„Gefangen im eigenen Körper – 44 Stunden zwischen Leben und Tod“

0
160

Baden-Baden (ots) –

SWR/arte-Doku über das „Locked-in-Syndrom“ seit 14. Juli 2023 in der ARD Mediathek, am 2. August 2023, 22:50 Uhr im Ersten

Im Sommerprogramm bündelt das Erste in der Dokumentarfilmstaffel wieder spannende Themen und bewegende Geschichten. Die SWR/arte-Produktion „Gefangen im eigenen Körper – 44 Stunden zwischen Leben und Tod“ erzählt, wie es ist, als gesunder Mensch bei vollem Bewusstsein im Krankenhaus zu liegen, ohne sich bewegen oder mitteilen zu können. Gil Avni ist einer der Wenigen, die von dieser Zeit rück-blickend berichten können. Der 80-minütige Dokumentarfilm von Rotem Gross ist seit Freitag, 14. Juli 2023 90 Tage in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/dokumentation-und-reportage/gefangen-im-eigenen-koerper-44-stunden-zwischen-leben-und-tod/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzIwMjMtMDgtMDJfMjItNTAtTUVTWg) und am Mittwoch, 2. August 2023, 22:50 Uhr im Ersten zu sehen. (Eine Kurzfassung wurde bei arte am 28. Juni 2023 erstausgestrahlt). „Gefangen im eigenen Körper – 44 Stunden zwischen Leben und Tod“ ist eine Produktion von Neue Celluloid Fabrik im Auftrag von SWR/arte.

Plötzlich gefangen: Das „Locked-in-Syndrom“

Im Dokumentarfilm“Gefangen im eigenen Körper – 44 Stunden zwischen Leben und Tod“ erzählt der israelische Regisseur Rotem Gross die Geschichte von Gil Avni, einem jungen israelischen Familienvater, der ohne erkennbaren Anlass ins Wachkoma fällt und daraufhin über 44 Stunden vergeblich darum ringt, sich den Menschen an seinem Bett mitzuteilen. Für Avni waren diese Stunden nach eigener Aussage die schlimmsten seines Lebens.

Ein Film hilft, Komapatient:innen zu verstehen

Der Film erzählt Avnis Fall aus verschiedenen Perspektiven: aus der Sicht Avnis, aus der seiner Familie und Freund:innen sowie aus der des medizinischen Personals. Mit Interviews, behutsamen Reenactments und Animationen wird Gils existenzielle, beängstigende Situation nachvollziehbar. Bis heute ist ungeklärt, was die Ursache seines plötzlich kritischen Zustands war. Unklar ist auch, warum er, nachdem er ins künstliche Koma versetzt wurde, bei Bewusstsein blieb. Weltweit sind bisher nur wenige derartige Fälle bekannt. Doch es ist davon auszugehen, dass viele Betroffene nur deshalb nicht davon berichten können, da sie nicht überleben oder sich nicht erinnern können. Der Film hat in Israel dazu geführt, dass der Umgang mit Komapatienten per Gesetz geändert wurde.

Weitere Informationen unter:

http://swr.li/gefangen-im-eigenen-koerper-44-stunden-zwischen-leben-und-tod

Fotos zum kostenlosen Herunterladen unter ARD-foto.de (http://www.ard-foto.de/). Akkreditierte Journalisten können den Film nach Fertigstellung anschauen unter presseportal.swr.de.

Newsletter: „SWR vernetzt“ (https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/newsletter-anmeldung-swr-vernetzt-100.html)

Pressekontakt:
Daniela Kress, 07221 929 23800, [email protected]
Original-Content von: SWR – Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots