„Guten Morgen, gut erholt“- Neue Podcast-Reihe geht der Welt des Schlafs und der Schlafstörungen auf den Grund

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München (ots) –

Was kann Schlaf und Schlafentzug für den Körper bedeuten? Welche Mittel können bei Schlafstörungen helfen? Und was hat es mit der Obstruktiven Schlafapnoe auf sich? Diesen und weiteren Fragen geht Prof. Dr. Clemens Heiser, Somnologe, München gemeinsam mit zwei weiteren Experten der Schlafmedizin, Prof. Dr. Peter Young, Somnologe, Bad Feilnbach und Prof. Dr. Ulrich Sommer, Somnologe, Bad Aibling in der neuen Podcast-Reihe „Guten Morgen, gut erholt“ auf den Grund.

Warum schlafen wir eigentlich?

Dass jeder Mensch Schlaf benötigt, ist unumstritten. Aber warum? Prof. Dr. Young, Neurologe und Schlaf-Experte, erklärt, dass wir im Schlaf zur Ruhe kommen, den Tag verarbeiten und abschalten können. „Es ist tatsächlich viel mehr ein besonderer Zustand des Wachseins, aber ohne Bewusstsein“, so Young. Denn die Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Bewegungsfähigkeit und Blutdruck sind nach wie vor aktiv, allerdings mit niedrigerer Frequenz. Darüber hinaus bietet Schlaf dem Körper die Möglichkeit, neu Gelerntes zu verinnerlichen und Erkrankungen vorzubeugen.

Schlafstörungen: Die Risiken schlafloser Nächte

Schlaf ist dementsprechend essenziell für die physische und psychische Gesundheit. Doch was ist, wenn der eigene Schlaf gestört wird, und welche Folgen kann dies haben? Bei Problemen rund um den Schlaf sprechen Experten von sogenannten Schlafstörungen. „Die klassische Schlaflosigkeit (Insomnie) sowie die Obstruktive Schlafapnoe (OSA) gehören dabei zu den am häufigsten verbreiteten Problemen“, erklärt Schlafmediziner Prof. Dr. Ulrich Sommer. In Deutschland leidet etwa die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung an einer milden und ein Fünftel mindestens an einer moderaten Obstruktiven Schlafapnoe: Ein Krankheitsbild, bei dem die oberen Atemwege der Betroffenen verengt bis kurzzeitig verschlossen sind, was zu einer deutlich erschwerten Atmung bis hin zu vollständigen Atem-Aussetzern führen kann. Diese können von wenigen Sekunden bis hin zu Minuten andauern, und in schweren Fällen sogar fast minütlich auftreten. Die Folge: starke Müdigkeit am Tag!

Die Obstruktive Schlafapnoe wird dabei oft vom Bettpartner erkannt, der das Schnarchen und unregelmäßige Atmen wahrnimmt, während sich die Betroffenen dessen nicht zwingend bewusst sind. Auffällig wird die Erkrankung meist, wenn Betroffene tagsüber ständig müde sind – unabhängig von der Schlafdauer. So kann das Schlafbedürfnis den Betroffenen z.B. auch am Schreibtisch oder am Steuer überwältigen und damit berufliche Konsequenzen nach sich ziehen. Noch gefährlicher sind die Auswirkungen im Straßenverkehr. Zusätzlich wirkt sich die immer wieder gekappte Luftzufuhr auf das Herz-Kreislauf-System aus: Die Herzfrequenz geht hoch und der Blutdruck steigt, wenn zu wenig Sauerstoff in die Lunge gelangt, was langfristig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben kann.

Podcast klärt auf: Schlafstörungen – was tun?

Doch was tun, wenn man erste Symptome bei sich oder dem Partner entdeckt? Welche Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen gibt es, gerade bei chronischen Schlafproblemen? In der neuen Podcast-Reihe „Guten Morgen, gut erholt“ geht Prof. Dr. Clemens Heiser gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dr. Peter Young und Prof. Dr. Ulrich Sommer der Welt des Schlafes auf den Grund. Den Podcast finden Sie seit dem 14.03.2022 überall, wo es Podcasts gibt. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr!

Über Jazz Pharmaceuticals

Jazz Pharmaceuticals plc (NASDAQ: JAZZ) ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, dessen Ziel es ist, durch Innovationen das Leben von Patienten und ihren Familien zu verändern. Wir widmen uns der Entwicklung lebensverändernder Medikamente für Menschen mit schweren Erkrankungen, welche oft nur wenige oder gar keine Therapieoptionen haben. Wir verfügen über ein breit gefächertes Portfolio an zugelassenen und auf dem Markt verfügbaren Medikamenten sowie Arzneimitteln in der Pipeline in den Bereichen Neurowissenschaften und Onkologie, welche sich im frühen bis späten Entwicklungsstadium befinden. In diesen therapeutischen Bereichen identifizieren wir neue Optionen für Patienten, indem wir aktiv kleine Moleküle und Biologika sowie innovative Verabreichungstechnologien und Cannabinoide erforschen. Jazz hat seinen Hauptsitz in Dublin, Irland, und beschäftigt Mitarbeiter rund um den Globus, um Patienten in rund 75 Ländern zu betreuen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.jazzpharmaceuticals.com

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Quelle: ots