Breiter impfen gegen Meningokokken: Jetzt Beratung in der Kinderarztpraxis einholen

Frankfurt am Main (ots) – Insgesamt sind jährlich in Deutschland etwa 300 Menschen von einer invasiven Meningokokken-Erkrankung betroffen. Meningokokken sind Bakterien, die eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen können. Die Erkrankung kann zu potenziell schwerwiegende Folgen für die Betroffenen führen. Dazu gehören Taubheit, Krampfanfälle, Hirnschäden, Narben, Amputationen von Gliedmaßen oder sogar auch psychische Störungen. Am häufigsten erkranken Kleinkinder unter dem fünften Lebensjahr und Jugendliche sowie junge Erwachsene. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen und können sich somit, beispielsweise in Kindertagesstätten, leicht ausbreiten. Durch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), Kleinkinder im Alter von 12 Monaten gegen Meningokokken der Serogruppe C zu impfen, ist klar, dass ein Schutz vor Meningokokken für Kleinkinder wichtig und sinnvoll ist. Aber was können Eltern tun, um ihr Kind über die Meningokokken-C-Impfung hinaus zu schützen?

Warum eine Impfung gegen die Meningokokken-Serogruppen A, C, W und Y?

Aufgrund verschiedener Oberflächenstrukturen der Meningokokken-Bakterien werden diese in zwölf unterschiedliche Untergruppen, sogenannte Serogruppen, unterteilt. Insgesamt fünf der Meningokokken-Serogruppen (A, B, C, W und Y) sind für 95 % aller Meningokokken-Erkrankungen weltweit verantwortlich. In Deutschland sind die Serogruppen B, C, W und Y am häufigsten verbreitet. Seit einigen Jahren steigen europaweit Meningokokken-Erkrankungen, die durch die Serogruppe W verursacht werden. Die Fallzahlen der Meningokokken-Erkrankungen, verursacht durch die Serogruppe Y, zeigen aktuell ebenfalls einen steigenden Trend. Deshalb kann, insbesondere für Kleinkinder, eine Meningokokken-Impfung wichtig sein, die über die STIKO-Empfehlung hinaus geht. Die Meningokokken-Kombinationsimpfung gegen die Serogruppen A, C, W und Y (MenACWY-Impfung) kann einen solchen erweiterten Impfschutz bieten. Dieser breite Impfschutz spielt im Hinblick auf die in Deutschland und Europa beobachtete Ausbreitung der unterschiedlichen Serogruppen eine wichtige Rolle für die gesunde Entwicklung von Kleinkindern.

Aber wie viel wissen Eltern zu den verschiedenen Serogruppen und den Impfmöglichkeiten? Wie bekannt sind die potenziell ernsthaften Folgen der invasiven Meningokokken-Erkrankung? Woher beziehen Eltern ihre Informationen dazu? Diese und weitere Fragen wurden in einer breiten Elternumfrage, die von Sanofi Pasteur im Mai 2021 mit über 200 Eltern von 203 Kindern durchgeführt wurde, beantwortet.

Jetzt beim Kinderarzt oder der Kinderärztin informieren

Trotz des hohen Bekanntheitsgrades von Meningokokken-Impfungen fühlen sich nur wenige Eltern (6 %) gut vertraut mit der Erkrankung selbst. Nur 21 % der befragten Eltern haben von dem Begriff „Serogruppen“ gehört. Allerdings befürchten 60 % der befragten Eltern, dass eine Meningokokken-Erkrankung schwer verläuft und zu ernsthaften Folgen für ihr Kind führen kann. Ein wesentliches Ergebnis der Befragung war aber auch, dass Kinderärzte und Kinderärztinnen ein hohes Vertrauen genießen. 81 % der befragten Eltern nennen den Kinderarzt oder die Kinderärztin als Haupt-Informationsquelle. Sind die Eltern über die Möglichkeit einer breiteren Impfung mit MenACWY aufgeklärt, würden 79 % der Befragten, deren Kinder noch nicht mit MenACWY geimpft wurden, ihr Kind bei einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse sicher oder wahrscheinlich damit impfen lassen. Offene Fragen zur breiten Meningokokken-Impfung können ganz unkompliziert beim nächsten Besuch bei der Kinderärztin oder beim Kinderarzt beantwortet werden. Oftmals lohnt es sich für Eltern auch, bei der Krankenkasse nach den Erstattungsmöglichkeiten dieser Impfung nachzufragen.

Über Sanofi

Sanofi ist ein weltweites biopharmazeutisches Unternehmen, das Menschen bei ihren gesundheitlichen Herausforderungen unterstützt. Mit unseren Impfstoffen beugen wir Erkrankungen vor. Mit innovativen Arzneimitteln lindern wir ihre Schmerzen und Leiden. Wir kümmern uns gleichermaßen um Menschen mit seltenen Erkrankungen wie um Millionen von Menschen mit einer chronischen Erkrankung.

Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 90 Ländern weltweit und mehr als 9.000 Mitarbeitenden in Deutschland übersetzen wir wissenschaftliche Innovation in medizinischen Fortschritt.

Über Sanofi Pasteur

Sanofi Pasteur ist der weltweit größte Hersteller von Grippeimpfstoffen. Im Jahr 2017 bestätigte Sanofi Pasteur seine Führungsposition, indem es eine Produktion von mehr als 200 Millionen Dosen an saisonalem Influenza-Impfstoff, d. h. etwa 40 Prozent der weltweit vertriebenen Influenza-Impfstoffe, abschloss. Sanofi Pasteur produziert an vier Standorten Impfstoffe gegen die saisonale Grippe: Swiftwater (Pennsylvania, USA), Val de Reuil (Frankreich), Ocoyoacac (Mexiko-Stadt, Mexiko) und Shenzhen (China).

Jedes Jahr stellt Sanofi Pasteur mehr als eine Milliarde Impfdosen zur Verfügung und ermöglicht damit die Immunisierung von mehr als 500 Millionen Menschen weltweit. Als eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Impfstoffe produziert Sanofi Pasteur, basierend auf seiner speziellen Expertise, ein Portfolio qualitativ hochwertiger Impfstoffe, das die Bedürfnisse der Volksgesundheit trifft. Dabei blickt das Unternehmen auf eine mehr als einhundertjährige Geschichte zurück.

MAT-DE-2103989-1.0-08/2021

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Quelle: ots

Tanja Schillerhttps://natko.de
Mein Name ist Tanja Schiller. Ich bin 28 Jahre alt und gehe hier bei NATKO meiner Berufung, dem redaktionellen Schreiben, nach. Dabei will ich Ihnen dem Leser nicht nur aktuelle News vermitteln, sondern auch Produkte auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie wirklich halten was sie versprechen!

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