Gesünder ist, wer sich jung fühlt: Wie sich das biologische Alter beeinflussen lässt

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Baierbrunn (ots) –

Falten, graue Haare, ein gebückter Gang: Wie wir äußerlich altern, ist klar. Aber was passiert eigentlich im Körper? Und lässt sich das biologische Alter beeinflussen? Diese Fragen beantwortet die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“.

Etwa das Herz: Wer ein hohes Herzalter hat, kann zwar nicht alles rückgängig machen, aber das Risiko für Herzprobleme senken. Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol bewirken oft schon sehr viel, um das biologische Alter des Herzens zu beeinflussen.

Auch das Gehirn altert. Wer geistig lange fit bleiben möchte, kann ein paar Dinge beachten. Wichtig ist zum Beispiel das Gehör: Wer schlecht hört und keine Hörgeräte trägt, entzieht dem Kopf seine Nahrung: Reize, Informationen, Gespräche. Gut zuzuhören ist also in gewisser Weise Sport für das Gehirn. Aber auch komplexe körperliche Bewegung wie beispielsweise Tanzen kann den Kopf fit halten.

Mit dem Alter wird auch das Immunsystem schwächer. Was hilft? Das beste Mittel ist Prävention. Mit ein paar Vitaminen oder gar Medikamenten lässt sich ein alterndes Immunsystem nicht einfach wieder auf Vordermann bringen. Gerade deshalb ist es sinnvoll, Schädigungen der Körperabwehr von vornherein zu vermeiden. Gesunde Ernährung, Bewegung und vor allem der Verzicht auf Tabak und Alkohol helfen dem Immunsystem, seine Arbeit noch lange zu erledigen.

Im Interview erklärt Psychologe Dr. Markus Wettstein von der Berliner Humboldt-Universität, warum eine seiner Thesen lautet, das subjektive Alter habe positive Auswirkungen auf die Gesundheit. „Wer sich jung fühlt, ist tendenziell gesünder und bleibt es auch, hat ein höheres Wohlbefinden, treibt mehr Sport. Das subjektive Alter hat also motivierende Wirkung. Und man kann im Körper auch entsprechende biologische Parameter nachweisen. Wenn ich denke, es ist sowieso alles zu spät, dann treibe ich keinen Sport, und die Gefahr, krank zu werden oder nicht lange zu leben, steigt.“

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Quelle: ots