Zuckerschock: Wie sich die Diabetes-Welle stoppen lässt / Falls keine nötigen Maßnahmen ergriffen werden, sind in Deutschland bald mehr als zwölf Millionen Menschen von Diabetes betroffen

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Baierbrunn (ots) –

Gesunde Lebensmittel wie Gemüse und Obst sind oft teuer, zucker- und fetthaltige Süßigkeiten dagegen günstiger. Dieser Preisunterschied trägt dazu bei, dass in Deutschland neun Millionen Menschen an Diabetes leiden. Jede Minute bekommt hierzulande eine Person die Prognose Diabetes gestellt – und das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Laut Recherchen des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ sind 151 000 Menschen im Jahr 2021 infolge von Diabetes gestorben – das ist mehr als jeder zehnte aller Todesfälle.

Im Jahr 2040 leidet jede siebte Person an Diabetes

Über die letzten Jahrzehnte sind die Erkrankungszahlen deutschlandweit angestiegen. Betrug der Anteil an Diabetes-Erkrankten im Alter von 20 bis 79 Jahren im Jahr 1960 noch unter ein Prozent, so sind es heute knapp zehn Prozent.Laut Hochrechnungen werden 2040 voraussichtlich mehr als zwölf Millionen Menschen von der Stoffwechselerkrankung betroffen sein – das ist jede siebte Person in Deutschland. Das Leid vieler Patientinnen und Patienten ist groß: „Oft haben sie Folgeerkrankungen, verlieren Gliedmaßen, erblinden“, kommentiert Redakteurin Tina Haase in der „Apotheken Umschau“.

Zuckersteuer als mögliche Gegenmaßnahme

Die meisten der Betroffenen haben Typ-2-Diabetes, der bei älteren Menschen auftritt. Die Veranlagung dafür wird zwar vererbt. „Doch viele Gefährdete könnten diesen Diabetes verhindern oder besser und länger damit leben, wenn sie gesünder essen und sich mehr bewegen würden“, schreibt Haase. Die Redakteurin appelliert an die Politik tätig zu werden, um die Diabetes-Welle aufzuhalten. Dazu zählt es zum Beispiel, Kindern in Kita und Schule eine ausgewogene, warme Mahlzeit am Tag anzubieten sowie eine Stunde Sport. Eine Zuckersteuer könnte auch Erwachsene davon abhalten, Cola und Limonade vom Speiseplan zu verbannen. Die Mehrwertsteuer auf Gemüse und Obst könnte laut Haase dagegen gesenkt werden.

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Quelle: ots