Magen-Darm-Tag am 7. November: Der Arzt als Partner bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

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Wiesbaden (ots) –

Jedes Jahr findet am 7. November der Magen-Darm-Tag statt. Mit dem Aktionstag soll der Darm aus der Schmuddelecke in den Fokus gerückt werden, denn das Organ ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern auch für die Abwehr von Krankheitserregern. In Deutschland haben rund 320.000 Menschen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Dazu zählen unter anderem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. (1) Menschen mit CED leiden zum Beispiel an starken Bauchschmerzen und Durchfällen (1) – eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität, die sich mit der passenden Behandlung verbessern kann.

Mit Teamwork zur passenden Therapie

Nach erfolgter Diagnose besteht der beste Weg, das Leben mit CED zu meistern, darin, gemeinsam mit einem CED-Spezialisten (Gastroenterologen) einen Therapieplan zu finden, der an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, ist es besonders wichtig, zum behandelnden Arzt ein partnerschaftliches Verhältnis aufzubauen. Zunächst muss die Scham überwunden werden, über intime Beschwerden zu sprechen. Je mehr der Arzt über die individuellen Symptome weiß, umso leichter ist es, die passende Therapiestrategie zu finden. Dr. Verena Schick, niedergelassene Gastroenterologin aus Berlin, rät den Betroffenen, in regelmäßigem Kontakt mit ihrem Arzt zu bleiben, um den Verlauf der Erkrankung – ganz gleich ob positiv oder negativ – zu besprechen. Dabei sei es auch für den Patienten wichtig, über die eigene Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten gut informiert zu sein. Aber „lassen Sie nicht Google oder irgendwelche Bekannten über dritte Wege ihre dauerhaften Berater werden“, mahnt die Expertin. Neben dem Gespräch mit dem Arzt bieten zusätzlich auch gut organisierte Selbsthilfegruppen oder das Online-Portal Leben mit CED (https://www.leben-mit-ced.de/) (mit vielen wichtigen Informationen rund um chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sowie über Behandlungsmöglichkeiten) den Austausch mit anderen Betroffenen und die Suche nach einem Spezialisten. Ist dieser erst einmal gefunden, kann durch die regelmäßigen Besuche „eine Art fast freundschaftlicher Verbundenheit“ zwischen Arzt und Patient entstehen, sagt Schick. Dieses ganz tiefe Vertrauensverhältnis fördere den Austausch, die Kommunikation und damit das Mitgestalten der eigenen Therapie, so die erfahrene Gastroenterologin.

Gut vorbereitet – gut aufgehoben

Beim Arztgespräch ist jede Minute kostbar. Deshalb empfiehlt Patientin Eva, sich vor dem Gespräch die Fragen an den Arzt zu notieren, damit nichts vergessen wird. Auch während des Gesprächs ist es hilfreich, sich Notizen zu machen, um sie in Ruhe zu Hause durchzugehen und eventuell beim Arzt noch einmal nachzuhaken. (2) Das gilt auch für Antworten, die nicht verstanden wurden. In den zehn Jahren, die Eva mit Morbus Crohn lebt, hat sie gelernt, in ihren Körper hineinzuhören und kann ihrem Arzt gut vermitteln, wie es ihr mit der Krankheit gerade geht. Hilfreich ist hierbei die CED-Disk (https://www.leben-mit-ced.de/informieren/ueberblick-ced/ced-disk-krankheitslast-auf-den-punkt-gebracht-mit-download.html), auf der Patienten ihr Befinden in verschiedenen Bereichen von Schlafen über Essen und Lifestyle-Momente bis zum Sexualleben festhalten können. Das visuelle Messinstrument kann auf dem Online-Portal Leben mit CED (https://www.leben-mit-ced.de/) heruntergeladen und ausgefüllt zum Arztgespräch mitgenommen werden. „Bei CED ist es wichtig, die richtige Balance zu finden, um nicht ständig in der Angst vor dem nächsten Schub zu leben. Auch darf man sich nicht die Schuld geben, wenn es einen Rückschlag beim Krankheitsverlauf gibt“, erklärt Eva. Sie fühlt sich von ihrem Facharzt verstanden und ernst genommen.

Die passende Therapie kann die Lebensqualität verbessern

Auch wenn CED nicht heilbar ist, können mit der passenden Therapie im besten Fall nicht nur die Symptome verbessert, sondern die Krankheit dadurch auch kontrolliert und die Entzündung aufgehalten werden. Ein wichtiges Ziel für den langfristigen Verlauf der Erkrankung ist die Abheilung der Darmschleimhaut. Das kann Operationen und Krankenhausaufenthalte verringern. (3,4)

Über AbbVie

AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen. AbbVie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt bereitzustellen und die medizinischen Herausforderungen von morgen anzugehen. AbbVie will einen echten Unterschied im Leben von Menschen machen und ist in verschiedenen wichtigen Therapiegebieten tätig: Immunologie, Onkologie, Neurologie, Augenheilkunde und Virologie sowie mit dem Portfolio von Allergan Aesthetics in der medizinischen Ästhetik. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie weltweit 48.000 und in Deutschland rund 3.000 Mitarbeiter*innen.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @abbvie_de auf Twitter oder besuchen Sie unsere Profile auf Facebook oder LinkedIn. Unter www.abbvie-care.de finden Sie umfangreiche Informationen zu den Therapiegebieten, in denen AbbVie tätig ist.

Literatur:

1. Das Gastroenterologieportal. CED – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen. https://ots.de/vTHLXx (letzter Zugriff: 31.08.2023)

2. Leben mit CED. Vorbereitung auf das Arztgespräch. https://ots.de/046Ia9 (letzter Zugriff: 19.04.2023)

3. Turner D, Ricciuto A, Lewis A, et al. STRIDE-II: an update on the selecting therapeutic targets in inflammatory bowel disease (STRIDE) initiative of the International Organization for the Study of IBD (IOIBD): determining therapeutic goals for treat-to-target strategies in IBD. Gastroenterology. 2021;160(5):1570-1583. doi:10.1053/j.gastro.2020.12.031

4. Colombel JF, Narula N, Peyrin-Biroulet L. Management strategies to improve outcomes of patients with inflammatory bowel diseases. Gastroenterology. 2017;152(2):351-361.e5. doi:10.1053/j.gastro.2016.09.046

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Quelle: ots