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	<title>Krieg &#8211; Nationale Kommunikationsstelle Barrierefrei im Alltag</title>
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		<title>Dritter Kriegswinter in der Ukraine: Herausforderungen für Kinder und Familien immer größer / SOS-Kinderdörfer leiten Hilfsmaßnahmen ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
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					<description><![CDATA[Kiew (ots) &#8211; Im dritten Kriegswinter sind die Herausforderungen für Kinder und Familien in der Ukraine nach Angaben der SOS-Kinderdörfer noch größer als in den Jahren zuvor. Serhii Lukashov, Leiter der Hilfsorganisation in der Ukraine, sagt: &#8222;Unsere Sorge ist, dass unzählige Kinder und Familien mit Einbruch des Winters in tiefe Not geraten.&#8220; Fast 2 Millionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kiew (ots) &#8211; </p>
<p>Im dritten Kriegswinter sind die Herausforderungen für Kinder und Familien in der Ukraine nach Angaben der SOS-Kinderdörfer noch größer als in den Jahren zuvor. Serhii Lukashov, Leiter der Hilfsorganisation in der Ukraine, sagt: &#8222;Unsere Sorge ist, dass unzählige Kinder und Familien mit Einbruch des Winters in tiefe Not geraten.&#8220; Fast 2 Millionen Wohnungen in der Ukraine sind zerstört oder beschädigt worden, die Infrastruktur ist immer wieder Ziel von Angriffen, und es gibt massive Probleme bei der Stromversorgung. Erst Ende August war es bei einem der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn in 15 Regionen zu Attacken auf die ukrainische Energie-Infrastruktur gekommen. All dies sind besorgniserregende Vorbedingungen für den eisigen ukrainischen Winter. </p>
<p>Besonders bedroht sind laut Lukashov die 3,7 Millionen Binnenvertriebenen, von denen viele in Notlagern untergekommen sind. Er sagt: &#8222;Diese provisorischen Unterkünfte sind überhaupt nicht für die harten Winterbedingungen ausgelegt. Es mangelt an Isolierung, Heizung, Zugang zu warmem Wasser. Kindern und Familien fehlt es an Decken und warmer Kleidung.&#8220; Auch Familien, die in den Frontgebieten leben, stünden vor großen Herausforderungen. &#8222;Die Infrastruktur in diesen Regionen ist oft stark beschädigt, die Versorgung mit Strom und Gas häufig unterbrochen und der anhaltende Beschuss erschwert die Versorgung mit humanitärer oder medizinischer Hilfe&#8220;, sagt Lukashov. Insbesondere für Kleinkinder könne die Kombination aus anhaltenden Minus-Temperaturen und Mangelversorgung lebensgefährlich werden. Lukashov sagt: &#8222;Es besteht für sie ein hohes Risiko der Unterkühlung und infolgedessen gesundheitlicher Schäden.&#8220; </p>
<p>Es geht nicht nur ums Überleben, sondern auch darum, die Würde und Hoffnung zu behalten</p>
<p>Lukashov sorgt sich auch um die psychische Gesundheit der Kinder und Familien. &#8222;Die Menschen leben seit drei Jahren unter Dauerstress. Nun stehen sie erneut vor der Herausforderung, unter schwierigsten Bedingungen den Winter zu überleben. Das bringt viele an ihre Grenzen. In dieser Situation brauchen die Menschen dringend internationale Unterstützung und Solidarität. Es geht ums Überleben, aber nicht nur. Es geht für die Menschen auch darum, ihre Würde und ihre Hoffnung zu behalten.&#8220; </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Familien im ukrainischen Winter vielfältig: 1500 Kinder und Erwachsene werden mit Hilfsgütern sowie Bargeld versorgt, Familien erhalten Hilfe bei der Reparatur beschädigter Dächer und zerbrochener Fenster und beim Kauf von Brennmaterialien, zudem wurde das Sozialzentrum in Kiew mit Notfall-Generatoren ausgestattet und dient Kindern und Familien als Aufenthaltsort sowie zur Stromversorgung ihrer Computer und Arbeitsgeräte. Kinder und Familien erhalten psychosoziale Unterstützung. </p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Boris Breyer<br />
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit<br />
Tel.: 0160 &#8211; 984 723 45<br />
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org<br />
www.sos-kinderdoerfer.de</p>
<p>Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/1658" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nothilfeaufruf der UNO-Flüchtlingshilfe / Libanon: 1,2 Millionen Menschen vertrieben</title>
		<link>https://natko.de/nothilfeaufruf-der-uno-fluechtlingshilfe-libanon-12-millionen-menschen-vertrieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 11:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
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					<description><![CDATA[Bonn (ots) &#8211; Die humanitäre Notlage im Libanon hat sich verschärft. Laut libanesischer Regierung sind bislang 1,2 Millionen Menschen vertrieben worden. Davon eine Million innerhalb von nur einer Woche, darunter sind auch rund 13.500 Flüchtlinge, die im Libanon Schutz gefunden hatten. Aufgrund der desolaten Lage und des großen Hilfsbedarfs hat die UNO-Flüchtlingshilfe einen Nothilfeaufruf gestartet. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn (ots) &#8211; </p>
<p>Die humanitäre Notlage im Libanon hat sich verschärft. Laut libanesischer Regierung sind bislang 1,2 Millionen Menschen vertrieben worden. Davon eine Million innerhalb von nur einer Woche, darunter sind auch rund 13.500 Flüchtlinge, die im Libanon Schutz gefunden hatten. Aufgrund der desolaten Lage und des großen Hilfsbedarfs hat die UNO-Flüchtlingshilfe einen Nothilfeaufruf gestartet.</p>
<p>&#8222;Wir brauchen dringend Spenden, um die Soforthilfe des UNHCR im Libanon unterstützen zu können. So steht das Gesundheitssystem unter enormen Druck. 40 von 317 Gesundheitszentren und zwei Krankenhäuser mussten ihre Arbeit einstellen. Die Wasserzufuhr für 360.000 Menschen wurde unterbrochen, weil 25 Wasserversorgungsanlagen beschädigt sind&#8220;, sagt Peter Ruhenstroth-Bauer, Nationaler Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe. </p>
<p>UNHCR-Hilfe vor Ort</p>
<p>Bisher sind vor der Gewalteskalation ungefähr 160.000 Menschen &#8211; Libanesen und Syrer &#8211; vom Libanon nach Syrien geflohen. Auch andere Nationalitäten sind unter den Flüchtlingen, insbesondere Iraker (1.450). Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist vor Ort, um die Menschen mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. </p>
<p>Im Libanon arbeitet der UNHCR eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um Libanesen und Flüchtlinge zu unterstützen: Allein in Saida wurden gestern knapp 1.700 Hilfsgüter an rund 800 Bedürftige verteilt. In Syrien hat der UNHCR bis jetzt 120.000 Hilfsgüter wie Decken, Schlafmatten und Küchensets und zusätzlich Lebensmittel verteilt. Am 2. Oktober errichtete der UNHCR ein drittes Großraumzelt für 500 Neuankömmlinge am syrischen Grenzübergang Jdaidet Yabous.Im Irak sind der UNHCR und seine Partner am syrisch-irakischen Grenzübergang Al-Qaim präsent, wo sie gemeinsam mit den irakischen Behörden die aus dem Libanon kommenden Flüchtlinge unterstützen. </p>
<p>Spendeninfos der UNO-Flüchtlingshilfe &#8211; deutscher Partner des UNHCR:</p>
<p>BIC: COLSDE33 </p>
<p>IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 &#8211; Sparkasse KölnBonn </p>
<p>Stichwort: Nothilfe Libanon </p>
<p>Weitere Informationen: www.uno-fluechtlingshilfe.de/spenden-libanon</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Dietmar Kappe<br />
Tel: 0228-90 90 86-41<br />
kappe@uno-fluechtlingshilfe.de<br />
Original-Content von: UNO-Flüchtlingshilfe e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/63012" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>500 Tage Krieg im Sudan: Humanitäre Helfende beschreiben Szenen des Hungers und der Verzweiflung</title>
		<link>https://natko.de/500-tage-krieg-im-sudan-humanitaere-helfende-beschreiben-szenen-des-hungers-und-der-verzweiflung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 05:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[Köln (ots) &#8211; 500 Tage Krieg haben den Sudan in die größte Hungerkrise der Welt verwandelt, während der Hunger sich weiter im Land ausbreitet, warnt die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland. Kinder sterben heute schon an Hunger, deswegen müssen Geberstaaten jetzt die Hilfe aufstocken, ihre Zusagen einhalten und diplomatische Lösungen erarbeiten. 25,6 Millionen Menschen &#8211; mehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Köln (ots) &#8211; </p>
<p>500 Tage Krieg haben den Sudan in die größte Hungerkrise der Welt verwandelt, während der Hunger sich weiter im Land ausbreitet, warnt die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland. Kinder sterben heute schon an Hunger, deswegen müssen Geberstaaten jetzt die Hilfe aufstocken, ihre Zusagen einhalten und diplomatische Lösungen erarbeiten. 25,6 Millionen Menschen &#8211; mehr als die Hälfte der Bevölkerung &#8211; sind von akutem Hunger betroffen. Etwa 13 Millionen Menschen sind inzwischen aus ihren Häusern geflohen.</p>
<p>Der Regionalleiter für humanitäre Hilfe von Islamic Relief, Mohamed Abduwahid Omar, besuchte soeben Einrichtungen für Vertriebene in Gedaref im Südosten des Sudan, wo Hunderttausende von Menschen vor der Gewalt Zuflucht suchen. Er berichtet: </p>
<p>&#8222;Ich habe viele Menschen mit eingefallenen Augen und ausgemergelten Körpern getroffen, die zwei Tage lang nichts gegessen haben. Andere essen nur eine kleine Tasse Linsen pro Tag. Die Menschen hungern und versuchen, einfach zu überleben.&#8220; </p>
<p>&#8222;Die Auffanglager für Vertriebene sind überfüllt und überfordert und 80 Prozent der Menschen dort sind Frauen und Kinder. Ich besuchte einen halbfertigen Busbahnhof, der zu einem Aufnahmezentrum für Neuankömmlinge umfunktioniert wurde. Dort befanden sich 1.450 Menschen, die verängstigt, erschöpft und hungrig angekommen sind und jeden Tag kommen weitere hinzu. Es gibt nicht genügend Platz, so dass viele Menschen in der Kälte und im strömenden Regen draußen schlafen müssen. Es gibt nur fünf Toiletten, die sich alle teilen müssen. Und jetzt, wo die Regenzeit begonnen hat, steigt die Gefahr von Krankheiten. Bei einer kürzlich durchgeführten Untersuchung hatten über 40 Prozent der befragten Personen mindestens ein Familienmitglied, das aufgrund der schlechten Bedingungen an schwerem Durchfall litt.&#8220; </p>
<p>&#8222;Die Menschen haben geweint, während sie mit mir sprachen. Sie haben Angst und keine Hoffnung für die Zukunft und wollen einfach nur, dass die Welt dabei hilft, diesen Albtraum zu beenden. Ich traf einen blinden Mann, der im letzten Jahr viermal vertrieben wurde, weil sich die Kämpfe ausweiteten. Er weiß nicht, wohin er als nächstes gehen wird, wenn er wieder fliehen muss. Das Einzige, was ihn interessiert, ist, von einem Tag auf den anderen zu überleben und etwas zu essen zu finden.&#8220; </p>
<p>500 Tage Krieg haben dazu geführt, dass 25,6 Millionen Menschen &#8211; mehr als die Hälfte der Bevölkerung &#8211; akutem Hunger ausgesetzt sind. Etwa 13 Millionen Menschen sind inzwischen aus ihren Häusern geflohen. </p>
<p>In Süd-Darfur sterben täglich Kinder an Unterernährung, weitere Gebiete können bald folgen</p>
<p>Während sich die Bedingungen in Teilen des Ostsudans wie Gedaref verschlechtern, ist es in vielen anderen Teilen des Sudan noch schlimmer. Mitarbeitende von Islamic Relief in Darfur, wo die Organisation Ernährungszentren unterstützt, sehen, wie Kinder aufgrund schwerer Unterernährung dahinsiechen. Es gibt Berichte von Familien, die Blätter von Bäumen oder sogar Tierfutter essen müssen, weil sie nichts Anderes haben. Anfang des Monats wurde im Lager Zamzam in Nord-Darfur offiziell die Hungersnot ausgerufen, und medizinische Einrichtungen in Süd-Darfur berichten, dass täglich vier bis fünf Kinder an Unterernährung sterben. </p>
<p>Seit Ausbruch des Krieges hat Islamic Relief mehr als 950.000 Menschen mit lebenswichtigen Hilfsgütern wie Lebensmitteln, Nahrungsmitteln, Bargeld-Hilfen und medizinischer Versorgung versorgt. </p>
<p>Hilfsorganisationen und lokale Behörden haben jedoch Mühe, das Ausmaß der Krise zu bewältigen. Der humanitären Hilfe fehlt es dringend an Mitteln, und die Konfliktparteien behindern weiterhin den Zugang zu einigen der am stärksten betroffenen Gebiete durch eine Kombination aus bürokratischen Verzögerungen und anhaltender Gewalt. </p>
<p>Fehlende Finanzierung verhindert lebensrettende Hilfe durch lokale und internationale Hilfsteams</p>
<p>Der Sudan hat sich zu einem der gefährlichsten Orte der Welt für humanitäre Hilfe entwickelt: Seit Ausbruch des Krieges wurden mindestens 37 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet. Dutzende weiterer Helfende wurden angegriffen und über 120 Büros und Lagerhäuser von humanitären Organisationen wurden von bewaffneten Gruppen geplündert, darunter auch Büros von Islamic Relief. </p>
<p>In Gedaref haben die humanitären Organisationen relativ guten Zugang, aber die fehlende Finanzierung behindert die humanitäre Hilfsreaktion. Die lokalen Behörden haben acht Aufnahmezentren eingerichtet, um die Vertriebenen auf andere, eigens dafür errichtete Standorte zu verteilen. Die meisten dieser Zentren befinden sich jedoch noch im Aufbau und sind noch nicht bereit, Menschen aufzunehmen, so dass die Aufnahmezentren überlastet sind und an ihre Belastungsgrenze stoßen. </p>
<p>Mehr Aufmerksamkeit und Diplomatie für den Sudan gefordert, um eine Hungersnot zu verhindern</p>
<p>Trotz des enormen Leids wird die Krise im Sudan von der Weltöffentlichkeit weitgehend vernachlässigt. Islamic Relief fordert die internationalen Regierungen auf, dringend ihre diplomatischen Bemühungen um einen sofortigen Waffenstillstand zu intensivieren und den Druck auf die Kriegsparteien zu erhöhen, um die Zivilbevölkerung zu schützen &#8211; sowie den Zugang für humanitäre Hilfe zu erleichtern und die Mittel für humanitäre Hilfe aufzustocken. </p>
<p>Vier Monate nach der Pariser Konferenz im April ist von den 2,2 Milliarden Dollar, die internationale Geber für die humanitäre Hilfe im Sudan zugesagt haben, nur sehr wenig eingetroffen und die Versprechen wurden nicht eingehalten. Islamic Relief fordert die Geber dazu auf, vorrangig Maßnahmen zur Verhinderung der Hungersnot zu finanzieren, wie z.B. die Bereitstellung von Bargeld-Hilfen, damit die Menschen Lebensmittel auf lokalen Märkten kaufen können und die Unterstützung von Kleinbauern mit Saatgut und landwirtschaftlichen Geräten. </p>
<p>Internationale Regierungen sollen auch die Unterstützung für die sudanesischen gemeindebasierten Helferinnen und Helfer vor Ort verstärken. Lokale Nothilfezentren und Gemeinschaftsküchen stehen seit Beginn des Krieges an vorderster Front der humanitären Hilfe, doch mussten viele von ihnen wegen Geldmangels und Angriffen geschlossen werden. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin<br />
Telefon: 01512 205 05 77<br />
E-Mail: presse@islamicrelief.de<br />
Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/50131" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>action medeor: Humanitäre Helfer in Ukraine unter Beschuss</title>
		<link>https://natko.de/action-medeor-humanitaere-helfer-in-ukraine-unter-beschuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 15:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[Tönisvorst (ots) &#8211; Bei dem Versuch, eine Trinkwasserstelle in der ostukrainischen Stadt Cherson mit frischem Trinkwasser für die Zivilbevölkerung zu befüllen, ist gestern Nachmittag ein ukrainisches Team von humanitären Helfern unter Beschuss geraten. Zwei Menschen starben bei dem Angriff auf die Trinkwasserstelle, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen action medeor und der Partnerorganisation IBC (International [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tönisvorst (ots) &#8211; </p>
<p>Bei dem Versuch, eine Trinkwasserstelle in der ostukrainischen Stadt Cherson mit frischem Trinkwasser für die Zivilbevölkerung zu befüllen, ist gestern Nachmittag ein ukrainisches Team von humanitären Helfern unter Beschuss geraten. Zwei Menschen starben bei dem Angriff auf die Trinkwasserstelle, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen action medeor und der Partnerorganisation IBC (International Blue Crescent) betrieben wird. </p>
<p>&#8222;Der Angriff ereignete sich, als das Team gerade dabei war, einen Wassertank in der Stadt mit frischem Trinkwasser für die Bevölkerung aufzufüllen&#8220;, berichtet Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. Mehrere Drohnen attackierten den Trinkwasser-Tankwagen, der LKW-Fahrer und ein weiterer Helfer erlitten schwere Verletzungen. Zeugen des Angriffs verständigten sofort einen Rettungswagen, doch der LKW-Fahrer starb noch auf dem Weg zum Krankenhaus. &#8222;Ein Mitarbeiter unserer Partnerorganisation IBC wurde noch in der Nacht operiert, erlag aber heute Morgen seinen Verletzungen&#8220;, berichtet Peruvemba. </p>
<p>&#8222;Wir trauern mit den Familien der Verstorbenen und stehen jetzt an der Seite der Angehörigen. Gleichzeitig sind wir erneut erschüttert darüber, dass humanitäre Helfer zum Ziel militärischer Angriffe werden, während sie versuchen, der notleidenden Bevölkerung zu helfen&#8220;, sagt Peruvemba. &#8222;Die menschenverachtenden Angriffe auf zivile Ziele und die permanente Missachtung des humanitären Völkerrechts müssen aufhören. Wer anderen in größter Not hilft, darf nicht zur Zielscheibe werden!&#8220; </p>
<p>Gemeinsam kümmern sich action medeor und IBC nun darum, dass die Familien der Opfer betreut werden, so wird unter anderem psychologische Unterstützung organisiert, auch für das ukrainische Team von IBC. &#8222;Familien, Freunde und Kollegen können jetzt auf unsere Solidarität zählen. Wir lassen niemanden allein&#8220;, betont Peruvemba. </p>
<p>action medeor und IBC betreiben in Cherson mehrere Trinkwasser-Ausgabestellen, die regelmäßig von Tankwagen mit Trinkwasser befüllt werden. Mehr als 3.000 Tonnen Trinkwasser wurden inzwischen allein in der Innenstadt von Cherson an die notleidende Bevölkerung verteilt. Zusätzlich werden die notleidenden Menschen in der Stadt mit Brot und Gas versorgt. Die Trinkwasserausgabe am Ort des Angriffs in Cherson ist nun bis auf weiteres geschlossen, ebenso die Ausgabe von Brot und Gas. Etwa 1.000 Menschen haben diese Hilfen in der Vergangenheit täglich in Anspruch genommen. Sie sind nun vorerst auf sich allein gestellt. </p>
<p>In Cherson lebten vor dem Krieg rund 324.000 Menschen. Etwa 100.000 Menschen, darunter fast 10.000 Kinder, leben aktuell in der Stadt und der Region &#8211; oft unter schwersten Bedingungen. Viele Haushalte haben keinen Strom, kein Gas, kein fließendes Wasser. Die Menschen sind daher auf humanitäre Hilfe angewiesen. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />action medeor<br />
Dr. Markus Bremers<br />
markus.bremers@medeor.de<br />
02156 / 9788-178<br />
0152 / 540 421 56Für Fotoanfragen bitte melden!<br />
Original-Content von: action medeor e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/31394" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ukraine: Zukunft von Millionen Schülern bedroht / SOS-Kinderdörfer: Investition in Bildung muss Priorität haben</title>
		<link>https://natko.de/ukraine-zukunft-von-millionen-schuelern-bedroht-sos-kinderdoerfer-investition-in-bildung-muss-prioritaet-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[Kiew (ots) &#8211; Lernen unter Beschuss, zerstörte Schulen, isolierte Schüler: Die Bildungssituation in der Ukraine wird nach zweieinhalb Jahren Krieg immer katastrophaler. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer ist die Zukunft von Millionen Schülern bedroht. Mitte dieses Jahres waren nach Analyse von Satellitenbildern über 700 Schulen, Hochschulen und Universitäten vollständig zerstört worden, eine Zahl, die weiter steigt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kiew (ots) &#8211; </p>
<p>Lernen unter Beschuss, zerstörte Schulen, isolierte Schüler: Die Bildungssituation in der Ukraine wird nach zweieinhalb Jahren Krieg immer katastrophaler. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer ist die Zukunft von Millionen Schülern bedroht. </p>
<p>Mitte dieses Jahres waren nach Analyse von Satellitenbildern über 700 Schulen, Hochschulen und Universitäten vollständig zerstört worden, eine Zahl, die weiter steigt. Laut dem ukrainischen Bildungsministerium haben im letzten Schuljahr eine Million Kinder ausschließlich online gelernt und 1,1 Millionen weitere Kinder im Wechsel zwischen Online- und Präsenzunterricht. In vielen Fächern liegen die ukrainischen Schüler weit zurück. </p>
<p>Von acht Schulen in Izium nur eine übrig geblieben</p>
<p>Serhii Lukashov, Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine, sagt: &#8222;&#8220;Es ist eine traurige Tatsache, dass immer noch viele Kinder und Familien direkt an der Front leben. In der Stadt Cherson zum Beispiel befinden sich noch 9000 Kinder, die dringend Unterstützung brauchen. Wir haben drei unterirdische Kinderschutzräume für sie eingerichtet, in denen sie auch Unterricht bekommen. Ebenfalls furchtbar ist die Situation in Izium in der Region Charkiv. Hier gab es einmal acht Schulen, von denen eine nach der anderen zerstört wurde, bis nur noch eine einzige übrig war. Im Keller dieser Schule bieten die SOS-Kinderdörfer Unterricht und Freizeitaktivitäten an.&#8220; </p>
<p>Initiative für mehr Präsenzunterricht</p>
<p>Die Hilfsorganisation unterstützt die aktuelle Initiative der ukrainischen Regierung &#8222;Schule offline&#8220;, die zum neuen Schuljahr wieder mehr Kinder in den Präsenzunterricht bringen sowie den Online-Unterricht verbessern will. Lukashov sagt: &#8222;Das ist dringend notwendig. Aktuell sitzen viele der Schüler isoliert zu Hause, schauen allein auf den kleinen Bildschirm ihres Tablets oder Smartphones und folgen einem mangelhaften Online-Unterricht. Manche Kinder haben nicht einmal diese Möglichkeit, da sie auf der Flucht alles zurücklassen mussten und keinerlei Endgeräte haben.&#8220; Die SOS-Kinderdörfer haben deshalb Tabletts an Schüler aus bedürftigen Familien ausgegeben. </p>
<p>Lukashov betont, dass die Investition in Bildung landesweit absolute Priorität haben muss. </p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Boris Breyer<br />
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit<br />
Tel.: 0160 &#8211; 984 723 45<br />
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org<br />
www.sos-kinderdoerfer.de</p>
<p>Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/1658" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>SOS-Kinderdörfer nach Zerstörung von Kinderkrankenhaus in Kiew: Kräfte bündeln, um medizinische Versorgung in der Ukraine wiederherzustellen</title>
		<link>https://natko.de/sos-kinderdoerfer-nach-zerstoerung-von-kinderkrankenhaus-in-kiew-kraefte-buendeln-um-medizinische-versorgung-in-der-ukraine-wiederherzustellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2024 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; Angesichts der Zerstörung des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses in Kiew fordern die SOS-Kinderdörfer einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine. Seit Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskrieges sind nach Angaben der Hilfsorganisation mehr als 210 Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen komplett zerstört und mehr als 1.600 beschädigt worden. Anne Beck, Pressesprecherin der Hilfsorganisation, sagt: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>Angesichts der Zerstörung des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses in Kiew fordern die SOS-Kinderdörfer einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine. Seit Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskrieges sind nach Angaben der Hilfsorganisation mehr als 210 Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen komplett zerstört und mehr als 1.600 beschädigt worden. Anne Beck, Pressesprecherin der Hilfsorganisation, sagt: &#8222;Jeder einzelne dieser Angriffe ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Es schockiert uns zutiefst, dass die Angreifer, wie zuletzt in Kiew, nicht einmal davor zurückschrecken, kranke und verletzte Kinder zu attackieren.&#8220; </p>
<p>Große Welle der Hilfsbereitschaft</p>
<p>Die Zerstörung des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses hat eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Beck sagt: &#8222;Jetzt ist entscheidend, die Kräfte zu bündeln und nicht nur die Renovierung des Okhmatdyt-Krankenhauses voranzutreiben, sondern die medizinische Versorgung der Kinder und Erwachsenen im gesamten Land schnellstmöglich wieder herzustellen. Zerstörte Kliniken müssen flächendeckend repariert werden.&#8220; Im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Kiewer Krankenhaus sei es außerdem wichtig, betroffenen Kindern und Familien zur Seite zu stehen und sie sowohl medizinisch als auch psychisch zu unterstützen. Auch das Klinik-Personal dürfe bei der Verarbeitung der traumatischen Geschehnisse nicht allein gelassen werden. </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer hatten am Okhmatdyt-Krankenhaus kriegsverletzte Kinder und ihre Familien bei der Rehabilitation unterstützt, zwei Indoor-Spielplätze errichtet und zum Bau eines therapeutischen Schwimmbeckens beigetragen. Beck sagt: &#8222;Wir sind bereit, weitere Hilfe zu leisten, sobald der Bedarf geklärt ist.&#8220; </p>
<p>Die Hilfsorganisation unterstützt Kinder und Familien in der Ukraine seit Jahrzehnten. Seit Beginn des vollumfänglichen Krieges haben sie ihre Hilfe deutlich ausgebaut und leisten zusammen mit Partnerorganisationen Nothilfe für Kinder und Familien, psychologische Hilfe, unterstützt bei Evakuierungen und mit Unterkünften und bieten kriegsverletzten Kindern Therapie und Rehabilitationsmöglichkeiten. </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer bitten dringend um Unterstützung</p>
<p>Spendenkonto:</p>
<p>SOS-Kinderdörfer weltweit </p>
<p>IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 (GLS Gemeinschaftsbank) </p>
<p>Stichwort: &#8222;Humanitäre Hilfe Ukraine&#8220; </p>
<p>(Mittel, die über den Bedarf in der Ukraine hinausgehen, werden für ähnliche Projekte in der Region verwendet.) </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:Boris Breyer<br />
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit<br />
Tel.: 0160 &#8211; 984 723 45<br />
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org<br />
www.sos-kinderdoerfer.de<br />
Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/1658" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ukraine: Help verurteilt Angriff auf das Kinderkrankenhaus in Kyjiw</title>
		<link>https://natko.de/ukraine-help-verurteilt-angriff-auf-das-kinderkrankenhaus-in-kyjiw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 10:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Bonn/Kyjiw (ots) &#8211; Die Hilfsorganisation Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe verurteilt aufs Schärfste den Angriff auf das Okhmatdyt Kinderkrankenhaus in Kyjiw. Der Luftschlag ist einer der schwersten gegen die zivile Infrastruktur seit Jahresbeginn und Teil einer verheerenden aktuellen Angriffswelle gegen die Ukraine, bei der mindestens 37 Menschen getötet und 170 weitere verletzt wurden. Anbei ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn/Kyjiw (ots) &#8211; </p>
<p>Die Hilfsorganisation Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe verurteilt aufs Schärfste den Angriff auf das Okhmatdyt Kinderkrankenhaus in Kyjiw. Der Luftschlag ist einer der schwersten gegen die zivile Infrastruktur seit Jahresbeginn und Teil einer verheerenden aktuellen Angriffswelle gegen die Ukraine, bei der mindestens 37 Menschen getötet und 170 weitere verletzt wurden. </p>
<p>Anbei ein Statement von Help-Generalsekretär Thorsten Klose-Zuber:</p>
<p>&#8222;Angriffe auf zivile Infrastruktur, wie der jüngste Luftschlag gegen das Okhmatdyt Kinderkrankenhaus in Kyjiw, sind an Grausamkeit kaum zu überbieten. Mehr als zweieinhalb Jahre nach der Eskalation des Kriegs in der Ukraine gehen die Angriffe und das Leid unvermindert weiter, mehr als 14 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Help appelliert daran, dass auch im Krieg Regeln gelten und die Zivilbevölkerung als auch die zivile Infrastruktur unbedingt verschont bleiben müssen. Die Achtung des Völkerrechts hat oberste Priorität, daher hat der UN-Sicherheitsrat heute zu Recht eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. Help-Mitarbeitende in Kyjiw sind derweil im Kontakt mit den örtlichen Gesundheitsbehörden und fragen konkrete medizinische Bedarfe ab, um Hilfsmaßnahmen auszuweiten.&#8220; </p>
<p>Hintergrund: </p>
<p>Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt bereits seit 2021 die Menschen in der Ukraine. Help versorgt die Menschen vor Ort beispielsweise mit Lebensmitteln, Medikamenten sowie medizinischen Geräten und leistet über Partner psychosoziale Unterstützung. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe<br />
Sandra Schiller<br />
PressesprecherinAdenauerallee 131a<br />
53113 Bonn<br />
Fon: +49 (0) 228 91529-34<br />
Mobil: +49 (0) 173 710 74 54<br />
E-Mail: presse@help-ev.de<br />
www.help-ev.de<br />
Original-Content von: Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/15739" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zerstörtes Kinderkrankenhaus in der Ukraine / SOS-Kinderdörfer: &#8222;Schock und Trauer werden uns nicht davon abhalten, zu handeln!&#8220;</title>
		<link>https://natko.de/zerstoertes-kinderkrankenhaus-in-der-ukraine-sos-kinderdoerfer-schock-und-trauer-werden-uns-nicht-davon-abhalten-zu-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 10:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[München / Kiew (ots) &#8211; Mit Trauer und Empörung reagieren die SOS-Kinderdörfer auf den Angriff des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses in Kiew durch Russland am Montagmorgen. Zwei Menschen waren dabei getötet worden, unter anderem eine 30-jährige Ärztin. 16 Menschen sind verletzt worden, darunter auch Kinder. In den Trümmern suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen das Kinderkrankenhaus seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München / Kiew (ots) &#8211; </p>
<p>Mit Trauer und Empörung reagieren die SOS-Kinderdörfer auf den Angriff des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses in Kiew durch Russland am Montagmorgen. Zwei Menschen waren dabei getötet worden, unter anderem eine 30-jährige Ärztin. 16 Menschen sind verletzt worden, darunter auch Kinder. In den Trümmern suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer unterstützen das Kinderkrankenhaus seit 2023. Lanna Idriss, Vorständin der Hilfsorganisation in München, war Ende letzten Jahres selbst in der Ukraine und hat das Krankenhaus persönlich besucht. Sie sagt: &#8222;Der Angriff trifft mich bis ins Mark. Es ist ein Skandal! Hier wurden viele Kinder behandelt, die durch Raketen, Kampfhandlungen oder einstürzende Häuser verletzt worden waren. Die schrecklichen Auswirkungen des Krieges waren direkt sichtbar, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Diese Hoffnung wurde nun zerstört.&#8220; </p>
<p>SOS-Kinderdörfer unterstüzen bei der Rehabilitation kriegsverletzter Kinder  </p>
<p>Das Okhmatdyt ist das älteste und größte Kinderhospital des Landes. Durchschnittlich 20.000 Kinder werden hier im Jahr behandelt. Seit Ausbruch des vollumfänglichen Krieges hatte es seine Behandlungsräume zum Teil in den Keller verlegt. Die SOS-Kinderdörfer unterstützten bei der Rehabilitation kriegsverletzter Kinder, errichteten zwei Indoor-Spielplätze und trugen zum Bau eines Rehabilitations-Schwimmbeckens bei. </p>
<p>Serhii Lukashov, Leiter der Hilfsorganisation in der Ukraine, sagt: &#8222;Schock und Trauer werden uns nicht davon abhalten, zu handeln. Wir werden zum Wiederaufbau dieser einzigartigen und wichtigen medizinischen Einrichtung beitragen und Kinder weiterhin bei der Rehabilitation unterstützen. Wir rufen zur Solidarität auf: Bitte helfen Sie uns, damit wir Kindern nach diesem barbarischen Angriff zur Seite stehen können.&#8220; </p>
<p>Seit Ausbruch des vollumfänglichen Krieges in der Ukraine sind bis Mitte April bereits 543 Kinder gestorben und 1292 Kinder verletzt worden. Die SOS-Kinderdörfer gehören zu den wenigen Hilfsorganisationen, die kriegsverletzte Kinder und ihre Familien langfristig unterstützen. </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer bitten dringend um Unterstützung:  </p>
<p>Spendenkonto: </p>
<p>SOS-Kinderdörfer weltweit </p>
<p>IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 (GLS Gemeinschaftsbank) </p>
<p>Stichwort: &#8222;Humanitäre Hilfe Ukraine&#8220; </p>
<p>(Mittel, die über den Bedarf in der Ukraine hinausgehen, werden für ähnliche Projekte in der Region verwendet.) </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:Anne Beck<br />
Pressesprecherin SOS-Kinderdörfer weltweit<br />
Tel.: 0151 &#8211; 258 332 08<br />
E-Mail: anne.beck@sos-kd.org<br />
www.sos-kinderdoerfer.de<br />
Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/1658" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Nach Angriff auf Kinderkrankenhaus in Kiew: action medeor weitet Medikamentenhilfe für Ukraine aus</title>
		<link>https://natko.de/nach-angriff-auf-kinderkrankenhaus-in-kiew-action-medeor-weitet-medikamentenhilfe-fuer-ukraine-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 08:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Tönisvorst / Kiew (ots) &#8211; Nach den gestrigen Angriffen auf zivile medizinische Einrichtungen in der Ukraine, bei denen unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Kiew getroffen wurde, reagiert das Hilfswerk action medeor und weitet seine Medikamentenhilfe für die Ukraine aus. Heute hat die &#8222;Notapotheke der Welt&#8220;, wie action medeor auch genannt wird, 50.000 Euro an Soforthilfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tönisvorst / Kiew (ots) &#8211; </p>
<p>Nach den gestrigen Angriffen auf zivile medizinische Einrichtungen in der Ukraine, bei denen unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Kiew getroffen wurde, reagiert das Hilfswerk action medeor und weitet seine Medikamentenhilfe für die Ukraine aus. Heute hat die &#8222;Notapotheke der Welt&#8220;, wie action medeor auch genannt wird, 50.000 Euro an Soforthilfe freigegeben, um umliegenden Krankenhäusern in Kiew mit dringend benötigten Medikamenten zu helfen. Darüber hinaus plant man zusammen mit deutschen und ukrainischen Behörden weitere Unterstützungsleistungen für ukrainische Gesundheitseinrichtungen. </p>
<p>&#8222;Wir stehen in Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern in und um Kiew und sondieren gerade deren Bedarfe, also welche Medikamente genau benötigt werden. Gleichzeitig werden wir in Partnerschaft mit dem Auswärtigen Amt unsere Unterstützung für das ukrainische Gesundheitssystem ausweiten&#8220;, erläutert Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. &#8222;Dazu nehmen wir Kontakt mit der ukrainischen Nothilfekoordination auf, um die weiteren Hilfsmaßnahmen zu planen.&#8220; </p>
<p>Gleichzeitig ruft das Hilfswerk zu weiteren Spenden auf. &#8222;Unsere Hilfe kann immer nur so umfangreich sein, wie uns Spenden dafür zur Verfügung stehen&#8220;, erläutert Peruvemba. In den letzten Monaten seien die Spenden insgesamt jedoch rückläufig. &#8222;Wir könnten noch mehr helfen, wenn uns dafür die Mittel zur Verfügung stünden&#8220;, gibt Peruvemba zu bedenken, &#8222;daher sind wir dankbar für jede einzelne Spende, die uns auch ermöglicht, den Menschen in der Ukraine zu helfen.&#8220; </p>
<p>Seit der militärischen Eskalation im Februar 2022 unterstützt action medeor rund 180 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine mit dringend benötigten Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Medizintechnik. Insgesamt 280 Hilfslieferungen mit über 900 Tonnen Medikamenten und medizinischem Equipment hat das Hilfswerk seither auf den Weg in die Ukraine gebracht. </p>
<p>Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Das Spendenkonto lautet DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld. Stichwort &#8222;Nothilfe weltweit&#8220;. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />action medeor<br />
Dr. Markus Bremers<br />
markus.bremers@medeor.de<br />
02156 / 9788-178<br />
0152 / 540 421 56Für Fotoanfragen bitte melden!<br />
Original-Content von: action medeor e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/31394" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Rettung aus Gaza: Drei Monate nach ihrer Evakuierung schwanken die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Rafah zwischen Freude und Schuldgefühlen</title>
		<link>https://natko.de/rettung-aus-gaza-drei-monate-nach-ihrer-evakuierung-schwanken-die-kinder-aus-dem-sos-kinderdorf-rafah-zwischen-freude-und-schuldgefuehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 06:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://natko.de/rettung-aus-gaza-drei-monate-nach-ihrer-evakuierung-schwanken-die-kinder-aus-dem-sos-kinderdorf-rafah-zwischen-freude-und-schuldgefuehlen/</guid>

					<description><![CDATA[Bethlehem/München (ots) &#8211; In einer spektakulären Rettungsaktion war das SOS-Kinderdorf Rafah in Gaza am 11.März 2024 evakuiert worden. Die 68 Kinder, ihre Betreuenden sowie deren Familien gehören zu den wenigen Anwohnern Gazas, die während des Krieges außer Landes gebracht werden konnten. Drei Monate später leben die Kinder zwischen Freude und Schuldgefühlen. Ola war als Betreuerin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bethlehem/München (ots) &#8211; </p>
<p>In einer spektakulären Rettungsaktion war das SOS-Kinderdorf Rafah in Gaza am 11.März 2024 evakuiert worden. Die 68 Kinder, ihre Betreuenden sowie deren Familien gehören zu den wenigen Anwohnern Gazas, die während des Krieges außer Landes gebracht werden konnten. Drei Monate später leben die Kinder zwischen Freude und Schuldgefühlen. </p>
<p>Ola war als Betreuerin bei der Evakuierung dabei. Sie sagt: &#8222;Hier gibt es zum Glück keine Gefahren mehr.&#8220; Im SOS-Kinderdorf Bethlehem haben die Kinder ein vorübergehendes neues Zuhause gefunden. Die Begegnung zwischen den einheimischen Kindern und denen aus Gaza sei von Beginn an harmonisch abgelaufen. Ola sagt: &#8220; Es ist bemerkenswert, dass sich unsere Kinder nicht verschließen, nach allem, was sie im Krieg erlebt haben. Ich bin so stolz auf sie, dass sie ihr neues Leben in Bethlehem annehmen und auf andere Menschen zugehen können.&#8220; </p>
<p>&#8222;Werden wir morgen früh lebend aufwachen?&#8220; </p>
<p>Die Sozialarbeiterin Eslam betont, dass die Kinder gleichwohl noch viel Zeit brauchen. Der Krieg, die Angst ums eigene Leben sei nicht spurlos an ihnen vorübergegangen. Sie sagt: &#8222;Wer an Kampfgeräusche und Angst gewöhnt ist, braucht Zeit, sich mit Ruhe und Frieden vertraut zu machen. In Rafah standen die Kinder unter Dauerstress. Sie konnten nicht einfach auf die Straße spazieren. An solch simple Sachen, die für andere Menschen selbstverständlich sind, müssen sie sich erst wieder gewöhnen.&#8220; Die Sozialarbeiterin ist seit 13 Jahren für die SOS-Kinderdörfer tätig und hat die Kinder auf der Flucht von Rafah nach Bethlehem begleitet. Sie sagt: &#8222;Die Symptome des Krieges kommen noch immer hoch: vor allem nachts in Form von Bettnässen und Albträumen.&#8220; Nachtruhe habe es in Gaza nicht mehr gegeben. &#8222;Ständig sind die Kinder zu uns gekommen und haben gefragt: &#8218;Werden wir morgen früh lebend aufwachen? Wann wird unsere Zeit zum Sterben kommen? Wann sind wir dran?'&#8220;, sagt Eslam. </p>
<p>Sorge um Freunde </p>
<p>Um die Erlebnisse zu verarbeiten, werden die Kinder therapeutisch unterstützt. Ghada Hirzallah, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Palästina, sagt: &#8222;Sie haben Traumata erlitten, aber sie haben auch viel Kraft. Wir kümmern uns um ihre körperliche und mentale Gesundheit. In ihren Alltag haben wir viele Aktivitäten wie Mal- und Tanztherapie integriert, in denen sie auf spielerische Weise mit dem Erlebten umzugehen lernen. Sie haben ein Recht darauf, wie jedes andere Kind, frei und sicher zu leben, und ihre Träume und Ziele zu verfolgen.&#8220; Nicht allen Kindern fällt das leicht. Hirzallah sagt: &#8222;Sie sind zwiegespalten: Einerseits sind sie froh, hier zu sein, andererseits fühlen sie sich schuldig, weil sie ihre Freunde zurückgelassen haben. Wir arbeiten mit ihnen zusammen, damit sie ihre Schuldgefühle loslassen können. Sie sind smart und lernen mit der Situation umzugehen. Und sie sind dankbar für die Möglichkeiten, die sie hier in Bethlehem bekommen.&#8220; Dazu zählt auch die Chance auf Bildung. Die Kinder konnten seit Beginn der Kampfhandlungen in Gaza nicht zur Schule gehen. Nun erhalten sie übergangsweise Unterricht, bis das neue Schuljahr beginnt, und sie am regulären Schulalltag teilnehmen können. </p>
<p>Petition der SOS-Kinderdörfer fordert sofortige Waffenruhe </p>
<p>Die SOS-Kinderdörfer haben eine Petition gestartet, in der unter anderem eine sofortige Waffenruhe, der Schutz der Zivilbevölkerung sowie ein ungehinderter Zugang für humanitäre Hilfe gefordert wird. Die Hilfsorganisation ruft dazu auf, die Petition jetzt zu unterzeichnen: https://www.sos-kinderdoerfer.de/petition-gaza</p>
<p>Sowohl in Israel als auch in Palästina leisten die SOS-Kinderdörfer seit Jahrzehnten Hilfe für Kinder, die die elterliche Fürsorge verloren haben oder davon bedroht sind, sie zu verlieren und unterstützen Familien, um sie vor dem Zusammenbrechen zu bewahren. </p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Boris Breyer<br />
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit<br />
Tel.: 0160 &#8211; 984 723 45<br />
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org<br />
www.sos-kinderdoerfer.de</p>
<p>Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/1658" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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