postoperative Wundheilstörungen, chronische Wunden und dermatologische Hauterkrankungen. Aus diesem Grund hatte die Viromed Group im August letzten Jahres die Mehrheit an der terraplasma medical übernommen.“ Ziel sei die Stärkung der Marktposition im Bereich der Kaltplasma-Technologie und neben den bisherigen Vertriebsrechten für die Wundbehandlung in der DACH-Region der direkte Zugriff auf das zugrundeliegende IP (intellectual property), auf Patente und Technologien, sowie die weltweite Vermarktung in allen Indikationsbereichen der terraplasma medical GmbH.

Über die Viromed Medical AG

Die Hamburger Viromed Medical AG ist Teil der Viromed-Gruppe, die bereits seit 2004 im Gesundheitsmarkt mit Fokus auf Schutz vor Viren und Keimen tätig ist. Im Zentrum der seit Oktober 2022 an der Börse notierten Aktiengesellschaft steht die 100%ige Tochtergesellschaft Viromed Medical GmbH. Strategisches Standbein ist die innovative Behandlung von Wundheilung auf Grundlage von kaltem atmosphärischem Plasma (KAP). Im Mittelpunkt steht das mobile, CE-zertifizierte Kaltplasma-Gerät plasma care®, das Wunden schmerzfrei schließt und Viren, Pilze sowie Bakterien inaktiviert. Technischer Entwickler und Patenthalter der Kaltplasma-Technologie ist die terraplasma medical GmbH in Garching bei München, hervorgegangen aus dem Max-Planck-Institut. Um langfristig den Zugriff auf die Technologie zu gewährleisten, hat ein Schwesterunternehmen aus der Viromed-Gruppe im August 2022 die Mehrheit an der terraplasma medical GmbH übernommen. Der Einsatz von plasma care® stellt einen Quantensprung für die Wundheilung dar. Daneben sind weitere medizinische Anwendungen in den Bereichen Kosmetik sowie Dermatologie und HNO möglich.

Die Viromed Medical AG verfügt über eine breite Kundenbasis in der DACH Region, darunter verschiedene DAX-Unternehmen, z. B. Volkswagen und Lufthansa, sowie Bundesländer und diverse Bundesministerien, 1.100 Krankenhäuser, 7.000 Apotheken und 11.000 Arztpraxen. www.viromed-medical-ag.de

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Quelle: ots