Novartis zum Tag des Cholesterins: LDL-Cholesterin-Werte im Blick behalten, um Blutgefäße zu schützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen

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Nürnberg (ots) –

– Der „Tag des Cholesterins“ am 16. Juni widmet sich in diesem Jahr den Blutgefäßen und der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bedeutsam sind dabei auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit Bestimmung des Cholesterins und weiterer Blutfettwerte [1].
– Die regelmäßige LDL-C-Bestimmung ist wichtig, um erhöhte Werte frühzeitig zu erkennen und wenn nötig zu behandeln. Diese können unbehandelt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen, einer sogenannten Atherosklerose, führen, die als Hauptursache für Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Durchblutungsstörungen in den Beinen gilt [2]. In Deutschland sowie weltweit sind kardiovaskuläre Erkrankungen die Todesursache Nr. 1 [3-5].
– Bei einem digitalen Cholesterin-Barcamp (https://cholesterinbarcamp.de/) von Novartis in Kooperation mit dem Kirchheim-Verlag hatten Patient*innen mit Fettstoffwechselstörungen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen zu Themen auszutauschen, die sie bewegen. Im Fokus standen dabei unter anderem Ernährung und LDL-C-Zielwerte.

Zum Tag des Cholesterins am 16. Juni stehen Blutgefäße und die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus [1]. Wichtig ist dabei auch bei Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig die Blutfettwerte wie z. B. das Cholesterin zu bestimmen, um erhöhte Werte frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um so dem Entstehen einer Atherosklerose vorzubeugen. Sie gilt als Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen [2]. In Deutschland sowie weltweit sind diese die Todesursache Nr. 1 [3-5].

Einen Anspruch darauf haben alle Erwachsenen ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre beim sogenannten „Check-up 35“ [1]. Je nachdem, wie hoch das individuelle Herz-Kreislauf-Risiko ist, werden beim LDL-C unterschiedliche Zielwerte angestrebt [6,7]. Wenn es bereits zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall gekommen ist oder wenn Durchblutungsstörungen in den Beinen vorliegen, wird eine Senkung des LDL-C-Wertes auf unter 55 Milligramm je Deziliter (mg/dl) (bzw. 1,4 Millimol je Liter (mmol/l)) empfohlen. Diese Zielwerte gelten auch für Menschen mit einem sehr hohen kardiovaskulären Risiko aufgrund von Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder einer chronischen Nierenerkrankung [6,7]. Ist das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung geringer, gelten andere LDL-C-Zielwerte [6,7]. Eine Übersicht finden Interessierte auf der Website www.lipide.info.

Mit gesundem Lebensstil auf Herz und Blutgefäße achten

Durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Ballaststoffen, regelmäßige Bewegung und Nichtrauchen kann jede*r Einzelne die LDL-C-Werte und andere Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Übergewicht beeinflussen und dadurch aktiv zur Gesunderhaltung von Herz und Blutgefäßen beitragen [6].

Wenn Sie den Verdacht haben, dass bei Ihnen eine Fettstoffwechselstörung vorliegen könnte, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärzt*in. Die Internetseite www.lipide.info beantwortet unter dem Motto „Hypercholesterinämie verstehen“ Fragen rund um Fettstoffwechsel-störungen und steht Patient*innen und ihren Angehörigen mit verschiedenen Serviceangeboten zur Seite. Dazu gehören Tipps zu einer cholesterinbewussten Ernährung sowie ausführliche Materialien zum Download und eine Suchfunktion nach Fachärzt*innen.

Austausch für Betroffene

„Cholesterin – achte auf Deine Werte“: Unter diesem Motto fand ein digitales Barcamp zum Thema Cholesterin von Novartis in Kooperation mit dem Kirchheim-Verlag statt. Dieses richtete sich an Patient*innen, die aufgrund einer Fettstoffwechselstörung z. B. erhöhte Werte von Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) und Lipoprotein(a) [Lp(a)] im Blut haben. Diese können unbehandelt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen und damit zur Entstehung einer sogenannten Atherosklerose beitragen, die als Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle gilt.2 Umso wichtiger ist es für jeden Einzelnen und jede Einzelne, vor allem aber für Betroffene, sich die Herz-Kreislauf-Gesundheit wortwörtlich zu Herzen zu nehmen. Daher hatten beim Cholesterin-Barcamp Patient*innen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich virtuell untereinander zu selbstgewählten Themen auszutauschen, die sie bewegen.

Welche Themen beschäftigen Betroffene mit Fettstoffwechselstörungen?

Die Barcamp-Teilnehmer*innen diskutierten unter anderem über ihre Erfahrungen und ihre Unsicherheiten über die „richtigen“ LDL-C-Zielwerte. In den Diskussionsrunden war auch Platz für Ängste: Diese entstehen den Teilnehmer*innen zufolge häufig durch Unsicherheiten aufgrund der Erkrankung sowie durch das Gefühl, nach der Diagnose nicht ausreichend informiert zu sein. Sie tauschten sich darüber aus, wie sie selbst durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung die LDL-C-Werte beeinflussen können. Hierzu gehörte auch, dass sich erhöhte Cholesterinwerte bei erblich bedingten Fettstoffwechselstörungen wie der familiären Hypercholesterinämie durch eine Ernährungsanpassung nur zu einem gewissen Teil senken lassen. Im Fokus der digitalen Gesprächsrunde stand auch, wie Betroffene aktiv werden und möglichst vieles selbst in die Hand nehmen können. Ein zentraler Aspekt war hierbei der Dialog in Selbsthilfegruppen, die Patient*innen bei Fragen rund um Diagnose und den Alltag mit der Erkrankung unterstützen können. Vor allem galt aber für das Barcamp: Der Austausch mit anderen Betroffenen wurde von den Teilnehmer*innen sehr geschätzt.

Über Novartis im Bereich Cardiovascular, Renal & Metabolism (CRM)

Novartis möchte das Leben von Menschen mit Erkrankungen, die Herz, Nieren und Blutgefäße beeinträchtigen, entscheidend verbessern und verlängern. Die Herausforderungen auf diesem Gebiet gehören zu den größten im heutigen Gesundheitssektor. Novartis setzt sich daher für die Forschung, Entwicklung und qualitativ hochwertige Herstellung neuartiger Therapien ein und trägt dazu bei, diese Erkrankungen besser zu verstehen. Um kardiovaskuläre Erkrankungen in Zukunft deutlich zu reduzieren, hat sich Novartis Deutschland mit führenden Akteuren des Gesundheitswesens zur „Herz-Hirn-Allianz“ zusammengeschlossen. Das Bündnis hat das Ziel, kardiovaskuläre Ereignisse deutschlandweit um 30 % bis 2030 zu senken.

Über Novartis

Novartis denkt Medizin neu, um das Leben der Menschen zu verbessern und zu verlängern. Unsere technologisch führende Position und neue Zugangsmodelle erlauben es uns, hochwertige Medikamente zu entwickeln, welche die größten Krankheitslasten der Gesellschaft lindern. In unserem Bestreben, neue Medikamente zu finden, gehören wir regelmäßig zu den weltweit führenden Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren. Rund 103.000 Menschen aus mehr als 140 Ländern arbeiten gemeinsam daran, die Produkte von Novartis 800 Millionen Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. In Deutschland beschäftigt Novartis rund 7.000 Mitarbeitende an zehn Standorten. Weitere Informationen unter novartis.de (https://www.novartis.com/de-de/) und novartis.com oder unserem virtuellen Pressezentrum virtualcampus.novartis.de.

Quellen

1. DGFF. 21. Tag des Cholesterins am 16. Juni 2023. Gesunde Blutgefäße schützen Herz und Hirn. Abrufbar unter: https://www.lipid-liga.de/21-tag-des-cholesterins-am-16-juni-2023/. Letzter Zugriff: Juni 2023.
2. Libby P et al. Athersosclerosis. Nat Rev Dis Primers 2019;5(1):56. doi: 10.1038/s41572-019-0106-z.
3. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 544 vom 16. Dezember 2022: Todesursachenstatistik 2021: 7 % aller Todesfälle gehen direkt auf COVID-19 zurück. Abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/12/PD22_544_23211.html. Letzter Zugriff: Juni 2023.
4. Statistisches Bundesamt: Die 10 häufigsten Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen 2021. Abrufbar unter: https://ots.de/OI0zsK. Letzter Zugriff: Juni 2023.
5. WHO. Cardiovascular diseases (CVDs). Abrufbar unter: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/cardiovascular-diseases-(cvds). Letzter Zugriff: Juni 2023.
6. Mach F et al. 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: lipid modification to reduce cardiovascular risk. Eur Heart J 2020;41(1):111-188.
7. Weingärtner O et al. Kommentar zu den Leitlinien (2019) der ESC/EAS zur Diagnostik und Therapie der Dyslipidämien. Kardiologe 2020;14:256-266. doi: 10.1007/s12181-020-00399-9. Abrufbar unter: https://leitlinien.dgk.org/files/2020_kommentar_dyslipdidaemie_ow.pdf. Letzter Zugriff: Juni 2023.

Pressekontakt:
Jennifer Hollubetz
Communications Cardiovascular, Renal & Metabolism
Novartis Pharma GmbH
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Original-Content von: Novartis Pharma GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots