Diagnose Diabetes: Lernen von „erfahrenen“ Patienten

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Baierbrunn (ots) –

Sie oder Ihr Kind haben die Diagnose Diabetes erhalten? Dann sollten Sie diese Tipps von „alten Hasen“ kennen.

Die Diagnose Diabetes ist für viele ein Schock. Fragen und Sorgen beschäftigen die Betroffenen: Habe ich diese Krankheit für immer? Muss ich dauerhaft Diät halten? Im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ geben Menschen, die entweder selbst, als Eltern oder als Berater täglich mit Diabetes zu tun haben, hilfreiche Tipps zum richtigen Umgang mit der Krankheit.

Psychologische Betreuung ist wichtig

Übrigens: Nach der Diabetes-Diagnose empfinden Menschen häufig Schuldgefühle – insbesondere bei Typ-2-Patienten erlebt dies Eva Küstner, Fachpsychologin für Diabetes in Gau-Bischofsheim, sehr häufig. Das werde oft durch Aussagen von Ärzten wie etwa „Jetzt müssen Sie aber wirklich abnehmen!“ noch verstärkt. Doch die Patienten sollten vielmehr unterstützt werden, appelliert Küstner: „Alle wissen, dass es schwer fällt abzunehmen und dass es Zeit braucht, die eigenen Gewohnheiten langsam zu verändern.“

Ganz wichtig sind dabei, so Küstner, Diabetesberaterinnen und Diabetesberater, die auf persönliche Fragen eingehen und für Sorgen ansprechbar sind. Das kann Oliver Silberberg bestätigen: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Ernährungsberatung und psychologische Betreuung brauche, aber es hat mir echt geholfen. Alleine fühlt man sich oft ziemlich hilflos.“

Es kann helfen, ein Diabetes-Tagebuch zu führen

Als Unterstützung fürs regelmäßige Sportprogramm empfiehlt Heidrun Täubig im „Diabetes Ratgeber“: „Suchen Sie sich Verbündete. Sie können sich mit einem Freund im Sportverein anmelden und feste Termine für das Training vereinbaren.“ Mit Sport hat auch der 14-jährige Leo Teschner gute Erfahrungen gemacht: „Ich spiele gerne Fußball oder mache Kraftsport. Das tut gut, denn die Krankheit steht dann nicht im Mittelpunkt.“ Leos Mutter Andrea, die selbst Ärztin ist, hat es am Anfang geholfen, ein Diabetes-Tagebuch zu führen.

Für Berufstätige hat Helmut Neugebauer einen hilfreichen Hinweis: „Bin ich beruflich unterwegs, esse ich mittags Gerichte, bei denen ich die Werte für die Insulingabe im Kopf habe und nicht erst rechnen muss.“ Und Kai Porschitz rät allen Betroffenen zu mehr Gelassenheit: „Lassen Sie sich nicht verrückt machen und verzichten Sie nicht auf alles. Man will ja auch noch leben.“

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 4/2022 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/DiabetesRatgeber/) und Instagram (https://www.instagram.com/diabetes_ratgeber/).

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Quelle: ots