Welt-Urtikaria-Tag 2023 – Was hilft bei Juckreiz und Quaddeln?

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Hamburg (ots) –

Sie kommen ganz plötzlich: rote Flecken auf der Haut, die anschwellen und jucken – Urtikaria. Etwa jede*r Fünfte leidet im Laufe seines oder ihres Lebens unter der auch als Nesselsucht bekannten Krankheit, allerdings meist nur Tage oder wenige Wochen. Der jedes Jahr am 1. Oktober stattfindende Welt-Urtikaria-Tag (UDAY) will das Bewusstsein für diese Erkrankung schärfen und über die Symptome, ihre Entstehung und die Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Ausgelöst werden die Beschwerden oft durch so banale Faktoren wie Druck, Wärme oder Kälte. Die einige Millimeter bis mehrere Zentimeter großen Quaddeln bilden sich in der Regel innerhalb von Stunden zurück, ohne Spuren zu hinterlassen. Kommt es zu tieferen Schwellungen, die vor allem im Gesicht sowie an Händen und Füßen entstehen können, spricht man von einem Angioödem. Ein chronischer Urtikaria-Verlauf – länger als sechs Wochen – ist wesentlich seltener, aber durch den andauernden Juckreiz auch belastender. Betroffene haben das ständige Verlangen, sich zu kratzen. Nachts leidet darunter der Schlaf, am Tag die Konzentration. Zum Glück gibt es Medikamente, etwa mit dem Wirkstoff Bilastin, die typische Nesselsucht-Symptome schnell lindern können.

Urtikaria – eine Erkrankung mit vielen Auslösern

Eine Urtikaria ist keine klassische Allergie, sie kann aber Symptom einer Allergie oder Unverträglichkeit sein. Rund 32 Prozent aller Allergiker*innen leiden zusätzlich unter Hautbeschwerden.[1] Andere Nesselsucht-Formen können z. B. durch physikalische Faktoren – Licht, Reibung, Wärme oder Kälte – infolge von Stress, körperlicher Anstrengung, Infekten oder scharfem Essen ausgelöst werden. In diesen Fällen spricht man von einer induzierbaren (herbeiführbaren) Urtikaria. Lässt sich keine konkrete Ursache dafür finden, warum die Nesselsucht zu einem bestimmten Zeitpunkt und an der jeweiligen Stelle auftritt, handelt es sich um eine spontane Urtikaria.Im Gegensatz zu einer Allergie, bei der die Reaktion durch den Kontakt mit einem Allergen aus der Umwelt ausgelöst wird, reagiert bei der Urtikaria der Körper meist ohne Allergenkontakt, Quaddeln und Juckreiz entstehen. Aus diesem Grund hilft auch keine Hyposensibilisierungsbehandlung wie bei vielen Allergien.

Kälte-Quaddeln? – Symptome behandeln!

Kann ein Auslöser für die Nesselsucht identifiziert werden, sollte man ihn natürlich konsequent meiden. Das gestaltet sich in manchen Fällen jedoch schwierig, zum Beispiel bei der Kälte-Urtikaria, da die Reizschwelle oft schon bei vergleichsweise milden Temperaturen deutlich über 0° Celsius liegt. Gerät die Haut von Betroffenen mit kühler Luft oder kalten Gegenständen in Kontakt – manchmal genügt schon eine Packung Tiefkühlgemüse -, zeigen sich juckende Quaddeln, die an die Reaktion auf Brennnesseln erinnern. Da sich nicht alle Auslöser vermeiden lassen, ist für viele Betroffene eine möglichst schnelle Linderung der quälenden Symptome wichtig. Obwohl es sich nicht um eine allergische Reaktion handelt, sind hier trotzdem die auch bei Allergien eingesetzten Antihistaminika die von der Leitlinie[2] empfohlene erste Behandlungsoption. Denn auch bei der Nesselsucht werden Mastzellen aktiviert, die Histamin und andere Entzündungsstoffe freisetzen.

Bilastin – das jüngste Antihistaminikum auch bei Urtikaria

Antihistaminika hemmen die Histaminwirkung, indem sie Rezeptoren, an denen der Botenstoff andockt, blockieren. Die neueren Wirkstoffe dieser Gruppe (H1-Antihistaminika der 2. Generation) haben dabei den Vorteil, dass sie kaum noch gehirngängig sind und dadurch, je nach Substanz, geringe bis keine sedierenden Eigenschaften aufweisen – ganz im Gegensatz zu ihren Vorgängern. Seit Anfang des Jahres ist das jüngste Antihistaminikum zur Behandlung von Nesselsucht und allergischem Schnupfen in der Selbstmedikation erhältlich: Allegra® Allergietabletten mit Bilastin gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Kein anderes orales Antihistaminikum lindert die typischen Urtikaria-Symptome wie Quaddeln und Juckreiz schneller[3],[4],[5]. Außerdem wirkt es 24 Stunden lang.[3] Deshalb genügt die Einnahme einer Tablette einmal täglich. Und ein weiterer Pluspunkt: Bilastin ist nicht sedierend – Müdigkeit & Schläfrigkeit traten in Studien mit vergleichbarer Häufigkeit wie unter Placebo auf.[6],[3] Wie Untersuchungen gezeigt haben, kann der Wirkstoff Bilastin nicht nur mit guter Wirksamkeit und Sicherheit[5],[7] überzeugen, er führt auch zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen mit chronischer Urtikaria.[8] Aufgrund ihrer belegten Wirkung bei typischen Symptomen wie Juckreiz und Quaddelbildung werden H1-Antihistaminika der 2. Generation wie Bilastin (z. B. in Allegra® Allergietabletten) auch von Fachgesellschaften als Mittel der ersten Wahl bei Urtikaria empfohlen.[2]

MAT-DE-2304324-1.0 – 09/2023

Allegra® Allergietabletten 20 mg Tabletten.

Wirkstoff: Bilastin. Anwendungsgebiet: Antihistaminikum. Zur Linderung der Beschwerden allergischer Rhinokonjunktivitis und Urtikaria. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main.Stand: Juli 2022

[1] Ipsos I 22-024228 U&A Allergy (Germany)

[2] Zuberbier T et al. Deutsche S3-Leitlinie zur Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Urtikaria, adaptiert von der internationalen S3-Leitlinie, 2022. AWMF-Leitlinienregister (013-028).

[3] Church MK et al. A lifetime companion for the treatment of allergies. Current Medical Research and Opinion 2022; 36: 3, 445-454.

[4] Antonijoan R et al. Comparative efficacy of bilastine, desloratadine and rupatadine in the suppression of wheal and flare response induced by intradermal histamine in healthy volunteers. Curr Med Res Opin 2017;33: 129-136.

[5] Church MK. Comparative inhibition by bilastine and cetirizine of histamine-induced wheal and flare responses in humans. Inflamm Res 2011;60: 1107-1112.

[6] Leceta A et al. Bilastine 10 and 20 mg in paediatric and adult patients: an updated practical approach to treatment decisions. Drugs Context 2021, 10: 2021-5-1.[7] Wang et al. Treatment of allergic rhinitis and urticaria: a review of the newest antihistamine drug bilastine. Ther Clin Risk Manag 2016: 12, 585-597.

[8] Xue X et al. Effect of Bilastine on Chronic Urticaria: A Systematic Review and Meta-Analysis. Int Arch Allergy Immunol. 2023; 184:176-185.

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Quelle: ots