Humanitäres Desaster in Afghanistan – Help leistet Überlebenshilfe

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Afghanistan/Bonn (ots) –

Die Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe wurde 1981 gegründet, um afghanische Geflüchtete zu unterstützen. 41 Jahre später ist diese Mission wieder hochaktuell. Help verteilt Nahrungsmittel und finanzielle Hilfen an vertriebene Menschen im Land, etwa um dringend benötigte Winterkleidung, Decken oder Hygieneartikel zu kaufen.

„Unser aktuelles und geplante Nothilfeprojekte zur Versorgung von vulnerablen Familien sind angesichts der Bedarfslage notwendig, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein – die Anzahl der Menschen in Not ist unvorstellbar, es braucht viel mehr Unterstützung. Der Grund für diese Lage ist eine dramatische Liquiditätskrise in Afghanistan, die durch unpräzise Sanktionen und eingefrorene afghanische Staatsmittel verschlimmert wird. Ohne Geld sind lokale Strukturen einfach nicht in der Lage, die öffentliche Versorgung zu gewährleisten.

Auch wenn man jetzt unbedingt humanitäre Hilfe leisten muss, ist es auch wichtig, zu verstehen, dass kein Mensch ewig davon abhängig sein möchte. Deshalb müssen neben der Nothilfe auch die berufliche Bildung, Einkommen schaffende Maßnahmen und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft mitgedacht werden, um nachhaltige Effekte im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zu erzielen“, sagt Julian Loh, Help-Programmkoordinator für Afghanistan und Nahost.

Mit der Machtübernahme der Taliban leben etwa in Herat derzeit Hunderttausende vertriebene Afghan:innen, die um ihr Überleben kämpfen. Help unterstützt die bedürftigen Familien, damit sie nicht zu Verzweiflungstaten gedrängt werden, um an Geld für Nahrungsmittel und Alltagsgüter zu kommen. Im Fokus stehen besonders schutzbedürftige Menschen, die etwa an einer körperlichen Beeinträchtigung leiden oder chronisch krank sind. Neben der Nothilfe führt Help aber auch 6-monatige Ausbildungskurse in marktfähigen Berufen in den vier westafghanischen Provinzen Herat, Badghis, Farah und Ghor durch und unterstützt bei der anschließenden Integration in den Arbeitsmarkt.

Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder Hintergrundgespräch mit Herrn Julian Loh. Sie erreichen uns unter der 0228 91529-13 (oder mobil: 0173 279 04 38/per Mail [email protected]) für Interviewanfragen.

Help ist Mitglied des Bündnisses deutscher Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft. Beide bitten um Spenden für die betroffenen Menschen:

Help – Hilfe zur Selbsthilfe

Online Spenden (https://www.help-ev.de/spenden/online-spenden)

Stichwort: Nothilfe Afghanistan

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00

Commerzbank Köln

www.help-ev.de

Aktion Deutschland Hilft

Stichwort: Einsatzfall Afghanistan

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30

Bank für Sozialwirtschaft

Pressekontakt:
Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Sandra Schiller
Pressesprecherin
Reuterstr. 159
53113 Bonn
Fon: +49 228 91529-13
mobil: +49 173 2790 438
E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots