Pesto aus Wildkräutern: Vorsicht vor der Herbstzeitlosen / Mit Kräutern und Pflanzen aus der Natur lassen sich viele Gerichte herstellen oder aufpeppen – doch sollten sich Sammler vorher informieren

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Baierbrunn (ots) –

Wildkräuter und Blüten sammeln, dann Suppen und Salate damit aufpeppen, Tees aufbrühen oder einen heilsamen Sud ansetzen: Eigenes Kräuter-Know-how zu erwerben, reizt immer mehr Menschen. Angebote zu Kräuterführungen gehören in vielen Gemeinden und in fast jeder Urlaubsregion zum Konzept Naturerlebnis und -tourismus. Das berichtet das „HausArzt-PatientenMagazin“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Herbstzeitlose als giftiger Bärlauch-Doppelgänger

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Gänseblümchen, Scharbockskraut, Vogelmiere, Löwenzahn und Klee machen in der Salatschüssel nicht nur optisch was her – sie liefern auch wertvolle Vitamine. Für ein Pesto aus Wildkräutern kommen neben jungen Brennesselblättern frischer Giersch, Löwenzahn und Vogelmiere in den Mixer. Bärlauch bringt den würzigen Knoblauchkick – doch ist laut Kräuterpädagoge und Buchautor Sebastian Vielleichner Vorsicht geboten. „Jedes Jahr gibt es Vergiftungen, weil Menschen den Bärlauch verwechseln“, weiß Viellechner, genannt der „Kräuterwastl“. Der giftigste Doppelgänger ist nicht wie oft erwähnt das Maiglöckchen, sondern die bereits in geringen Dosen tödliche Herbstzeitlose. Wer diese Pflanze berührt, sollte noch nicht mal die Finger in den Mund nehmen.

Das Erkennungszeichen des Bärlauchs: Ein Blatt wächst aus einem eigenen Stil aus dem Boden, die Blattunterseite ist matt, zerreibt man die Blätter, duften sie intensiv nach Knoblauchrauke. Mehr Informationen erhalten Interessierte bei geführten Wanderungen. Ein Verzeichnis über bundesweite Workshops und Seminare findet sich zum Beispiel unter www.herbario.org.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das „HausArzt-PatientenMagazin“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe II/2023 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

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Quelle: ots