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Schlussfolgerungen aus der Mitgliederversammlung der DZT

Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung am 13.12.2017 hatte die DZT eine Informationsveranstaltung über die Digitalisierungstrends im Tourismus durchgeführt.

Die Vorstandsvorsitzende Petra Hedorfer berichtete in ihrem Einführungsvortrag neben Verschiebungen in der Wettbewerbsposition Deutschlands und Europas auch, dass inzwischen etwa 80% der Buchungen von Touristen aus dem Ausland online vorgenommen würden und sich die Akteure im Tourismus hierauf einstellen müssten, wenn sie nicht zurückfallen wollten.

Für die NatKo heißt das, dass die Bereitstellung verlässlicher Informationen im Internet – wie mit dem bundeseinheitlichen Informationssystem „Reisen für Alle“ angestrebt – eine zwingende Notwendigkeit ist, wenn Reisende mit Behinderung hinsichtlich ihrer Teilnahme am allgemeinen Tourismus nicht zurückfallen wollen. Denn wenn sich der von Frau Hedorfer beschriebene Trend fortsetzt, ist der Tag absehbar, an dem man Fragen zur Buchung bzw. der Eignung des Angebots nicht mehr oder nur mit noch größerem Zeitaufwand als heute schon telefonisch stellen kann. Die NatKo wird sich weiter dafür einsetzen, dass „Reisen für Alle“ zur Kennzeichnung der Barrierefreiheit touristischer Angebote eingesetzt wird und sich bemühen, die dafür notwendige politische Unterstützung zu gewinnen.