Weltneuheit für die Krebsfrüherkennung – Innovativer Schnelltest erkennt mit einem Tropfen Blut HPV-bedingte Karzinome direkt in der Praxis

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Freiburg (ots) –

Eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) kann zur Entstehung von Karzinomen bei Frauen und Männern führen. Mit einem innovativen Schnelltest können HPV-assoziierte Tumore jetzt einfach aus einem Tropfen Blut direkt in der Praxis nachgewiesen werden. Der CancerCheck® HPV High Risk Test erkennt hochsensibel bereits Vorstufen von Tumoren, die durch einen der HPV Hochrisiko-Typen HPV16, 18, 31,33,35, 39, 45, 51, 52, 53, 56, 58, 68 und 73 entstanden sind.

Frauen erkranken mit über 4.000 Fällen pro Jahr am häufigsten an einem HPV-bedingten Zervixkarzinom, dicht gefolgt vom Vulvakarzinom mit einer Inzidenz von über 3.000 Fällen. Bei Männern löst das Humane Papillomavirus meistens Oropharynxkarzinome aus sowie Karzinome an Penis und Anus. Insgesamt erkranken etwa 3.000 Männer jährlich an HPV-bedingten Tumoren.1 Das Risiko ist besonders hoch bei Männern mit häufigen oder gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten und Partner von Frauen mit einer HPV-Infektion.

Mit dem weltweit ersten quantitativen Schnelltest auf Tumore, die durch einen HPV Hochrisiko-Typ ausgelöst wurden, können Karzinome an Zervix, Oropharynx, Anus oder Penis sehr frühzeitig erkannt werden. CancerCheck® HPV High Risk ist ein in Deutschland entwickelter Test, der die immunologische Antwort des Körpers bei der Entstehung von HPV-bedingten Tumoren misst (Hersteller: Abcerion GmbH, Vertrieb concile GmbH). Für die Messung reicht ein Tropfen Blut. Die kleinen Messgeräte concile® Omega100 und concile® alpha1 liefern nach 15 Minuten ein präzises Ergebnis. Die quantitative Messung liefert Hinweise auf eine Progression und erlaubt ein Monitoring von bereits erkrankten und behandelten Patienten.

Bei nicht mit HPV-geimpften Frauen erreicht der Test für das Zervixkarzinom eine Sensitivität von 91,7%. Die Sensitivität für Oropharynxkarzinome beträgt 91,3%. Der neue Schnelltest weist Präkanzerosen deutlich sensitiver nach als späte, genetisch bereits mutierte Karzinome. So betrug die Sensitivität für die zervikalen intraepithelialen Neoplasien CIN1 und CIN2 in den Zulassungsstudien 100%. Die positiven und negativen Vorhersagewerte waren 91,7% und 96,5%.

CancerCheck® HPV High Risk weist Präkanzerosen und Karzinome nach, die von den HPV Hochrisiko-Typen HPV16, 18, 31,33,35, 39, 45, 51, 52, 53, 56, 58, 68 und 73 ausgelöst wurden. Somit kann der neue und quantitative Schnelltest fast alle HPV-bedingten Tumore in einem frühen Stadium erkennen. Er ist eine einfache und sinnvolle Ergänzung der Krebsfrüherkennung bei Frauen und Männern und eignet sich zudem für das Monitoring von Risikopersonen. Die Abrechnung des innovativen Schnelltests erfolgt über GOÄ.

Die Anzahl der Frauen, die an einem Zervixkarzinom erkranken geht zurück, dagegen erkranken zunehmend viele Frauen an Karzinomen der Vulva und des Oropharynx. Bei Männern führt HPV vor allem zu Oropharynxkarzinomen, daneben sind Anus und Penis betroffen. (Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut: Datenbankabfrage mit Schätzung der Inzidenz, Prävalenz und des Überlebens von Krebs in Deutschland auf Basis der epidemiologischen Landeskrebsregisterdaten (DOI: 10.18444/5.03.01.0005.0016.0001). Mortalitätsdaten bereitgestellt vom Statistischen Bundesamt. www.krebsdaten.de/abfrage, Letzte Aktualisierung: 21.12.2021, Abrufdatum: 18.08.2022)

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Quelle: ots