„Ich lebe jetzt ein ganz normales Leben, trotz Parkinson“ / Einladung zur Online-Informationsveranstaltung von Boston Scientific: Tiefe Hirnstimulation (THS) – 11. April 2021

Ratingen (ots) – 2008 erhielt Dr. Christian Jung die Diagnose Parkinson – ein herber Einschnitt für den damals 45-Jährigen, der als Wissenschaftsautor (u. a. „Spektrum“ und „Bild der Wissenschaft“) bereits über die Krankheit berichtet hatte. Sein Leben änderte sich dramatisch. Nach 10 Jahren, als er trotz hoher Medikamentengaben aufgrund massiver Schlafstörungen und Bewegungsunfähigkeit kaum noch seinen Alltag bestreiten konnte, entschied er sich für die Implementierung eines Hirnschrittmachers.

„Das war für mich die richtige Entscheidung. Doch dies ist für jeden anders und muss nach der jeweiligen individuellen Situation gut überlegt und auch getestet werden“, so Jung. „THS hat noch nicht genug Aufmerksamkeit – es ist wichtig, dass Betroffene mehr Aufklärung erhalten und sich auch selbst informieren.“ Jung hat sein Wissen in einem Buch zusammengefasst: „Noch mal durchstarten – mein zweites Leben mit dem Hirnschrittmacher“.

Nun berichtet er am 11. April anlässlich des Welt-Parkinson-Tages gemeinsam mit dem Neurologen Privatdozent Dr. med. Tino Prell (Universitätsklinikum Jena) beim Webinar „Mein Parkinson – Erfahrungsaustausch Neurologe & Patient zur Behandlung des Morbus Parkinson“ über seine Kenntnisse, Erfahrungen und den neuesten Stand der Wissenschaft zu den Facetten der Erkrankung.

Das von dem Medizintechnikhersteller Boston Scientific organisierte kostenlose Webinar richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und Interessierte und vermittelt einen Überblick über das Krankheitsbild sowie Therapieoptionen mit dem Schwerpunkt der Tiefen Hirnstimulation.

Live-Webinar: 11. April 2021, 17.00 – 18.00 Uhr

zur Anmeldung:

http://bit.ly/ParkinsonsDayWebinar

Hintergrundinformation Parkinson: Wissenswertes und Irrtümer

Weltweit sind sieben bis zehn Millionen Menschen an Parkinson erkrankt.[1] In Deutschland betrifft diese neurologische Erkrankung etwa 400.000 Personen.[2] Um Aufmerksamkeit auf die Krankheit zu lenken und Mythen zu eliminieren, hat die Internationale Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen den Welt-Parkinson-Tag ins Leben gerufen. Obwohl Parkinson die am schnellsten wachsende neurologische Krankheit ist, kursieren weiterhin Irrtümer:

1. „An Parkinson erkranken nur alte Menschen“

Stattdessen richtig: 10-20% der Betroffenen sind unter 50 Jahre alt, die Hälfte davon sogar jünger als 40.[3]

2. „Ein Mensch ohne sichtbare Symptome kann nicht an Parkinson erkrankt sein.“

Stattdessen richtig: Bereits in den Jahren zuvor treten Symptome wie Verstopfung, schlechter Geruchssinn oder Schlafstörungen auf, bevor es zu bekannten Symptomen wie dem sichtbaren Zittern oder Muskelsteifigkeit kommt.

3. „Der Krankheitsverlauf ist vorgezeichnet.“

Stattdessen richtig: Auswirkungen und Verlauf variieren individuell sehr stark und erschweren eine sichere Prognose. Da die Krankheit progressiv ist, verändern sich Symptome und deren Intensität.

4. „Parkinson ist tödlich.“

Stattdessen richtig: Die Parkinson-Krankheit hat keine direkte Todesfolge. Symptome entwickeln sich oft langsam und über Jahre hinweg. Mit einer individuell angepassten Therapie können früh an Parkinson Erkrankte noch jahrzehntelang relativ normal weiterleben.

5. „Parkinson kann nur mit Medikamenten behandelt werden.“

Stattdessen richtig: Es gibt verschiedene Therapieoptionen, um Betroffenen Lebensqualität zurückzugeben. Neben Medikamenten kommen sportliche Aktivitäten[4] oder minimalinvasive Eingriffe im Gehirn (Tiefe Hirnstimulation [THS] oder auch Deep Brain Stimulation [DBS]) zur Anwendung.

Hintergrundinformation Tiefe Hirnstimulation:

Die Tiefe Hirnstimulation (THS) ist eine Behandlungsmethode, die helfen kann, einige Symptome der Parkinson-Krankheit zu verringern. Bei der THS wird ein kleines medizinisches Gerät in den Körper implantiert, das einen Teil des Gehirns stimuliert. Die Behandlung kann helfen, die durch die Parkinson-Krankheit betroffenen motorischen Funktionen zu verbessern, und so z. B. Muskelzittern (Tremor), verlangsamten Bewegungen (Bradykinese) und Muskelstarre (Rigor) entgegenwirken.[5]

Über Boston Scientific

Boston Scientific verbessert mit innovativen medizinischen Lösungen die Gesundheit von Patienten in aller Welt und verändert damit ihr Leben. Als weltweit führender Anbieter von Medizintechnik treiben wir seit 40 Jahren den wissenschaftlichen Fortschritt voran, um das Leben lebenswerter zu machen. Wir bieten eine breite Palette leistungsstarker Lösungen, die die Kosten für die medizinische Versorgung senken und auf Patientenbedürfnisse eingehen, die lange nicht berücksichtigt wurden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bostonscientific.eu sowie auf Twitter (https://twitter.com/bsc_eu_heart) und LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/boston-scientific).

Referenzen:

[1] WHO (World Health Organization). The global burden of disease: 2004 update. Genf, Schweiz: WHO; 2008.

[2] MoPED, Morbus Parkinson Epidemiologie in Deutschland – Auswertung der Daten von 3,7 Millionen Versicherten.

[3] American Parkinson Disease Association, 2021.

[4] Lauzé, Martine, Daneault, Jean-Francois, Duval, Christian. The Effects of Physical Activity in Parkinson’s Disease: A Review. Montreal, Canada; 2016.

[5] https://www.bostonscientific.com/content/dam/bostonscientific/neuro/portfolio-group/Vercise%20Deep%20Brain%20Stimulation/PD%20Patient%20Brochure%20-%20German%20Okt16.pdf

Pressekontakt:
Rainer Puster
Boston Scientific Europe
Corporate Communications, Europa
+49 175 4347057
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Quelle: ots

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