Über uns

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Tourismus für Alle Deutschland e.V. – NatKo“. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Mainz eingetragen.

Der Verein hat seinen Sitz in Mainz.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung

a) der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Tourismus im Sinne der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

b) der Zusammenarbeit von Personen, nationalen und internationalen Institutionen und Organisationen, die für dieses Ziel arbeiten, sowie Unternehmen und Einrichtungen der Tourismuswirtschaft.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

Sensibilisierung, Motivierung, Beratung und Qualifizierung der Anbieter in den unterschiedlichen Bereichen des Tourismus im Sinne von § 2, a).

Erweiterung der Kompetenz der Beschäftigten der Tourismuswirtschaft im Kontakt mit Menschen mit Behinderungen insbesondere in der Aus- und Fortbildung durch eigene Angebote sowie Vermittlung und Unterstützung der Angebote anderer Institutionen.

Öffentlichkeitsarbeit zum Abbau von inneren und äußeren Barrieren gegenüber Menschen  mit Behinderungen in der Bevölkerung, insbesondere in der Tourismuswirtschaft.

Interessenvertretung gegenüber politischen Institutionen und Gremien.

Sammlung und Weitergabe von Informationen, die für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Tourismus wichtig sind.

Anregung, Begleitung, Durchführung von Projekten auf dem Gebiet des barrierefreien Tourismus.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied des Vereins sind juristische Personen, die als Behindertenorganisationen bundes- oder landesweit tätig sind und die Ziele des Vereins unterstützen.

Eine Mitgliedschaft  von Landesverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen ist nur dann möglich, wenn der zugehörige Bundesverband selbst nicht Mitglied der „Tourismus für Alle Deutschland e.V. – NatKo“ ist und der Mitgliedschaft seines Landesverbandes zustimmt.

(2) Über das schriftlich einzureichende Beitrittsgesuch entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats ab Zugang der schriftlichen Ablehnung Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden.

§ 4 Förderer

(1) Förderer kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele der „Tourismus für Alle Deutschland e.V. NatKo“ unterstützt.

(2) Über die Aufnahme und Ausschluss als Förderer entscheidet der Vorstand.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

(1) Über die Höhe des Beitrags der ordentlichen Mitglieder und der Förderer entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Mitgliedsbeitrag ist im 1. Quartal des laufenden Kalenderjahres zur Zahlung fällig.

(2) Ein Mitglied, das mit seinem Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist, wird schriftlich an die fällige Zahlung erinnert. Wird bis zum Ende des Kalenderjahres keine Zahlung geleistet, so ist das Mitglied am 1. April des folgenden Jahres aus der Mitgliederliste zu streichen.

Über eine Ermäßigung oder Stundung entscheidet der Vorstand.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Der Austritt aus dem Verein ist für ordentliche Mitglieder nur zum Jahresende möglich. Die Austrittserklärung muss schriftlich abgefasst sein und muss spätestens bis zum 30. September der Geschäftsstelle zugehen.

(2) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es den Interessen und Zielen des Vereins zuwiderhandelt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das ausgeschlossene Mitglied kann hiergegen beim Vorstand schriftlichen Widerspruch einlegen, der dann von der nächsten Mitgliederversammlung beschieden wird. Über Widersprüche wird in geheimer Abstimmung entschieden.

§ 7 Organe

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung

der Vorstand.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere Organe gebildet werden.

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in und bis zu 6 BeisitzerInnen. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich.

(2) Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands vertreten.

(3) Die Vorstandsmitglieder sowie Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle können für Rechtsgeschäfte mit anderen gemeinnützigen Organisationen von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.

(4) Der Vorstand kann zeitlich unabweisbare und notwendige Beschlüsse auch außerhalb von Vorstandssitzungen im schriftlichen Umlaufverfahren fassen, sofern kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der amtierenden Vorstandsmitglieder, darunter 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes anwesend sind bzw. sich im Umlaufverfahren schriftlich zu einem Beschlussvorschlag geäußert haben. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder bzw. der schriftlich abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.

(5) Der/die Vorsitzende, sein(e) Stellvertreter(in) und der/die Schatzmeister/in werden durch Einzelwahl, die BeisitzerInnen im Wege der Gesamtwahl gewählt, sofern nicht ¼ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Einzelwahl beantragt.

(6) Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Aktives und passives Wahlrecht haben nur ordentliche Mitglieder gemäß § 3. Der geschäftsführende Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheiden BeisitzerInnen aus, kann der Vorstand diese bis zur Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder gemäß § 3 selbst ergänzen.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

Satzungsänderungen,

die Wahl/Abwahl von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlastung,

die Wahl von mindestens zwei KassenprüferInnen / RevisorInnen.

Die Mitgliederversammlung kann alternativ bestimmen, dass ein von der Versammlung bestimmtes Wirtschaftprüfungsbüro mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt wird, das in einem Prüfbericht das Ergebnis der Prüfung testiert,

die Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes,

die Verabschiedung des zukünftigen Arbeitsprogramms

die Beitragsfestsetzung,

den endgültigen Ausschluss eines Mitglieds,

die Bestätigung der Einrichtung eines Beirats und von Ausschüssen (Die Bestätigung soll unverzüglich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden),

die Auflösung des Vereins.

(2) Jährlich muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe von Zweck und Grund die Einberufung verlangen.

Zuständig für die Festsetzung der Tagesordnung und für die Einberufung ist der Vorstand. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens 4 Wochen, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von mindestens 3 Wochen jeweils schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der ordentlichen Mitglieder nach § 3 vertreten sind.

Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder gemäß § 3 mit je einer Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eine vertretungsberechtigte Person des Mitglieds. Die Stimmdelegation muss vor der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit. Eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist jedoch erforderlich, wenn Gegenstand der Abstimmung der Ausschluss eines Mitglieds, eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins ist. Eine Änderung von Vereinszwecken bedarf einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

(4) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von dem/der Versammlungsleiter/in und von dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben ist.

§ 10 Beirat

(1) Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung die Einrichtung eines Beirats zu seiner Unterstützung und Beratung vorschlagen. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in fachlichen Fragen zu unterstützen und zu beraten

(2) Der Vorstand kann geeignete und fachkundige Personen für den Beirat berufen.

(3) Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand bestellt; ihre Amtszeit endet durch Abberufung durch den Vorstand. Die Mitglieder der „Tourismus für Alle Deutschland e.V. – NatKo“ sind über die Berufung und Abberufung von Mitgliedern des Beirats zu informieren.

(4) Einzelheiten können in einer Geschäftsordnung für den fachlichen Beirat geregelt werden.

§ 11 Geschäftsstelle

(1) Die Führung der laufenden Geschäfte kann auf eine Geschäftsstelle übertragen werden.

(2) Mindestens ein Mitarbeiter(in) der Geschäftsstelle nimmt an der Mitgliederversammlung und den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.

§ 12 Auflösung

Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit diesem Tagesordnungspunkt schriftlich einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 13 Liquidatoren

Ist die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich (Auflösung, Entziehung der Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes die LiquidatorInnen.

§ 14 Vermögensanfall

Das nach Durchführung der Abwicklung noch vorhandene Vereinsvermögen fällt an eine gemeinnützige Organisation, die von der die Auflösung beschließenden Mitgliederversammlung bestimmt wird und es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Diese Satzung wurde erstmals beschlossen in der Gründungsversammlung am 09.09.1999.

Erneut geändert durch die Mitgliederversammlung vom 12.05.2007.

Erneut geändert durch die Mitgliederversammlung vom 08.05.2010.

 Zuletzt geändert durch die Mitgliederversammlung vom 24.05.2014.

 

Düsseldorf, den 24.05.2014

Dr. Rüdiger Leidner                                                                      Wolfgang Tigges

– Vorsitzender –                                                                             – Schatzmeister –