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Jährlicher Sehbehindertentag im Juni 2018

Mehr als eine Million blinde bzw. sehbehinderte Menschen leben laut der Weltgesundheitsorganisation WHO in Deutschland. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat im Jahr 1998 erstmals den Aktionstag eingeführt, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse dieser Personengruppen aufmerksam zu machen. Seitdem findet der Sehbehindertentag jährlich am 6. Juni statt und steht bundesweit unter einem einheitlichen Motto.
Laut Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen hat jeder Mensch das Recht, „am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben“. Für Blinde und sehbehinderte Menschen spielen dabei neben dem Hören und Tasten auch andere Aspekte eine wichtige Rolle. So müssen beispielsweise bereits vorab eine barrierefrei zugängliche Internetseite oder vor Ort eine kontrastreiche und übersichtlich gestaltete Ausstellung vorhanden sein. Oftmals fehlt jedoch ein solches flächendeckendes Angebot.
Daher zeigte der Sehbehindertentag 2018, der vom DBSV in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund durchgeführt wurde, unter dem Motto „Sehbehindert im Museum“ positive Beispiele einer gelungenen Angebotsgestaltung und ermunterte Museen, sich mit dieser Thematik weiter zu beschäftigen (www.sehbehindertentag.de).