Interview mit Marcus Schöfisch, dem Deutschen Marathonmeister 2016 / „Die neuartige Einlage bow von medi hilft mir aktiv bei jedem Schritt!“

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Bayreuth (ots) –

Seit 2016 besteht der Internationale Tag des Laufens. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung liefen damals rund 2,5 Millionen Läufer aller Altersgruppen aus 177 Nationen eine Strecke von 9,2 Millionen Meilen zugunsten dieses Aktionstages. Die Initiative geht auf über 100 verschiedene internationale Lauforganisationen zurück. (1) Ihr Ziel: Menschen jeden Alters zu ermutigen, sich zu bewegen und zu einem gesünderen sowie aktiveren Leben zu finden. (2) Dieses Jahr findet der Internationale Tag des Laufens am 7. Juni statt.

Wer sich schon immer gerne sportlich betätigt und seine Leidenschaft im Laufen gefunden hat, ist Marcus Schöfisch, Teilnehmer der Leichtathletik-Europameisterschaft 2018 / Marathon der Männer in Berlin und Deutscher Marathonmeister 2016. Im Interview berichtet der 35-Jährige aus Leipzig über seine Karriere – und inwieweit ihn die neue Einlage bow von medi dabei unterstützt.

Marcus, du bist bei deiner Marathon-Premiere 2016 direkt Deutscher Meister in Frankfurt geworden mit einer Zeit von 2:20:08 Stunden. Bist du damals mit dem Ziel angetreten, zu gewinnen?

„Ich hatte mich wahnsinnig auf die Veranstaltung gefreut. Aufgrund von Verletzungen oder Olympia-Starts fehlten die besten deutschen Läufer. Das Rennen um den Titel war offen und ich dachte ‚So eine Chance bekommst du nie wieder! Das musst du nutzen!‘ Natürlich hatte ich davon geträumt, damit gerechnet allerdings nicht. Ich war vorher noch nie einen kompletten Marathon gelaufen – sondern im Training nur rund 35 Kilometer. Ich wusste also nicht genau, was mich erwartet. Ab Kilometer 27 hatte ich immer wieder ein Ziehen in den Waden, kurz vor einem Krampf, und ich wusste nicht, ob ich das Ziel erreiche – aber ich war an dem Tag mental sehr stark. Schlussendlich hat alles gut geklappt!“

Wie bist du zum Sport beziehungsweise zum Marathonlauf gekommen?

„Ich habe mich schon immer gerne sportlich betätigt: Anfänglich habe ich Judo im Verein gemacht. Nachdem wir von Stollberg / Erzgebirge nach Hohenstein-Ernstthal umgezogen sind, gab es in der neuen Umgebung leider kein entsprechendes Angebot. Spontan habe ich mich für einen 1000-Meter-Lauf gemeldet – und schnell gemerkt, das Laufen macht mir Spaß und ich bin richtig gut darin. In verschiedenen Wettkämpfen war ich immer unter den ersten Dreien in meiner Altersklasse. Ab da habe ich begonnen, mich auf Langstreckenläufe zu konzentrieren – ich wollte immer als Erster über die Ziellinie laufen, wollte Bester in Sachsen und dann in Deutschland werden. Das Lauffieber hatte mich gepackt und ich bin heute noch mit Leib und Seele dabei.“

Vor deinem Erfolg 2016 bist du auch den Halbmarathon und andere kürzere Strecken gelaufen und warst sogar Hindernisläufer – was ist deine Lieblingsdisziplin?

„Das ist auf jeden Fall der Marathon – und ist es auch immer gewesen! Zum einen, weil ich dabei am erfolgreichsten bin, zum anderen ist es der Mythos. Bei den Triathleten ist es der Ironman, bei den Radfahrern die Tour de France und bei uns Läufern ist es der Marathon. Er ist einfach die Königsdisziplin des Laufsports. Und eine Herausforderung, die es sich lohnt, anzunehmen – man wächst daran. Der Marathon ist unberechenbar, er hält immer etwas Verrücktes bereit. Man kann sich noch so gut darauf vorbereiten, aber man weiß nie, ob es schlussendlich für den Sieg reicht.“

Das Training nimmt sehr viel Zeit in Anspruch – wie schaffst du es, das Laufen in deinen Alltag zu integrieren?

„Ich bin hauptberuflich Polizist, aber für den Großteil des Jahres freigestellt, um trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Das heißt, ich verrichte zwei Monate im Jahr meinen regulären Polizeidienst und konzentriere mich den Rest des Jahres auf meine sportlichen Erfolge.“

Gibt es Vorgaben, an welchen Wettkämpfen du teilnehmen oder welche Erfolge du erzielen musst?

„Ich muss ganz klar Leistung bringen! Entweder man ist in der Nationalmannschaft, sprich mit Kaderstatus, oder qualifiziert sich für eine internationale Teilnahme bei der EM, WM oder Olympia. Außer zum Beispiel bei Verletzungen: Dann bleibt man freigestellt – auch ohne im Kader zu sein.“

Du selbst musstest in den letzten Jahren teilweise verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten. Woran lag das?

„Ich hatte immer wieder Probleme mit dem Rücken und dem Kreuzbein. Und das hat sich auch auf meine unteren Extremitäten ausgewirkt. Dazu kommt ein leichter Knick-Senkfuß. Die Innenseite meines Fußgewölbes ist abgesenkt und die Knöchel knicken nach innen ein. Laufe ich lange Strecken, ermüdet die Muskulatur – ich bekomme Schmerzen in der Fußsohle und dem Sprunggelenk, die später in die Knie und Hüfte ausstrahlen. Es war ein langer Prozess, bis ich körperlich wieder umfassend fit war.“

Wie kann man das therapieren?

„Anfangs habe ich probiert, die Probleme mit speziellem Training und Physiotherapie in den Griff zu bekommen. Und ich habe weniger trainiert, um meinem Körper mehr Zeit zur Regeneration zu geben. Aber das reichte nicht aus. Mein Orthopäde hat mir dann sensomotorische Einlagen verschrieben. Mit denen war ich nicht zufrieden, sie haben sich nicht gut angefühlt. Im Sanitätshaus Helmut Haas hat man mir daraufhin die bow von medi vorgestellt, eine spezielle 3D-Einlage, die insbesondere für Patienten mit Knick-Senkfuß geeignet ist. Und mit der bow laufe ich jetzt wieder schmerzfrei!“

Was war dein erster Eindruck?

„Zuerst wurde die bow im Einlagen- und Bewegungszentrum des Sanitätshauses Helmut Haas auf meine individuellen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst. Danach haben wir sie auf dem Laufband getestet und mein Laufverhalten mit einer Kamera aufgenommen. Ich habe sofort den Unterschied gespürt: Diese Einlage gibt mir beim Laufen eine Art Extra-Kick, also zusätzliche Energie in der Abstoßphase, wenn der Fuß den Boden wieder verlässt. Das ist einfach genial und hatte ich so nicht erwartet! Zudem hat sich mein ganzer Körper aufgerichtet. Die Aufnahmen haben es bestätigt. Das ist jetzt ein gutes Jahr her und seitdem trainiere ich regelmäßig mit der bow.“

Was ist das Besondere an der bow?

„Die bow richtet das Fußgewölbe auf. Damit ahmt sie die Bewegung eines gesunden Fußes nach. Während andere Einlagen den Fuß zwar in der Standphase unterstützen, hilft mir die bow aktiv bei jedem Schritt, die Schwächen meines Fußes zu kompensieren – vom Auftreten bis zum Abrollen.“

Wem würdest du die bow empfehlen?

„Die bow eignet sich in erster Linie für Menschen mit einer Fußfehlstellung wie dem Knick-Senkfuß. Aber auch Leistungssportler, Laufanfänger oder allgemein sportlich aktive Menschen können von der Wirkungsweise der Einlage profitieren. Ich kann die Einlage jedem nur empfehlen – man kann damit das Laufen nachhaltig optimieren.“

Inwiefern?

„Wann immer ich die bow trage, fühlt sich mein Sprunggelenk stabiler an und das wirkt sich auf den ganzen Körper aus. Das Knie bleibt stabil und mein ganzer Oberkörper richtet sich auf. Ich muss für die gleiche Leistung gefühlt weniger Kraft aufwenden. Und ich habe das Gefühl, vom Fuß daran erinnert zu werden, groß zu bleiben, auf meinen Schritt und meine Körperhaltung zu achten. Aus meiner Sicht ist die Einlage auch für regenerierende Dauerläufe ideal oder um nach einer Trainingspause den Körper wieder in Form zu bringen.

Trägst du die bow bei Wettkämpfen?

„Nein, im Wettkampf ist das nicht erlaubt, da sind die Schuhe streng reglementiert. Das wäre ansonsten ein Wettbewerbsvorteil. Aber ich habe subjektiv das Gefühl, dass der positive Effekt der bow bei Wettkämpfen nachwirkt – ich fühle mich stabiler und sicherer. Ansonsten trage ich sie immer zu ruhigen Dauerläufen zwei- bis dreimal die Woche und teilweise auch in der Freizeit. Die Einlage passt optimal in meine Sport- und Alltagsschuhe.“

Wie motivierst du dich, regelmäßig zu trainieren? Was treibt dich an?

„Für mich gehört Laufen zu meinem Leben dazu! Es ist meine Leidenschaft! Ich möchte meinen Körper immer an die Grenzen bringen und diese auch überwinden. Natürlich möchte ich dabei auch erfolgreich sein. Ich laufe, weil es mir Spaß macht, aber ich brauche zusätzlich Ziele, die ich erreichen kann. Ich habe einen starken Willen und verausgabe mich bei jedem Wettkampf bis zum Äußersten. Leistungssport ist eine Lebenseinstellung, die ich ausüben werde, solange ich körperlich dazu in der Lage bin.“

Wie lange möchtest du das Laufen noch professionell betreiben? Welche Ziele hast du dir gesetzt?

„In vielen anderen Disziplinen hat man mit Mitte 30 seinen Zenit bereits überschritten. Aber nicht beim Laufen! Ich bin letztes Jahr Bestzeiten gelaufen und bin mir sicher, dass ich dieses Jahr noch mehr erreichen und vergangene Erfolge toppen kann. Durch meine langwierigen Verletzungen bin ich leider nicht mehr im Nationalkader, aber das möchte ich auf jeden Fall wieder ändern und noch einmal das Nationaltrikot anziehen. Nächstes Jahr sind außerdem Olympische Spiele – eine Teilnahme ist mein großer Traum. All das treibt mich an, an meine Grenzen zu gehen und das Beste aus meinem Körper herauszuholen!“

Dabei wünschen wir dir viel Erfolg! Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast.

Surftipp:

www.medi.biz/bow (http://www.medi.biz/cotton)

Zwecksetzung bow®: Einlagenrohlinge zur Abgabe an die versorgenden Fachkreise für die Erstellung von Sonderanfertigungen zur indikationsgerechten Versorgung des Patienten am Fuß.

Quellen:

1. My best runs. Online veröffentlicht unter: Happy Global Running Day! Be sure to run, walk or jog at least one mile today! – Running News Daily by My BEST Runs – My BEST Runs – Worlds Best Road Races (https://mybestruns.com/rnd/Happy_Global_Running_Day_Be_sure_to_run_walk_or) (Letzter Zugriff 04.05.2023)
2. Global running day. Online veröffentlicht unter: Global Running Day (globalrunningday.org) (https://globalrunningday.org/) (Letzter Zugriff 04.05.2023)

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Quelle: ots