Zahnarztbesuch ist auch Krebsvorsorge

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Köln (ots) –

Zahnärztinnen und Zahnärzte können Veränderungen der Mundschleimhaut bei den Vorsorge-Untersuchungen erkennen. So zum Beispiel die Leukoplakie. Das sind weiße, nicht abwischbare Flecken im Bereich der Mundschleimhaut. „Zweimal jährliche Zahnarztbesuche dienen zugleich der Früherkennung von Mundhöhlenkrebs oder dessen Vorstufen“, betont Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente, anlässlich Weltnichtrauchertags am 31. Mai.

Etwa 5 Prozent aller bösartigen Tumore betreffen die Mundhöhle. Bei Männern ist Mundhöhlenkrebs sogar die siebthäufigste Krebsart, zunehmend sind aber auch Frauen betroffen. Insgesamt erkranken in Deutschland mehr als 10.000 Menschen pro Jahr an Mundhöhlenkrebs. Seine Behandlung sollte möglichst früh beginnen.

Rauchen erhöht das Risiko

Raucher haben ein rund sechsfach erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung in der Mundhöhle gegenüber Nichtrauchern. Eine Kombination aus Rauchen und Alkoholkonsum wirkt sich besonders ungünstig aus und lässt das Risiko für Krebs auf das 30-fache ansteigen.

Pressekontakt:
Dirk Kropp
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Quelle: ots