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	<title>Konjunktur &#8211; Nationale Kommunikationsstelle Barrierefrei im Alltag</title>
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		<title>Roland Berger-Studie: Medizintechnikbranche verzeichnet sinkende Margen</title>
		<link>https://natko.de/roland-berger-studie-medizintechnikbranche-verzeichnet-sinkende-margen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 07:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; &#8211; Die Gewinnmargen von Medizintechnikunternehmen sind im ersten Halbjahr 2022 um durchschnittlich 6,8 Prozent gesunken &#8211; Nordamerikanische Unternehmen wirtschaftlich am stärksten &#8211; Sechs strukturelle Herausforderungen maßgebend für künftigen Erfolg Oktober 2022: In den vergangenen Jahren hat die Medizintechnikbranche Anleger mit hohen Renditen verwöhnt und andere Industrien klar hinter sich gelassen. Hohe Energiekosten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>&#8211; Die Gewinnmargen von Medizintechnikunternehmen sind im ersten Halbjahr 2022 um durchschnittlich 6,8 Prozent gesunken<br />
&#8211; Nordamerikanische Unternehmen wirtschaftlich am stärksten<br />
&#8211; Sechs strukturelle Herausforderungen maßgebend für künftigen Erfolg</p>
<p>Oktober 2022: In den vergangenen Jahren hat die Medizintechnikbranche Anleger mit hohen Renditen verwöhnt und andere Industrien klar hinter sich gelassen. Hohe Energiekosten, steigende Inflation und Lieferkettenprobleme zeigen jedoch auch erste Auswirkungen in diesem Segment. Trotz steigender Umsätze (plus 15,6 Prozent) im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres sind die Gewinnmargen im gleichen Zeitraum zurückgegangen (minus 6,8 Prozent). Das zeigt die neue Roland Berger-Studie &#8222;Global MedTech &#8211; How to succeed in uncertain times&#8220;. Für die Publikation haben die Autoren Daten von mehr als 100 Unternehmen analysiert. </p>
<p>&#8222;Die wirtschaftliche Großwetterlage geht auch an der erfolgsverwöhnten Medizintechnikbranche nicht spurlos vorbei&#8220;, sagt Thilo Kaltenbach, Partner bei Roland Berger. &#8222;Zu den kurzfristigen Herausforderungen kommen strukturelle Themen wie die Digitalisierung, Abrechnungsmodelle, die sich auf den medizinischen Nutzen fokussieren und der Wandel zu einer personalisierten Medizin. Wollen die Firmen ihre heute noch robusten Geschäftsmodelle in die Zukunft überführen, müssen sie diese Bereiche umgehend angehen.&#8220; </p>
<p>Regionale Unterschiede: Nordamerikanische Unternehmen dominieren bei Umsatz und Gewinnmarge</p>
<p>Die Analyse offenbart regionale Unterschiede: Nordamerikanische Unternehmen haben beim Umsatz im untersuchten Zeitraum mit 21,5 Prozent deutlich am stärksten zugelegt. Danach folgen europäische Firmen (8,6 Prozent) sowie Organisationen aus der Region Asien-Pazifik (0,1 Prozent), die vor allem unter der Pandemie und den Corona-Maßnahmen gelitten haben. Bei der Profitabilität liegt Europa hinter den anderen beiden Regionen auf dem dritten Platz. &#8222;Die Gewinne europäischer Unternehmen sind in den letzten drei Jahren unter den langfristigen Durchschnittswert gefallen. Das lässt sich vor allem mit Kosten im Zuge regulatorischer Anforderungen erklären. Das drückt vielerorts auch Budgets für Forschung und Entwicklung&#8220;, sagt Kaltenbach. </p>
<p>Auf Labor und Diagnose spezialisierte Firmen sind am erfolgreichsten</p>
<p>Nicht nur regional, sondern auch nach Produkt und Service segmentiert, zeigen sich Unterschiede bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Firmen, die auf die Bereiche Labor und Diagnostik spezialisiert sind, waren in 2021 mit einer Marge von 31,4 Prozent mit Abstand am erfolgreichsten. Außerdem konnten sie im Zeitraum von 2019 bis 2021 auch im Durchschnitt am stärksten beim Umsatz zulegen (plus 23,4 Prozent). &#8222;Covid-19 hat die Nachfrage in diesem Bereich deutlich beeinflusst. Die Dynamik wird aber auch mit einem Abklingen der Pandemie erhalten bleiben&#8220;, sagt Kaltenbach. Auch Firmen mit einem diversifizierten Portfolio liefern im Vergleich sehr starke Zahlen und können mit Spezialanbietern mithalten. Am schwächsten schneiden Unternehmen ab, die Verbrauchsmaterial und Einwegartikel vertreiben. </p>
<p>Strukturelle Herausforderungen angehen</p>
<p>Die Studie skizziert sechs zentrale Transformationsprozesse, denen sich die Branche stellen muss: </p>
<p>1.  Von klassischen, papierbasierten hin zu vernetzten, digitalen Prozessen<br />
2.  Personalisierte Behandlung und erfolgsbasierte Abrechnung anstatt einer servicebasierten<br />
3.  Prävention und ambulante Versorgung rücken stärker in den Fokus<br />
4.  Wirtschaftlicher Mehrwert von medizintechnischen Lösungen gewinnt an Bedeutung<br />
5.  Omnichannel-Vertrieb und zunehmende Konsolidierung hin zu Krankenhausnetzwerken, die Einkäufe im Verbund tätigen<br />
6.  Konzentration in Forschung und Entwicklung auf echte Innovationssprünge für neue Technologien, anstatt auf inkrementelle Fortschritte, die das bestehende Portfolio geringfügig verbessern </p>
<p>&#8222;Angesichts der volatilen Zeiten ist es wichtiger denn je, die richtigen strategischen Maßnahmen zu ergreifen&#8220;, sagt Marco Bühren, Principal bei Roland Berger. &#8222;Gerade Firmen, die in den letzten Jahrzehnten stark in Innovation investiert haben, zeigen sich heute wirtschaftlich am leistungsstärksten. Daher sollten Unternehmen auch in Zeiten eines wirtschaftlichen Abschwungs sehr genau evaluieren, ob sie hier den Rotstift ansetzen wollen. Budgets für Forschung und Entwicklung müssen mehr denn je echter Innovation zugutekommen.&#8220; </p>
<p>Die Studie finden Sie hier: https://content.rolandberger.com/hubfs/07_presse/22_2114_REP_Global_MedTech_FINAL.pdf</p>
<p>Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 51 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Maximilian Mittereder<br />
Head of Corporate Communications &amp; PR<br />
Tel.: +49 160 744 8180<br />
E-Mail: Maximilian.Mittereder@rolandberger.com<br />
www.rolandberger.com<br />
Original-Content von: Roland Berger, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/32053" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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		<title>Deutscher Apothekertag / Apothekenklima-Index 2022: Branchenstimmung am Tiefpunkt, Nachwuchs und Klimaschutz als Herausforderungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 11:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; Die Stimmung unter den selbständigen Apothekerinnen und Apothekern ist so schlecht wie noch nie. Vor dem Hintergrund erwarteter Kürzungen durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz erwarten mehr als vier Fünftel (82,8 Prozent) von ihnen eine negative wirtschaftliche Entwicklung der Branche in den nächsten zwei bis drei Jahren. Im vorigen Jahr lag der Wert noch bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>Die Stimmung unter den selbständigen Apothekerinnen und Apothekern ist so schlecht wie noch nie. Vor dem Hintergrund erwarteter Kürzungen durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz erwarten mehr als vier Fünftel (82,8 Prozent) von ihnen eine negative wirtschaftliche Entwicklung der Branche in den nächsten zwei bis drei Jahren. Im vorigen Jahr lag der Wert noch bei 64,6 Prozent. Zugleich wachsen die Nachwuchssorgen: Für drei von vier (77,8 Prozent) Leiterinnen und Leitern gehören Personal- und Nachwuchsprobleme zu den größten Defiziten im Versorgungsalltag. Angesichts eines Anstellungsstaus suchen sieben von zehn Apotheken (71,2 Prozent) händeringend nach qualifiziertem pharmazeutischem Personal. Gleichzeitig gewinnen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Apotheken an Bedeutung. Neun von zehn (88,6 Prozent) Apothekerinnen und Apothekern schneiden diese Themen bereits in Patientengesprächen an. Jede dritte Apotheke (32,6 Prozent) gibt an, dass sie beispielsweise bei Botendiensten vermehrt auf Elektromobilität setzen will. Das sind die wichtigsten Ergebnisse aus dem Apothekenklima-Index 2022, einer repräsentativen Meinungsumfrage von MARPINION im Auftrag der ABDA &#8211; Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, der heute zum Auftakt des Deutschen Apothekertages in München vorgestellt wurde. Für den Index werden seit 2016 jedes Jahr 500 Apothekeninhaberinnen und -inhaber bundesweit befragt. Die Umfrage fand im Juli und August statt. </p>
<p>&#8222;Die Branchenstimmung bei den Apotheken ist schlechter denn je. Die Personal- und Nachwuchsprobleme, die zunehmend auch die Versorgung zu beeinträchtigen drohen, werden leider immer größer. Der Wille, sich in der Apotheke zusammen mit den Patientinnen und Patienten für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einzusetzen, ist gleichwohl vorhanden&#8220;, fasst ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening die Ergebnisse des Apothekenklima-Index&#8216; 2022 zusammen. Auch mit Blick auf die neuen Pharmazeutischen Dienstleistungen und das gerade bundesweit in den Apotheken eingeführte E-Rezept sagt sie: &#8222;Wir stellen uns neuen Aufgaben, aber wir können in den Apotheken keine weiteren finanziellen Belastungen verkraften. Das müssen die Verantwortlichen im Bundesministerium für Gesundheit, im Bundestag und im Bundesrat verstehen. Deshalb geht das vom Bundeskabinett beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in die völlig falsche Richtung.&#8220; Overwiening weiter: &#8222;Dass ausgerechnet bei den Apotheken gespart wird, deren Anteil an den Gesamtausgaben der GKV seit Jahren rückläufig ist und derzeit nur noch bei 1,9 Prozent liegt, ist falsch und darf nicht passieren. Der Apothekenabschlag von 2,00 Euro muss raus aus dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz &#8211; und zwar sofort!&#8220; </p>
<p>Nachhaltigkeit als Schwerpunktthema</p>
<p>Trotz der schlechten Branchenstimmung, des akuten Personalmangels und der steigenden Inflation nehmen gesellschaftliche Grundsatzdebatten in den Apotheken wachsenden Raum ein, sagt Overwiening: &#8222;Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Bewahrung unseres Planeten gewinnen in den Apotheken zunehmend an Bedeutung. Drei von vier Apotheken planen konkrete Maßnahmen für die nächsten zwei bis drei Jahre, um sich nachhaltiger auszurichten. Dabei geht es meist um Energieeinsparung und Abfallvermeidung. Jede dritte Apotheke gibt an, dass sie vermehrt auf Elektromobilität setzen will. Gerade bei den zahlreichen Botendiensten der Apotheken ist ein Austausch von Benzin- und Dieselfahrzeugen durch E-Autos, E-Roller oder E-Bikes natürlich ein Diskussionspunkt.&#8220; Der letztjährige Deutsche Apothekertag in Düsseldorf hat für dieses Jahr das Schwerpunktthema &#8222;Klimawandel, Pharmazie und Gesundheit&#8220; auf die Agenda gesetzt. Prof. Dr. Markus Rex wird zur Eröffnungsveranstaltung über den Klimawandel und die Polarstern-Expedition zur Arktis berichten. Zudem läutet ein Themenforum mit Impulsreferaten die folgende Beratung einer Vielzahl von Anträgen dazu aus den Kammern und Verbänden ein. </p>
<p>Deutscher Apothekertag wieder in Präsenz</p>
<p>Der 57. Deutsche Apothekertag vom 14. bis 16. September 2022 in München findet erstmals seit 2019 wieder in voller Präsenz statt, nachdem er pandemiebedingt 2020 gänzlich abgesagt und 2021 als Hybridveranstaltung durchgeführt werden musste. Nach dem Lagebericht von ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening und dem Geschäftsbericht von ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz werden die mehr als 400 Delegierten aus den 34 Apothekerkammern und -verbänden in die Antragsberatung eintreten. Die extrem umfangreiche Antragsmappe mit mehr als 120 Anträgen, darunter 12 Leitanträge, enthält Initiativen zur Sicherstellung der Versorgung, zur Fortentwicklung der pharmazeutischen Kompetenz, zur Digitalisierung und zu den Rahmenbedingungen der Berufsausübung. Eine Vielzahl von Anträgen wurde zum Schwerpunktthema &#8222;Klimawandel, Pharmazie und Gesundheit&#8220; eingereicht. Erstmals seit seiner Amtsübernahme wird sich Bundesgesundheitsminister Lauterbach am Mittwoch bei der Eröffnungsveranstaltung mit einem Grußwort an die Apothekerschaft wenden und mit den Delegierten diskutieren. </p>
<p>Weitere Informationen unter www.abda.de</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.deChristian Splett, Stellv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de<br />
Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/7002" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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