Alzheimer: Macht ein neues Medikament Hoffnung?

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Baierbrunn (ots) –

Die Hoffnung ist groß: Ein neues Medikament kann den Fortschritt von Alzheimer verzögern. Eine Zeitenwende? Die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ klärt auf. 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Krankheit, im Jahr 2050 werden es fast zwei Millionen sein. In einer Studie zeigte das Medikament Lecanemab jetzt Wirkung: Nach 18 Monaten schnitten Alzheimererkrankte, die das Mittel bekamen, in Gedächtnistests messbar besser ab als diejenigen, die ein Scheinmedikament erhielten. Auch der toxische Eiweißmüll im Hirngewebe wurde weniger.

Nur verlangsamt, nicht gestoppt

Das Problem: Der Verlust von Erinnerung oder Orientierungsvermögen schreitet trotzdem voran, nur etwas langsamer. Dazu kommt eine weitere Schwierigkeit: „Selbst wenn das Medikament bei uns erhältlich sein wird, ist es lediglich für eine kleine Gruppe von Erkrankten geeignet“, sagt Professor Stefan Teipel vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Rostock.

Das sind Menschen, die zwar schon eine Diagnose bekommen haben, aber bislang nur wenige geistige Einschränkungen bei sich feststellen. Auch die gleichzeitige Einnahme mit anderen Medikamenten kann eine Behandlung mit Lecanemab ausschließen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur prüft seit Anfang des Jahres die Zulassung.

Jeder kann vorbeugen

Bis heute ist nicht im Detail geklärt, wie Alzheimer entsteht – doch um das Risiko einer Erkrankung zu senken, kann ein gesunder Lebensstil helfen: Gehör und Blutdruck regelmäßig überprüfen lassen, in Bewegung bleiben, für ausreichend Schlaf sorgen und sich gesund ernähren. Studien zeigten: Wer sich gesund ernährte, schnitt in Gedächtnistests besser ab als diejenigen, die sich ungesund ernährten. Und auch zu viel Alkohol verschlechterte die Gedächtnisleistung.

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Quelle: ots