Neurodermitis und Schule: So unterstützen Eltern ihre Kinder

Bonn (ots) – Kinder mit Neurodermitis brauchen viel Selbstvertrauen, vor allem in der Schule. Eltern können dazu beitragen, indem sie die Eigenverantwortung ihres Kindes im Umgang mit der Erkrankung stärken. Was sie dafür wissen müssen, erklärt der Ratgeber „Unser Kind hat Neurodermitis – gemeinsam den Alltag meistern“.

Spagat zwischen Fürsorge und Loslassen

Neurodermitis ist nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine erzieherische Herausforderung. Auf der einen Seite müssen betroffene Eltern die notwendigen Therapiemaßnahmen konsequent umsetzen, die Haut zweimal täglich von Kopf bis Fuß eincremen, trösten und Nachsicht üben, wenn es ihrem Kind nicht gut geht. Andererseits braucht jedes Kind, ob gesund oder krank, mit zunehmendem Alter mehr Freiräume und Selbstständigkeit. „Die Einschulung oder der Wechsel auf eine weiterführende Schule sind gute Gelegenheiten, mehr Eigenständigkeit auch im Umgang mit der Erkrankung zu üben“, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. „Mit unserem neuen Elternratgeber wollen wir Familien dabei unterstützen.“

So viel Rücksicht wie nötig, so viel Eigenverantwortung wie möglich

Vor allem bei jüngeren Kindern ist es sinnvoll, die Lehrerinnen und Lehrer über die Neurodermitis zu informieren. Auf diese Weise lassen sich mögliche Konflikte oder Lernprobleme besser einordnen, zum Beispiel wenn das Kind durch mangelnde Konzentration auffällt, weil es wegen eines juckenden Ekzemschubs nachts nicht schlafen konnte. Zudem gibt es bei Neurodermitis unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich (1) (https://ots.de/HVnvcy). „Wichtig ist es aber auch, den Kindern etwas zuzutrauen. Schon im Grundschulalter sind viele von ihnen kleine Profis im Umgang mit ihrer Erkrankung“, erklärt Hackler. Ein Vertrauensvorschuss der Eltern und altersgerechtes Hintergrundwissen zu Neurodermitis helfen, im Schulalltag besser zurechtzukommen.

Informieren und Nachschlagen

Was bedeutet die Diagnose? Welche Behandlungsformen sind für welches Kind sinnvoll? Warum ist die tägliche Hautpflege so wichtig, und wie lässt sie sich am besten in den Familienalltag integrieren? Die Broschüre „Unser Kind hat Neurodermitis – Gemeinsam den Alltag meistern“ beantwortet die wichtigsten Fragen zu der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung und gibt eine Fülle praktischer Hinweise. Sie kann bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. kostenfrei angefordert oder im Internet heruntergeladen werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-neurodermitis-behandeln.de.

(1) „Chronische Erkrankungen als Problem und Thema im Unterricht“, BZgA (https://ots.de/HVnvcy)

Pressekontakt:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
c/o MedCom international medical & social communication GmbH
Dr. Heike Behrbohm
René-Schickele-Straße 10
53123 Bonn
0228 / 308210
0228 / 3082133
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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
Mein Name ist Tanja Schiller. Ich bin 28 Jahre alt und gehe hier bei NATKO meiner Berufung, dem redaktionellen Schreiben, nach. Dabei will ich Ihnen dem Leser nicht nur aktuelle News vermitteln, sondern auch Produkte auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie wirklich halten was sie versprechen!

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