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	<title>Forschung &#8211; Nationale Kommunikationsstelle Barrierefrei im Alltag</title>
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		<title>Finanzielle Förderung für Frauengesundheit: UN-Bevölkerungsfonds und Charité stellen neues Programm &#8222;WomenX Collective&#8220; in Berlin vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin (ots) &#8211; Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) stellt am 14. Oktober auf dem World Health Summit in Berlin sein neues Programm &#8222;WomenX Collective&#8220; vor und eröffnet am Folgetag zu diesem Anlass gemeinsam mit der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) den ersten Hub in einem geplanten globalen Netzwerk [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; </p>
<p>Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) stellt am 14. Oktober auf dem World Health Summit in Berlin sein neues Programm &#8222;WomenX Collective&#8220; vor und eröffnet am Folgetag zu diesem Anlass gemeinsam mit der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) den ersten Hub in einem geplanten globalen Netzwerk von Zentren, die sich auf die Förderung der Gesundheit von Frauen, insbesondere die sexuelle und reproduktive Gesundheit, spezialisieren werden. </p>
<p>Die UNFPA und die Charité wollen mit ihrer neuen Partnerschaft die Frauengesundheit vor allem in Ländern mit mittlerem und niedrigerem Einkommen voranbringen. Denn in diesem Bereich fehle es nach wie vor an Lösungen und finanziellen Mitteln. </p>
<p>&#8222;Jede Minute sterben weltweit zwei oder mehr Frauen aufgrund von unzureichender medizinischer Versorgung an Brust- oder Gebärmutterhalskrebs oder an Schwangerschaftskomplikationen&#8220;, so Dr. Natalia Kanem, Executive Director, UNFPA. &#8222;Mit dem &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programm wollen UNFPA und die Charité daher dazu beitragen, innovative Gesundheitslösungen in unterversorgte Gegenden zu bringen und die bestehende Gesundheitslücke für Frauen weltweit zu schließen.&#8220; </p>
<p>&#8222;Die Gesundheit von Frauen ist nach wie vor zu wenig erforscht und auch nicht ausreichend finanziert&#8220;, so Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin und Partner des &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programms. &#8222;Wir sind von dem kollaborativen und integrativen Ansatz von &#8222;WomenX Collective&#8220; überzeugt &#8211; daher bin ich froh, dass die Charité hier einen Beitrag leisten kann. Um Frauengesundheit nachhaltig zu adressieren, brauchen wir starke Partnerschaften mit Institutionen aus dem globalen Norden und Süden.&#8220; </p>
<p>Erste Förderzusagen</p>
<p>Mit den ersten Förderzusagen internationaler Unterstützer, darunter der Children&#8217;s Investment Fund Foundation (CIFF) und Organon &amp; Co., und einer Spende der Deutschen Postcode Lotterie zielt das &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programm darauf ab, bis 2030 mindestens 100 Mio. US-Dollar an katalytischen Investitionen aufzubringen, um Frauengesundheitsprojekte zu unterstützen, innovative Lösungen lokal zu skalieren und sektorübergreifend zu fördern. Auf diese Weise könnten mindestens 10,4 Millionen ungewollte Schwangerschaften, 3,2 Millionen unsichere Abtreibungen und 21.000 Todesfälle bei Müttern verhindert werden. Mit dem Netzwerk aus Hub-Zentren will das Programm Erfahrungswerte und fachliche Expertise aus verschiedenen Ländern und Regionen sowie moderne Technologien und nachhaltige Finanzierung zusammenführen. Dem Büro in Berlin wird 2025 ein Hub in Nairobi folgen. </p>
<p>Anlässlich der Eröffnung des Hub-Büros und der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschaft zwischen UNFPA und der Charité werden neben Partner:innen des &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programms und Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, auch Vertreter:innen des deutschen Gesundheitssektors sowie Interessenvertreter:innen aus dem Globalen Süden vor Ort sein. </p>
<p>Weitere Stimmen aus den beteiligten Organisationen:</p>
<p>&#8222;Diese Investition in die Gesundheit von Frauen überzeugt auch durch Zahlen: Durch neue, auf Frauen fokussierte, evidenzbasierte Investitionsmöglichkeiten wollen wir zeigen, dass bis 2030 pro eingesetztem Euro eine Dividende von über 7 Euro möglich ist&#8220;, sagt Dr. Nigina Muntean, Chief of Innovation bei UNFPA. &#8222;Indem wir in die Gesundheit von Frauen investieren und Innovationen fördern, können wir beträchtliche ökonomische Erlöse freisetzen und sicherstellen, dass die Fortschritte diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen.&#8220; </p>
<p>&#8222;Wir freuen uns, das &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programm unter unserem Dach begrüßen zu dürfen und am Erfolg dieses wichtigen Projektes mitzuarbeiten&#8220;, so Prof. Dr. Christopher Baum, Vorsitzender des Direktoriums des BIH und Vorstand des Translationsforschungsbereiches der Charité. &#8222;Das &#8222;WomenX Collective&#8220;-Programm zielt darauf ab, die Nähe zu Innovationen und Experten zu nutzen, und Berlin verfügt über ein hervorragendes Ökosystem für Gesundheit und Innovation.&#8220; </p>
<p>&#8222;Mit der Ansiedlung der UNFPA in Berlin in Partnerschaft mit der Charité/BIH bieten sich nun Möglichkeiten, die vielfältigen Initiativen auf dem Gebiet der Frauengesundheit zu intensivieren und diese noch effektiver zu gestalten&#8220;, so Prof. Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie am Campus Virchow-Klinikum und Klinik für Gynäkologie am Campus Benjamin Franklin. </p>
<p>Hinweis an die Redaktionen:</p>
<p>Vor der feierlichen Eröffnungsveranstaltung findet am 15. Oktober um 15 Uhr ein Medien-Roundtable statt, an dem unter anderem folgende Personen teilnehmen: </p>
<p>&#8211;  UNFPA Executive Direktor Dr. Natalia Kanem<br />
&#8211;  Vorstand Translationsforschungsbereich der Charité und Vorsitzender des BIH-Direktoriums Prof. Dr. Christopher Baum<br />
&#8211;  Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie (CVK) und Klinik für Gynäkologie (CBF) der Charité Prof. Dr. Jalid Sehouli<br />
&#8211;  Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Bärbel Kofler</p>
<p>Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder an Einzelinterviews mit den Speaker:innen haben, schreiben Sie uns einfach unter: UNFPAWomenX@edelman.com</p>
<p>Mehr über das Programm erfahren Sie hier:</p>
<p>https://www.unfpa.org/womenx-collective</p>
<p>Über UNFPA:</p>
<p>Der UNFPA, zu Deutsch auch UN-Bevölkerungsfonds, ist die Organisation der Vereinten Nationen für sexuelle und reproduktive Gesundheit. Es ist die Aufgabe von UNFPA, eine Welt zu schaffen, in der jede Schwangerschaft gewollt ist, jede Geburt sicher ist und das Potenzial jedes jungen Menschen ausgeschöpft wird. Der UNFPA setzt sich für die Verwirklichung der reproduktiven Rechte für alle ein und unterstützt den Zugang zu einer breiten Palette von Dienstleistungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, einschließlich freiwilliger Familienplanung, hochwertiger Gesundheitsversorgung für Mütter und umfassender Sexualerziehung. </p>
<p>Über Charité:</p>
<p>Die Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin ist als Institution der Spitzenmedizin führend in der Diagnostik und Behandlung besonders schwerer, komplexer und seltener Erkrankungen. Sie genießt weltweit hohes Ansehen und verbindet als Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum erstklassige Krankenversorgung mit exzellenter Forschung und Innovation sowie mit moderner Lehre und hochwertiger Ausbildung. Im Mittelpunkt stehen dabei immer der Mensch und seine Gesundheit. Im Sinne der translationalen Forschung werden wissenschaftliche Erkenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie übertragen und aus klinischen Beobachtungen wiederum neue Forschungsansätze entwickelt. Ziel der Charité ist, die Medizin der Zukunft zum Wohl der Patient:innen aktiv mitzugestalten. </p>
<p>Die Charité gehört mit mehr als 100 Kliniken und Instituten an 4 Campi sowie 3.293 Betten zu den größten Universitätskliniken Europas. Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind eng miteinander vernetzt. Mit konzernweit durchschnittlich rund 23.500 Beschäftigten gehört die Berliner Universitätsmedizin auch 2023 zu den größten Arbeitgebern der Hauptstadt. An der Charité konnten im vergangenen Jahr rund 138.000 voll- und teilstationäre Fälle sowie rund 788.000 ambulante Fälle versorgt werden. An einer der größten Medizinischen Fakultät Deutschlands werden 9.879 Studierende in Human- und Zahnmedizin sowie Gesundheitswissenschaften und Pflege ausgebildet. https://www.charite.de</p>
<p>Über das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH):</p>
<p>Die Mission des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) ist die medizinische Translation: Erkenntnisse aus der biomedizinischen Forschung werden in neue Ansätze zur personalisierten Vorhersage, Prävention, Diagnostik und Therapie übertragen, umgekehrt führen Beobachtungen im klinischen Alltag zu neuen Forschungsideen. Ziel ist es, einen relevanten medizinischen Nutzen für Patient*innen und Bürger*innen zu erreichen. Dazu etabliert das BIH als Translationsforschungsbereich in der Charité ein umfassendes translationales Ökosystem, setzt auf ein organübergreifendes Verständnis von Gesundheit und Krankheit und fördert einen translationalen Kulturwandel in der biomedizinischen Forschung. Das BIH wurde 2013 gegründet und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu zehn Prozent vom Land Berlin gefördert. Die Gründungsinstitutionen Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin und Max Delbrück Center waren bis 2020 eigenständige Gliedkörperschaften im BIH. Seit 2021 ist das BIH als so genannte dritte Säule in die Charité integriert, das Max Delbrück Center ist Privilegierter Partner des BIH. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Svea Rochow, UNFPAWomenX@edelman.com<br />
Kontakt zur UNFPA: womenx-collective@unfpa.org<br />
Original-Content von: UNFPA, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/176927" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt live! Revolutionäre App zur Vorhersage von Hirnschäden und Entwicklungspotenzial bei Babys</title>
		<link>https://natko.de/jetzt-live-revolutionaere-app-zur-vorhersage-von-hirnschaeden-und-entwicklungspotenzial-bei-babys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Bochum (ots) &#8211; Bochumer Mediziner haben eine bahnbrechende Methode entdeckt, um Hirnschäden bei Neugeborenen sowie den IQ und die entwicklungs-neurologischen Befunde im Vorschulalter mit einer Smartphone-App vorherzusagen (https://www.brainprotect.de). Sie untersuchten prospektiv 5.301 Säuglinge mittels Schädelultraschall nach der Geburt sowie die psychomotorische Entwicklung (Intelligenzquotient (IQ), Labyrinthtest (MT) und neurologische Untersuchung (NOS)) im 4. Lebensjahr und setzten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bochum (ots) &#8211; </p>
<p>Bochumer Mediziner haben eine bahnbrechende Methode entdeckt, um Hirnschäden bei Neugeborenen sowie den IQ und die entwicklungs-neurologischen Befunde im Vorschulalter mit einer Smartphone-App vorherzusagen (https://www.brainprotect.de). Sie untersuchten prospektiv 5.301 Säuglinge mittels Schädelultraschall nach der Geburt sowie die psychomotorische Entwicklung (Intelligenzquotient (IQ), Labyrinthtest (MT) und neurologische Untersuchung (NOS)) im 4. Lebensjahr und setzten die Ergebnisse zu den gewichteten Schwangerschaftsrisiken der Mutter in Beziehung. Hierzu wurde jedes befundete Schwangerschaftsrisiko mit einem Faktor versehen, der die negativen Auswirkungen auf die Psychomotorik widerspiegelt. Überraschend ist, wie eng die dokumentierten Risiken während der Schwangerschaft und unter der Geburt mit dem Hirnschädigungs-Risiko und der motorischen und geistig-seelischen Entwicklung der Kinder korrelieren und dadurch den Eltern ermöglichen, ggf. eine Frühförderung zu organisieren oder auch das Nabelschnurblut ihres Kindes für eine spätere Behandlung einlagern zu lassen. &#8222;Diese Ergebnisse, die in einer großen Kohorte der bundesweiten Perinatalerhebung (n=508.926) validiert wurden, ermöglichen den Eltern über die Smartphone-App eine frühzeitige Intervention und unterstützen damit Strategien zur Förderung schulischer Leistungen und des Bildungserfolgs im späteren Leben&#8220;, sagt Prof. Dr. Arne Jensen von der Campus Klinik Gynäkologie an der Ruhr-Universität Bochum und fährt fort: &#8222;Dies ist besonders wichtig für Neugeborene, die scheinbar gesund zur Welt kommen und einer weiteren diagnostischen Beurteilung normalerweise entgehen würden, kann aber auch für Kleinkinder genutzt werden.&#8220; </p>
<p>Die Grundlagen für die Smartphone-App berichtet er gemeinsam mit seinem Kollegen Gerd Neuhäuser, MD, im &#8222;American Journal of Obstetrics and Gynecology Global Reports&#8220;. (https: / doi.org/10.1016/j.xagr.2023.100219, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666577823000606 ) </p>
<p>Zugang zur BrainRepair App unter: https://www.brainprotect.de </p>
<p>Links: </p>
<p>&#8211; Jensen A, Jensen U, Jensen L-M, Nemati Z. </p>
<p>Smartphone-App &#8218;Brain Protect &#8211; Schütze das Gehirn Deines Kindes&#8216;.https://www.brainprotect.de </p>
<p>&#8211; Jensen A, Neuhäuser G, Jensen K-O </p>
<p>Growth variables and brain damage at birth predict developmental disability at four years of age: A basis for individual preschool support. Ann Pediatr. 2019; 2(1): 1017.http://www.campus-klinik-bochum.de/pdf/growth-variables-and-brain-damage-at-birth-predict-developmental-disability-at-four-years-of-age-a-basis-for-individual-preschool-support.pdf </p>
<p>&#8211; Jensen, A, Neuhäuser G </p>
<p>Validated predictive risk analyses for neonatal brain injury before birth / European Journal of Obstetrics and Gynecology and Reproductive Biology, Volume 0, Issue 0 http://www.campus-klinik-bochum.de/pdf/pagination_EURO_13568-1_pdf.pdf </p>
<p>&#8211; Jensen A. </p>
<p>Cerebral palsy &#8211; brain repair with stem cells. J Perinat Med. 2022 Dec 12. doi: 10.1515/jpm-2022-0505. Epub ahead of print. PMID: 36503655. http://www.campus-klinik-bochum.de/pdf/10_1515_jpm_2022_0505_1.pdf </p>
<p>&#8211; Jensen A, Hamelmann E. First Autologous Cord Blood Therapy for Pediatric Ischemic Stroke and Cerebral Palsy Caused by Cephalic Molding during Birth: Individual Treatment with Mononuclear Cells&#8220;, Case Reports in Transplantation, vol. 2016, Article ID 1717426, 9 pages, 2016. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/2016/1717426 </p>
<p>&#8211; Jensen A, Holmer B (2018) White matter damage in 4,725 term-born infants is determined by head circumference at birth: The missing link Obstetrics and Gynecology International, vol. 2018, Article ID 2120835, 12 pages, 2018 [doi:10.1155/2018/2120835] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/2018/2120835 </p>
<p>&#8211; Jensen A, Neuhäuser G. Association of weight-length ratio at birth with psychomotor trajectories among preschool-aged children. AJOG Glob Rep. 2022 Oct 2;2(4):100115. doi: 10.1016/j.xagr.2022.100115. PMID: 36275404; PMCID: PMC9579794. /http://www.campus-klinik-bochum.de/pdf/ajog_glob_rep_final_1_s2_0_S2666577822000648_main.pdf </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Brain-IT Technologies UG (haftungsbeschränkt)<br />
Prof. Dr. med. Arne Jensen, MD, MBA<br />
Ruhr-University Bochum<br />
Campus Klinik Gynäkologie<br />
Universitätsstr. 136<br />
44799 Bochum, Germany<br />
Tel.: +49 234 588 196-0<br />
Fax.: +49 234 588 196-19<br />
Email: arne.jensen@rub.de<br />
Original-Content von: BrainRepair UG, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/148654" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn Rheuma nicht Rheuma ist / HPP: das Chamäleon in der Rheumatologie</title>
		<link>https://natko.de/wenn-rheuma-nicht-rheuma-ist-hpp-das-chamaeleon-in-der-rheumatologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 07:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[München (ots) &#8211; Patientinnen und Patienten, die mit der seltenen Erkrankung Hypophosphatasie (HPP) leben, erhalten häufig fälschlicherweise verschiedene Fehldiagnosen, darunter auch Rheuma.[1] Anlässlich des Welt-Rheuma-Tages 2024 am 12. Oktober und des HPP-Awareness-Tages am 30. Oktober möchte die Patientenorganisation Hypophosphatasie Deutschland e. V. in Zusammenarbeit mit Alexion Pharma Germany auf die Verwechslungsgefahr von Rheuma und Hypophosphatasie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>München (ots) &#8211; </p>
<p>Patientinnen und Patienten, die mit der seltenen Erkrankung Hypophosphatasie (HPP) leben, erhalten häufig fälschlicherweise verschiedene Fehldiagnosen, darunter auch Rheuma.[1] Anlässlich des Welt-Rheuma-Tages 2024 am 12. Oktober und des HPP-Awareness-Tages am 30. Oktober möchte die Patientenorganisation Hypophosphatasie Deutschland e. V. in Zusammenarbeit mit Alexion Pharma Germany auf die Verwechslungsgefahr von Rheuma und Hypophosphatasie (HPP) aufmerksam machen. Unter dem Titel &#8222;Sieht aus wie Rheuma, ist aber HPP&#8220; zielt die Aufklärungskampagne darauf ab, das Bewusstsein für die seltene Knochenstoffwechselerkrankung HPP zu schärfen. Zentrales Element ist eine Figur, mit der auf einen Blick die Erfahrung von HPP-Patient:innen verdeutlicht wird: Verdacht auf Rheuma ohne an HPP zu denken. </p>
<p>&#8222;Ähnlich wie ein Chamäleon &#8218;tarnt&#8216; sich die HPP mit Symptomen, die leicht mit denen von anderen &#8211; z. B. rheumatischen &#8211; Erkrankungen verwechselt werden können&#8220;, erklärt Prof. Dr. med. Annette Doris Wagner, Hannover, Fachärztin für innere Medizin und Nephrologie und Expertin für HPP. &#8222;Das macht es schwierig, HPP zu erkennen, und viele Betroffene warten jahrelang auf die richtige Diagnose.&#8220; </p>
<p>Tatsächlich ähneln die Symptome von HPP denen von verschiedenen rheumatischen Erkrankungen stark. Zu den häufigsten überlappenden Symptomen gehören Gelenk-, Knochen- und Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit und Knochenbrüche.[2],[3],[4] &#8222;Ein wichtiges Symptom von HPP, welches die Erkrankung von Rheuma unterscheidet, ist ein früher Zahnverlust in der Kindheit&#8220;, betont Wagner. &#8222;Außerdem sind oft auch andere Familienmitglieder erkrankt, weil HPP erblich ist.&#8220; </p>
<p>Auf der Website www.lebenmithpp.de finden Interessierte eine Fülle an Informationsmaterialien und Videos sowie Erfahrungsberichte von Betroffenen. &#8222;Die Kampagne ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für HPP zu stärken und die oft jahrelange Odyssee der Betroffenen zu verkürzen&#8220;, so Anja Citrich, 2. Vorsitzende von Hypophosphatasie Deutschland e. V. &#8222;Wir möchten Betroffenen und ihren Familien Mut machen und Wege aufzeigen, wie man trotz der langen Diagnosesuche Unterstützung finden kann&#8220;, ergänzt Michael Burkart, 1. Vorsitzender der Patientenorganisation. </p>
<p>Über HPP Deutschland e. V. </p>
<p>Der Verein wurde 2006 gegründet und hat inzwischen über 200 Mitglieder. Ziel ist es, Betroffene und deren Familien zu unterstützen, auf die vielfältigen Probleme der Patientinnen und Patienten aufmerksam zu machen und einen aktiven Beitrag zur Erforschung und Bekämpfung der HPP zu leisten. Weitere Informationen finden Sie unter https://hpp-ev.de/. </p>
<p>Alexion</p>
<p>Alexion, AstraZeneca Rare Disease, unterstützt Patient:innen und Familien, die von seltenen Krankheiten betroffen sind, durch die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung lebensverändernder Therapien. Alexion ist seit mehr als drei Jahrzehnten ein Vorreiter auf dem Gebiet seltener Krankheiten und war das erste Unternehmen, das die komplexe Biologie des Komplementsystems in bahnbrechende Therapien umgesetzt hat. Heute arbeitet das Unternehmen mithilfe einer Reihe innovativer Methoden an einer diversifizierten Pipeline in Krankheitsbereichen mit erheblichem ungedecktem Bedarf. Als Teil von AstraZeneca erweitert Alexion kontinuierlich seine globale geografische Präsenz, um mehr Patient:innen mit seltenen Krankheiten auf der ganzen Welt zu versorgen. Der Hauptsitz befindet sich in Boston, USA. In Deutschland sitzt Alexion in München. Weitere Informationen unter www.alexion.de. </p>
<p>AstraZeneca</p>
<p>Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, Großbritannien, ist in über 100 Ländern tätig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen auf www.astrazeneca.de. </p>
<p>Referenzen</p>
<p>[1] Bach B et al., Orthop. Rheuma. 2023; 26:58-59. </p>
<p>[2] Barvencik F, Thieme-Refresher Rheumatologie. 2017; 10:13-24. </p>
<p>[3] Feurstein J et al., Orphanet J Rare Dis. 2022; 17(1):435. </p>
<p>[4] Karakostas P et al., Z Rheumatol. 2022; 81(6):513-519. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Stephanie Ralle-Zentgraf<br />
Director, Communications Germany<br />
Alexion Pharma Germany GmbH<br />
MOBILE +49 160.99560808<br />
E-MAIL stephanie.ralle-zentgraf@alexion.com<br />
Original-Content von: Alexion Pharma Germany GmbH, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/101310" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs heilen &#8211; geht das? / Warum Immuntherapie die Lösung sein könnte</title>
		<link>https://natko.de/prostatakrebs-heilen-geht-das-warum-immuntherapie-die-loesung-sein-koennte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 06:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Offenbach am Main (ots) &#8211; Prostatakrebs betrifft jeden 5. Mann. Damit gehört er zu den größten Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit und trotzdem gibt es bisher keine Lösung für das Problem. Das könnte sich nun ändern. Ein neues Behandlungsverfahren, entwickelt in der VITUS Privatklinik in Offenbach, nutzt das körpereigene Immunsystem zu Zerstörung von Krebszellen nicht nur in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbach am Main (ots) &#8211; </p>
<p>Prostatakrebs betrifft jeden 5. Mann. Damit gehört er zu den größten Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit und trotzdem gibt es bisher keine Lösung für das Problem. </p>
<p>Das könnte sich nun ändern. Ein neues Behandlungsverfahren, entwickelt in der VITUS Privatklinik in Offenbach, nutzt das körpereigene Immunsystem zu Zerstörung von Krebszellen nicht nur in der Prostata, sondern im ganzen Körper. Ähnlich einer Impfung gegen das Coronavirus. Das kann die Bildung von Metastasen verhindern oder schon vorhandene Metastasen zerstören &#8211; und damit potentiell zu einer Heilung der Krebserkrankung führen. </p>
<p>Bekannt wurde die VITUS Privatklinik in Offenbach durch ihren medizinischen Direktor, Prof. Dr. mult. Michael K. Stehling, einen der führenden Experten für Prostatakrebs weltweit. </p>
<p>Warum etablierte Therapien bei Prostatakrebs meist versagen</p>
<p>Konventionelle Behandlungen, wie die chirurgische Entfernung der Prostata, sind meist unwirksam. Ja. Sie haben richtig verstanden. Nur einer von im Mittel 15 Männern, bei denen die Prostata entfernt wird, lebt durch die Behandlung länger &#8211; die anderen 14 operierten Männer leben, mit oder ohne Behandlung, gleich lang. Aber alle operierten Männer leiden unter mehr oder minder starken Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. So zu lesen in der S3-Leitlinie Prostatakrebs der Deutschen Gesellschaft für Urologie. </p>
<p>Warum ist das so? Krebszellen sind mobil. Schon sehr früh in der Entwicklung eines Prostatakarzinoms, wenn dieses die Größe eines kleinen Salzkornes hat, entwickeln sich Gefäße im Tumor &#8211; so versorgt sich der Tumor mit Nährstoffen. Und sobald dies geschehen ist, kriechen Tumorzellen aktiv in die Gefäße und werden vom Blutstrom weggeschwemmt &#8211; und über das Gefäßsystem im ganzen Körper verteilt (siehe Abbildung 1). Wenn sie die Blutgefäße verlassen bilden sie Mikrometastasen, kleine Tumorzellhaufen, die viel zu klein sind, um mit bildgebenden Methoden wie MRT (Magnetresonanztomographie) oder PET (Positronenemissionstomographie) nachgewiesen zu werden. </p>
<p>In den Mikrometastasen können Tumorzellen für Jahre und ggf. Jahrzehnte überleben, lange nachdem der Primärtumor, aus dem sie stammen, entfernt wurde. Nach vielen Jahren des &#8222;Winterschlafs&#8220; können die Mikrometastasen dann plötzlich zu gefährlichen und letztendlich tödlichen Makrometastasen heranwachsen. Auslöser dieses Wachstumsschubes können genetische Veränderungen in den Tumorzellen, eine Schwäche des Immunsystems aber auch metabolische und hormonelle Reize sein. </p>
<p>Erfolgreiche Behandlung muss Metastasenbildung vermeiden</p>
<p>90% aller Krebspatienten versterben an Metastasen, Absiedelungen des Primärtumors in Lymphknoten, Knochen und Organen. Die alleinige Behandlung des Primärtumors löst das Problem Krebs also nicht. Denn die Grundlage für die letztendlich tödlichen Metastasen ist zum Zeitpunkt der Entfernung des Primärtumors schon gelegt. </p>
<p>Bei Prostatakrebs wird diesem Problem meist keine Aufmerksamkeit geschenkt. Nach der Diagnosestellung fokussieren sich alle Maßnahmen auf die Behandlung des Primärtumors in der Prostata. Fällt der PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) &#8211; der am häufigsten benutzte Tumormarker bei Prostatakrebs &#8211; nach der Entfernung der Prostata oder einer Strahlentherapie auf null, gilt der Patient als geheilt. Weitere Maßnahmen, wie z.B. eine antihormonelle Therapie (chemische Kastration), werden allenfalls bei aggressiven Tumoren empfohlen. Diese unterdrückt das Wachstum von Tumorzellen, zerstört sie jedoch nicht. Die Bildung von Metastasen wird lediglich verzögert, im Mittel um 2 &#8211; 3 Jahre. Der Preis dafür: Impotenz, Energielosigkeit, Brustwachstum, Muskelschwund und Depression, um nur einige zu nennen. </p>
<p>Das Immunsystem kann Tumorzellen im ganzen Körper zerstören und Metastasen verhindern</p>
<p>Die Lösung für das Problem Krebs trägt jeder Patient in sich: Das körpereigene Immunsystem wurde von der Natur geschaffen, um Bakterien, Viren aber eben auch Tumorzellen zu eliminieren. Immunzellen erkennen Tumorzellen anhand von Molekülen an deren Oberfläche, sogenannten Tumorantigenen. Kommt das Immunsystem mit diesen in Kontakt, wird es alarmiert und bildet Immunzellen, die die Tumorzellen abtöten. </p>
<p>Allerdings können die Tumorzellen den Kontakt mit dem Immunsystem vermeiden, indem sie sich ein Umfeld schaffen, in dem sie unentdeckt bleiben. Man spricht von kalten, immunologischen inaktiven Tumoren &#8211; dazu gehört das Prostatakarzinom. </p>
<p>Schafft es das Immunsystem dennoch, den Tumor zu erkennen, kann sich dieser aktiv gegen die angreifenden Immunzellen wehren, indem er den Immunzellen signalisiert, dass sie ihre Attacke abbrechen sollen. Das geschieht über sogenannte Immuncheckpoints. Eine Art von Fake-News der Tumorzellen, die signalisieren, sie seien doch eigentlich ungefährliche normale Zellen. </p>
<p>Behandlungen, die dem Immunsystem helfen, den Tumor zu erkennen und solche, die Immunzellen gegen die Fake-News der Tumorzellen taub machen, sind geeignet, den Krebs zu heilen. </p>
<p>Moderne Tumor-Ablationsverfahren wie IRE machen Tumore sichtbar</p>
<p>Wie gelingt es Tumore, die sich vor dem Immunsystem verstecken können &#8211; wie z.B. das Prostatakarzinom &#8211; gegenüber dem Immunsystem sichtbar zu machen? Durch die Freisetzung der Tumorantigene, die sich auf und in den Tumorzellen befinden. Das gelingt, wenn die Tumorzellen im Körper auf schonende Weise zerstört werden. Die chirurgische Entfernung des Tumors ist dazu ungeeignet, da bei der OP auch die Tumorantigene aus dem Körper entfernt werden. Auch Therapien, die Hitze einsetzen, um den Tumor zu zerstören, wie HiFU (High-intensity Focused Ultrasound) und Laserablation, etc., sind dazu ungeeignet. Denn sie zerstören die hitzeempfindlichen Moleküle der Tumorantigene gleich mit. </p>
<p>Behandlungstechniken, die Tumorzellen ohne Hitze innerhalb des Körpers zerstören, hingegen, sind ideal dafür geeignet, Tumorantigene freizusetzen und das Immunsystem zu alarmieren. Die freigesetzten Tumorantigene wirken dabei wie eine interne Impfung. Ähnlich einer klassischen Impfung, wie z.B. gegen das Coronavirus, nur dass dabei die Antigene des Virus von außen unter die Haut gespritzt werden. </p>
<p>Besonders wirksam haben sich dabei sogenannte Elektroporationsverfahren erwiesen. Diese zerstören Zellen durch Porenbildung in der Zellmembran &#8211; völlig ohne Hitze. Das bekannteste Elektroporationsverfahren ist die Irreversible Elektroporation (IRE). Aber auch andere nicht-thermische Ablationsverfahren wie die Elektrochemotherapie (ECT) und die Photodynamische Therapie (PDT) aktivieren das Immunsystem durch Freisetzung von Tumorantigenen. Beobachtet werden kann die Immunstimulation an unbehandelten Tumoranteilen, wie z.B. Metastasen, die nach der Behandlung des Primärtumors ebenfalls kleiner werden. Diese Fernwirkung der Behandlung wird als &#8222;abskopaler&#8220; Effekt bezeichnet. </p>
<p>Verstärkung des abskopalen Immuneffekts durch Immuntherapie</p>
<p>Sobald das Immunsystem den Tumor erkannt hat, wird er durch Immunzellen angegriffen. In dieser Phase gilt es zu verhindern, dass die Tumorzellen die Attacke stoppen, indem sie den Immunzellen suggerieren, dass sie gar keine Krebszellen sind. </p>
<p>Die Kommunikation zwischen Tumor- und Immunzelle erfolgt über bestimmte Moleküle, für die Immunzellen Rezeptoren haben, quasi ein Ohr, mit dem sie verstehen kann, was die Tumorzelle sagt. </p>
<p>Immuntherapeutika, auch Checkpoint Inhibitoren genannt, funktionieren wie Ohrenstöpsel: Sie blockieren die Rezeptoren der Immunzellen, so dass sie die Aufforderung der Tumorzellen, ihre Attacke abzubrechen, nicht mehr hören können. </p>
<p>Auf diese Weise kann durch die Infusion von Immuntherapeutika die Immunreaktion maximiert werden und das Immunsystem auch größere Tumormassen aus dem Körper entfernen. </p>
<p>Priming: Immunmodulation durch direkte Injektion in den Tumor</p>
<p>Eine zusätzliche Steigerung der Wirksamkeit von abskopaler Therapie und Immuntherapie kann durch ein sogenanntes &#8222;Priming&#8220; erzielt werden. Dazu kann es sinnvoll sein, vor dem Beginn der eigentlichen Therapie bestimmte Immun- und Chemotherapeutika direkt in den Tumor zu injizieren. Das erfolgt mit hoher Präzision durch Steuerung mit Ultraschall oder CT (Computertomographie). Dazu werden nur geringe Mengen der entsprechenden Medikamente benötigt, da im relativ kleinen Tumorvolumen schnell hohe Konzentrationen erreicht werden, ohne dass Nebenwirkungen im Körper auftreten. </p>
<p>Diese injizierten Substanzen verändern die Auseinandersetzung zwischen Tumorzellen und Immunzellen direkt im Tumor. Kleine Mengen an Chemotherapeutika wie Docetaxel können dabei bestimmte Immunzellen töten, die einen hemmenden Effekt auf die Immunreaktion haben. Checkpoint Inhibitoren können die Immunreaktion verstärken. </p>
<p>Zusammenfassung</p>
<p>Die Behandlung von Tumoren mit Ablationsverfahren wie der IRE in Kombination mit Immuntherapie hat das Potential, Krebserkrankungen wirksamer als bisher zu behandeln, mit deutlich geringeren Nebenwirkungen. Die Vermeidung von Metastasen ist dabei das primäre Ziel, denn 90% aller Krebspatienten sterben an Metastasen und nicht durch den Primärtumor. </p>
<p>Im Gegensatz zur chirurgischen Entfernung von Tumoren erweist sich die Tumorablation mit Elektroporationsverfahren als weniger nebenwirkungsreich, was insbesondere im Bereich der Prostata eine große Rolle spielt: Impotenz und Inkontinenz können fast durchgehend vermieden werden. Gleichzeitig erweisen sich diese Verfahren durch die begleitenden abskopalen Effekte auch zunehmend wirksamer als chirurgische Verfahren. </p>
<p>Wie problematisch Metastasen sind, zeigt zurzeit das Schicksal des berühmten deutschen Musikers Ralph Siegel. Immuntherapie kann auch in solch fortgeschrittenen Stadien von Prostatakrebs dem Tumor Paroli bieten. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />VITUS Privatklinik Prof. Dr. Stehling GmbH<br />
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		<title>Medizinforschungsgesetz: Kooperationsnachweis mit öffentlichen Einrichtungen sinnvoll ausgestalten</title>
		<link>https://natko.de/medizinforschungsgesetz-kooperationsnachweis-mit-oeffentlichen-einrichtungen-sinnvoll-ausgestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 08:19:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin (ots) &#8211; &#8222;Das Medizinforschungsgesetz ist mit Blick auf den Innovations- und Studienstandort Deutschland vielversprechend&#8220;, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen anlässlich der morgigen Befassung im Bundesrat. &#8222;Wissenschaft, Industrie und Patienten können, so wie in der Pharmastrategie vorgesehen, von der Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und dem Abbau von bürokratischen Hürden profitieren. Das haben wir als BPI schon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211; </p>
<p>&#8222;Das Medizinforschungsgesetz ist mit Blick auf den Innovations- und Studienstandort Deutschland vielversprechend&#8220;, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen anlässlich der morgigen Befassung im Bundesrat. &#8222;Wissenschaft, Industrie und Patienten können, so wie in der Pharmastrategie vorgesehen, von der Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und dem Abbau von bürokratischen Hürden profitieren. Das haben wir als BPI schon lange gefordert. Allerdings birgt die geplante Ausgestaltung der sogenannten AMNOG-Leitplanken noch Risiken für die Versorgung mit innovativen Therapieoptionen.</p>
<p>Zwar sollen Arzneimittel, sofern klinische Prüfungen zu einem Anteil von mindestens fünf Prozent in Deutschland durchgeführt wurden, von den &#8222;Leitplanken&#8220; befreit werden. Damit werden Preisverhandlungen ermöglicht, so dass darüber höhere Erstattungsbeträge vereinbart werden können. Der Nachweis im Dossier über die forschende Tätigkeit und die vorgesehene Kontrolle durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) führen jedoch wieder zu zusätzlichen bürokratischen Zumutungen für die Unternehmen. &#8222;Aus dem Anreiz, in Deutschland klinische Studien durchzuführen, wird dadurch wieder ein mögliches Abschreckungsinstrument&#8220;, so Joachimsen. Zudem ist die gesamte Regelung nur auf drei Jahre befristet. Und da klinische Studien üblicherweise über mehrere Jahre laufen, bedeutet dies, dass Arzneimittel, die jetzt ins AMNOG kommen, in der Regel nicht mehr von der Regelung profitieren. Also nur dann, wenn sie während der Studienphase die Fünf-Prozent-Marke erreichen. Problematisch sind aus unserer Sicht auch die Bedingungen für die Aufhebung der Befristung: Wenn der pharmazeutische Unternehmer eine Arzneimittelforschungsabteilung und relevante eigene Projekte und Kooperationen mit öffentlichen Einrichtungen in präklinischer oder klinischer Arzneimittelforschung in Deutschland nachweist, soll die Ausnahme von den AMNOG-Leitplanken dauerhaft sein. Und hier sind wir beim springenden Punkt, denn der Nachweis dieser Kooperationen muss so bürokratiearm wie möglich ausgestaltet werden, um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren. Dies bedeutet, dass weitgehend auf bereits vorliegende Testate, Zertifikate oder Veröffentlichungen zurückgegriffen werden sollte&#8220;, so Joachimsen. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, aaumann@bpi.de<br />
Laura Perotti (Stellvertretende Pressesprecherin), Tel. 030 27909-131, lperotti@bpi.de<br />
Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/21085" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kombination von Wissenschaft und Innovation ist entscheidend für eine rauchfreie Welt</title>
		<link>https://natko.de/kombination-von-wissenschaft-und-innovation-ist-entscheidend-fuer-eine-rauchfreie-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 08:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Hamburg (ots) &#8211; &#8211; Konzept der Risikoreduzierung &#8211; bei dem Raucher*innen, die sonst weiterrauchen würden, dazu ermutigt werden, vollständig auf weniger risikoreiche Alternativen umzusteigen &#8211; ist der schnellste Weg zu einer rauchfreien Welt &#8211; Dr. Mark Forster, Principal Scientist, Global Life Sciences BAT, spricht über neueste Ergebnisse der wissenschaftlichen Bewertung rauchloser Tabak- und Nikotinprodukte &#8211; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg (ots) &#8211; </p>
<p>&#8211;  Konzept der Risikoreduzierung &#8211; bei dem Raucher*innen, die sonst weiterrauchen würden, dazu ermutigt werden, vollständig auf weniger risikoreiche Alternativen umzusteigen &#8211; ist der schnellste Weg zu einer rauchfreien Welt<br />
&#8211;  Dr. Mark Forster, Principal Scientist, Global Life Sciences BAT, spricht über neueste Ergebnisse der wissenschaftlichen Bewertung rauchloser Tabak- und Nikotinprodukte<br />
&#8211;  BAT plädiert für faktenbasierte Diskussionen und gesellschaftsübergreifende Lösungen, um &#8222;A Better TomorrowTM&#8220; zu gestalten </p>
<p>BAT befindet sich in einer Transformation mit einem klaren Unternehmenszweck: &#8222;A Better Tomorrow(TM)&#8220; durch &#8222;Building a Smokeless World&#8220; aufzubauen. Die Wissenschaft ist die treibende Kraft hinter der Transformation von BAT in ein überwiegend rauchfreies Unternehmen bis 2035. </p>
<p>Im Rahmen der diesjährigen InterTabac, der weltgrößten Messe für Tabakwaren und Raucherbedarf, beantwortete Dr. Mark Forster, Principal Scientist, Global Life Sciences BAT, wichtige Fragen rund um Transformation, Wissenschaft und Innovation. </p>
<p>Ein Begriff, der immer wieder fällt, ist Tobacco Harm Reduction (THR), auf Deutsch: Risikoreduzierung für Rauchende. Woher kommt dieser Begriff und was versteht man darunter?</p>
<p>THR wurde erstmals vom Institute of Medicine in den USA beschrieben[1] und beinhaltet die vollständige Umstellung erwachsener Raucher*innen, die ansonsten weiterhin brennbare Tabakerzeugnisse wie Zigaretten rauchen würden, auf rauchlose Produkte mit geringerem Risikoprofil+. </p>
<p>Wie lässt sich der Erfolg von THR definieren und worauf fußt er?</p>
<p>Der Erfolg von THR lässt sich anhand einer Gleichung definieren: Je mehr erwachsene Raucher*innen auf Produkte mit geringerem Risikoprofil+ umsteigen, desto größer ist die Risikoreduzierung für Rauchende.[2] Eine höhere Verfügbarkeit von Produkten mit geringerem Risikoprofil wird diese Wirkung zudem positiv beeinflussen. </p>
<p>Was sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Risikoreduzierung für Rauchende? </p>
<p>Die wissenschaftliche Untermauerung und der Austausch hierzu sind ein wesentlicher Bestandteil von THR. Es gibt nach wie vor weitverbreitete Fehleinschätzungen über Nikotin und das Risikoprofil von rauchlosen Produkten im Vergleich zu Zigaretten. Sie halten viele Raucher*innen, die nicht aufhören wollen, von einem Umstieg ab. Die Wissenschaft ist eindeutig: Verantwortungsvoll hergestellte rauchfreie Tabak- und Nikotinprodukte haben ein wesentlich günstigeres Risikoprofil als das Rauchen. Es sind die bei der Verbrennung des Tabaks freigesetzten Schadstoffe, die die mit dem Rauchen verbundenen Schäden verursachen. </p>
<p>Wie findet eine wissenschaftliche Bewertung statt?</p>
<p>Wir verwenden einen von Experten begutachteten (&#8222;peer-reviewed&#8220;) wissenschaftlichen Bewertungsrahmen, um Emissionen, Exposition und Risiken unserer Produkte im Vergleich zum Rauchen von Zigaretten zu bewerten. So entstehen ein umfassende Reihe wissenschaftlicher Erkenntnisse und ein ganzheitlicheres Bild unserer Produkte. Wir wollen verstehen, wie das Produkt funktioniert, wie sich das Produkt auf ein Individuum auswirken kann, wie sich das Produkt auf die Bevölkerung auswirken kann und welche Auswirkungen sich im Laufe der Zeit ergeben können. </p>
<p>Gibt es Länder, in denen rauchfreie Produkte bereits über einen längeren Zeitraum genutzt wurden? Welche Erkenntnisse gibt es daraus?</p>
<p>Ja, die gibt es. In Schweden beispielsweise wurde das Rauchen weitgehend durch orale Tabakprodukte ersetzt, was in den letzten 70 Jahren zu den niedrigsten Raucherquoten Europas geführt hat. In Schweden liegt sie derzeit bei 5,6 Prozent im Vergleich zum EU-Durchschnitt im Jahr 2023 von 23 Prozent. Infolgedessen gibt es in Schweden auch die niedrigste Lungenkrebssterblichkeit in Europa. Sie liegt bei 29,1 Todesfällen pro 100.000 Menschen im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 66,7 Todesfällen pro 100.000 Menschen.[3] </p>
<p>Welche Rolle spielen Innovationen?</p>
<p>Die Welt verändert sich mit beispielloser Geschwindigkeit, und mit ihr die Bedürfnisse der Konsument*innen. Innovation ist fest in unserer Strategie verankert und die treibende Kraft unseres Multi-Category-Ansatzes. Wenn wir erreichen wollen, dass Raucherinnern und Raucher auf ihre herkömmliche Zigarette verzichten, ist ein vielfältiges Angebot an rauchfreien Produkten, die den unterschiedlichen Vorlieben der Verbraucher gerecht werden, von grundlegender Bedeutung &#8211; bei den Kategorien wie E-Zigaretten, Erhitzern und tabakfreien Nikotinbeuteln sowie bei den Aromen. Wir haben uns der Innovation in allen Bereichen des Unternehmens verschrieben und glauben, dass Erfolg und Langlebigkeit durch eine wissenschaftsbasierte Transformation mit dem Ziel &#8222;A Better Tomorrow(TM)&#8220; erreicht werden. </p>
<p>BAT plädiert für faktenbasierte Diskussionen und gesellschaftsübergreifende Lösungen, um &#8222;A Better TomorrowTM&#8220; zu gestalten. Was wünschen Sie sich für die Zukunft?</p>
<p>Wir haben die Chance, eine neue, rauchfreie Welt zu schaffen, die auf wissenschaftlicher Forschung und einem festen Bekenntnis zur öffentlichen Gesundheit beruht. Die Lösungen sind heute verfügbar. Alles, was erforderlich ist, ist, dass die relevanten Interessengruppen zusammenarbeiten, um der Risikoreduzierung für Rauchende und dem Wohlergehen von Millionen von Menschen weltweit Priorität einzuräumen. </p>
<p>ENDE</p>
<p>+ Auf Basis belastbarer Erkenntnisse und der Annahme, dass das Zigarettenrauchen vollständig aufgegeben wurde. Diese Produkte sind nicht risikofrei und machen abhängig. </p>
<p>[1] Institute of Medicine Staff, Clearing the smoke: assessing the science base for tobacco harm reduction. National Academies Press, 2001. DOI: 10.17226/10029 (https://nap.nationalacademies.org/catalog/10029/clearing-the-smoke-assessing-the-science-base-for-tobacco-harm). </p>
<p>[2] Bates, C., Regulation: Why less is more. E-cigarette summit, 2013. Available at: https://www.slideshare.net/slideshow/ecigarette-summit-12-novem/28364227 (Accessed: 4 July 2024). </p>
<p>[3] Tobacco Free Life, History of Tobacco. Available at: https://tobaccofreelife.org/tobacco/tobacco-history/ (Accessed: 23 July 2024). </p>
<p>Über Dr. Mark Forster</p>
<p>Dr. Mark Forster arbeitet als Principal Scientist im Team für Biowissenschaften von BAT auf dem F&amp;E-Campus in Southampton, Großbritannien. Er leitet die Zusammenstellung und Aufbereitung wissenschaftlicher Informationen über die nicht brennbaren Produkte von BAT für interne und externe Interessengruppen. </p>
<p>Dr. Forster ist seit 14 Jahren bei BAT tätig und hatte verschiedene Funktionen im Bereich Wissenschaft und Innovation für die nicht brennbaren Produkte von BAT inne. Er hat einen Doktortitel in organischer Chemie. </p>
<p>Über die BAT Gruppe</p>
<p>BAT ist ein führendes Multi-Category-Konsumgüterunternehmen. Unser Unternehmenszweck ist es, &#8222;A Better Tomorrow(TM)&#8220; durch &#8222;Building a Smokeless World&#8220; aufzubauen. Dies unterstreichen wir durch unser Bestreben, dass bis 2030 50 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher unsere nicht brennbaren Produkte konsumieren. </p>
<p>BAT beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von 27,28 Milliarden GBP mit einem bereinigten operativen Gewinn von 12,46 Milliarden GBP. </p>
<p>Aktuell nutzen 26,4 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher unsere nicht brennbaren Produkte, auf die im ersten Halbjahr 2024 17,9 Prozent des Konzernumsatzes entfielen. Wir sind entschlossen, uns zu einem überwiegend rauchfreien Unternehmen zu entwickeln, und haben uns das Ziel gesetzt, bis 2035 50 Prozent unseres Umsatzes mit nicht brennbaren Produkten zu erzielen. </p>
<p>Das strategische Portfolio des Unternehmens besteht aus seinen globalen Zigarettenmarken und einem wachsenden Angebot an rauchfreien Nikotin- und Tabakprodukten. Dazu zählen unsere Vapour-Marke Vuse, unsere Erhitzermarke glo und unsere Modern-Oral-Marke Velo (Nikotin-Pouches). Diese Produkte der neuen Kategorien erzielen seit ihrer Einführung vor einem Jahrzehnt mittlerweile einen Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden GBP. </p>
<p>Das Unternehmen bleibt nach wie vor bei der klaren Aussage, dass brennbare Zigaretten ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen und dass die einzige Möglichkeit, diese Risiken zu vermeiden, darin besteht, mit dem Rauchen nicht anzufangen bzw. aufzuhören. Um zum Aufbau einer rauchfreien Welt beizutragen, ermutigt BAT diejenigen, die sonst weiterrauchen würden, dazu, vollständig auf unsere nicht brennbaren Alternativen umzusteigen &#8211; diese machen abhängig und sind nicht risikofrei. </p>
<p>Wir reduzieren zudem unseren Verbrauch natürlicher Ressourcen, verbessern die Existenzgrundlagen der Farmer und verwirklichen unser Klimaziel: Net Zero bis zum Jahr 2050 in unserer gesamten Wertschöpfungskette. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />British American Tobacco (Industrie) GmbH<br />
Karin Schlömer, Head of Corporate Affairs<br />
E-Mail: presse@bat.com<br />
Original-Content von: British American Tobacco (Germany) GmbH, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/12459" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>RHEACELL gibt FDA-Genehmigung für Phase-3-Studie bei therapieresistenten, nicht heilenden CVU bekannt</title>
		<link>https://natko.de/rheacell-gibt-fda-genehmigung-fuer-phase-3-studie-bei-therapieresistenten-nicht-heilenden-cvu-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 10:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Heidelberg (ots) &#8211; &#8211; FDA genehmigt verblindete, multizentrische Phase-3-Studie (NCT06489028) zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit des Stammzelltherapeutikums allo-APZ2-CVU bei chronisch-venösen Ulzera. &#8211; Die Studie wird an über 100 Standorten durchgeführt und soll voraussichtlich 250 Patientinnen und Patienten einschließen. &#8211; Allo-APZ2-CVU ist der erste Stammzelltherapie-Kandidat seiner Art. Er nutzt ABCB5-positive mesenchymale Stammzellen zur Behandlung von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heidelberg (ots) &#8211; </p>
<p>&#8211;  FDA genehmigt verblindete, multizentrische Phase-3-Studie (NCT06489028) zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit des Stammzelltherapeutikums allo-APZ2-CVU bei chronisch-venösen Ulzera.<br />
&#8211;  Die Studie wird an über 100 Standorten durchgeführt und soll voraussichtlich 250 Patientinnen und Patienten einschließen.<br />
&#8211;  Allo-APZ2-CVU ist der erste Stammzelltherapie-Kandidat seiner Art. Er nutzt ABCB5-positive mesenchymale Stammzellen zur Behandlung von schweren immun- und entzündungsbedingten Erkrankungen, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht. </p>
<p>RHEACELL (https://www.rheacell.com/en/) gab heute bekannt, dass die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration, &#8222;FDA&#8220;) die Durchführung der verblindeten, multizentrischen, weltweiten Phase-3-Studie (NCT06489028) des Unternehmens zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von allo-APZ2-CVU bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-venösen Ulzera (CVU) genehmigt hat. Allo-APZ2-CVU ist der erste Stammzelltherapie-Kandidat seiner Art. Er nutzt ABCB5-positive mesenchymale Stammzellen (MSCs) zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schweren immun- und entzündungsbedingten Erkrankungen, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht, einschließlich CVU und Epidermolysis bullosa. </p>
<p>Die Genehmigung durch die FDA basiert auf ersten positiven Ergebnissen einer Phase-2b-Studie des Unternehmens (NCT04971161), in der allo-APZ2-CVU bei Patientinnen und Patienten mit therapierefraktären CVU untersucht wurde, sowie auf einer nationalen Marktgenehmigung in Deutschland durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für therapierefraktäre CVU. Die Phase-2-Studie zeigte ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil und vorläufige Ergebnisse zur Wirksamkeit von allo-APZ2-CVU. </p>
<p>In einer geplanten Zwischenanalyse empfahl ein unverblindetes unabhängiges Datenüberwachungskomitee (independent data monitoring committee, &#8222;IDMC&#8220;) die unveränderte Fortführung der Studie, da es mit der gewählten Dosisgruppe für allo-APZ2-CVU möglich war, die angenommene Effektgröße im Vergleich zu Placebo zu erreichen oder zu übertreffen (ursprüngliche Annahme: 15% Wundverschluss im Placeboarm vs. 45% Wundverschluss im Dosisarm). </p>
<p>&#8222;Wenn Patientinnen und Patienten auf die Standardtherapie für CVU nicht ansprechen, sind die kurativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft und die Wunden bleiben oft jahrelang bestehen, was zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führt. Die Genehmigung unserer Phase-3-Studie mit allo-APZ2-CVU ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Bereitstellung dringend benötigter Behandlungsmöglichkeiten,&#8220; sagte Dr. Christoph Ganss, Gründer und CEO von RHEACELL. &#8222;Wir glauben, dass unsere innovative Technologie das Potenzial hat, mehrere schwere Immun- und Entzündungskrankheiten zu behandeln, und diese Genehmigung ist ein weiterer Beweis für das Potenzial unserer ABCB5+ MSCs.&#8220; </p>
<p>Die zulassungsrelevante, doppelblinde, multizentrische, internationale klinische Phase-3-Studie soll die Wirksamkeit und Sicherheit von allo-APZ2-CVU bei der Wundheilung von therapieresistenten, nicht heilenden CVU untersuchen. Die Studie wird an mehr als 100 Standorten durchgeführt und soll 250 Patienten einschließen. Der primäre Endpunkt der Studie ist der Wundverschluss. Sekundäre Endpunkte sind unter anderem die Zeit bis zum Wundverschluss, die Dauer des Wundverschlusses und die Lebensqualität. </p>
<p>Über allo-APZ2-CVU-III</p>
<p>Die zulassungsrelevante, doppelblinde, Placebo kontrollierte, internationale, multizentrische Phase-III-Studie allo-APZ2-CVU-III (NCT06489028), untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von allo-APZ2-CVU bei der Wundheilung therapieresistenter, nicht heilender CVU. Die Studie schließt an erste positive Ergebnisse und ein günstiges Sicherheitsprofil der vorangegangenen Phase-2b-Studie allo-APZ2-CVU-II (NCT04971161) mit allo-APZ2-CVU bei CVU an. Insgesamt wird die Studie an mehr als 100 Standorten in 12 Ländern durchgeführt, darunter die USA, Europa und Großbritannien. </p>
<p>Über ABCB5-positive mesenchymale Stammzellen</p>
<p>In den klinischen Programmen der RHEACELL werden ABCB5-positive mesenchymale Stammzellen aus der Haut zur Behandlung von immun- und entzündungsbedingten Erkrankungen eingesetzt. Diese Zellen besitzen einzigartige immunmodulierende Eigenschaften. Unter anderem sind sie in der Lage, Interleukin (IL)-1RA freizusetzen, ein Molekül, das an den IL-1-Rezeptor bindet und die Freisetzung von IL-1 beta hemmt. Dadurch wird die überschießende Immunantwort gedämpft und der Phänotyp der Makrophagen von einem entzündungsfördernden M1-Phänotyp in einen wundheilenden M2-Phänotyp überführt. Auf diese Weise wird der natürliche Heilungsprozess des Körpers unterstützt. Je nach Art der Erkrankung können ABCB5+-MSZ topisch auf die Wunde oder intravenös verabreicht werden, um eine systemische Reaktion zu erzielen.[1],[2]. </p>
<p>Über Chronisch-venöse Ulzera</p>
<p>Chronisch-venöse Ulzera (CVU) entstehen als Folge eines gestörten venösen Abflusses in den unteren Extremitäten, vorwiegend ausgelöst durch venösen Rückfluss oder eine Obstruktion der Beinvenen. Der erhöhte Venendruck verursacht Mikrozirkulationsstörungen, die über eine Kaskade von pathophysiologischen Ereignissen schließlich zu einem Abbau von Gewebe und zur Entstehung schmerzhafter Wunden führen. Bei chronischen Wunden ist die Wundheilung durch einen persistierenden Entzündungszustand beeinträchtigt, der den Übergang in die nächste Wundheilungsphase verhindert. In Deutschland liegt die Prävalenz von floriden chronischen Ulzerationen bei 0,7 % der Bevölkerung. (1) CVU machen einen Großteil der chronischen Wunden aus. Die Lebensqualität der Betroffenen ist durch aufwändige, wiederholte Wundbehandlungen und Schmerzen erheblich eingeschränkt. Vor allem für schwer betroffene Patienten mit therapierefraktären Verläufen, gab es bislang keine adäquaten Therapiemöglichkeiten[3],[4],[5],[6]. </p>
<p>Über RHEACELL</p>
<p>Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung sind wir ein führendes, integratives biopharmazeutisches Stammzellunternehmen mit zurzeit zwei Zulassungsstudien (EU, US) mit Sitz in Heidelberg, Deutschland. </p>
<p>Wir konzentrieren uns auf innovative Stammzelltherapien für Patienten, die an schweren immun- und entzündungsbedingten Krankheiten leiden, einen sehr hohen Leidensdruck haben und für die es zurzeit keine adäquaten Behandlungsmöglichkeiten gibt und wollen eine neue und innovative Behandlungsmethode für diese Patienten anbieten. </p>
<p>Unsere ABCB5+ mesenchymalen Stromazellen, als reiner Wirkstoff, können das Leben dieser Patienten, z.B. bei Epidermolysis Bullosa, entscheidend verbessern und haben das Potenzial, einen echten Wendepunkt im Behandlungskonzept für diese Erkrankungen darzustellen. </p>
<p>Die gezielte Bekämpfung von Entzündungen durch unsere innovative, von uns entwickelte Stammzelltherapie ermöglicht betroffenem Gewebe die Wiederherstellung der normalen physiologischen Funktion. </p>
<p>[1] Vander Beken S, et al. Newly Defined ATP-Binding Cassette Subfamily B Member 5 Positive Dermal Mesenchymal Stem Cells Promote Healing of Chronic Iron-Overload Wounds via Secretion of Interleukin-1 Receptor Antagonist. Stem Cells. 2019 Aug;37(8):1057-1074. </p>
<p>[2] Kerstan A et al. JID Innovations 2022;2:100067. </p>
<p>[3] Augustin M, Rustenbach SJ, Debus ES et al. Quality of care in chronic leg ulcer in the community: introduction of quality indicators and a scoring system. Dermatology 2011; 222(4):321-9. </p>
<p>[4] Herberger K, Rustenbach SJ, Haartje O et al. Quality of life and satisfaction of patients with leg ulcers &#8211; results of a community-based study. Vasa 2011; 40(2):131-8. </p>
<p>[5] Persoon A, Heinen MM, van der Vleuten CJ et al. Leg ulcers: a review of their impact on daily life. J Clin Nurse 2004; 13(3):341-54. </p>
<p>[6] Finlayson K, Edwards H, Courtney M. The impact of psychosocial factors on adherence to compression therapy to prevent recurrence of venous leg ulcers. J Clin Nurs 2010; 19(9-10):1289-97. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Daniela Weis<br />
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		<title>Aktionsbündnis Thrombose zeichnet Prof. Dr. Ingrid Pabinger-Fasching mit dem Virchowpreis aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 08:16:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Leipzig (ots) &#8211; Frau Prof. Pabinger-Fasching hat über 40 Jahre das Gebiet der Thrombose- und Hämostaseforschung entscheidend geprägt und es als Ärztin und Wissenschaftlerin an der MedUni Wien weiterentwickelt und international vertreten. Ihre Forschung hat weltweit zum besseren Verständnis thrombo-embolischer Erkrankungen geführt und die erforderlichen Therapiemaßnahmen entscheidend beeinflusst. Auch in Bezug auf die Therapie der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig (ots) &#8211; </p>
<p>Frau Prof. Pabinger-Fasching hat über 40 Jahre das Gebiet der Thrombose- und Hämostaseforschung entscheidend geprägt und es als Ärztin und Wissenschaftlerin an der MedUni Wien weiterentwickelt und international vertreten. Ihre Forschung hat weltweit zum besseren Verständnis thrombo-embolischer Erkrankungen geführt und die erforderlichen Therapiemaßnahmen entscheidend beeinflusst. Auch in Bezug auf die Therapie der &#8222;Hämophilie&#8220; (Bluterkrankheit) kam ihrer Forschung eine wesentliche Bedeutung zu.</p>
<p>Der diesjährige mit 2.500 Euro dotierte Virchowpreis des Aktionsbündnisses Thrombose geht an Prof. Dr. med. Ingrid Pabinger-Fasching, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie an der MedUni Wien. Schwerpunkt ihres langjährigen wissenschaftlichen Engagements stellte die Erforschung der Varianten des menschlichen Blutgerinnungssystems, seiner Erkrankungen und der möglichen Therapien dar. </p>
<p>Ihre bahnbrechenden Ergebnisse führten zu weltweiter Anerkennung, was sich in ihrer Zugehörigkeit und leitenden Funktionen in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften widerspiegelt. Hierzu gehören u.a. die Internationale Gesellschaft für Hämostase und Thrombose (ISTH), Deutsche, Österreichische, Schweizerische Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (GTH). Europäische, Österreichische, Amerikanische Gesellschaft für Hämatologie (EHA, ÖHG, ASH), Österreichische und Amerikanische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. </p>
<p>Frau Prof. Pabinger-Fasching legte großen Wert auf die Initiierung und Förderung von Entwicklungsprogrammen zum besseren Verständnis von Gerinnungsproblemen und Thrombosen. Über 30 Jahre engagierte sie sich in der studentischen Lehre und der Doktorandenbetreuung. Seit 2021 ist sie im Ruhestand. </p>
<p>Über den Virchowpreis</p>
<p>Der Virchowpreis wird seit 2015 vergeben. Ziel des Preises ist es, eine stärkere Wahrnehmung von Thrombose sowie der Lungenembolie, ihren Komplikationen sowie für die Möglichkeiten ihrer diagnostischen Früherkennung zu erzielen. Die öffentliche Wahrnehmung soll in der Bevölkerung sowie auch in der medizinischen Fachwelt gesteigert werden. Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, Versorgungsstudien, Anwendungsunterstützungen, Applikationen und Maßnahmen, die die Implementierung von Leitlinien unterstützen und die Erfassung epidemiologischer Daten zum Krankheitsbild oder zur Versorgungssituation. Der Preis wird nicht öffentlich ausgeschrieben. </p>
<p>Über das Aktionsbündnis Thrombose</p>
<p>Das Aktionsbündnis Thrombose wurde 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie e.V. (DGA) ins Leben gerufen. Führende Fachgesellschaften und die Deutsche Gefäßliga engagieren sich gemeinsam mit Partnern aus der Industrie für mehr Aufklärung über Thrombose und Lungenembolie. </p>
<p>Pressemitteilung zum Download</p>
<p>https://www.risiko-thrombose.de/files/images/Presse/Pressemitteilung_Virchowpreis_2024.pdf</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Deutsche Gesellschaft für Angiologie &#8211; Gesellschaft für Gefäßmedizin<br />
e.V. (DGA)<br />
Katarina Pyschik, Nina Langbehn<br />
Schiffbauerdamm 40 · 10117 Berlin<br />
Telefon: 030 / 208 888-31<br />
Mail: info@dga-gefaessmedizin.de<br />
Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Angiologie &#8211; Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V., übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/114882" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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		<item>
		<title>Neues Forschungsprojekt untersucht Beitrag von Cholesterin-Heimtests mit Laborauswertung für die Prävention gesundheitlicher Risiken</title>
		<link>https://natko.de/neues-forschungsprojekt-untersucht-beitrag-von-cholesterin-heimtests-mit-laborauswertung-fuer-die-praevention-gesundheitlicher-risiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 11:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[Bielefeld (ots) &#8211; Vivatura kooperiert mit dem CareTech OWL-Team der Hochschule Bielefeld sowie mit fünf Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe Wie können labormedizinische Heimtests die Früherkennung verschiedenster Krankheiten sowie die Prävention verbessern und somit einen wesentlichen Beitrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten? Dieser Frage geht ein aktuelles Forschungsprojekt nach, das der Health-Tech-Spezialist gemeinsam mit einem Team der Fachhochschule [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bielefeld (ots) &#8211; </p>
<p>Vivatura kooperiert mit dem CareTech OWL-Team der Hochschule Bielefeld sowie mit fünf Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe</p>
<p>Wie können labormedizinische Heimtests die Früherkennung verschiedenster Krankheiten sowie die Prävention verbessern und somit einen wesentlichen Beitrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten? Dieser Frage geht ein aktuelles Forschungsprojekt nach, das der Health-Tech-Spezialist gemeinsam mit einem Team der Fachhochschule Bielefeld im September 2024 gestartet hat. Dieses Projekt untersucht Cholesterinwerte bei den Beschäftigten von fünf ostwestfälischen Unternehmen. </p>
<p>Die Firmen Schüco, Hörmann, NTT Data Business Solutions, Hanning Elektro-Werke und die Volksbank in Ostwestfalen stellen ihren Mitarbeitenden die von Vivatura entwickelten Tests im Rahmen des Projekts zusammen mit einem Fragebogen zu ihrem Präventionsverhalten zur Verfügung. Dabei entnehmen die freiwillig Teilnehmenden selbstständig Kapillarblutproben und schicken diese an ein Fachlabor, das diese gemäß der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung labormedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) auswertet. </p>
<p>Validierte Ergebnisse für individuelle Handlungsempfehlungen</p>
<p>Untersucht werden die Proben auf das Lipidprofil (Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride). Diese Parameter ermöglichen wichtige Rückschlüsse auf Risikoprofile für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Probanden erhalten das laborärztlich validierte Ergebnis in einem einfachen, digital gestützten Prozess inklusive laienverständlicher Erläuterungen und Handlungsempfehlungen. </p>
<p>Auswertung und Nachbetreuung erfolgen anonym, sodass kein Arbeitgeber erfährt, ob die Testergebnisse im Einzelfall auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten hinweisen. Jedoch können die beteiligten Unternehmen die Übersichten nutzen, um damit ihr jeweiliges Betriebliches Gesundheitsmanagement mit entsprechenden Angeboten anzupassen. </p>
<p>&#8222;Es gibt zwar bereits seit langem verschiedenste Präventionsprogramme, um Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen sowie psychischen Leiden etc. vorzubeugen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass diese Angebote viel zu selten wahrgenommen werden. Gerade einmal 24% Prozent der Deutschen vereinbaren präventive Termine bei Ihrem Hausarzt und nehmen diese Leistungen laut der MSD Vorsorgestudie von 2022 (MSD = Merck Sharp &amp; Dohme) auch wahr. Wir wollen mit niederschwelligen Angeboten und insbesondere mit diesem Forschungsprojekt dazu beitragen, die Gesundheitskompetenz sowie die Eigenverantwortlichkeit zu erhöhen. Auch für die Unternehmen hat diese Ausrichtung einen hohen Mehrwert, denn auf lange Sicht lassen sich krankheitsbedingte Ausfälle mit einer entsprechenden Strategie deutlich minimieren&#8220;, sagt Anke-Kristina Foth, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Vivatura. </p>
<p>Land NRW beteiligt sich an Förderung &#8211; Minister Karl-Josef Laumann informierte sich über die Zielsetzung</p>
<p>Der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann (CDU), informierte sich Anfang September im Rahmen der Auftaktveranstaltung bei Schüco in Bielefeld über das Forschungsprojekt und dessen Zielsetzung. Das Land NRW unterstützt die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz durch das CareTech OWL-Team der Bielefelder Hochschule mit Mitteln aus dem Förderprogramm &#8222;Mittelstand Innovativ &amp; Digital&#8220; (MID). </p>
<p>Vertreterinnen und Vertreter der an dem Forschungspiloten beteiligten Firmen erläuterten ihr Engagement. So betonte Anke Weber, Head of Human Resources bei Schüco in Bielefeld, dass die Gesundheit der Mitarbeitenden dem Betrieb am Herzen liege. Schüco gebe ihnen somit die Möglichkeit, sich mit der eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge zu befassen. Die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Planung künftiger Angebote zur Gesundheitsförderung einfließen. </p>
<p>Höhere Priorität für die Prävention</p>
<p>Bernd Reger, Co-Gründer und Geschäftsführer von Vivatura, zieht ein rundum positives Fazit aus dem Treffen mit den Firmen und dem zuständigen Minister: &#8222;Für uns war die Auftaktveranstaltung zum Forschungspiloten Cholesterin ein Momentum, auf das wir gezielt hingearbeitet haben. Von Herrn Minister Laumann haben wir den benötigten politischen Rückenwind erhalten, um mit den von uns geschaffenen Prozessen die Priorität der Prävention deutlich zu erhöhen. Weiterhin werden wir Herrn Minister Laumann und dem Ministerium im nächsten Jahr über unsere Erkenntnisse unterrichten und hier in einen weiteren Austausch treten. Ein besonderer Dank gilt dem Team des CareTech OWL an der Hochschule Bielefeld, welches die Evaluierung des Forschungspiloten durchführen wird. Ihre Arbeit wird wertvolle Erkenntnisse für die Gesundheitsförderung liefern.&#8220; </p>
<p>Umfassendes Programm für Gesundheitstests in Eigenregie</p>
<p>Die Ermittlung von Cholesterinwerten ist nur ein kleiner Teil eines umfassenden Sortiments an Gesundheitstests, die ohne besondere Vorkenntnisse anzuwenden sind. Hierzu gehören verschiedene Parameterkombinationen, die u. a. Auskunft über den Status von Blutzucker-, Schilddrüsen- oder Vitaminwerten geben. Wenige Tropfen Kapillar- oder Trockenblut reichen für die Ermittlung zahlreicher Laborwerte bereits aus. Andere Tests weisen nicht sichtbares Blut im Stuhl oder auch Geschlechtskrankheiten wie beispielsweise Syphilis sowie HIV, Hepatitis B oder C nach. </p>
<p>Vivatura hat passend zu den Tests eine Software entwickelt, die den gesamten Testverlauf begleitet, von der Probenentnahme bis zur auch für Laien gut verständlichen Erläuterung der Resultate. Zudem wird beim Vorliegen auffälliger Ergebnisse die Kontaktaufnahme mit Ärzten empfohlen. Alle Prozesse im Zusammenhang mit den Gesundheitstests wurden in enger Kooperation mit Ärzten und Fachlaboren entwickelt, um eine fachgerechte Durchführung und im Falle meldepflichtiger Krankheiten auch deren Nachverfolgung zu gewährleisten. </p>
<p>Weitere Infos: www.vivatura.care</p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Perfect Sound PR<br />
Frank Beushausen<br />
Gewerbepark 18<br />
49143 Bissendorf<br />
Tel.: 05402 / 70 16 51<br />
info@perfectsoundpr.de<br />
www.perfectsoundpr.de<br />
Original-Content von: vivatura GmbH, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/176289" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Revolutionäre App zur Vorhersage von Hirnschäden und Entwicklungspotenzial bei Babys</title>
		<link>https://natko.de/revolutionaere-app-zur-vorhersage-von-hirnschaeden-und-entwicklungspotenzial-bei-babys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 15:09:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bochum (ots) &#8211; Bochumer Mediziner haben eine bahnbrechende Methode entdeckt, um Hirnschäden bei Neugeborenen sowie den IQ und die neurologischen Befunde im Vorschulalter mit einer Smartphone-App vorherzusagen (http://brain-protect.de). Sie untersuchten prospektiv 5.301 Säuglinge mittels Schädelultraschall nach der Geburt sowie die psychomotorische Entwicklung (Intelligenzquotient (IQ), Labyrinthtest (MT) und neurologische Untersuchung (NOS) im 4. Lebensjahr und setzten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bochum (ots) &#8211; </p>
<p>Bochumer Mediziner haben eine bahnbrechende Methode entdeckt, um Hirnschäden bei Neugeborenen sowie den IQ und die neurologischen Befunde im Vorschulalter mit einer Smartphone-App vorherzusagen (http://brain-protect.de). Sie untersuchten prospektiv 5.301 Säuglinge mittels Schädelultraschall nach der Geburt sowie die psychomotorische Entwicklung (Intelligenzquotient (IQ), Labyrinthtest (MT) und neurologische Untersuchung (NOS) im 4. Lebensjahr und setzten die Ergebnisse zu den gewichteten Schwangerschaftsrisiken der Mutter in Beziehung. Hierzu wurde jedes befundete Schwangerschaftsrisiko mit einem Faktor versehen, der die negativen Auswirkungen auf die Psychomotorik widerspiegelt. </p>
<p>Überraschend ist, wie eng die dokumentierten Risiken während der Schwangerschaft und unter der Geburt mit dem Hirnschädigungs-Risiko und der motorischen und geistig-seelischen Entwicklung der Kinder korrelieren und dadurch den Eltern ermöglichen, ggf. das Nabelschnurblut Ihres Kindes für eine spätere Behandlung einlagern zu lassen. &#8222;Diese Ergebnisse, die in einer großen Kohorte der Perinatalerhebung (n=508.926) validiert wurden, ermöglichen über die App eine frühzeitige Intervention und unterstützen Strategien zur Förderung schulischer Leistungen und des Bildungserfolgs im späteren Leben&#8220;, sagt Prof. Dr. Arne Jensen von der Campus Klinik Gynäkologie at der Ruhr-Universität Bochum und fährt fort: &#8222;Dies ist besonders wichtig für Neugeborene, die scheinbar gesund zur Welt kommen und einer weiteren diagnostischen Beurteilung normalerweise entgehen würden, kann aber auch für Kleinkinder genutzt werden.&#8220; Die Grundlagen für die Smartphone-App berichtet er gemeinsam mit seinem Kollegen Gerd Neuhäuser, MD, im &#8222;American Journal of Obstetrics and Gynecology Global Reports&#8220;. (https://doi.org/10.1016/j.xagr.2023.100219, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666577823000606 ) </p>
<p>Links: </p>
<p>· Jensen A, Jensen U. Brain Protect &#8211; Schütze das Gehirn Deines Kindes. Smartphone App. http://brain-protect.de</p>
<p>· Jensen A. Cerebral palsy &#8211; brain repair with stem cells. J Perinat Med. 2022 Dec 12. doi: 10.1515/jpm-2022-0505. Epub ahead of print. PMID: 36503655. https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/jpm-2022-0505/html</p>
<p>· Jensen A, Hamelmann E. First Autologous Cord Blood Therapy for Pediatric Ischemic Stroke and Cerebral Palsy Caused by Cephalic Molding during Birth: Individual Treatment with Mononuclear Cells&#8220;, Case Reports in Transplantation, vol. 2016, Article ID 1717426, 9 pages, 2016. </p>
<p>· Jensen A, Neuhäuser G. Association of weight-length ratio at birth with psychomotor trajectories among preschool-aged children. AJOG Glob Rep. 2022 Oct 2;2(4):100115. doi: 10.1016/j.xagr.2022.100115. PMID: 36275404; PMCID: PMC9579794. </p>
<p style='font-size: 12px'>Pressekontakt:<br />Brain-IT Technologies UG (haftungsbeschränkt)<br />
Prof. Dr. med. Arne Jensen, MD, MBA<br />
Ruhr-University Bochum<br />
Campus Klinik Gynäkologie<br />
Universitätsstr. 136<br />
44799 Bochum, Germany<br />
Tel.: +49 234 588 196-0<br />
Fax.: +49 234 588 196-19<br />
Email: arne.jensen@rub.de<br />
Original-Content von: BrainRepair UG, übermittelt durch news aktuell<br />Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/nr/148654" target="_BLANK" rel="noopener">ots</a></p>
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