Gesundheitsminister Holetschek würdigt Biotechnologie „Made in Munich“

München (ots) –

– Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek besucht Biotechnologie-Unternehmen Amgen in München
– Forscher:innen entwickeln innovative Krebstherapien
– Erstes Arzneimittel aus den Münchner Laboren ist bereits auf dem Markt

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek besuchte heute die Labore der Amgen Research (Munich) GmbH (ARM). Der Münchner Forschungsstandort des internationalen Biotech-Unternehmens Amgen entwickelt einen neuartigen immuntherapeutischen Ansatz gegen Krebs. Prof. Dr. Peter Kufer, ARM-Geschäftsführer, und Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH, gaben einen Einblick in die biotechnologische Krebsforschung und führten den Gesundheitsminister durch den innovativen Forschungsstandort, in dem mehr als 200 Mitarbeitende tätig sind.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte bei seinem Besuch: „Die Arzneimittelversorgung in Deutschland ist im internationalen Vergleich sehr gut, aber es gibt natürlich noch Bereiche, in denen wir besser werden müssen. Mir ist es wichtig, dass wir gerade die Entwicklung von innovativen pharmazeutischen Ansätzen noch besser ermöglichen und fördern als bisher. In der Pandemie haben wir alle gesehen, wie wichtig es war, gute Forschung zu haben: Nur so konnten die Impfstoffe so rasch entwickelt werden. Klar ist: Ausgaben für Arzneimittel sind Investitionen in Gesundheit. Biotechnologie hat immenses Potenzial, viele Krankheiten zu heilen. Ich freue mich, dass Bayern schon heute viele Unternehmen mit großer Expertise in diesem Bereich angesiedelt hat. Und ich setze mich dafür ein, dass in Bayern die Versorgung mit und die Forschung an Arzneimitteln gesichert und weiter verbessert wird.“

„Die Corona-Pandemie hat uns auch gezeigt, wie wichtig die Sicherung der Standorte in Deutschland und Europa ist“, sagt der Amgen-Geschäftsführer Manfred Heinzer. „Forschung und Entwicklung müssen stärker anerkannt werden. Dabei ist auch der Schutz des geistigen Eigentums für jedes Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Denn durch Patentschutz können innovative Unternehmen in die Entwicklung neuer Therapeutika investieren, die zur Behandlung und Prävention schwerer Krankheiten erforderlich sind.“

Das Forschungsteam von Amgen entwickelt in München BiTE® (bispecific T-cell engager)-Moleküle für die Behandlung verschiedener Krebsarten. Substanzen der BiTE®-Wirkstoffklasse sind biotechnologisch hergestellte Proteine, welche die Immunabwehr von Tumorpatienten gegen ihre eigenen Krebszellen dirigieren, indem sie T-Zellen, die potentesten Abwehrzellen des Immunsystems, veranlassen, die Krebszellen zu zerstören. „Die meisten T-Zellen gehen von Natur aus nicht gegen Krebszellen vor, sondern sind gegen andere gefährliche Zellen, z.B. virusinfizierte Zellen gerichtet“, erklärt Prof. Dr. Peter Kufer, Geschäftsführer der Amgen Research (Munich) GmbH. „BiTE®-Moleküle wirken wie Brillen, durch die auch die große Mehrheit der T-Zellen, die für Krebszellen blind sind, die Zellen einer bestimmten Krebsart erkennen und zerstören können.“

Über Amgen

Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit etwa 24.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern seit über 40 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 850 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Menschen mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline. www.amgen.de

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Pressekontakt:
Dr. Corinna Jacob
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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
Mein Name ist Tanja Schiller. Ich bin 28 Jahre alt und gehe hier bei NATKO meiner Berufung, dem redaktionellen Schreiben, nach. Dabei will ich Ihnen dem Leser nicht nur aktuelle News vermitteln, sondern auch Produkte auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie wirklich halten was sie versprechen!

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