Corona- und Grippewelle belasten die Pflege: So sollten sich Pflegebetriebe auf den Winter vorbereiten, um ihr Personal zu halten

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Elz (ots) –

Der Fachkräftemangel in der Pflegebranche verschärft sich ungebremst und viele Betriebe sind wegen der anhaltenden Corona- und Grippewelle völlig ausgelastet. Darüber hinaus steht nun der Winter bevor, in dem weitere Personalausfälle zu erwarten sind.

„Ich beobachte seit Monaten, wie sich die Personalnot von Pflegebetrieben zuspitzt. Wenn sie jetzt nichts unternehmen, wird der Winter zur unüberwindbaren Hürde“, mahnt Dustin Müller. Der Recruiting-Profi konnte die offenen Stellen von mehr als 300 Pflegebetrieben zeitnah besetzen und weiß, wie Unternehmen ihren Personalmangel auch in Krisenzeiten beheben. In diesem Artikel verrät er, wie Pflegebetriebe den bevorstehenden Winter trotz des anhaltenden Fachkräftemangels unbeschadet überstehen.

Sichtbarkeit erhöhen

Damit Pflegeeinrichtungen zwischen den Jahren genügend qualifizierte Bewerber auf sich aufmerksam machen, sollten sie zuerst die eigene Sichtbarkeit erhöhen. Nur wer jederzeit und dauerhaft in den Medien präsent ist, kann sich auch als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Dabei sollten Pflegebetriebe vor allem auf die sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram setzen: Gerade die jüngeren Arbeitnehmer verbringen hier einen großen Teil ihrer Freizeit und werden über die klassischen Anzeigen in den Printmedien kaum noch erreicht. Wer seine Sichtbarkeit auf TikTok und Co. steigert, kann daher deutlich mehr Bewerbungen generieren.

Den Bewerbungsprozess vereinfachen

Unternehmen aus der Pflegebranche sollten zudem auf einen möglichst einfachen Bewerbungsprozess setzen. Statt wie die Konkurrenz umfangreiche Bewerbungsunterlagen samt Zeugnissen und Motivationsschreiben zu verlangen, empfiehlt sich ein Wechsel auf Online-Kurzbewerbungen, etwa in Form eines Fragebogens: Indem die interessierten Bewerber mit wenigen Klicks den ersten Teil des Bewerbungsprozesses abschließen können, lassen sich wesentlich mehr Bewerber gewinnen.

Kommunikation auf Augenhöhe

Gerade im Bereich der Pflege ist empfundene Wertschätzung für die Arbeitnehmer besonders wichtig. Wer als Pflegebetrieb bereits in der Stellenanzeige mit den potenziellen Bewerbern auf Augenhöhe kommuniziert, macht sich daher als Arbeitgeber besonders interessant. Dabei sollte frühzeitig auf die Bedürfnisse und die typischen Fragen der Pflegekräfte eingegangen werden – die Arbeitnehmer erwarten heute Verständnis für die persönlichen Herausforderungen in ihrem anspruchsvollen Beruf.

Gehälter anpassen

Außerdem kann auch die Höhe des Gehalts Teil der zu vermittelnden Wertschätzung sein. Wenn Pflegebetriebe bei sich finanzielle Spielräume sehen, sollten sie daher eine Erhöhung der Gehaltszahlungen in Erwägung ziehen. Die begehrten Fachkräfte sind heute meist bereits in einer Beschäftigung, empfinden sich jedoch oft zu schlecht entlohnt. Wer hier mit einem höheren Gehalt punkten kann, macht sich für Neueinsteiger und wechselbereite Pflegekräfte als Arbeitgeber gleichermaßen interessant.

Bonus-Leistungen anbieten

Wichtig für die Pflegekräfte sind zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die soziale Absicherung. Unternehmen können mit der Organisation von Kita-Plätzen oder der Gewährung von Rentenzuschüssen die eigene Attraktivität messbar erhöhen. Wer Bonus-Leistungen anbietet und dazu auf eine Erhöhung der Sichtbarkeit und einen vereinfachten Bewerbungsprozess achtet, kann auch in der Winterzeit mehr qualifizierte Bewerbungen von Pflegekräften erhalten.

Über Dustin Müller:

Dustin Müller ist der Gründer und Geschäftsführer der JobAdvertiser PMR GmbH, der verschiedene Recruiting-Agenturen angehören. Gemeinsam mit seinem Team aus Experten unterstützt er Unternehmen aus der Pflege- und Logistikbranche dabei, neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Dabei ist die JobAdvertiser PMR GmbH bereits für über 350 Arbeitgeber der erste Ansprechpartner in Sachen E-Recruiting. Mehr Informationen unter: https://mehrpflegetalente.de/

Pressekontakt:
JobAdvertiser PMR GmbH
Vertreten durch: Dustin Müller
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