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	<title>Medizintechnik &#8211; Nationale Kommunikationsstelle Barrierefrei im Alltag</title>
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		<title>CVRx informiert zum Weltherztag am 29. September: Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz und Hypertonus sind Deutschlands größte Killer &#8211; und behandelbar</title>
		<link>https://natko.de/cvrx-informiert-zum-weltherztag-am-29-september-herz-kreislauf-erkrankungen-wie-herzinsuffizienz-und-hypertonus-sind-deutschlands-groesste-killer-und-behandelbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 09:58:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Minneapolis, USA (ots) &#8211; &#8222;Warnzeichen erkennen und behandeln&#8220; &#8211; so lautet das Motto des diesjährigen Weltherztages, der am 29. September stattfindet. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und enden häufig tödlich &#8211; sowohl in Deutschland wie auch weltweit. Mit dem Weltherztag soll ein globales Bewusstsein für dieses Problem geschaffen werden, denn das Ziel ist, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Minneapolis, USA (ots) &#8211; </p>
<p>&#8222;Warnzeichen erkennen und behandeln&#8220; &#8211; so lautet das Motto des diesjährigen Weltherztages, der am 29. September stattfindet. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und enden häufig tödlich &#8211; sowohl in Deutschland wie auch weltweit. Mit dem Weltherztag soll ein globales Bewusstsein für dieses Problem geschaffen werden, denn das Ziel ist, die Todesursache Nummer 1 zu stoppen. Auch das Medizintechnikunternehmen CVRx macht sich dafür stark, Herz-Kreislauf-Erkrankungen früher besser zu behandeln.</p>
<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit Jahren die häufigste Todesursache: Hierzulande ging 2023 ein Drittel (33,9 Prozent) aller Todesfälle auf Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder eine ähnliche Erkrankung zurück.[1] Weltweit sterben jedes Jahr 20,5 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.[2] Die World Heart Federation (https://world-heart-federation.org/world-heart-day/) macht sich dafür stark, diese Zahl global zu senken. Ansprechpartner für den Weltherztag (http://www.herzstiftung.de/weltherztag.html) in Deutschland ist die Deutsche Herzstiftung (http://www.herzstiftung.de/), die auf Ihrer Webseite umfangreiche Informationen zum Thema Herzgesundheit bietet. Dieses Jahr steht der Weltherztag unter dem Motto &#8222;Warnzeichen erkennen und behandeln&#8220;. Die Deutsche Herzstiftung ist die größte gemeinnützige und unabhängige Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland. </p>
<p>Auch der Medizinproduktehersteller CVRx engagiert sich für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um Betroffenen zu helfen und das Thema Herzgesundheit in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. CVRx ist führend auf dem Gebiet innovativer kardiovaskulärer Medizintechnik. Die Mission von CVRx ist es, neue Therapieoptionen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit seinen Technologien voranzubringen. </p>
<p>Baroreflex-Aktivierungstherapie: Innovative Therapie bei Herzschwäche und Bluthochdruck</p>
<p>Ein Beispiel einer solchen innovativen Therapie stellt das medizintechnische Gerät Barostim(TM) dar. Es regt bestimmte Nervenzellen (Barorezeptoren) in der Halsschlagader an und reguliert so das Gleichgewicht des Herzkreislaufs und weiterer Körperfunktionen (Baroreflex-Aktivierungstherapie, kurz BAT). Das kleine, herzschrittmacherartige Gerät ist für Menschen mit chronischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und für Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) in Deutschland und anderen Ländern zugelassen. Zum Einsatz kommt das Gerät bei Patientinnen und Patienten, die durch Medikamente allein nicht ausreichend behandelt werden können. Eingesetzt wird das Gerät in einer kleinen, risikoarmen Operation. </p>
<p>Körperlich fitter, mehr Lebensqualität</p>
<p>Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die BAT eine langfristig sichere und wirksame Behandlung ist. Darüber hinaus belegen neuere Daten, dass die BAT sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als auch das emotionale Wohlbefinden der Betroffenen deutlich steigert. [3,4] </p>
<p>&#8222;Warnzeichen erkennen&#8220; und ggf. mit BAT behandeln</p>
<p>Im Sinne des diesjährigen Mottos des Weltherztages sollten Patientinnen und Patienten und auch deren Ärztinnen und Ärzte auf Warnzeichen achten, damit Betroffene ggf. einer BAT zugeführt werden können, die sowohl die belastenden Symptome als auch die Lebensqualität generell signifikant verbessern kann: </p>
<p>&#8211;  chronische Luftnot (Dyspnoe) bei Belastung oder in Ruhe, die trotz Medikamenten besteht oder sogar schlechter wird (z. B. können Treppen einer Etage nicht mehr wie gewohnt in einem Anlauf gestiegen werden)<br />
&#8211;  chronische Bein- oder Armschwellungen (Ödeme), die sich nachts zurückbilden können<br />
&#8211;  nächtlicher Harndrang<br />
&#8211;  Bluthochdruck (Hypertonus), der trotz Medikamenten weiter besteht (ein Bluthochdruck verursacht häufig keine typischen Symptome, hier hilft die regelmäßige Selbstmessung oder Messung in der Praxis; Patientinnen und Patienten mit Hypertonus können leiden unter Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität, Ohrensausen oder Nasenbluten)<br />
&#8211;  Einschränkung der allgemeinen körperlichen Belastbarkeit </p>
<p>Weitere Informationen</p>
<p>Welchen Beitrag die BAT bei der Behandlung von &#8222;austherapierten&#8220; Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz leisten kann, erklärt Prof. Dr. med. Philip Wenzel, stellvertretender Direktor Kardiologie und Leiter des Bereichs Herzinsuffizienz, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, im Interview: bit.ly/Interview-Wenzel</p>
<p>Unter diesem Link finden Sie ein Interview mit einem Herzschwäche-Patienten, der berichtet, wie sich seine Beschwerden mit dem medizinischen Gerät Barostim(TM) deutlich verbessert haben und wie er zu neuer Lebensfreude gefunden hat: bit.ly/CVRx-Video</p>
<p>Über Herzinsuffizienz </p>
<p>Herzinsuffizienz (HI) ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung, bei der der Herzmuskel nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut zu pumpen, um den Bedarf des Körpers an Blut und Sauerstoff zu decken. Im Grunde kann das Herz seiner Arbeitsbelastung nicht mehr gerecht werden. Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass etwa 1 bis 2 % der Gesamtbevölkerung und über 10 % der Menschen über 70 Jahre eine symptomatische Herzinsuffizienz (HI) aufweisen. Bei etwa 50 % liegt eine Herzinsuffizienz mit reduzierter systolischer linksventrikulärer Funktion (HFrEF) vor. Die Prognose der chronischen Herzinsuffizienz ist trotz therapeutischer Verbesserungen in den letzten Jahren mit einer jährlichen Gesamtmortalität von etwa 7 % nach wie vor ungünstig. Innerhalb eines Jahres liegt die Hospitalisierungsquote bei ambulanten, stabil eingestellten HI-Patienten bei ca. 30 %. Knapp 20 % der hospitalisierten Patienten versterben im Laufe eines Jahres nach Krankenhausaufnahme. In den USA sind schätzungsweise 6,9 Millionen Erwachsene von Herzinsuffizienz betroffen, und es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2030 um 24 % auf fast 8,5 Millionen ansteigen wird. Insgesamt ist die Herzinsuffizienz mit einem vierfach erhöhten Sterberisiko und einem sechs- bis neunfach erhöhten Risiko für einen plötzlichen Herztod verbunden. Trotz der derzeitigen Standardbehandlung bleibt die klinische Belastung hoch. In den USA werden die gesamten direkten und indirekten Kosten für die Behandlung von Herzinsuffizienz auf 43,6 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei über 70 % der Kosten auf die medizinische Versorgung entfallen. Ohne Ergebnisverbesserungen werden die jährlichen Gesamtkosten für die Versorgung in den USA bis 2030 voraussichtlich auf 69,7 Milliarden Dollar ansteigen. </p>
<p>Über die Baroflex-Aktivierungstherapie (BAT) mit Barostim(TM) </p>
<p>Die Baroflex-Aktivierungstherapie mittels Barostim von CVRx ist in der EU seit 2014 für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz und seit 2013 für Patientinnen und Patienten mit einer therapierefraktären Hypertonie zugelassen. Barostim(TM) ist ein implantierbares Gerät, das die von CVRx patentierte Technologie nutzt, um elektrische Impulse an Barorezeptoren in der Wand der Halsschlagader zu senden. Die Barorezeptoren lösen den Baroreflex des Körpers aus, der wiederum eine autonome Reaktion des Herzens zur Folge hat. Die Therapie stellt das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems wieder her und verbessert dadurch die Symptome der Herzinsuffizienz. Barostim(TM) erhielt von der FDA die Bezeichnung &#8222;Breakthrough Device Designation&#8220; und ist von der FDA für die Anwendung bei HI-Betroffenen in den USA zugelassen. Darüber hinaus verfügt Barostim(TM) über eine CE-Kennzeichnung für HI und therapieresistente Hypertonie im Europäischen Wirtschaftsraum. </p>
<p>Über CVRx, Inc. </p>
<p>CVRx, Inc. ist ein US-amerikanischer Medizinproduktehersteller mit Hauptsitz in Minneapolis (USA). CVRx ist führend auf dem Gebiet innovativer kardiovaskulärer Medizintechnik. Die Mission von CVRx ist es, den heute noch hohen ungedeckten medizinischen Bedarf bei kardiovaskulären Erkrankungen mit seinen Technologien zu adressieren. Die sicheren und effektiven Therapien von CVRx nutzen und harmonisieren dabei die natürlichen Systeme des Körpers, um das klinische Outcome, die Lebensqualität und die gesamte kardiovaskuläre Gesundheit von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Hierzu trägt die neuartige Baroreflex-Aktivierungstherapie (BAT) Barostim(TM) von CVRx bei. </p>
<p>Quellen </p>
<p>1. Destatis https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_317_23211.html</p>
<p>2. World Heart Federation https://world-heart-federation.org/world-heart-day/about-whd/?petition=close</p>
<p>3. Lindenfeld J. Long-Term Quality of Life Response Observed in the Baroreflex Activation Therapy for Heart Failure (BeAT-HF) Trial. THT 2024, Boston, 04.03.2024 </p>
<p>4. Abraham WT. Utilization of Advanced Heart Failure Interventions Observed in the Baroreflex Activation Therapy for Heart Failure (BeAT-HF) Trial. THT 2024, Boston, 04.03.2024 </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Dr. med. Christian Bruer<br />
21up GmbH<br />
Prinzregentenstraße 54<br />
80538 München<br />
E-Mail: cb@21-up.com<br />
www.21-up.com<br />
Original-Content von: CVRx, Inc., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/114749" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Olympia-Teilnahme mit Lip- und Lymphödem / &#8222;Wir müssen Veränderungen als etwas annehmen, das uns stärker macht, das uns zu einer besseren Version unserer selbst werden lässt!&#8220;</title>
		<link>https://natko.de/olympia-teilnahme-mit-lip-und-lymphoedem-wir-muessen-veraenderungen-als-etwas-annehmen-das-uns-staerker-macht-das-uns-zu-einer-besseren-version-unserer-selbst-werden-laesst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
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					<description><![CDATA[Bayreuth (ots) &#8211; Rund 11.400 Athlet:innen aus aller Welt traten bei den Olympischen Spielen in Paris an &#8211; und sorgten für spannende Momente, tränenreiche Zieleinläufe, Jubelschreie und schmerzhafte Niederlagen. Auch Jessie Kaps hat, wie viele Zuschauer:innen, am Bildschirm mitgefiebert. Die 26-Jährige weiß aus eigener Erfahrung, um wie viel es für die Sportler:innen ging &#8211; wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bayreuth (ots) &#8211; </p>
<p>Rund 11.400 Athlet:innen aus aller Welt traten bei den Olympischen Spielen in Paris an &#8211; und sorgten für spannende Momente, tränenreiche Zieleinläufe, Jubelschreie und schmerzhafte Niederlagen. Auch Jessie Kaps hat, wie viele Zuschauer:innen, am Bildschirm mitgefiebert. Die 26-Jährige weiß aus eigener Erfahrung, um wie viel es für die Sportler:innen ging &#8211; wie viel Blut, Schweiß und Tränen hinter all den Spitzenleistungen stecken. Sie hat 2021 bei den Olympischen Sommerspielen in Tokyo teilgenommen und den 27. Platz in der Disziplin 10m Luftgewehr Frauen belegt. Im Interview mit dem Medizinprodukte-Hersteller medi berichtet sie neben ihren sportlichen Erfolgen, wie ihr der Sport geholfen hat, mit ihrer Erkrankung Ehlers-Danlos-Syndrom, einer angeborenen Störung des Bindegewebes, und dessen Begleiterkrankungen Lip- und Lymphödem besser umzugehen.</p>
<p>Liebe Frau Kaps, seit Ihrer Geburt leiden Sie am Ehlers-Danlos-Syndrom. Was genau ist darunter zu verstehen?</p>
<p>&#8222;Das ist eine seltene Gruppe von Bindegewebsstörungen, die vererbbar sind und sich in 13 Subtypen klassifizieren lassen &#8211; die Symptome und Anzeichen bei Patient:innen sind somit sehr unterschiedlich. Grundsätzlich hält das Kollagen, das einen Großteil des Bindegewebes ausmacht, Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen und Bänder nicht mehr adäquat zusammen. Als Analogie kann man sich eine Mauer mit Backsteinen vorstellen, bei der nicht Zement die Konstruktion aufrechterhält, sondern Sand. Bei mir dehnt sich meine Haut weiter aus als bei gesunden Menschen, ich kann meine Gelenke überstrecken und meine Gefäße sind sehr fragil. Wie bei vielen seltenen Krankheiten war es ein langer Leidensweg bis zur Diagnose. Erst im Jahr 2023 nach einem schweren Autounfall, bei dem mein Hirntrauma ungewöhnlich lange angedauert hat, hat ein Facharzt das Ehlers-Danlos-Syndrom festgestellt.&#8220; </p>
<p>Wie macht sich die Erkrankung im Alltag bemerkbar?</p>
<p>&#8222;Ich habe Migräne-Anfälle und eine porzellanähnliche, samtige Haut, die schnell gereizt und wund ist. Seit ich mich erinnern kann, tendiere ich zu Verletzungen, blauen Flecken und Hautabschürfungen, hervorgerufen unter anderem durch meine Kleidung. Meine Gelenke sind hypermobil, instabil und lassen sich leicht verschieben. Zudem leide ich an einem Lipödem an beiden Beinen und Armen sowie an einem Lymphödem, von dem fast mein ganzer Körper betroffen ist: Beine, Arme, Hände, Bauch und Gesicht. Gerade bei Wärme im Sommer staut sich die Lymphflüssigkeit und ich bekomme ein fülligeres Gesicht und Unterkinn. Zwar sind beide Erkrankungen in meiner Familie weit verbreitet, für mich waren die Diagnosen mit 19 Jahren dennoch ein Schock. Mein ganzes Leben lang medizinische Kompression zu tragen, war für mich schwierig zu akzeptieren.&#8220; </p>
<p>Wie haben Sie die Kraft gefunden, Ihre körperlichen und emotionalen Hürden zu überwinden?</p>
<p>&#8222;Ich musste meine Identität neu finden und die medizinische Kompressionsversorgung als Teil von mir annehmen. Ein wichtiger Aspekt war dabei, die optimale medizinische Kompressionsversorgung zu finden. Ich habe viel im Internet und auf Social Media recherchiert und auch Caroline Sprott angeschrieben, die ebenfalls Lipödem-Betroffene ist. Sie hat mir tolle Tipps gegeben und mich ermutigt, mich nicht als Opfer zu sehen, sondern selbstbewusst meinen Weg zu gehen, meine Geschichte zu erzählen und Menschen darauf aufmerksam zu machen. Zudem habe ich ein Sanitätshaus gefunden, bei dem ich mich gut aufgehoben fühle und das mich individuell berät. Heute trage ich die flachgestrickte medizinische Kompressionsstrumpfhose mediven 550 Bein mit Zehenkappen von medi, mediven 550 Armstrümpfe als Bolero und meist geschlossene Handschuhe. In den Knien und Ellenbogen habe ich Pelotten und einen extra weichen Futterstoff einarbeiten lassen, um meine empfindliche Haut und Gelenke zu schonen. Mit der medizinischen Kompressionsversorgung fühle ich mich besser &#8211; ich merke, wenn ich sie nicht trage, kommen die Schmerzen langsam wieder zurück.&#8220; </p>
<p>Welche weiteren Therapiebausteine helfen Ihnen, besser mit der Erkrankung zurechtzukommen?</p>
<p>&#8222;Um meine medizinische Kompressionsversorgung anzuziehen, habe ich spezielle Anziehhilfen und ich creme meinen Körper täglich ein. Zusätzlich gehe ich regelmäßig zur manuellen Lymphdrainage und benutze privat einen Lymphomaten (Gerät, welches durch Luftdruckkammern das Lymphgefäßsystem anregt) &#8211; dies ist vor allem zur Regeneration nach dem Sport eine echte Wohltat. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt und setze nun auf gesunde Lebensmittel mit wenigen Kohlenhydraten und einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie viel Obst und Gemüse. Damit habe ich 15 Kilo abgenommen und fühle mich insgesamt wohler. Selbstverständlich hat auch viel Bewegung dazu beigetragen, das Gewicht zu reduzieren. Für meinen Sport, das Gewehrschießen, waren die körperlichen Änderungen anfangs jedoch eine große Umgewöhnung.&#8220; </p>
<p>Inwiefern?</p>
<p>&#8222;Mehr Gewicht bedeutet in der Regel auch eine bessere Stabilität beim Schießen. Zudem muss ich meine Waffen auf meine Körpermaße umstellen: Habe ich zum Beispiel vermehrt Wassereinlagerungen im Gesicht, ist meine Auflagefläche für das Gewehr eine andere. Und nicht zuletzt passte mein Wettkampf-Anzug durch den Gewichtsverlust nicht mehr. Wie bei anderen Disziplinen werden diese Anzüge individuell auf uns Sportler:innen zugeschnitten. Da beim Sportschießen ein großer Druck auf den Körper einwirkt, soll der Anzug in erster Linie Halt geben und Rücken sowie Hüften vor Verletzungen schützen.&#8220; </p>
<p>Wie sind Sie zum Luftgewehrschießen gekommen? </p>
<p>&#8222;Meine Großväter waren bei der Polizei und in der Armee, und auch meine Eltern sind begeisterte Sportschützen. Wir sind früher dreimal pro Woche zum Trainieren in den Verein gefahren, als wir in Belgien gewohnt haben. Heutzutage wäre das nicht mehr denkbar, aber damals durften auch Kinder schießen. Anfangs war das natürlich recht spielerisch, aber als Teenager bin ich dann zu Wettkämpfen gefahren und war sehr erfolgreich.&#8220; </p>
<p>Vor drei Jahren haben Sie sich für die Olympischen Sommerspiele in Tokyo 2021 qualifiziert. Was war Ihre erste Reaktion?</p>
<p>&#8222;Aufgrund des Lockdowns während der Corona Pandemie konnte ich im Vorfeld isoliert trainieren, ohne Wettkämpfe, ohne Reisen und mich ganz bewusst auf den Sport konzentrieren. Bei dem ersten größeren Wettbewerb nach dem Lockdown, der Europameisterschaft, habe ich als Deutsch-Belgierin die Silbermedaille für Belgien errungen. Als die Durchsage kam, dass die Quotenplätze für Tokyo nach Frankreich und Belgien gehen, und ich damit mein Ticket für Olympia sicher hatte, war ich völlig baff und habe das zuerst gar nicht realisiert. Erst als ich meinen Trainer mit Tränen in den Augen gesehen habe, ist mir bewusst geworden: Wir fliegen nach Tokyo! Das war ein absolut irrealer Moment und ich habe mich riesig gefreut!&#8220; </p>
<p>Wie haben Sie die Zeit in Tokyo erlebt?</p>
<p>&#8222;Meine Qualifikation hatte keiner auf dem Schirm. Als Athletin war ich mit Anfang 20 gerade aus dem Junior-Alter heraus &#8211; und auf einmal war ich Olympiateilnehmerin. Wir hatten nur zwei Monate Zeit für die Vorbereitung. Es kamen Anfragen für Interviews, Fernsehauftritte, ich habe im Schnelldurchlauf ein Mediatraining durchlaufen, das Marketing musste festgelegt werden. Mit meinem Trainer und Team haben wir uns um die Einkleidung, Flüge, Visa gekümmert &#8211; es war alles sehr kurzfristig. Eigentlich wäre die Europameisterschaft mein Saisonabschluss gewesen und meine Batterien waren dementsprechend leer. Rückblickend hat mir die mentale Reife gefehlt, einen Wettkampf dieser Größe zu bestreiten. Ich konnte mit dem Stress und den Erwartungen, vor allem meinen eigenen, nicht souverän umgehen. Nach dem Wettkampf war ich zunächst enttäuscht &#8211; obwohl ich von knapp 80 Teilnehmer:innen den 27. Platz belegt hatte. Aber mein Trainer und Team haben mich gut aufgefangen. Ich bin wahnsinnig dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und dabei gewesen zu sein &#8211; die Eindrücke vom Olympischen Dorf nehme ich mein ganzes Leben lang mit. Leider hat es für Paris dieses Jahr aufgrund meines schweren Autounfalls im März 2023 nicht gereicht, aber mein nächstes großes Ziel ist Los Angeles 2028. Darauf arbeite ich konsequent hin.&#8220; </p>
<p>Hilft Ihnen der Sport, besser mit Ihren Erkrankungen umzugehen?</p>
<p>&#8222;Grundsätzlich merke ich, wie gut mir Bewegung mental und körperlich tut. Ich war schon immer sehr aktiv, fahre im Winter Ski, im Sommer Fahrrad oder gehe Inlineskaten. Zusätzlich trainiere ich auf dem Crosstrainer, mache Cardio- und Kräftigungsübungen für die Muskeln. Ich versuche, mich so fit wie möglich zu halten &#8211; gerade wegen meiner Erkrankungen. Durch den Sport habe ich gelernt, mich von Niederlagen nicht entmutigen zu lassen, sondern wieder aufzustehen und neu anzugreifen. Disziplin, Struktur und Durchhaltevermögen sind nicht nur im Sport essenziell und machen den Unterschied, sondern helfen auch im Umgang mit Erkrankungen wie Lip- und Lymphödem. Es ist OK, sich auch einmal schlecht zu fühlen, aber Erkrankungen dürfen nicht den Rest unseres Lebens bestimmen. Jede:r durchlebt Ereignisse, die uns verändern &#8211; bei manchen sind sie dramatischer als bei anderen. Aber das darf uns nicht stoppen! Im Gegenteil: Wir müssen Veränderungen als etwas annehmen, das uns stärker macht, das uns zu einer besseren Version unserer selbst werden lässt.&#8220; </p>
<p>Welch schöne Schlussworte! Herzlichen Dank für das Interview!</p>
<p>Zweckbestimmung mediven 550: Flachgestrickte medizinische Kompressionsversorgung zur Kompression der unteren und oberen Extremitäten, hauptsächlich bei der Behandlung von Erkrankungen des Lymphgefäßsystems. </p>
<p>Surftipps:</p>
<p>www.medi.de/diagnose-therapie/lipoedem/krankheitsbild-lipoedem/</p>
<p>www.medi.de/arzt/therapietipps/lipoedemtherapie-lymphoedemtherapie/leitlinie-lipoedem/</p>
<p>www.medi.de/diagnose-therapie/lipoedem/erfahrungen/</p>
<p>www.medi.de/diagnose-therapie/lipoedem/erfahrungen/buchautorin-jana-craemer/</p>
<p>www.medi.de/diagnose-therapie/lipoedem/erfahrungen/modebloggerin-sprott/</p>
<p>www.medi.de/diagnose-therapie/lymphoedem/krankheitsbild-lymphoedem/</p>
<p>www.medi.de/gesundes-leben/erfahrungsberichte/</p>
<p>www.medi.de/produkte/kompressionsstruempfe/oedemtherapie/</p>
<p>www.medi.de/produkte/highlights/vielfalt-oedemtherapie/</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />medi GmbH &amp; Co. KG<br />
Medicusstraße 1<br />
95448 Bayreuth<br />
www.medi.deJanine Lenhart<br />
Communication &amp; PR Managerin<br />
Telefon: +49 921 912-2819<br />
E-Mail: j.lenhart@medi.de<br />
Original-Content von: medi GmbH &amp; Co. KG, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/23931" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>KARL STORZ akquiriert den US-amerikanischen Robotik-Spezialisten Asensus Surgical</title>
		<link>https://natko.de/karl-storz-akquiriert-den-us-amerikanischen-robotik-spezialisten-asensus-surgical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
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					<description><![CDATA[Tuttlingen / Research Triangle Park, USA (ots) &#8211; Das familiengeführte und international agierende Medizintechnikunternehmen KARL STORZ gibt die Akquisition des innovativen Robotik-Spezialisten Asensus Surgical (Asensus) mit Hauptsitz in Raleigh, North Carolina, in den USA, bekannt. Neben hochmodernen Endoskopen und integrierten Komplettlösungen für den Operationssaal expandiert KARL STORZ damit weiter im Bereich innovativer Robotik-, Augmented-Intelligence- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tuttlingen / Research Triangle Park, USA (ots) &#8211; </p>
<p>Das familiengeführte und international agierende Medizintechnikunternehmen KARL STORZ gibt die Akquisition des innovativen Robotik-Spezialisten Asensus Surgical (Asensus) mit Hauptsitz in Raleigh, North Carolina, in den USA, bekannt. Neben hochmodernen Endoskopen und integrierten Komplettlösungen für den Operationssaal expandiert KARL STORZ damit weiter im Bereich innovativer Robotik-, Augmented-Intelligence- und digitaler Lösungen für den chirurgischen Einsatz. </p>
<p>Strategische Akquisition um chirurgische Robotik und Perfomance-Guided Surgery voranzutreiben</p>
<p>Die Medizintechnikprodukte, Softwarelösungen und integrierten Operationssäle des 1945 in Deutschland gegründeten Familienunternehmens KARL STORZ sind global gefragt. Die Akquisition von Asensus erfolgt insbesondere aufgrund der vielversprechenden Talente und Technologien. Das Robotik-Unternehmen erwies sich aufgrund einer übereinstimmenden Philosophie und Vision zur Zukunft der digitalen Chirurgie sowie der Erfahrung bei der Markteinführung des Senhance-Roboters der ersten Generation als ideale Ergänzung. Asensus bringt vielfältiges Robotik- und Augmented-Intelligence-Know-how für chirurgische Anwendungen sowie regulatorische Expertise und Unternehmergeist ein. Das LUNA-System der zweiten Generation befindet sich in der Entwicklung und ist so positioniert, dass es eine verbesserte robotische Präzision und Dexterität bietet sowie neue Maßstäbe bei der Beweglichkeit setzt, die insbesondere die fortschrittlichen Visualisierungsmöglichkeiten von KARL STORZ im Bereich &#8222;Imaging&#8220; enorm bereichern. </p>
<p>Gemäß den Bedingungen der von den Asensus-Aktionären genehmigten Übernahmevereinbarung hat die einhundertprozentige, US-amerikanische Tochtergesellschaft KARL STORZ Endoscopy-America Inc. alle ausstehenden Aktien von Asensus für 0,35 US-Dollar pro Aktie in bar erworben. Durch die Übernahme ist Asensus nun eine Tochtergesellschaft in der Organisation von KARL STORZ. Der Handel mit ihren Stammaktien an der NYSE American wurde eingestellt. </p>
<p>Gemeinsame Entwicklung innovativer Robotik-Lösungen für den Operationssaal</p>
<p>Der Abschluss dieser Übernahme ist ein wichtiger Meilenstein für beide Unternehmen. &#8222;Die Spitzentechnologie und das Know-how von Asensus im Bereich der robotischen Chirurgie ergänzen unser umfassendes Portfolio an chirurgischen Lösungen ideal&#8220;, unterstreicht Karl-Christian Storz, CEO des global agierenden Familienunternehmens KARL STORZ mit Hauptsitz in Tuttlingen im Süden Deutschlands. &#8222;Die Akquisition erweitert sowohl unser Portfolio als auch unsere Marktpräsenz und stärkt unsere Position auf dem wachsenden Markt für robotergestützte und digitale Chirurgie &#8211; insbesondere durch die Entwicklung des LUNA-Systems als nächste Robotik-Generation. Wir freuen uns sehr, die über 200 talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Asensus in unserem Unternehmen willkommen zu heißen. Gemeinsam werden wir das Gesundheitswesen revolutionieren, indem wir es weltweit ermöglichen, noch bessere Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten sowie OP-Teams zu erzielen&#8220;, so Storz weiter. </p>
<p>Anthony Fernando, Präsident und CEO von Asensus Surgical, freut sich sehr über den Zusammenschluss: &#8222;Das ist ein aufregendes neues Kapitel für Asensus. In dem wir unsere Kräfte mit einem der führenden Unternehmen in der Endoskopie bündeln, das sich zu einem Systemanbieter für integrierte Medizintechnik entwickelt hat, sind wir hervorragend positioniert, um die Entwicklung und Bereitstellung unserer innovativen robotergestützten und digitalen, chirurgischen Lösungen zu beschleunigen. Dieser Zusammenschluss wird Patientinnen und Patienten sowie Chirurginnen und Chirurgen weltweit zugutekommen, indem wir gemeinsam die Präzision, Sicherheit und Vorhersehbarkeit in der Chirurgie vorantreiben und verbessern.&#8220; </p>
<p>Über KARL STORZ</p>
<p>Das Medizintechnik-Unternehmen KARL STORZ wurde 1945 in Tuttlingen, Deutschland, gegründet und zählt zu den international führenden Anbietern in der Welt der Endoskopie. In dritter Generation beschäftigt das Familienunternehmen weltweit 9.400 Mitarbeitende in mehr als 40 Ländern &#8211; allein im Raum Tuttlingen sind es 3.400 Beschäftigte. Das Portfolio umfasst rund 13.000 Produkte für die Human- und Veterinärmedizin. KARL STORZ steht für visionäres Design, handwerkliche Präzision und klinische Effektivität. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 betrug 2,17 Milliarden Euro. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, den USA, der Schweiz und Estland. Mehr Informationen finden Sie unter: www.karlstorz.com</p>
<p>Über Asensus Surgical, Inc.</p>
<p>Asensus Surgical revolutioniert die Chirurgie mit der ersten intraoperativen Augmented-Intelligence-Technologie, die für den Einsatz in Operationssälen auf der ganzen Welt zugelassen ist. Asensus ist als preisgekrönter Marktführer im Bereich der digitalen Technologie anerkannt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, chirurgische Eingriffe zugänglicher und vorhersehbarer zu machen und dabei durchweg hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Der neuartige Ansatz von Asensus zur Digitalisierung der Laparoskopie hat zu Systemplatzierungen weltweit geführt. Asensus wird von Ingenieurinnen und Ingenieuren, medizinischen Fachkräften sowie Branchenexpertinnen und -experten geleitet und ist von menschlichem Einfallsreichtum und Zusammenarbeit angetrieben. Weitere Informationen über das Senhance® Surgical System und das neue LUNA-System in Entwicklung finden Sie unter: www.asensus.com</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Anja Ebert<br />
Senior Director Corporate Communications KARL STORZ SE &amp; Co. KG<br />
press@karlstorz.com<br />
+49 162 2800649<br />
Original-Content von: KARL STORZ SE &amp; Co. KG, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/175967" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umfrage zeigt Aufklärungsbedarf bei vorgeburtlichen Untersuchungen auf Chromosomenstörungen</title>
		<link>https://natko.de/umfrage-zeigt-aufklaerungsbedarf-bei-vorgeburtlichen-untersuchungen-auf-chromosomenstoerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 10:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; Obwohl es für viele Menschen von großer Bedeutung ist, Chromosomenstörungen bei ihrem ungeborenen Kind feststellen zu lassen, sind die diagnostischen Verfahren, die dafür zur Verfügung stehen, noch nicht allgemein bekannt. Fast 40 % aller Personen im Alter von 18 bis 45 Jahren, die bereits mindestens ein Kind haben, eins erwarten oder planen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>Obwohl es für viele Menschen von großer Bedeutung ist, Chromosomenstörungen bei ihrem ungeborenen Kind feststellen zu lassen, sind die diagnostischen Verfahren, die dafür zur Verfügung stehen, noch nicht allgemein bekannt. Fast 40 % aller Personen im Alter von 18 bis 45 Jahren, die bereits mindestens ein Kind haben, eins erwarten oder planen ein Kind zu bekommen, haben noch nie von der nicht-invasiven, pränatalen Testung erfahren. Das ergab eine repräsentative GfK-Befragung im Auftrag von Eurofins Humangenetik und Pränatal-Medizin im Juni 2024 [1].</p>
<p>In der Umfrage wurde zunächst ermittelt, ob die Teilnehmenden Wert darauf legen, Chromosomenstörungen bei ihrem ungeborenen Kind feststellen zu lassen. Dabei kam heraus, dass dies etwa der Hälfte der Befragtenwichtig ist (49,1 %). 30,5 % hingegen empfinden es als nicht wichtig. 20,4 % haben dazu keine Meinung. </p>
<p>Im Rahmen der Studie wurde auch gefragt, ob sich die Teilnehmenden bereits intensiv mit dem Thema der nicht-invasiven, pränatalen Testung auseinandergesetzt haben. Nur jeder Dritte hat bestätigt, dass dies während der Schwangerschaft ein wichtiges Thema ist. Rund 28 % aller Befragten gaben an, das Thema sei ihnen zwar nicht unbekannt, jedoch haben sie sich nie ausreichend informiert. 38,5 % hingegen haben sogar noch nie etwas von nicht-invasiver Pränataldiagnostik gehört. </p>
<p>Dabei lassen sich mittels nicht-invasiver Pränataltests (NIPT) während der Schwangerschaft Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind entdecken. Für die Durchführung eines NIPT genügt eine Blutprobe der Mutter, die Rückschlüsse auf genetische Gesundheit des Ungeborenen gibt. </p>
<p>Dr. Moneef Shoukier, ärztlicher Leiter bei Eurofins Humangenetik und Pränatal-Medizin, betont, dass die Studie seine Beobachtung in der Praxis bestätigt, wonach viele Eltern und werdende Eltern noch unzureichend über die Möglichkeiten der modernen Pränataldiagnostik informiert sind. Er unterstreicht die Notwendigkeit, die Aufklärungsarbeit zu intensivieren, damit werdende Eltern fundierte Entscheidungen treffen können und das Potenzial der nicht-invasiven Tests voll ausgeschöpft werden kann. Die Wahrung des Rechts auf Nichtwissen im Kontext gendiagnostischer Untersuchungen ist allerdings ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Aufklärung. Individuen müssen selbst entscheiden können, ob sie bestimmte medizinische Informationen über sich erhalten oder nicht, das gilt auch für die Ergebnisse gendiagnostischer Tests. </p>
<p>Hochauflösendes NIPT von PraenaGenom erkennt Chromosomenstörungen mit hoher Genauigkeit </p>
<p>PraenaGenom (https://www.praenaforyou.com/produkte/praenagenom/produktuebersicht/) ist eines der umfangreichsten nicht-invasiven pränatalen Screenings zur Erkennung von Chromosomenstörungen: Während bei einem klassischen NIPT nur die häufigsten Trisomien festgestellt werden, wird mithilfe des PraenaGenom eine genomweite Analyse vorgenommen, um numerische und strukturelle Chromosomenstörungen zu erkennen. </p>
<p>Mit PraenaGenom können Duplikationen und Deletionen* &gt;= 7 Mb sowie neun klinisch relevante Mikrodeletionen &lt; 7 Mb diagnostiziert werden, wobei eine &quot;Deletion&quot; den Verlust eines DNA-Abschnittes bezeichnet. Gonosomale und seltene autosomale Aneuploiden, also eine von der Norm abweichende Chromosomen-Anzahl, analysiert der Test ebenfalls: Im gesunden Erbgut sind bis auf die Geschlechtschromosomen alle Chromosomen doppelt vorhanden &#8211; man nennt dies &quot;Disomie&quot;. Im Gegensatz dazu liegt bei einer Monosomie nur ein Chromosom eines homologen Chromosomenpaares vor, während bei einer Trisomie ein Chromosom dreifach vorliegt. PraenaGenom kann schon ab der 11. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. </p>
<p>[1] Im Auftrag von Eurofins Humangenetik und Pränatal-Medizin wurden mit dem GfK eBUS® 931 Personen im Alter von 18-45 Jahren befragt, die die deutschsprachige Bevölkerung repräsentieren. Die Befragung wurde im Zeitraum 13. bis 24. Juni 2024 durchgeführt.</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Carolin Bragula<br />
Industrie-Contact AG für Öffentlichkeitsarbeit<br />
carolin.bragula@industrie-contact.com</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="XEyGyjfede"><p><a href="https://industrie-contact.de/" target="_blank" rel="noopener">PR-Agentur Hamburg: Industrie-Contact</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;PR-Agentur Hamburg: Industrie-Contact&#8220; &#8212; PR Agency Germany - Industrie-Contact" src="https://industrie-contact.de/embed/#?secret=AnwbfGKyGz#?secret=XEyGyjfede" data-secret="XEyGyjfede" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
Tel: +49 40 899 666 12<br />
Original-Content von: Eurofins, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/152839" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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		<item>
		<title>30 Jahre schonende Prostata-Therapie in Heidelberg: Prostatakrebs und gutartige Prostatavergrößerung ohne Operation erfolgreich behandeln / Vorreiterrolle in Deutschland</title>
		<link>https://natko.de/30-jahre-schonende-prostata-therapie-in-heidelberg-prostatakrebs-und-gutartige-prostatavergroesserung-ohne-operation-erfolgreich-behandeln-vorreiterrolle-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Heidelberg (ots) &#8211; Vor 30 Jahren wurden in Heidelberg die Klinik für Prostata-Therapie sowie die zugehörige Urologische Privatpraxis Heidelberg gegründet. Bis zum heutigen Tag gilt die Klinik als wegbereitend im Bereich der modernen, schonenden Prostatatherapie. Sowohl bei der Behandlung gutartiger Prostata-Vergrößerung als auch bei der Behandlung von Prostatakrebs wurden in Deutschland hier erstmals Verfahren eingesetzt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heidelberg (ots) &#8211; </p>
<p>Vor 30 Jahren wurden in Heidelberg die Klinik für Prostata-Therapie sowie die zugehörige Urologische Privatpraxis Heidelberg gegründet. Bis zum heutigen Tag gilt die Klinik als wegbereitend im Bereich der modernen, schonenden Prostatatherapie. Sowohl bei der Behandlung gutartiger Prostata-Vergrößerung als auch bei der Behandlung von Prostatakrebs wurden in Deutschland hier erstmals Verfahren eingesetzt, die heute quasi zum Standard in der Prostata-Therapie gehören. Doch moderne Medizintechnik ist nicht der alleinige Garant für den medizinischen Erfolg. </p>
<p>Die Ursprünge der modernen Prostata-Therapie in Heidelberg begannen schon vor dem Jahr 1994. Es war der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster, der in seiner Praxis in Neckargemünd die Notwendigkeit erkannte, Männern, die vom sogenannten Männerleiden betroffen waren, wie man die gutartige Vergrößerung der Prostata immer wieder bezeichnet, zu befreien &#8211; und dies auf schonende Art und Weise. &#8222;Ohne langwierigen Krankenhausaufenthalt und mit geringstmöglichen Nebenwirkungen durch Medikamente&#8220;, erinnert sich Deuster, der heute im Ruhestand in Berlin lebt. </p>
<p>Am 1. Oktober 1994 eröffnete er in der damaligen Brückenkopfklinik am Neckar auf Neuenheimer Seite die Urologische Privatpraxis sowie die zugehörige &#8218;Tagesklinik für Prostata-Therapie Heidelberg&#8216;. </p>
<p>Zwei von drei Männern über 60 Jahre leiden unter einer Prostata-Erkrankung. In den meisten Fällen handelt es sich um eine gutartige Variante, die im Fachjargon Prostata-Hyperplasie (BPH) genannt wird. Doch inzwischen trifft jedes Jahr in Deutschland 62.000 Männer das Schicksal einer bösartigen Variante, eines Prostata-Karzinoms (PCa). So die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Mit einem Anteil von rund 12 Prozent steht das Prostatakarzinom an zweiter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen. </p>
<p>Doch nicht immer muss eine aufwändige Operation mit dem Skalpell sein, wie Medizin-Pionier Joachim-Ernst Deuster vor über 30 Jahren erkannte. &#8222;Um revolutionierende Verfahren zu etablieren, bedarf es nicht nur einer Idee, deren Zeit gekommen ist, sondern auch einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen und noch mehr Energie&#8220;, schrieb die Presse damals über den Heidelberger Urologen Deuster. Der hatte wohl beides und setzte sich über die teilweise erheblichen Widerstände seitens der Schul- und Universitätsmedizin durch. </p>
<p>Seine häufigen Aufenthalte in den USA brachten ihn auf Fachkongressen in Kontakt mit amerikanischen Fachkollegen und vor allem mit medizintechnischen Hightech-Unternehmen. Frühzeitig erkannte er, dass sowohl bei der BPH- als auch PCa-Behandlung oft keine klassischen Operationen mit Skalpell und langwierige Krankenhausaufenthalte notwendig sind. Auch Komplikationen und medikamentöse Unverträglichkeiten, wie sie bei älteren Patienten nicht selten sind, waren und sind mit schonenden Verfahren vermeidbar. So etablierte Deuster im Jahr 2000 als erster Urologe einer Privatklinik in Deutschland das sogenannte HIFU-Verfahren nach dem Sonablate 500-Prinzip. Dabei handelte es sich um ein Ultraschallgerät (HIFU, engl.: &#8222;High Intensity Focused Ultrasound&#8220;), das er gemeinsam mit dem amerikanische Unternehmen Focus Surgery aus Indianapolis weiterentwickelte. Der Vorteil: Dem Patienten wird durch den Enddarm bei leichter Narkose ein Schallkopf eingeführt, der zwei Funktionen hat: einerseits erstellt er ein Ultraschallbild von der Prostata, andererseits erfasst und berechnet er den Bereich, der bestrahlt werden soll. Durch die Ultraschall-Analyse wird eine Verletzung des umliegenden Gewebes und der anderen Organe verhindert. </p>
<p>Viele Tausend Patienten aus aller Welt haben inzwischen den Weg nach Heidelberg gefunden und wurden erfolgreich mit dem HIFU-Verfahren behandelt. </p>
<p>Eine vergleichbare Erfolgsstory gibt es auch bei der BPH-Behandlung. Im Jahr 2002 lernte Deuster auf einem Urologenkongress in den USA die Wirkung von grünem Laserlicht auf das gewucherte Prostata-Gewebe kennen. Nicht ohne Stolz erinnert sich Deuster heute: &#8222;Wir waren in unserer Spezialklinik deutschlandweit die ersten, die den Greenlightlaser einsetzten.&#8220; </p>
<p>Mehr als 20 Jahre später ist das Greenlightlaser-Verfahren praktisch zum Goldstandard der Urologie geworden und gehört zur Ausstattung fast jeder modernen Urologie in Deutschland. Über die Zahl der Patienten an der &#8218;Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie im :medZ GmbH&#8216;, wie die Einrichtung inzwischen offiziell heißt, die mit grünem Laserlicht behandelt wurden, gibt es nur grobe Schätzungen. &#8222;Einige Tausend dürften es schon sein&#8220;, erklären die beiden Geschäftsführer und Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr, die die beiden Einrichtungen Klinik und Urologische Privatpraxis seit rund 20 Jahren leiten, nachdem Joachim-Ernst Deuster am 1. Juli 2011 in den Ruhestand verabschiedet wurde. </p>
<p>Seither gab es auch räumliche Veränderungen: Am 1. November 2008 kam der Umzug ins neue Medizinische Zentrum Heidelberg :medZ in Heidelberg-Bergheim und am 1. Februar 2024 wurde in der ATOS Klinik Heidelberg eine Zweigstelle der Urologischen Privatpraxis eröffnet. </p>
<p>Auf medizinischem Gebiet sind die beiden Geschäftsführer Thomas Dill und Martin Löhr der ursprünglichen Linie Deusters treu geblieben: Schonende Diagnose und schonende Therapie mit innovativen Verfahren für alle Arten von Prostata-Erkrankungen. Zu den bewährten Verfahren mit hochintensiv-fokussiertem Ultraschall und grünem Laserlicht kamen inzwischen weitere, moderne Verfahren wie Evolvelaser und Rezüm-Wasserdampftherapie bei gutartiger Prostatavergrößerung und die Irreversible Elektroporation (IRE) sowie die Photodynamische Therapie (PDT) bei Prostatakrebs, um die wichtigsten zu nennen. </p>
<p>Doch bei allen medizintechnischen Innovationen, darauf legen heute Thomas Dill und Martin Löhr wie damals auch Joachim-Ernst Deuster ausdrücklich Wert, komme es in erster Linie auf die Fähigkeiten und Erfahrungen des Operateurs an. &#8222;Diese Expertise ist der entscheidende Faktor für den medizinischen Erfolg&#8220;, erklärt Urologe Deuster rückblickend. </p>
<p>Kontakt zur Klinik:</p>
<p>Klinik für Prostata-Therapie </p>
<p>Bergheimer Straße 56a </p>
<p>69115 Heidelberg </p>
<p>Telefon 06221 65085-0 </p>
<p>Fax 06221 65085-11 </p>
<p>info@prostata-therapie.de</p>
<p>www.prostata-therapie.de</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />agentur pressekontakt.com<br />
Martin Boeckh<br />
Birkenweg 5<br />
D-69251 Gaiberg<br />
Tel. 06223 / 46614<br />
info@pressekontakt.com<br />
Original-Content von: Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/57328" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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		<item>
		<title>PCR-Schnelltest auf drei Gastroenteritis-Erreger für Vivalytic von Bosch ist verfügbar / Weltweit erster vollautomatisierter PCR-Test zum vor Ort Nachweis von C. difficile, Norovirus, Rotavirus.</title>
		<link>https://natko.de/pcr-schnelltest-auf-drei-gastroenteritis-erreger-fuer-vivalytic-von-bosch-ist-verfuegbar-weltweit-erster-vollautomatisierter-pcr-test-zum-vor-ort-nachweis-von-c-difficile-norovirus-rotavirus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Waiblingen (ots) &#8211; &#8211; Vivalytic-Test weist als erster Test gezielt drei der wichtigsten Erreger einer Gastroenteritis nach: Clostridioides difficile, Norovirus und Rotavirus. &#8211; Clostridioides difficile-Infektionen nehmen in Deutschland zu, die Infektionen sind schwerer als früher und treten zunehmend bei jüngeren Patienten auf. &#8211; Eine Erreger-Differenzierung ist unerlässlich, um die richtige Therapie einzuleiten, Komplikationen zu vermeiden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Waiblingen (ots) &#8211; </p>
<p>&#8211;  Vivalytic-Test weist als erster Test gezielt drei der wichtigsten Erreger einer Gastroenteritis nach: Clostridioides difficile, Norovirus und Rotavirus.<br />
&#8211;  Clostridioides difficile-Infektionen nehmen in Deutschland zu, die Infektionen sind schwerer als früher und treten zunehmend bei jüngeren Patienten auf.<br />
&#8211;  Eine Erreger-Differenzierung ist unerlässlich, um die richtige Therapie einzuleiten, Komplikationen zu vermeiden und die Infektion zu kontrollieren. </p>
<p>Mit dem neuen PCR-Test auf C. difficile, Norovirus, Rotavirus hat Bosch Healthcare Solutions einen weiteren Test für die Analyseplattform Vivalytic entwickelt. Das Testportfolio wird damit um die wichtige Indikation &#8222;Gastroenteritis&#8220; erweitert. Der Test bestimmt gezielt drei der wichtigsten Durchfallerreger vollautomatisiert und parallel in weniger als einer Stunde direkt vor Ort. Der Dreifach-Test ist der erste seiner Art. Bisherige Tests weisen die drei Erreger entweder in einem größeren Testpanel nach oder sie testen auf jeden Erreger einzeln. Der neue Vivalytic-Test kann ab sofort über Vertriebspartner wie Randox Laboratories und R-Biopharm bestellt werden. &#8222;Wir haben diesen Test entwickelt, damit in den Praxen und Kliniken die Ursache einer Gastroenteritis schneller erkannt und adäquat darauf reagiert werden kann: mit der richtigen Therapie und Maßnahmen, die eine weitere Ausbreitung und Ansteckung verhindern&#8220;, erklärt Marc Meier, Geschäftsführer von Bosch Healthcare Solutions. Durch den Transport und eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Tests kann der vollständige Nachweis von C. difficile bis zu mehreren Tagen dauern. </p>
<p>Schnelle Diagnose entscheidend für richtige Therapie </p>
<p>Gastroenteritis ist einer der häufigsten Gründe für einen Praxis- oder Klinikbesuch, vor allem bei Kindern und älteren Menschen. &#8222;Die schnelle und genaue Diagnose des Erregers ist entscheidend, um die richtige Therapie einzuleiten, mögliche Komplikationen zu vermeiden und die Infektion unter Kontrolle zu bringen&#8220;, sagt Dr. med. Stefan Zimmermann, Oberarzt am Zentrum für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Das Bakterium Clostridioides (früher Clostridium) difficile ist der Hauptverursacher nosokomialer Durchfallerkrankungen. Die Erkrankung ist mit einer relativ hohen Mortalität verbunden. Um lebensbedrohliche Verläufe zu verhindern, müsse eine Infektion schnell diagnostiziert und effektiv behandelt werden, betont Zimmermann. Laut RKI wird C. difficile allerdings noch zu wenig getestet1. Außerdem können auch andere Erreger Durchfall hervorrufen, so dass eine umfassendere Diagnostik sinnvoll ist, die der Vivalytic-Test Noro-, Rotavirus, C. diff. ermöglicht. Der Vivalytic-Analyser von Bosch Healthcare Solutions unterstützt die rasche Verarbeitung der Proben. Das spielt vor allem bei C. difficile eine entscheidende Rolle, da das Toxin bei Raumtemperatur innerhalb von zwei Stunden nicht mehr nachweisbar sein kann. Eine zügige Probenverarbeitung wird daher vom RKI empfohlen2. </p>
<p>Risikofaktoren und Auswirkungen von Clostridioides difficile-Infektionen Das Bakterium C. difficile verursacht insbesondere bei älteren, multimorbiden Menschen während und nach einer Antibiotikatherapie gastrointestinale Komplikationen. Risikofaktoren wie ein hohes Alter, gastrointestinale Grunderkrankungen, lange Krankenhausaufenthalte und Immunsuppression begünstigen die Erkrankung. Infektionen mit C. difficile haben in den letzten Jahrzehnten aufgrund der demographischen Alterung mit vermehrter Komorbidität und Multimedikation zugenommen. Zudem führen virulentere C. difficile-Stämme zu schwereren Krankheitsverläufen. In jüngerer Zeit ist eine Zunahme ambulant erworbener Infektionen mit C. difficile bei jungen, gesunden Patienten ohne erkennbare Risikofaktoren zu beobachten. Die Mortalität liegt im Schnitt bei ein bis zwei Prozent. Bei älteren Patienten mit Komorbiditäten und auf Intensivstationen ist sie deutlich höher. Eine aussagekräftige, rasche Testung auf C. difficile ist umso bedeutender und mit dem neuen Test von Bosch Healthcare Solutions schnell möglich. </p>
<p>Rota- und Norovirus vor allem bei Kindern und Älteren </p>
<p>Um Ausbrüche in Krankenhäusern effektiv zu verhindern, müssen virale Gastroenteritiden, etwa durch das Rota- oder Norovirus, von anderen häufigen Erregern wie C. difficile abgegrenzt werden. Noroviren sind für einen Großteil der nicht bakteriell bedingten Gastroenteritiden bei Kindern (ca. 30 Prozent) und bei Erwachsenen (bis zu 50 Prozent) verantwortlich3. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen über 70 Jahren. Die Infektiosität ist sehr hoch, schon zehn bis 100 Viruspartikel können ansteckend sein. Rotaviren sind die häufigste Ursache viraler Darminfektionen bei Kindern zwischen sechs Monaten und zwei Jahren4. Bereits zehn Viruspartikel genügen, um ein Kind zu infizieren. Danach steigt die Erkrankungshäufigkeit wieder bei Menschen über 60 Jahren an. Nach den Meldedaten des RKI müssen 35 Prozent der gemeldeten Rotavirus-Infizierten in Altersgruppe über 60 Jahre im Krankenhaus behandelt werden. </p>
<p>Vivalytic-Analysegerät ermöglicht schnelle Diagnose vor Ort</p>
<p>Mit dem Vivalytic-Analyser lässt sich der Test auf C. difficile, Norovirus und Rotavirus schnell, einfach und direkt vor Ort in der medizinischen Einrichtung durchführen. Die Handhabung des Vivalytic-Systems ist intuitiv, eine kurze Einweisung des medizinischen Personals genügt: Die entnommene Probe wird in die Test-Kartusche gegeben. Diese enthält alle für den Test notwendigen Reagenzien. Anschließend wird die Kartusche zur automatisierten Auswertung in den Vivalytic-Analyser eingeführt. Das Testergebnis erscheint dann auf dem Display. Durch den vollautomatisierten Ablauf wird das Infektionsrisiko für den Anwender minimiert. Die Diagnostik erfolgt schnell und zielgerichtet in PCR-Qualität ohne den zeitaufwändigen Umweg über ein Zentrallabor. Bosch Healthcare Solutions hat kürzlich die CE-Kennzeichnung für drei Versionen seines neuen Gastroenteritis-Tests erhalten: Vivalytic C. difficile, Vivalytic Norovirus und den Dreifach-Test Vivalytic Noro-, Rotavirus, C. diff. </p>
<p>Dies ist eine Presseinformation für Journalisten. Sie ersetzt keinesfalls die Beratung oder Empfehlung durch den behandelnden Arzt. </p>
<p>Quellen </p>
<p>1.  Hygienemaßnahmen bei Clostridioides difficile-Infektion (CDI), Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut Bundesgesundheitsblatt 2019, 62: 906-923.<br />
2.  RKI Ratgeber C. difficile https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Clostridium.html, abgerufen am 15.07.2024<br />
3.  RKI Ratgeber Noroviren https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Noroviren.html, abgerufen am 15.07.2024<br />
4.  RKI Ratgeber Rotaviren https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Rotaviren.html, abgerufen am 15.07.2024 </p>
<p>Bosch Healthcare Solutions auf Social Media </p>
<p>YouTube: https://www.youtube.com/@boschhealthcaresolutions</p>
<p>LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bosch-healthcare-solutions/</p>
<p>Vertriebspartner für Vivalytic: https://www.bosch-vivalytic.com/vertrieb/</p>
<p>Pressebilder und Infografiken im Bosch Media Service unter www.bosch-presse.de</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Thomas Berroth<br />
Telefon: +49 (0) 160 90437856<br />
E-Mail: Thomas.berroth2@de.bosch.com<br />
Original-Content von: Bosch Healthcare Solutions GmbH, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/142767" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach Angriff auf Kinderkrankenhaus in Kiew: action medeor weitet Medikamentenhilfe für Ukraine aus</title>
		<link>https://natko.de/nach-angriff-auf-kinderkrankenhaus-in-kiew-action-medeor-weitet-medikamentenhilfe-fuer-ukraine-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 08:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://natko.de/nach-angriff-auf-kinderkrankenhaus-in-kiew-action-medeor-weitet-medikamentenhilfe-fuer-ukraine-aus/</guid>

					<description><![CDATA[Tönisvorst / Kiew (ots) &#8211; Nach den gestrigen Angriffen auf zivile medizinische Einrichtungen in der Ukraine, bei denen unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Kiew getroffen wurde, reagiert das Hilfswerk action medeor und weitet seine Medikamentenhilfe für die Ukraine aus. Heute hat die &#8222;Notapotheke der Welt&#8220;, wie action medeor auch genannt wird, 50.000 Euro an Soforthilfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tönisvorst / Kiew (ots) &#8211; </p>
<p>Nach den gestrigen Angriffen auf zivile medizinische Einrichtungen in der Ukraine, bei denen unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Kiew getroffen wurde, reagiert das Hilfswerk action medeor und weitet seine Medikamentenhilfe für die Ukraine aus. Heute hat die &#8222;Notapotheke der Welt&#8220;, wie action medeor auch genannt wird, 50.000 Euro an Soforthilfe freigegeben, um umliegenden Krankenhäusern in Kiew mit dringend benötigten Medikamenten zu helfen. Darüber hinaus plant man zusammen mit deutschen und ukrainischen Behörden weitere Unterstützungsleistungen für ukrainische Gesundheitseinrichtungen. </p>
<p>&#8222;Wir stehen in Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern in und um Kiew und sondieren gerade deren Bedarfe, also welche Medikamente genau benötigt werden. Gleichzeitig werden wir in Partnerschaft mit dem Auswärtigen Amt unsere Unterstützung für das ukrainische Gesundheitssystem ausweiten&#8220;, erläutert Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. &#8222;Dazu nehmen wir Kontakt mit der ukrainischen Nothilfekoordination auf, um die weiteren Hilfsmaßnahmen zu planen.&#8220; </p>
<p>Gleichzeitig ruft das Hilfswerk zu weiteren Spenden auf. &#8222;Unsere Hilfe kann immer nur so umfangreich sein, wie uns Spenden dafür zur Verfügung stehen&#8220;, erläutert Peruvemba. In den letzten Monaten seien die Spenden insgesamt jedoch rückläufig. &#8222;Wir könnten noch mehr helfen, wenn uns dafür die Mittel zur Verfügung stünden&#8220;, gibt Peruvemba zu bedenken, &#8222;daher sind wir dankbar für jede einzelne Spende, die uns auch ermöglicht, den Menschen in der Ukraine zu helfen.&#8220; </p>
<p>Seit der militärischen Eskalation im Februar 2022 unterstützt action medeor rund 180 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine mit dringend benötigten Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Medizintechnik. Insgesamt 280 Hilfslieferungen mit über 900 Tonnen Medikamenten und medizinischem Equipment hat das Hilfswerk seither auf den Weg in die Ukraine gebracht. </p>
<p>Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Das Spendenkonto lautet DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld. Stichwort &#8222;Nothilfe weltweit&#8220;. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />action medeor<br />
Dr. Markus Bremers<br />
markus.bremers@medeor.de<br />
02156 / 9788-178<br />
0152 / 540 421 56Für Fotoanfragen bitte melden!<br />
Original-Content von: action medeor e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/31394" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asklepios Klinik St. Georg: Kardiologen ersetzen Trikuspidalklappe über Katheterverfahren</title>
		<link>https://natko.de/asklepios-klinik-st-georg-kardiologen-ersetzen-trikuspidalklappe-ueber-katheterverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 10:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Hamburg (ots) &#8211; &#8211; Erste Patienten erfolgreich behandelt &#8211; Zugang erfolgt schonend über die Vene, Brustkorb wird nicht eröffnet &#8211; Die innovative Therapie gibt es nur in sehr wenigen Herzzentren in Europa Herzspezialisten der Asklepios Klinik St. Georg (Hamburg) haben Anfang Juli die ersten Patienten mit einer neuartigen Herzklappenprothese versorgt. Bei ihnen wurde die Trikuspidalklappe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg (ots) &#8211; </p>
<p>&#8211;  Erste Patienten erfolgreich behandelt<br />
&#8211;  Zugang erfolgt schonend über die Vene, Brustkorb wird nicht eröffnet<br />
&#8211;  Die innovative Therapie gibt es nur in sehr wenigen Herzzentren in Europa </p>
<p>Herzspezialisten der Asklepios Klinik St. Georg (Hamburg) haben Anfang Juli die ersten Patienten mit einer neuartigen Herzklappenprothese versorgt. Bei ihnen wurde die Trikuspidalklappe mithilfe einer innovativen, vollständig kathetergestützten Therapie ersetzt. Das erst kürzlich zugelassene minimal-invasive Verfahren (EVOQUE System) kommt bislang nur in wenigen Herzzentren in Europa zum Einsatz und war für die schwer erkrankten Patienten die einzige Option, weil eine große, also offene Operation mit Eröffnung des Brustkorbs medizinisch nicht in Betracht kam. Mit dem neuen Verfahren sind nunmehr alle vier Herzklappen auch unter schwierigen anatomischen Verhältnissen in minimal-invasiver kathetergestützter Schlüssellochtechnik ersetzbar.</p>
<p>&#8222;Wir sind froh, diese Therapie in St. Georg als eines von wenigen Zentren anbieten zu können. Die Ergebnisse der Zulassungsstudie sprechen für sich&#8220;, sagt Prof. Dr. med Stephan Willems, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg. Vor allem die fachübergreifende Zusammenarbeit im Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin der Klinik sei für die medizinische Qualität entscheidend: &#8222;Gerade im Bereich der Herzklappentherapie arbeiten Kardiologie und Herzchirurgie Hand-in-Hand.&#8220; </p>
<p>Dr. med. Eike Tigges, Leitender Oberarzt der Abteilung für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg, der die Patienten mit seinem Team operiert hat, erläutert: &#8222;Durch dieses Verfahren haben wir nun erstmals die Möglichkeit, einen vollständigen Trikuspidalklappenersatz katheterbasiert über einen venösen Zugang durchzuführen. Im Zentrum unserer Bemühungen steht, interdisziplinär und patientenzentriert die optimale Therapie für unsere Patienten anbieten zu können &#8211; die Evoque-Klappe erweitert die Möglichkeiten, schwer kranke Patienten versorgen zu können.&#8220; </p>
<p>Die Eingriffe fanden im Beisein von Priv.-Doz Dr. med. Tobias Schmidt statt, seit Anfang Juli 2024 Chefarzt der Klinik für Kardiologie des Asklepios Westklinikum Hamburg, der an seiner vorherigen Wirkungsstätte bereits Erfahrungen mit dem innovativen Eingriff sammeln konnte. </p>
<p>Eine Schwäche der Trikuspidalklappe betrifft vor allem ältere Menschen. Etwa vier Prozent der über 75-Jährigen sind von einer höhergradigen Undichtigkeit der Trikuspidalklappe betroffen. Wenn das Einlassventil zur rechten Herzkammer nicht mehr richtig funktioniert, schränkt dies die Lebensqualität der Patient:innen erheblich ein. Die Betroffenen leiden unter starker Erschöpfung, sind kurzatmig, haben Wasseransammlungen in den Beinen und im Bauch und eine beeinträchtigte Leber- und Nierenfunktion. Anders als bei den anderen Herzklappen war der Ersatz der Trikuspidalklappe bislang nur als offene OP möglich &#8211; was bei vielen der älteren und mehrfach vorerkrankten Patient:innen aber zu riskant ist. Ein vor einigen Jahren entwickeltes Clip-Verfahren, bei dem ebenfalls per Katheter therapiert wird, zeigt ebenfalls sehr gute Ergebnisse, kommt jedoch nicht für alle Patient:innen infrage. </p>
<p>Mit dem neuen minimal-invasiven Verfahren muss der Brustkorb nicht eröffnet werden, sondern es reicht der Zugang per Katheter über die Vene. Die Patient:innen erholen sich nach dem Eingriff deutlich schneller und nehmen bereits unmittelbar nach dem Eingriff die erhebliche Verbesserung der ihrer Belastbarkeit war und können in der Regel bereits kurz danach entlassen werden. </p>
<p>Kontakt für Rückfragen:</p>
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<p>Asklepios Kliniken GmbH &amp; Co. KGaA<br />
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<p>Original-Content von: Asklepios Kliniken GmbH &amp; Co. KGaA, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/65048" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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		<item>
		<title>Kurt-Josef M. (66) aus Fulda: Ich lebe seit 10 Jahren ohne Puls. Es geht mir sehr gut, ich fühle mich frei und unabhängig</title>
		<link>https://natko.de/kurt-josef-m-66-aus-fulda-ich-lebe-seit-10-jahren-ohne-puls-es-geht-mir-sehr-gut-ich-fuehle-mich-frei-und-unabhaengig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 10:59:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wiesbaden (ots) &#8211; Erkrankungen am Herzen dulden keinen leichtfertigen Umgang &#8211; diese Erfahrung musste Kurt-Josef M. aus Fulda in Hessen machen. Er nahm die Warnung seiner Ärzte nicht ernst und geriet in Lebensgefahr. Die Konsequenz: An seinem 56. Geburtstag am 25. Juni 2014 wurde ihm als ersten Patienten weltweit Abbotts Herzpumpe HeartMate 3 LVAD implantiert. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wiesbaden (ots) &#8211; </p>
<p>Erkrankungen am Herzen dulden keinen leichtfertigen Umgang &#8211; diese Erfahrung musste Kurt-Josef M. aus Fulda in Hessen machen. Er nahm die Warnung seiner Ärzte nicht ernst und geriet in Lebensgefahr. Die Konsequenz: </p>
<p>An seinem 56. Geburtstag am 25. Juni 2014 wurde ihm als ersten Patienten weltweit Abbotts Herzpumpe HeartMate 3 LVAD implantiert. Seit dem rettenden Eingriff vor 10 Jahren lebt Kurt ohne Puls aber mit der Herzpumpe ein fast normales Leben.</p>
<p>Es begann mit gefühlt harmlosen Atemproblemen, etwa zwei Jahre später hängt das Leben von Bauunternehmer Kurt-Josef M. (im Folgenden Kurt genannt) von einem Tag auf den anderen am seidenen Faden. Aber der Reihe nach: &#8222;Ich bekam damals ungewöhnlich schlecht Luft, ließ mich deshalb untersuchen und erfuhr, dass ich Wasser in der Lunge hätte. Dagegen habe ich Tabletten bekommen, aber das Atmen fiel mir kein bisschen leichter&#8220;, erinnert sich der Hesse. An der Diagnose kommen Zweifel auf und der Patient wird für weitere Untersuchungen an die Medizinische Hochschule in Hannover (MHH) überwiesen. &#8222;Dort haben die Ärzte zu mir gesagt: Die Funktion Ihres Herzes ist stark eingeschränkt, Sie werden in absehbarer Zeit eine Herzpumpe oder ein Spenderherz benötigen. Ich war total überrascht und wollte das nicht wahrhaben. Ich hatte eine eigene Baufirma, war noch jeden Tag im Betrieb und stand mitten im Arbeitsleben. So ein Eingriff kam für mich nicht infrage.&#8220; </p>
<p>Wichtig zu wissen: Nimmt die Leistungsfähigkeit des Herzens ab, sprechen Mediziner:innen von einer Herzinsuffizienz. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen, was im Laufe der Zeit lebensbedrohlich wird. In 70 % der Fälle entwickelt sich eine Herzinsuffizienz aus einer koronaren Herzkrankheit (Verkalkung der Herzkranzgefäße) und einem hohen Blutdruck.1 </p>
<p>Der Schock, die Entscheidung &#8211; und das Happy End </p>
<p>Kurt verlässt mit der bedrohlichen Diagnose die MHH und lebt sein Leben weiter wie zuvor: Auf der Überholspur, was in seinem Fall heißt, dass er in Verantwortung für sein Unternehmen arbeitet bis, ja sprichwörtlich bis zum Umfallen: &#8222;Ziemlich genau ein Jahr nachdem ich in der Klinik in Hannover war, bin ich auf der Baustelle zusammengesackt. Ich fiel ins Koma und lag im Krankenhaus in Fulda im Sterben&#8220;, berichtet Kurt. Die Ärzte dort sorgen für seine Verlegung in die MHH. </p>
<p>In Hannover wird der Patient darüber informiert, dass es eine neue Generation eines linksventrikulären Herzunterstützungssystems (LVAD) gäbe, die HeartMate 3 Herzpumpe von Abbott. Diese wurde bis dahin noch niemandem implantiert &#8211; ob er sich das vorstellen könne? Dass er schließlich ja sagt, sei laut des Patienten das Verdienst des späteren Operateurs Professor Dr. Jan Schmitto gewesen. Der erinnert sich: &#8222;Herr M. hatte sein ganzes Leben lang eine sehr stabile Konstitution und praktisch keine gesundheitlichen Beschwerden, er war für den Eingriff ein optimal geeigneter Patient.&#8220; Und es sei selbstverständlich kein riskantes Experiment gewesen, wie Schmitto betont: &#8222;Mit dem Vorgängermodell der neuen Herzpumpe hatten wir bereits positive Erfahrungen gemacht, und das HeartMate 3 ist eine Weiterentwicklung.&#8220; Also gibt Kurt grünes Licht: &#8222;Ich habe Professor Schmitto gesagt, tun Sie, was Sie verantworten können und geben Sie Ihr Bestes.&#8220; Und Kurt hat es nicht bereut, im Gegenteil: &#8222;Ich danke Professor Schmitto, seinem Team und allen Helfern, und auch Abbott von ganzem Herzen. An meinem Geburtstag haben sie mir ein zweites Leben geschenkt.&#8220; </p>
<p>Nach der Implantation vom HeartMate 3</p>
<p>Drei Tage nach der Operation sitzt Kurt auf der Bettkante, nach einer Woche läuft er bereits über den Krankenhausflur und schon wenige Tage später ist er auf dem Weg zur Reha. Die soll eigentlich sechs Wochen dauern, aber schon nach der Hälfte der Zeit geht es dem Patienten so gut, dass er beim täglichen Besuch seiner Tochter zu ihr sagt: &#8222;Am Wochenende hast du Geburtstag, da grille ich für dich und deine Gäste.&#8220; Die Ärzte sind einverstanden, er braucht nicht wiederzukommen. </p>
<p>So gut es Kurt körperlich unmittelbar im Anschluss an die Operation geht, in der Folgezeit gibt es auch eine schwierigere Phase. &#8222;Für ein paar Monate bin ich psychisch in ein Loch gefallen. Ich konnte mich mit der Situation und allem, was da dranhing, einfach nicht anfreunden. Ich habe viel Zeit grübelnd zuhause verbracht&#8220;, gesteht Kurt sehr offen. </p>
<p>Eine Änderung seiner Verfassung tritt ein, als Kurt sich wieder betätigt. &#8222;Ich habe an meinen Oldtimern und Motorrädern gebastelt, habe Fahrradtouren gemacht, mir ein Wohnmobil gekauft und bin viel verreist. Ab dem Moment, wo mein Kopf mit anderen Dingen beschäftigt war, ging es wieder aufwärts.&#8220; Die Entschlossenheit, mit der sich der Bauunternehmer am eigenen Schopf aus dem Seelensumpf zieht, spiegelt sich in seinem damals neu gewonnenen Lebensmotto wider: &#8222;Angst und negative Gedanken bringen nichts. Ich nehme die Situation an, wie sie ist und schaue nur noch nach vorne, nicht zurück.&#8220; </p>
<p>Kurts neues Leben mit dem HeartMate 3</p>
<p>Seine Baufirma muss Kurt nach der Implantation aufgeben. Von nun an lebt er ein für ihn ganz ungewöhnliches Leben: mit sehr viel Zeit für sich und immer auf Achse. Er macht Ausflüge mit seinen Oldtimern oder seiner Harley und verbringt, in Abstimmung mit seinen Ärzten, vor allem die Wintermonate gern mit seinem Wohnmobil in wärmeren Regionen wie Spanien oder Portugal. Manchmal trifft er unterwegs Freunde für gemeinsame Unternehmungen, meist jedoch ist er für sich allein. Angst vor medizinischen Notsituationen hat er bei alldem nicht. &#8222;Ich fühle mich sicher, weil die Herzpumpe zuverlässig funktioniert. Außerdem habe ich auf längeren Reisen einen Koffer mit Akkus dabei, und natürlich einen Vorrat an Medikamenten, die ich regelmäßig einnehmen muss.&#8220; </p>
<p>Entscheidungen treffen und konsequent umsetzen, das kannte Kurt aus seinem Leben als Bauchef, und davon profitiert er bis heute. Über eine &#8222;persönliche Hotline&#8220; nimmt er im Falle eines Falles Kontakt zu seinem Operateur Professor Schmitto auf, der ihn bei Bedarf an eine entsprechende Klinik verweisen kann. </p>
<p>Eine regelmäßige medizinische Betreuung bleibt wichtig</p>
<p>So unabhängig Kurt sein neues Leben gestaltet, ohne regelmäßige Kontrolltermine geht es nicht. &#8222;Die Nachsorge wird in unserer Abteilung etwa alle drei Monate von spezialisierten und sehr erfahrenen Fachkräften durchgeführt, die sich sowohl medizinisch als auch technisch und psychologisch intensiv um unsere Herz-Patienten kümmern und damit einen großen Anteil an deren Wohlergehen haben&#8220;, sagt Professor Schmitto. Dass Patienten nach einem so schwerwiegenden Eingriff wieder zu einem fast normalen Leben finden, gründe darüber hinaus auf einer sicheren Operation, einem verlässlichen LVAD-System wie Abbotts HeartMate 3 sowie Patient:innen, die alle ärztlichen Anweisungen strikt befolgen &#8211; so wie Kurt. </p>
<p>Kurt-Josef M. &#8211; Seine persönliche Botschaft und Pläne für die Zukunft</p>
<p>&#8222;Viele Menschen, denen es von heute auf Morgen nicht gut geht, tun vermutlich erstmal so, als wäre alles halb so schlimm oder verdrängen das. Aber wenn verlässliche ärztliche Diagnosen da sind, die bestätigen, dass es so nicht weitergeht, sollte man nicht wertvolle Zeit vertreichen lassen, so wie ich, sondern die Sache angehen, um Schlimmeres abzuwenden. Und wenn es trotzdem hart auf hart kommt, finde ich es wichtig, dass man sich nicht hängen lässt. Stattdessen aktzeptieren, was ist und möglichst positiv und motiviert in die Zukunft schauen. Mir jedenfalls geht es damit sehr gut. In den kommenden Jahren möchte ich deshalb sehr gern noch nach Norwegen und Irland, also verschiedene Reisen unternehmen. Früher habe ich das wegen der Firma nicht gekonnt, aber heute kann ich es machen wie ich möchte. Wenn ich irgendwo drei Tage stehen will, stehe ich drei Tage, wenn ich zwei Wochen bleiben will, bleibe ich zwei Wochen. Ich fühle mich frei und in jeder Lebenslage unabhängig, das ist eine feine Sache.&#8220; </p>
<p>1 Relation Between Modifiable Lifestyle Factors and Lifetime Risk of Heart Failure, Djousse et. al https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/184310</p>
<p>Über Abbott</p>
<p>Abbott ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen, das Menschen in allen Lebensphasen zu einem besseren Leben verhilft. Unser Portfolio an lebensverändernden Technologien umfasst das gesamte Spektrum des Gesundheitswesens mit führenden Produkten in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und generische Markenarzneimittel. Unsere 114.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten für Menschen in mehr als 160 Ländern. </p>
<p>In Deutschland ist Abbott seit über 50 Jahren mit einer breiten Palette an Health-Technology-Produkten und -Dienstleistungen vertreten, unter anderem in den Bereichen Diagnostika und Medizinprodukte. Das Unternehmen beschäftigt in der Bundesrepublik knapp 4.000 Mitarbeitende an acht Standorten. Unter anderem verfügt Abbott über Produktionsstätten in Wiesbaden, Jena und Neustadt am Rübenberge. Am Hauptstandort in Wiesbaden befindet sich darüber hinaus das European Distribution Center. </p>
<p>Kontaktieren Sie uns unter www.de.abbott, www.abbott.com, LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/abbott-/), Facebook (https://www.facebook.com/Abbott/), Instagram (https://www.instagram.com/abbottglobal/), X (https://twitter.com/AbbottNews) und YouTube (https://www.youtube.com/c/abbott)</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Astrid Tinnemans, astrid.tinnemans@abbott.com, 0173 9542375<br />
Original-Content von: Abbott GmbH, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/145465" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Tumorboard als Telemedizin-Plattform</title>
		<link>https://natko.de/das-tumorboard-als-telemedizin-plattform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; Gemeinsam betrachten, dokumentieren und entscheiden: Die CANCOM Healthcare-Lösung Tumorboard ermöglicht zeitliche und räumliche Souveränität. Um Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen zu einer interdisziplinären Tumorkonferenz zusammenzubringen, müssen Räumlichkeiten innerhalb des Krankenhauses gewechselt, zum Teil weite Laufwege in Kauf genommen oder Zeit für die Anreise externer Beteiligter eingeplant werden. Die zusammengetragenen Informationen aus den einzelnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>Gemeinsam betrachten, dokumentieren und entscheiden: Die CANCOM Healthcare-Lösung Tumorboard ermöglicht zeitliche und räumliche Souveränität.</p>
<p>Um Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen zu einer interdisziplinären Tumorkonferenz zusammenzubringen, müssen Räumlichkeiten innerhalb des Krankenhauses gewechselt, zum Teil weite Laufwege in Kauf genommen oder Zeit für die Anreise externer Beteiligter eingeplant werden. Die zusammengetragenen Informationen aus den einzelnen Abteilungen werden dazu in der Regel händisch in die Konferenz gebracht. </p>
<p>Über die hybride Telemedizin-Plattform von CANCOM auf Basis von CISCO WebEx kommen alle Beteiligten einfach an einem digitalen Tisch zusammen. Alle Befunde, Röntgenbilder, Laborwerte und andere relevanten Daten werden in hoher Auflösung von 4K dargestellt und sicher vor- und nachbereitet. So können Ärzte auch standortübergreifend gemeinsam die Befunde einsehen, interdisziplinär besprechen, dokumentieren und die weiteren Schritte bis hin zur integrierten OP-Planung durchführen. &#8222;Hier wird durch gute Technik und sichere Software eine Zeit- und Ortssouveränität ermöglicht, die es so vorher noch nicht gab und die ungemein entlastet&#8220;, so Julius Rummich, Business Development Manager Healthcare bei CANCOM: </p>
<p>&#8222;Unsere Lösung ist das erste umfassende hybride Tumorboard in Deutschland. Zuweisende oder Konsiliare können sich flexibel auch von anderen Standorten zuschalten und in hoher Ton- und Bildqualität austauschen.&#8220; </p>
<p>Das CANCOM Tumorboard kann leicht in jedes Videokonferenzsystem integriert werden. Die benötigten Daten aus den verschiedenen Abteilungen, von Diagnostik bis Bildgebung, können unkompliziert und schnell eingespeist werden. Der Split Screen ermöglicht bis zu sechs Eingänge, sodass die Dokumentation nicht mehr vorab zusammengeschnitten werden muss. Zudem können Annotierungen via Touchscreen für alle Teilnehmenden sichtbar markiert und diskutiert werden. Dazu Julius Rummich: &#8222;Ein einzelner Screen, an dem Markierungen gemacht werden können, ist somit ausreichend. In ihrer Einfachheit, der guten Umsetzung und den Services ist dies eine einzigartige Lösung.&#8220; </p>
<p>Über das Tumorboard können unendlich viele Teilnehmer zugeschaltet werden. So ist es beispielsweise möglich, auch während der Konferenz in der eigenen Sprechstunde zu bleiben und sich erst dann online flexibel dazu zu schalten, wenn es erforderlich ist. Der Zugang ist via CANCOM App auch über mobile Devices wie Smartphone oder Tablet möglich und die Terminierung sowie Einwahl ist einfach über den Kalender zu bedienen. </p>
<p>Tumorboard as a Service mit integrierter Live-OP-Planung</p>
<p>CANCOM übernimmt neben der Implementierung und dem kompletten Aufbau auch den Betrieb im Krankenhaus oder der Klinik. &#8222;Ein großer Vorteil des Tumorboards ist, dass vor Ort der Raum über unseren Digital Media Dienst auch akustisch adäquat ausgerichtet werden kann&#8220;, erläutert Julius Rummich. &#8222;So lässt es sich zuverlässig und bei erstklassiger Klangqualität mit allen Zugeschalteten zusammenarbeiten.&#8220; Als perfekt aufeinander abgestimmtes System kann das Tumorboard zudem in die gängigen Krankenhausinformationssysteme KIS, PACS und in Portallösungen integriert werden. </p>
<p>Mit der nextOR Kopplung wird bei Bedarf die nahtlose OP-Planung durch KI-basierte Berechnungen und Anpassungen ermöglicht. Das selbst lernende Programm aktualisiert sich in Echtzeit und erleichtert und optimiert die OP-Planung um ein Vielfaches. </p>
<p>Die Healthcare-Experten von CANCOM kennen die spezifischen Anforderungen des Gesundheitswesens und konzipieren mit ihrem langjährigen Know-how auch individuelle Lösungen für Gesundheitseinrichtungen. &#8222;Wir sind über 30 Jahre am Markt und verstehen, vor welchen Herausforderungen der Gesundheitssektor steht. Zudem sind wir durch unsere Arbeit in den Gremien, wie der Dt. Gesellschaft für Public Health oder dem bitkom eHealth AK sehr eng mit der Branche verbunden&#8220;, betont Julius Rummich und ergänzt: &#8222;IT-Lösungen, wie das CANCOM Tumorboard sind speziell auf den Healthcare-Alltag zugeschnitten und bieten eine enorme Erleichterung, was insbesondere in Zeiten des Personalmangels essenziell ist.&#8220; </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />CANCOM SE<br />
Erika-Mann-Str. 69,<br />
80636 MünchenT: +49 89 54054-0/ -5841<br />
E: presse@cancom.de<br />
Original-Content von: CANCOM SE, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/109088" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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