Katar nimmt Stellung auf den Amnesty-Bericht „In the Prime of their Lives“

Berlin (ots) – „Wir unterstützen die von Amnesty gegen Katar eingenommene Position nicht und stimmen ihr auch nicht zu. Die positiven Auswirkungen der Arbeitsreformen in Katar sind für alle sichtbar. Zu den wichtigsten Reformen gehören ein neuer Mindestlohn, die Abschaffung von Ausreisegenehmigungen, die Beseitigung von Hindernissen für den Arbeitsplatzwechsel, eine strengere Überwachung von Rekrutierungsprozessen, bessere Unterkünfte und verbesserte Gesundheits- und Sicherheitsstandards“, sagte der Botschafter des Staates Katar in Deutschland, Abdullah bin Mohammed bin Saud Al-Thani.

Von den Reformen haben bisher über eine Million Menschen profitiert. Erreicht wurden sie durch die konstruktive Zusammenarbeit mit einer Reihe von internationalen Partnern und Kritikern.

Die überwiegende Mehrheit der ausländischen Staatsangehörigen, die in Katar leben und arbeiten, verlassen das Land mit positiven Erfahrungen. Viele bleiben über die Dauer ihres ersten Vertrags hinaus in Katar und ermutigen ihre Freunde und Familienangehörigen, sich ihnen anzuschließen, um ähnliche Chancen und eine bessere Lebensqualität zu genießen.

Die Realität ist, dass kein anderes Land im arabischen Raum in so kurzer Zeit so weit gekommen ist. Nach dem Vorbild von Katar haben auch andere Länder in der Region Schritte unternommen, um ihre eigenen Arbeitsreformen einzuführen – ein Zeichen für die Breitenwirkung des Programms.

Im Gegensatz zu den Berichten von Amnesty entsprechen die von Katar veröffentlichten Statistiken über Verletzungen und Todesfälle mit den internationalen Best Practices überein und setzen neue Maßstäbe in der Region. Das Beharren von Amnesty darauf, dass Katar diese Standards noch erweitern sollte, ist ungerechtfertigt.

Auch bei der Bekämpfung der Auswirkungen von Hitzestress hat Katar erhebliche Fortschritte gemacht. Nach einer Studie, die von den Forschungsexperten von Famelab durchgeführt wurde, und nach ausführlichen Konsultationen mit unseren internationalen Partnern, führte Katar im Juni 2021 ein Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer vor der Sommerhitze ein. Die neuen Vorschriften erweitern die Zeiträume, in denen Arbeit im Freien verboten ist, legen jährliche Gesundheitschecks für alle Arbeitnehmer fest, und bestimmen, dass die Arbeit sofort eingestellt werden muss, wenn die Kühlgrenztemperatur die von Gesundheitsexperten empfohlene Temperatur überschreitet.

„Katar hält an seinem Engagement für Arbeitsreformen fest und lässt sich dabei von niemandem aufhalten, der versucht, die erzielten Fortschritte zu diskreditieren“, sagte Seine Exzellenz.

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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
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