Kinderzähne: Den Schnuller nur gezielt einsetzen / Das Apothekenmagazin „ELTERN“ erklärt, worauf Eltern bei den Milchzähnen ihrer Kleinen achten müssen

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Baierbrunn (ots) –

Der Schnuller verschiebt die Zähne. Das ist einer von vielen Mythen rund um die Zahngesundheit von Kindern, der leider wahr ist. Aus zahnärztlicher Sicht ist der Schnuller ein Fremdkörper und nie kiefergerecht. Wird er intensiv und lange genutzt, stört er die Entwicklung der umliegenden Muskulatur, des Kieferknochens und der Zähne. Das führt zu erhöhter Kariesanfälligkeit und Problemen beim Sprechen und Kauen. Das berichtet das Apothekenmagazin „ELTERN“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Schnuller höchstens zwei Jahre behalten

Der Schnuller sollte daher nur gezielt und nur in bestimmten Situationen verwendet werden – wenn es gerade nicht anders geht. Am besten ist es, die kleinste Schnullergröße bis zum Ende beizubehalten. Ab dem siebten Lebensmonat ist dann ein guter Zeitpunkt zur Abgewöhnung, denn mit dem ersten Zahn nimmt das Kaubedürfnis zu und der Saugreflex ab. Spätestens nach zwei Jahren sollte der Schnuller Geschichte sein.

Ab dem ersten Zahn mit Putzen anfangen

Dass man die ersten Zähne noch nicht putzen muss, gehört ebenfalls zu den Zahnmärchen. Milchzähne sind wichtige Platzhalter für bleibende Zähne und helfen dem Kiefer, sich gut zu entwickeln. Die ersten kommen etwa im sechsten Monat, die letzten fallen erst im zwölften Lebensjahr raus. Das ist eine lange Zeitspanne. Daher ab dem ersten Zahn mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta und einer Kinderzahnbürste putzen, selbst wenn noch gestillt wird. Kariesbakterien lieben den Milchzucker in der Muttermilch. Und Karies kann auch die noch im Knochen reifenden Zahnkeime schädigen oder auf Nachbarzähne übergreifen.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „ELTERN“ 10/2023 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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Quelle: ots