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Gespräch mit dem Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU)

Am 12.01.2018 fand bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein Gespräch mit dem Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU) und mehreren Behindertenverbänden statt. Der VDFU stellte sein Konzept zur Beschreibung von Fahrattraktionen vor. Ziel ist die möglichst präzise Beschreibung einer Fahrattraktion, damit einerseits die Kunden eine eigenständige Entscheidung über die Eignung der Attraktion im Lichte der individuellen Anforderungen treffen können und andererseits die Betreiber eine evtl. notwendige Ablehnung eines Kunden sachlich und diskriminierungsfrei begründen können.

Die NatKo-Vorstandsmitglieder Annerose Hintzke und Rüdiger Leidner sprachen sich dafür aus, bei der Beschreibung von Fahrattraktionen sowie des die Fahrattraktionen umgebenden Freizeitparks auf die Kriterien und die Systematik von „Reisen für Alle“ zurückzugreifen, damit in Freizeitparks einheitliche Kriterien und Kennzeichnungen für Barrierefreiheit verwendet werden. Der Hinweis, dass es sich dabei um ein mit Behindertenverbänden bereits abgestimmtes Informationssystem handelt, wurde vom VDFU mit Interesse zur Kenntnis genommen. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.